Festplatten wiederbeleben - Page 8

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Re: Festplatten wiederbeleben
Rainer Zocholl schrieb:
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Ich leider doch. Das waren diese IBM-PLatten mit einem schF6%nen orangen =

Aufkleber. Eine hat leider das Einschalten nicht FC%berlebt.

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www.epit.de

Guido

Re: Festplatten wiederbeleben

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Serverhersteller: keine Ahnung. Plattenhersteller: vermutlich alle. Gesehen
habe ich solche Platten (SCSI) definitiv schon von IBM und Seagate.

cu
Michael
--
Some people have no repect of age unless it is bottled.

Re: Festplatten wiederbeleben
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Die reparierten SCSIs von Seagate haben dann auch tatsaechlich gehalten
(wenn man sie anstaendig behandelt hat und es keine mit Serienfehler
waren). Ich habe schon seit Jahren welche mit dem "Seagate factory
repaired" Aufkleber laufen (und vertraue ihnen Daten mit besserem
Gewissen an als neuen IDE Platten).


Micha
--
Mails containing HTML or binary windows code are rejected.

Re: Festplatten wiederbeleben
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Wo ist das Problem? Der Hersteller (und nur der) hat schlie├člich die n├Âtigen
Mittel, um den Zustand der Platte festzustellen, die betroffenen Teile zu
tauschen, und die wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen.

cu
Michael
--
Some people have no repect of age unless it is bottled.

Re: Festplatten wiederbeleben
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... so dass sie den Rest der Garantiezeit noch durchhaelt.
Neu ist neu, und alle Lager etc. wird der nicht tauschen, sonst
wuerd sich das nicht lohnen.


cu,

Steffen


Re: Festplatten wiederbeleben


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Nein, die verwaltet der Plattencontroller und der befindet sich auf der
Elektronik.
Wenn die Daten der anderen Platte nicht mit einem Low Level Formatter
ver├Ąndert wurden l├Ąuft die Platte mit der Elektronik vom gleichen
Plattenmodell wieder.
Auf der Platte stehen die Partitionsdaten und die der Highlevel Formatierung

Gruss
Peter



Re: Festplatten wiederbeleben
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Wo dort? Quelle?

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Angeblich nicht immer. Bei mir ging das bisher.

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Und die an das BIOS gemeldeten Daten ├╝ber Typ, Modell, einzutragene
Sektorenzahl usw. Ist zweifach ├╝berpr├╝ft. Einmal von mir, einmal von
einem Freund.

Lars

Re: Festplatten wiederbeleben

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Schliess mal eine Elektronik der Platte ohne Mechanik an... komischerweise
meldet sich sehr oft die Elektronik korrekt im Bios an - meckert aber das
der Smart-Status ├Ąusserst 'BAD - Backup and Replace' sei:-)
Bei einigen Platten ist tats├Ąchlich die komplette Firmware auf der ersten
Spur der Platte untergebracht und wird erst dann gelesen.
Kommt grunds├Ątzlich also auf die Platte bzw. den Hersteller oder die Serie
an.
 
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├ťber welche Platten sprechen wir hier? S-Ata, P-Ata, SCSI, MFM oder RLL
ST-402?
Ein 'ECHTES' LowLevel format kann man bei *-Ata Platten nur mit
Herstellereigenen Tools erreichen - wenn ├╝berhaupt. Falls dies geht, ist
die Platte aber wieder genauso junfr├Ąulich wie sie wahr, als sie aus der
T├╝te gepuhlt wurde.
Bei SCSI Sieht das ein bisschen anders aus, da kann man sehr wohl die
Sektorgr├Â├če ver├Ąndern - aber wer braucht denn heute noch 520 Bytes/Sektor?
Damals, als man 400 MB Platten aus den IBM Maschinen f├╝r g├╝nstiges Geld
bekam, okay, aber heute?

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Wie hast Du das denn ├╝berpr├╝ft? Stimmt schon, das in vielen Plattentypen
die komplette Plattenfirmware auf der ersten Spur liegt - somit auch Name,
C/H/S usw. Aber das ist ein KANN und kein MUSS.

--
'Never trust a computer you can't throw out a window.'
Steve Wozniak


Re: Festplatten wiederbeleben
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Interessant. Hatte ich noch nicht, bzw. noch nicht versucht. Leider auch
neulich vergessen, zu probieren, als ich die Elektronik einer IBM-Platte
tauschte.

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Schreck. Ein Gl├╝ck, da├č da bei meinem Testobjekt nur die Plattendaten
(Hersteller, Modell, CHS) zu liegen schienen.

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Das klingt plausibel.
 
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Entschuldige, alles P-ATA, z.B. eine IBM DTTA35.

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Ich nehme bei ├Ąlteren Platten (bis 45GB) meistens ein Tool von einem
Datenrettungsunternehmen, das mal mitgeliefert wurde. Nachdem ich
neulich eine alte Seagate mit einem LS-Magneten im laufenden Betrieb
umformatiert hatte, zumindest die ersten Spuren, soda├č die Platte nur
noch klackererte und sich weigerte, auch nur einen einzigen Sektor zu
finden, oder zu formatieren, nehme ich weiterhin an, da├č das Programm
einen LL-Format durchf├╝hrt. Zumal es einstweilen behauptet, Sektormarken
zu schreiben.

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Die Platte (ebenfalls Seagate), die ein Freund mal so behandelte (zu
meinem Entsetzen), war SCSI. Die meldete sich leider nicht mehr am
Controller an. Kein Zugriff mehr, Ende. Ist schon eine Weile her.
Vermutlich fehlte das passende Tool mit den entsprechenden Treibern, die
wieder zum Leben zu erwecken.

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Nach dem magnetischen L├Âschen so oft die Sektoren neu geschrieben, bis
die Platte dies endlich akzeptiert hat. Vermutlich war der Plattenstapel
zu sehr vormagnetisiert, um gleich Daten aufzubringen. Die Platten
drehten sich w├Ąhrend der Magnetbremse nur noch langsam. Es w├Ąre f├╝r den
Test besser gewesen, sie mit einem Wechselfeld (Entmagnetisierer) zu
l├Âschen. Den hatte ich aber gerade in meinem Spieltrieb nicht schnell
genug gefunden. :-)

Nachdem die Platte nun endlich wieder lief und auch partitionierbar und
beschreibbar war, habe ich den Strom kurz weggenommen und versucht, im
BIOS die Erkennung durchzuf├╝hren. Ergebnis: Das BIOS meldete ohne
Wartezeit sofort eine leere Tabelle f├╝r Primary Master zur├╝ck. W├Ąre da
gar nichts oder eine gar nicht lesbare Platte angeschlossen, g├Ąbe es
erst einmal eine Suchorgie. Das Festplattentool wollte auch nichts mehr
├╝ber die Platte wissen und bot eine vorprogrammierte Liste von Platten
an.

Hoffe, ich konnte zur weiteren Verwirrung beitragen. :-)

Gru├č Lars

Re: Festplatten wiederbeleben
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Diese Aussage ist so generell falsch.

Schon sehr altes Beispiel: Quantum LPS52/LPS105 bzw. die IDE-Variante aus
der gleichen Reihe.

Die Platinen sind bei 52MB- und 105MB-Variante identisch - wenn man die
tauscht, meldet sich die Platte korrekt mit der richtigen Kapazit├Ąt und dem
richtigen Namen - die Daten sind also eindeutig auf dem Medium und nicht in
der Elektronik untergebracht.

Noch besser wird es, wenn man zwischen IDE- und SCSI-Varsion tauscht - ich
hatte nach einer "aus-2-mach1"-Aktion eine SCSI-52MB-Platte, die sich beim
Inquiry mit dem Namen der IDE-Version meldete - und jahrelang einwandfrei
funktionierte.

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Das stimmt f├╝r den Bereich der Sektoren, die die Platte nach au├čen dem
Benutzer zug├Ąnglich macht. Niemand verbietet dem Plattenhersteller,
zus├Ątzliche Sektoren zu haben, auf denen Name, Seriennummer, Teile der
Firmware etc. untergebracht sind - die liegen dann halt vor den Sektoren,
die man von au├čen als "Sektor 0 und folgende" sieht.

BTW: eine echte Lowlevel-Formatierung wie damals bei den MFM-Platten mit
Stepperpositionierung kann keine moderne Platte mehr, weil die Platte ohne
externe Hilfe nicht in der Lage ist, die embedded servo-Infos neu zu
schreiben. Und die Sektoren mit Firmware etc. werden auch nicht angefa├čt.

cu
Michael
--
Some people have no repect of age unless it is bottled.

Re: Festplatten wiederbeleben



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klar, wer embedded servo sectoren formatiert kann die Platte vergessen,
bei ATA Platten kann man ohnehin nicht mehr low-level formatieren



Re: Festplatten wiederbeleben



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noch vergessen darauf einzugehen

sicher k├Ânnte der Hersteller das, aber wer oder was liest diese Sektoren?
Und mit welcher Methode?

das kann doch lediglich die Drive Elektronik selbst bzw. deren Controller
um diese Daten an den PC-Controller auszugeben.
Von aussen kann man dort nicht lesen.

Nach dem first seek stehen die K├Âpfe ├╝ber Spur 0
und werden  von dort aus aufsteigend positioniert



Re: Festplatten wiederbeleben
Lars Mueller schrieb:
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um Fehlerquellen von vorherein auszugrenzen ?

aber sorry ich wollte den Thread inhaltlich aufwerten, bevor es hier
noch zur Geisterbeschw├Ârung geraten wird und die Platte des OP's mit der
  richtigen Tonlage eines Singsangs zum Leben erweckt wird.

Re: Festplatten wiederbeleben
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Kommt auf das Modell an. Einige haben offensichtlich Kalibrierdaten in
EEPROM/Flash auf der Platine, die zur Mechanik passen m├╝ssen, da
funktioniert schon der Tausch zwischen 2 funktionierenden Platten aus der
gleichen Produktionscharge nicht.

cu
Michael
--
Some people have no repect of age unless it is bottled.

Re: Festplatten wiederbeleben
Thomas Hartmann schrieb:

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da kenne ich noch nen anderen Trick: Platte im vollen Betrieb
aufschrauben, K├Âpfe mit dem Finger anstubsen -> K├Âpfe justieren sich
neu. Daten retten.

Hat bei einer Western digital Caviar 23200 (3GByte) vor ein paar Jahren
geklappt. Obs heut noch so geht...?


Dirk

Re: Festplatten wiederbeleben
  (Thomas Hartmann)  23.12.05 in /de/sci/electronics:

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Hypothesen:

a)
Die Platine ist mit "Nadelkontakten" mit der Platte verbunden.
Die 50C "delta T" beseitigen den Wackelkontakt.
(Aufheizen mit F├Ân/Heissluft k├Ânnte auch helfen)

b)
Manche Chips lagern "M├╝ll" in ihrem Geh├Ąuse an.
Durch die K├Ąlte rekombiert das wieder....

c)
Evtl. Haarisse im Chip schliessen sich

d)
Kalte L├Âtstellen werden ├╝berbr├╝ckt.

e)
Fett im Arm-Lager wird z├Ąh und nun mitgenommen und schmiert
eine vorher trocken gelaufene Stelle, da der Arm "hakte".





Rainer

Re: Festplatten wiederbeleben
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das war tats├Ąchlich mal ein ├ärgerniss.
Aber das war in den 90ern mit Seagate Platten ST225 mit 20MB.
Da verhartzen die Lager und man konnte die tats├Ąchlich wiederbeleben, indem
man sie bei laufendem Betrieb kurz auf den Tisch aufschlug.
Dann lief sie wieder an und es war kein Datenverlusst zu verzeichnen.
Allerdings war man gut beraten, den Inhalt auf etliche 5,25"-Disketten zu
sichern.
Streamer waren sauteuer.

Heute undenkbar...

Eddi




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