Fahrradlicht

May 15, 2010 91 Replies

Versuchs mal mit einem Komparator in SOT23-6 (z.B. LT6700), um den MOSFET anzusteuern. Das sollte beliebig zackig werden. Einen Widerstand brauchst Du noch als Pull-up und davor wie gehabpt eine Zenerdiode und Widerstand zur Definition des Schaltpunkts.

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Kai-Martin Knaak Öffentlicher PGP-Schlüssel: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Und entsprechend auch erst mal runter konvertieren? Der Dynamo kommt mit

500 mA daher, typisch mit 6 V, schafft aber bei Bedarf auch mal 230 V.

Die Goldcaps hier vertragen eigentlich auch 5 V und bieten sich daher für normale Gleichrichter an: 6 V * sqrt(2) - 1.4 V, das wird schon knapp und sollte nach oben begrenzt werden. Von daher wäre eine Anpassung in beide Richtungen (runter in den C, rauf in die LED) nicht verkehrt.

Schönen Gruß Martin

Hallo,

Mart>> Ja, einen SEPIC Converter der moeglichst tief runtergeht. Die lastfesten

Aber nicht bei einer normalen Beschaltung mit Lastwiderstand

12 Ohm (nach StVZO §67). Da sind 7 V eine weiche Obergrenze bei typischen Geschwindigkeiten bis 30 km/h.

Goldcaps mit 1µF oder weniger werden nominal mit 5,5V angegeben, vertragen im Alltag aber etwas mehr. Meine werden bis aus etwa

7,5 V gespannt und scheinen das zu überleben. Ich hatte zuerst auch Bedenken, aber es scheint alles (noch) zu funktionieren ... Ideal wäre natürlich ein Goldcap mit 15V.

MfG

Uwe Borchert

Ooh, so kleine Goldcaps habe ich ja noch gar nicht gesehen. Haben die Sandkorngr=F6sse? :-)

Da geht aber der Querstrom rauf und die Lebensdauer runter.

Ich denke, f=FCr normale rote LEDs ist die Standardgoldcapspannung von 2,6V gut geeignet. Zur Begrenzung der Ladespannung k=F6nnte man m.E. eine blaue LED ohne Vorwiderstand parallel zum Goldcap schalten. Einen Vorwiderstand kommt dann in die Leitung zum Goldcap. Ob man noch einen zus=E4tzlichen Schutz gegen das Durch- brennen der Scheinwerferlampe braucht, muss man sich =FCberlegen. Das m=FCsste dann aber schon eine

3W-Z-Diode sein. (Oder kleine Crowbar-Schaltung) Gruss Harald

Widerstand 1k parallel zur LED. Damit geht sie zwar nicht schlagartig aus, erlischt bei Stillstand aber nach relativ kurzer Zeit ganz.

Stefan

230V? Alle Achtung. Ich hatte ja immer einen flotten Fahrstil auf dem Rennrad, aber Mach 2 habe ich damit denn doch nicht geschafft :-)

Muesste man den SEPIC Converter zweimal haben.

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Das war ein Nabendynamo, der als Walzendynamo eingesetzt wurde und damit einen Fernseher betreiben konnte.

Ja, eben.

Schönen Gruß Martin

Interessant. Vielleicht sollte ich mir mal einen Nabendynamo besorgen wenn die so gut sind.

Ok, das muss kein super nobler Chip von LTC sein. Vermutlich koennte man es auch per Flyback hinfriemeln, aber Doppelinduktivitaeten gibt es ja heutzutage billig und klein von der Stange.

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Heinz Pripal :

Nimm nen TL431 anstelle der Zenerdiode.

M.

Ja, vor der Umstellung in den 70er Jahren waren es nur 220V. :-)

t

Du weisst, das Fahrraddynamos (auch Nabendynamos) Stromquellen und keine Spannungsquellen sind? Die hohe Spannung kommt nur bei sehr geringer Belastung raus. =DCbrigens ist es bei vielen Modellen durchaus sinnvoll, sie kurzzuschliessen statt abzuschalten. Der Fahrwiderstand ist dann geringer. N=E4heres zu diesem Thema findest Du =FCbrigens in der "Fahrradbeleuchtungsbibel" von Olaf Schultz

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Du musst sie ja nicht unbedingt Sonntags w=E4hrend der Predigt lesen...

Was w=E4re denn da ein typischer "Billig-SEPIC"? Gruss Harald

Ja, Z-Dioden k=F6nnte man schon fast als obsolet bezeichnen. Fehlt nur noch der Schraubenschlitz im TO92- Geh=E4use des 431 zur Einstellung der Spannung. :-) Gruss Harald

Ah jetzt ja :-)

Bei dem Hammer&Sichel Exemplar (aus Ruhla) was ich beim Umzug mitnahm aber irgendwie nicht so. Das verhaelt sich hier auf dem Labortisch als normaler Generator.

Ein Nabendynamo als 50W Generator? Das ist was feines. Dass die Wicklungen dabei nicht abkokeln ist erstaunlich.

Fuer so niedrige Spannungen gibt es in Chip-Form nichts ganz billiges. Der LT1615 kostet in mittleren Stueckzahlen $1.50-$2.00, da in der Naehe duerfte die praktische Grenze liegen wenn 300mA beim Fahrrad reichen:

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Tankdeckel aufschrauben und Eichwasser einfuellen :-)

Aber Zenerdioden obsolet? Da muss noch viel Wasser den Rhein runterfliessen und der TL431 bei rund einem Cent pro Stueck ankommen, denn das kosten Zenerdioden. Wenn man andere Spannungen als 2.5V moechte darf er nicht mehr als Null Cents kosten weil man die Widerstaende mitrechnen muss.

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Hallo,

Harald Wilhelms schrieb:

...[...]...

Je nach Beschaltung sind die eher eine Leistungsanpassung als eine Stromquelle. Nur die sehr teueren Nabendynamos sind als (relativ hochohmige) Stromquelle dimensionierbar. Bei den typischen Ausführungen der unteren Preisklasse und einer Beschaltung nach StVZO §67 sollte man das ganze als Leistungsanpassung betrachten.

Das betrifft IIRC die Shimano Nabendynamo. Da wäre eine Ladeelektronik für einen Blei-Gel-Akku eine Option.

MfG

Uwe Borchert

Hallo,

Joerg schrieb:

Das war/ist lange Jahre das übliche Verhalten gewesen. Ri rund Rl (nach StVZO §67 12 Ohm) und damit ganz grob eine Leistungsanpassung. Einige der neueren Generatoren haben einen geringeren Innenwiderstand und können bei hohen Abschlusswiderständen als Stromquelle verwendet werden. Wobei aber die Innenwiderstände im Bereich von 2 bis 5 Ohm sind, das ganze recht hochohmig ist. Bei 24 Ohm Lastwiderstand und 12 V-Beleuchtung hast Du dann eine (relativ hochohmige) Stromquelle.

Schnell fahren und Du hast eine Luftkühlung. *hechel*

MfG

Uwe Borchert

Hallo,

Joerg schrieb:

Problem bei Z-Dioden: Die für's Fahrrad notwendigen 5W-Ausführungen sind im normalen Laden nicht so ohne weiteres vorrätig. Ich habe damals einen Packen auf dem Elektronikstrich in der Schillerstraße in München gekauft. Für den Amateur ist die Beschaffung lästig.

MfG

Uwe Borchert

[...]

Die Belgier mit denen ich ab und zu Rennrad fuhr bevorzugten manchmal Fluessigkuehlung. Im vorderen Halter die Wasserflasche, im hinteren eine Demi-Bouteille Cote du Rhone :-)

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Ja, die Bauform Zuendkerze gibt es kaum noch. Aber das schafft der TL431 auch nicht. Da ist eher Z-Diode plus Transistor angesagt.

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Das ist bei Fahrraddynamos ungew=F6Hnlich. Man hat dort ja ein Problem, das man =FCber einen gr=F6sseren Drehzahlbereich ohne echte Regelung eine einigermassen konstante Spannung braucht. Dieses Verhalten l=E4sst sich vermutlich mit einer Stromquelle leichter verwirklichen.

an

.

Danke. Sieht schon ganz gut aus. Muss man bei dem 1uF-Koppel-Kondensator etwas besonderes beachten oder reicht da ein normaler

63V-Folienkondensator? Gruss Harald

Am 18.05.2010 16:16, schrieb Uwe Borchert:

Da musst Du aber aufpassen das Dir das Kamel nicht erfriert. ;-)

MfG, André

André Grafe 01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E http://www.boincstats.com/signature/user_1323769.gif

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