Also faellt man doch hinter Portugal am Horizont runter. War aber eine recht weiche Landung, muss ich sagen :-)
Dann haben wir voellig verschiedene Kunden. Meine wollen immer alles Sources haben und zwar so, dass sie auf einer bestimmten Entwicklungsumgebung ohne Frickeleien weiter bearbeitbar sind. Waere ich Kunde, wuerde ich das auch so haben wollen.
Aehm, diese Welt ist aber nicht klein. Immerhin rund 300 Millionen Leute.
Ja woran seht Ihr denn sowas?
Ausser in einigen (wenigen) Privathaushalten haben ich hier noch nie einen Linux Desktop gesehen. Hie und da mal einen Apple Laptop, aber nicht in Betrieben. Doch wie Du schriebst, es ist wohl eine andere Welt hier ...
Gruesse, Joerg
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Christian Zietz
Joerg schrieb:
Das IEEE bevorzugt Word? Das muss ich denen glatt mal mitteilen, schreiben sie doch selber in ihren aktuellen INFORMATION FOR IEEE TRANSACTIONS, JOURNALS, AND LETTERS AUTHORS im Abschnitt "Preferred Formats": "For the most accurate and efficient transferal of your manuscript, especially those containing extensive mathematics, use TEX or LATEX programs."
Folglich ist das auch das Format, die hier alle meine Kollegen und ich für unsere Veröffentlichungen dort verwenden.
Die Times ist für schmale Spalten konzipiert worden (Zeitungsspalten in der "Times"). Auf eine Seite DIN A4 (oder Letter) mit den üblichen Seitenrandeinstellungen von Word passen bei 10--12pt viel zu viele Zeichen in eine Zeile, als dass eine gute Lesbarkeit gegeben wäre.
Oh, das hat wohl den Nerv eines Forth Fans getroffen. Ich kannte jemanden, der waere an diesem Punkt beinahe militant geworden :-)
Macht man bei Euch in Suedamerika noch in Forth? Hier in El Norte hoert man irgendwie nix mehr von.
Gruesse, Joerg
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Christian Zietz
Joerg schrieb:
Bei den drei von mir erwähnten Büchern vorne auf der Seite mit dem Copyright/Impressum, manchmal gibt es sogar ein Kolophon, in dem solche Details stehen.
Die Journale von IEEE und Elsevier bevorzugen in der Regel LaTeX.
Wahrscheinlich haben sie es geaendert. Ich habe da lange nichts mehr veroeffentlicht, seit sie so restriktiv wurden besonders in Sachen kostenpflichtigem Library Zugang.
Also ich kann das ganz gut lesen. Obwohl ich seit rund 10 Jahren eine Lesebrille brauche.
Was nehmt Ihr denn so fuer DIN A4?
Gruesse, Joerg
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Joerg
Im Loetzinn? SCNR ...
Ich weiss schon, am Ende des Buches. Muss ich mal nach nebenan wo die Buecher stehen.
Frueher nicht. Ich weiss noch wie ich mal eine fette Word Datei per Datentransfer von D nach USA schickte. Ging teilweise bis 1200bd runter und die Telefonrechung wurde so teuer, dass ich beim naechsten Mal wieder eine Floppy per Post schickte. Das war zu Zeiten als die Poscht noch so richtig absahnte.
Gruesse, Joerg
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D
Dieter Wiedmann
Christian Zietz schrieb:
Das ist für Joerg nicht relevant, durch den Spalt seiner Scheuklappen kann er eh nur jeweils einen Buchstaben sehen.
Gruß Dieter
N
Nikolaus Riehm
Und ums mal auf den Ursprungsthread zurück zu führen: ergo wäre doch Forth für meine Zwecke besser geeignet, weil ich keine Hochgeschwindigkeit brauchen und man mit Interaktivität besser lernt und erfährt - jedenfalls wäre das für mich ein nicht unerheblicher Faktor, so werd ich mit Etwas viel schneller warm als über ein 'höheres Level'.
Grüße, Niko
H
Hanno Foest
Joerg schrieb:
Kann ja sein, daß man in den USA noch nicht so weit ist, aber in vielen Firmen möchte man sich nicht mehr die Wartung der Desktopinstallationen ans Bein binden und kehrt daher zu dieser Arbeitsweise zurück. Ist ja auch sinnvoll, alleine schon wegen der zentraen Konfigurierbarkeit und Ressourcenbündelung. Habt natürlich auch damit zu tun, daß man keine Mainframes mehr braucht, sondern Server der gleichen Preisklasse wie Desktoprechner von früher, und die Desktoprechner sind so billig, daß Wartung der Installationen als Kostenfaktor richtig auffällig wird.
Single points of failure gibt es immer, minimal ist es die Datenbank oder die Netzanbindung. Die Datenbank dezentral auf den Userrechnern verwalten möchte man sicher nicht. Und eigentlich möchte man auch nicht, daß auf jedem angeschlossenen Rechner etwas subtil anders konfiguriert ist, weswegen man die Clients dumm hält und möglichst viel Kram zentral macht, wo hoffentlich jemand sitzt, der das kann.
Wie gesagt, die Verlagerung der Applikationen auf Server ist ein allgemeiner Trend, man muß das ja nicht unbedingt google machen lassen, das geht ja auch im Haus. Aber was google da macht ist ein guter Indikator, wohin die Reise geht.
Hanno
H
Hanno Foest
Joerg schrieb:
Ich hab die sogar in meinen paar Tagen Urlaub da gesehen. Kann es sein, daß deine Wahrnehmung sehr selektiv ist? :)
Hanno
H
Hanno Foest
Joerg schrieb:
Niemand hat genaue Zahlen. Einfach die Windows-Verkäufe aus der Zwangsbündelung, um die man praktisch nicht herumkommt, zu zählen ist offensichtlich unlauter. Aber um mal unverdächtige Quellen zu bemühen:
formatting link
nennt 1,34 Prozent bereits für 2007, wobei zu berücksichtigen ist, daß es hier um Webstatistiken geht, also Server nicht dabei sind, und die Kennung, mit der sich Browser identifizieren, nicht verläßlich sind, weil immer noch viele Webseiten beim "falschen" Browserstring kaputte Webseiten ausliefern und Linuxuser quasi gezwungen sind, sich als Windows auszugeben. Und der Marktanteil ist natürlich zu 2008 hin erheblich gestiegen.
Zu den Netbooks: Dell liefert nach eigenen Angaben ein Drittel der Netbooks mit vorinstalliertem Linux aus. Kannst dir ja mal überlegen, ob die 96% alleine dadurch noch haltbar sind :)
Hanno
J
Joerg
Bei sicherheitskritischen Sachen waere mir das viel zu heikel. Etlichen Kunden auch.
Damit bist Du aber abgemalt, sobald der Server nicht erreichbar ist. Aussendienst, Netzausfall, und so weiter. Nee, in die graue Zeit der Mainframes wollen die Leute hier nicht zurueck. Ich hatte das mal Anfang Ende der 80er bei einem grossen deutschen Zulieferer von uns erlebt. Netzwerk brach zusammen und nix ging mehr. Ich durfte erstmal wieder
50km nach Hause fahren und am naechsten Tag wiederkommen.
Was die Konfiguration angeht, das hatten wir in der letzten Firma alles standardisiert. Fuer die ganzen 300 Leute hatten wir nur einen IT Fachmann plus 1-2 Helfer, das reichte. Alles dezentral. Wenn's mal stressig wurde, hat er vor dem Einbiegen in den Firmenparkplatz mit seiner Harley Gas gegeben, Motor ausgemacht und ausrollen lassen. Damit die Leute ihn nicht kommen hoerten und gleich vor Absetzen des Helms nervten.
Ich reise gern auf nicht ausgetretenen Wegen :-)
Hier laeuft das so, dass der LAN Server dauernd auf den Arbeitsrechner gespiegelt wird, plus festes Backup. Wenn eine HD ausfaellt, geht das erstmal ungebremst weiter, ich muss nicht einmal das Backup zurueckspielen. Wenn der akute Job erledigt ist, kann ich dann in Ruhe den Schraubenzieher zuecken oder eine neue HD bestellen. Ist bisher aber nur einmal passiert.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Wo denn?
Ich kann es nur fuer meine Kunden sagen. Derzeit Medizin, Consumer, Oel, Gas, Luftfahrt, Industrieanlagen. Sind schon einige.
Gruesse, Joerg
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G
Gerrit Heitsch
Deshalb loest man sowas mit einem Cluster und redundanter Netzanbindung. Auch ist die heutige Hardware deutlich zuverlaessiger als damals. Wirkliche Ausfaelle kritischer Hardware hatte ich schon lange nicht mehr.
Im Aussendienst kann man einen Snapshot dabei haben, im Buero ist das aber nicht noetig.
Wozu auch, bei einem Produktionsserver liegen die Daten und OS mindestens auf einem RAID1.
Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist der Heimserver im Flur/Abstellkammer/... aber mit dem wird auch kein Geld verdient, ein Ausfall davon ist laestig aber nicht teuer.
Achja... Bei einem Produktionsserver erwarte ich die HDs in Schnellwechselrahmen und hotplug. Gleiches fuer die (redundanten) Netzteile.
Gerrit
R
Rainer Buchty
In article , Joerg writes: |> |> Ach so. Und die ganzen Wissenschaftsverlage, die haben dann wohl auch |> einen beschraenkten Horizont?
Wenn wir von wissenschaftlichen Konferenz- und Journalpapers reden, dann spielt hier DOC (zumindest bei den Informatikern, Mathematikern und Physikern) nicht die erste Geige, sondern tatsächlich LaTeX.
Und trotz "gleicher" Templates (und bei ACM hat man sich wirklich alle Mühe gegeben, daß es sowohl in LaTeX wie Word schrecklich aussieht) merkst Du sofort den Unterschied, was aus Word und was aus LaTeX kommt...
Letzteres ist immer augenfreundlicher.
Rainer
J
Joerg
Wobei deren Billig Netbook sowenig RAM hat, dass damit nicht viel an Engineering Arbeit machbar ist. Dann gibt es noch einen anderen Effekt, nicht ganz so kosher. Leute besorgen sich Rechner ohne OS oder mit einem kostenlosen und die werden dann bei einem Kumpel mit Windows konfiguriert. Das ist oft, ahem, irgendwo vom Lastwagen gefallen oder so.
Waere schoen, wann man mal irgendwo handfeste Zahlen bekaeme, nach dem Motto wir haben letztes Jahr x% so verkauft und x% so.
Vista wird Linux allerdings ordentlich Vortrieb geben. Dell haette es nicht zulassen duerfen, dass Redmond den XP "Downgrade" auf die teuren Vista Versionen beschraenkt. Sozusagen eine Extrasteuer auf das Recht, Vista nicht benutzen zu muessen. IMHO ein schwerer Marketingfehler. Der wird sowohl Dell als auch Microsoft Umsatz kosten.
Gruesse, Joerg
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Rainer Buchty
In article , Joerg writes: |> |> Meine ersten Veroeffentlichungen waren bei IEEE und die bevorzugten |> schon damals (Ende 80er, Anfang 90er) MS-Word Auflieferung.
Jörg, das stimmt einfach nicht. Sie haben damals nicht Word bevorzugt und tun es auch heute nicht.
Wäre *damals* auch kompletter Nonsens gewesen, da waren Unis nämlich noch fest in der Hand von HP und Sun.
Stattdessen unterstützt IEEE *natürlich* LaTeX und Word, stellen Templates für die 3 großen Plattformen Unix, Windows und Mac zur Verfügung -- und die Proceedings werden ohnehin auf PDF-Basis zusammengeklöppelt. Drum wird ja derart drauf geachtet, daß alle Bilder im PDF stimmen, alle Schriften, dafür aber keine Seitenzahlen enthalten sind.
->
formatting link
|> Ok, schuldig, auch ich benutze meist Times New Roman. Weil es meine |> Kunden ebenfalls benutzen :-) |> |> Ich weiss nur nicht was daran suboptimal sein soll.
Ich auch nicht. Diesen Trend hin zu serifenlosen Schriften wie Helvetica oder (auf Microsoft) Arial finde ich schrecklich.
Rainer
J
Joerg
Ich schon, bei einem Zulieferer (Krefeld, Rheinland). Das LAN brach zusammen. Da nutzt ein Cluster ueberhaupt nichts mehr. Ich durfte nach Hause fahren und am naechsten Tag wiederkommen. Damals musste man sich dafuer noch durch Duesseldorf schlaengeln :-(
Hier schon. Eisern.
Der dann eines Tages mangels funktionierendem LAN nicht erreichbar ist. BTDT, no fun.
Mit diesem hier wird Geld verdient. Unser komplettes Familieneinkommen.
Mit dezentraler Rechnerintelligenz braucht man das nicht. Wenn z.B. durch Netzwerkausfall ein Die Bonder stehenbliebe, kostet das $2-3 pro Minute. Da kommt ruck zuck Stress auf. Nicht bei unserer Firma :-)
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Rafael Deliano
Es gibt eine Silicon Valley FIG Gruppe, einer der Teilnehmer schreibt regelmässig über deren Treffen Berichte für die Zeitschrift der deutschen FORTH e.V..
MfG JRD
J
Joerg
Hier der MS-Word Template Link von IEEE:
formatting link
Damals hatten sie mir am Telefon gesagt "If you can deliver it in MS-Word Format that would save us a lot of effort". Dann schickten sie mir eine Vorlage in Form einer 5-1/4" Floppy per Luftpost.
Aber nicht die Uni in Saskatchewan, mit der ich vieles zusammen machte. Da waren alles PCs.
Sehe ich auch so.
Gruesse, Joerg
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