Elektor-Buch: 300-Schaltungen

Mar 24, 2010 17 Replies

Hallo ng



Wer hat noch das Buch "300-Schaltungen" von Elektor ?



Ich habe mir irgendwann mal die Schaltung 285 "Voltlupe" rausgeschrieben. Scheinbar aber mit einem Fehler in der Berechnung der Bauteile. Speziell die Formel zur Berechnung von P1 w=E4re notwendig. Wenn noch jemand dieses alte Buch hat, m=F6ge er so nett sein und die Formel hier eintippen ;-)



Vielen Dank Heinz


Hallo Heinz,

P1 > (Umax * P2 / (R2 + P2) - Uz - Um) / Im

Gruss Michael

Heinz Pripal tastete:

Hab's tatsächlich in meinem Antiquariat gefunden :-)

P1 > [Umax * P2 : (R2 + P2) - Uz - Um] : Im

Ich hoffe das hilft. Wenn's nicht reicht kann ich den Artikel fotografieren und ins Netz stellen.

Frank

en

Vielen Dank f=FCr die schnelle Hilfe !

Nun ist alles klar - Danke !

lg, Heinz

Nun hab ich das ganze mal Aufgebaut: Funktioniert zwar an Umin und Umax, leider ist aber die Anzeige nicht linear.

Ich m=F6chte einen BleiGel-Akku (12V/12Ah) damit =FCberwachen. Die Spannungslupe sollte von 10,7V (Nullanschlag) bis 14V (Vollanschlag) arbeiten. Wie gesagt, das geht auch, leider aber nicht linear. D.h. bei Mittelwert (12,35V) steht die Anzeigenadel bei weitem nicht in der Mitte, sondern auf gut 13V.

Ich m=F6chte mir so eine Art "Tankuhr" f=FCr o.g. Akku basteln. Und dabei ist es wichtig, dass die "Tankuhr" selbst m=F6glichst wenig Strom braucht. Ohne Belastung wird der vollgeladene Akku etwa 13,6V haben. Der Verbraucher (ein Wechselrichter) zieht etwa 4A und wird bei einer Akkuspannung von 10.75V automatisch abgeschaltet, sodass eine Tiefentladung des Akkus nicht m=F6glich ist.

Die "Tankuhr" soll mir also Auskunft dar=FCber geben, wie lange der Verbraucher noch betrieben werden kann, bevor die autom. Abschaltung erfolgt. Dazu w=E4re eine lineare Anzeige wohl geeigneter.

Habt ihr vllt. eine andere Schaltung parat, die solch eine Aufgabe erledigen k=F6nnte. Wichtig dabei ist nur, da die "Tankuhr" auch ohne Verbraucher dranh=E4ngt, dass sie m=F6glichst wenig Eigenverbrauch hat.

lg, Heinz

Heinz Pripal schrieb:

Hallo,

dann solltest Du Dir erstmal ein Datenblatt des benutzten Akkus genau anschauen ob zwischen Spannung und verfügbarer Restkapazität überhaupt ein einigermassen linearer Zusammenhang besteht. Achte auch auf Temperaturabhängigkeit.

Bye

Der Akku ist NoName, da gibt es kein Datenblatt. Der L=E4uft nun schon das zweite Jahr und macht seine Arbeit gut.

Die Schaltung von Elektor hab ich aber nicht am Akku, sondern am Labornetzteil getestet.

Nun m=F6chte ich die Spannungslupe doch nicht direkt am Akku h=E4ngen, sondern doch erst mit dem Verbraucher einschalten. Die Elektor- Schaltung braucht doch 5mA. D.h. der Akku ist rechnerisch nur durch diese "Tankuhr" nach 3 Monaten leer - das ist nat=FCrlich nicht im Sinne der Sache. Also ist der Eingenverbrauch der "Tankuhr" doch nicht so kritisch, da jetzt nur mit dem Verbraucher in Betrieb.

Trotzdem h=E4tte ich gerne eine Alternive zu der Elektor-Schaltung. Hat da jemand vllt. noch was besseres ?

lg, Heinz

Ich denke, einen solchen Zusammenhang gibt es nicht. Eine "Tankuhr" kann man nur mit Bilanzierung von Ein- und Ausgangsstr=F6men machen.

Nun, ich kenne die Elektorschaltung nicht, nehme aber an, das sie schon ziemlich veraltet ist. Mit einem TLV431, einem sparsamen OPV und einem analogen Messinstrument mit 100uA Vollausschlag l=E4sst sich das ganze sicherlich deutlich unter 1mA dr=FCcken. Gruss Harald PS: Es gilt =FCbrigens als ziemlich unh=F6flich, in mehreren Gruppen zu posten, ohne darauf hinzuweisen.

Hallo Heinz,

Beim Drehspul-Messwerk eine der beiden Spiralfedern soweit verkürzen, dass der elektrische Nullpunkt weit links vom Skala-Nullpunkt liegt.

Gruss Michael

Uwe Hercksen schrieb:

Wegen des Innenwiderstands kann/darf bei höherem Strom auf eine niederere Spannung entladen werden. Müsste man mit ent- sprechender Schaltung auch irgendwie "rausrechnen" können.

mfg Rolf Bombach

was für eine Z-Diode hast du genommen?

Gruss Michael

Am 24.03.2010 10:22, schrieb Heinz Pripal:

Das was Energie schluckt, ist die Anzeige. Wenn du es kontinuerlich haben möchtest, dann würde sich eine ziemlich schräge Lösung anbieten: ein low power Mikrokontroller (1) und als Anzeige ein Schrittmotor aus dem Automotive-Bereich (2). Als (1) würde ich einen MSP430F2013 weil in der Schublade, oder die neue G-Serie ist noch billiger und 10 bits reichen völlig. Als (2) ein Teil von Swatch, wird eingesetzt in Autos als Tacho-Drehzahlmesser-Uhr-Sonstwas mit Zeiger (weil auf dem Tisch :-)). Der Vorteil ist, dass nur bei der Änderung der Anzeige Strom fließt. Und die Messung kann 1xMinute stattfinden, meinetwegen 1x10Sek. Ich denke mir, sowas würde < 1µA im Schnitt ziehen. Der Schrittmotor zieht so 5mA pro Puls. Noch besser wäre eine ePaper Anzeige, aber ich weiß nicht, wo man so was in Einzelstücken bekommt.

Waldemar

Heinz Pripal schrieb:

Hallo,

dann schau doch mal in ein Datenblatt eines WithName Akkus gleicher Spannung, Kapazität und Bauart. Auch wenn der Akku seine Arbeit gut macht muß er nicht den gewünschten Zusammenhang zwischen Spannung und Restkapazität haben.

Bye

@Uwe Mich interessiert dieser Zusammenhang eigentlich nicht. Akku und Verbraucher arbeiten bestens - keine Bendenken. Mit der "Tankuhr" soll nur die Spannung des Akkus im genannten Bereich angezeigt werden.

@ Wilhelm Ich bitte Sie nachtr=E4glich f=FCr mein unentschuldbares Verhalten um Nachsicht.

Heinz Pripal schrieb:

Hallo,

vor kurzem hattest Du etwas anderes behauptet:

"Die "Tankuhr" soll mir also Auskunft darüber geben, wie lange der Verbraucher noch betrieben werden kann, bevor die autom. Abschaltung erfolgt. Dazu wäre eine lineare Anzeige wohl geeigneter."

Ohne obigen Zusammenhang bekommst Du keine Auskunft über "wie lang noch" sondern nur "ab jetzt nicht mehr" oder "noch einige (unbestimmte) Zeit".

Bye

"

Tja, wie mans auch formuliert - es kann immer auch falsch verstanden werden.

Wie sag ichs anders, hmmm:

Also die "Tankuhr" soll mir anzeigen, wenn wieder nachgetakt (aufgeladen) werden soll.

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