Bei aehnlichem Preis wuerde ich dann auch ISDN waehlen. Aber nicht zu den hier gaengigen Preisen. Als unser Tanzschuleigentuemer in Deutschland erzaehlte was deren ISDN kostete, blieb mir das Weissbier im Hals stecken. Klar ist das heute besser, aber mit "Premium Pricing" zu Anfang macht man den eigenen Markt kaputt.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Aber nicht von mir. Die Module Specs fuer Kunden sind teilweise 50-100 Seiten dick, haufenweise Graphik drin und sehen aehnlich aus wie ein Buch. Mit Word erstellt.
Man muss das nur koennen :-)
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
... und hier ist inzwischen alles SATA.
Ein normaler Parallel-Bus? Hat mir immer gefallen.
Gruesse, Joerg
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C
Christian Zietz
Joerg schrieb:
Selbst wenn man es kann, ist die Ausgabequalität von Word einem guten DTP-Programm (oder LaTeX) nun einmal unterlegen. Daher sieht man, wenn man ausreichend "typosensibel" ist, auch besser gemachten Dokumenten oft an, dass sie mit Word erstellt wurden.
Meist ist es ohnehin einfach, denn die wenigsten Word-Dokumente fallen in die Kategorie "besser gemacht". DIN A4 mit 2--2,5 cm Seitenrand und Times New Roman ist ein gutes Indiz.
Industriestandard ist das was die Industrie (die Leute die fuer unsereins die Schecks ausstellen ...) so nennt.
Dann leben wir in einer anderen Welt. Du wahrscheinlich eher im Bereich Computer, ich im Bereich Embedded. In meinem Bereich ist das nunmal so. Der Kunde ist Koenig, wenn der alles fuer IAR will, dann bekommt er das auch so.
Du lebst nicht in Amerika :-)
Ach so. Und die ganzen Wissenschaftsverlage, die haben dann wohl auch einen beschraenkten Horizont?
ROFL!
Klar, alle die Firmen, wo es nur um Web Server und Datenbanken geht. Auch ich habe meine Web Site auf einem Linux Host liegen und der LAN Server hier laeuft auch mit Linux.
Was Hardware Firmen suedlich der Bay Area angeht: Definitiv nein, da ist alles Windows. Ich habe dort etliche Kunden, auch ziemlich grosse.
Ok, dieses sch...s .NET Geraffel vermutlich nicht. Das ist IMHO aber auch der groesste Mumpitz aller Zeiten und manche Firmen sind drauf reingefallen.
Oder bei uns Bull's Eye :-))
Gruesse, Joerg
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W
Wolfgang Allinger
[...]
So isset.
Bei C hat der Programmierer den Compiler im Kopf, bei Forth im Target :-)
Ich habe gerade mal die vier Bücher durchgesehen, die ich in Griffweite auf meinem Schreibtisch hatte. Drei davon sind in (La)TeX gesetzt, eins stammt aus der Zeit vor dem Computersatz. Keins ist in Word gesetzt. Die Stichprobe ist natürlich zu klein für eine aussagekräftige Statistik, aber Du siehst schon, was renommierte Verlage (Cambridge University Press, Springer etc.) bevorzugen. So ist es übrigens auch mit Papers für wiss. Journale, da wird LaTeX oft wenigstens empfohlen.
Na Prima! Endlich mal was konkretes. Wie ich sehe braucht Forth für eine naive Implementierung etwa 10 mal so lang wie die naive C-Source. Nicht gut.
Mit Optimierung des Forth-Codes schafft mans das etwas zu verbessern (5x lahmer). Erst durch Compilereinsatz und Optimierung der Source wirds schneller als die naive C-Source. Wenn jetzt sie C Quelle optimiert wird wirds gleich sein. Der Interpreter-Vorteil von Forth ist jedoch verloren.
Fazit: Forth-Interpreter sind langsam aber interaktiv. C ist immer schnell und dafür nicht interaktiv nutzbar. Liegt natürlich am Werkzeug aber darum gings ja.
J
Joerg
Mag in ganz grossen Unternehmen und bei Behoerden so sein. Bei meinen Kunden jedenfalls nicht. Das sind Unternehmen der Groessenordnung 5 bis
30000 Mitarbeiter.
Kommt darauf an, was man als interessant bezeichnet :-)
Gruesse, Joerg
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Z
Zweigeist
Die verbreiteten Forth-Interpreter sind langsam. Wers nicht glaubt soll einfach mal nachmessen. Forth-Compiler generieren besseren Code aber dafür ist der Interpretervorteil dahin.
Forth ist primitiv. Kaum besser als Assembler. Ist halt meine Meinung dazu. Ich hab wenig Lust mich auf eine Sprachdebatte einzulassen, also EOD was die Sprachqualitäten von Forth angeht.
J
Joerg
Da hast Du es auf den Punkt gebracht. So gut wie alle meine Beratervertraege wuerden diese alte Mainframe-Arbeitsweise gar nicht zulassen.
Klar, hatte ich woanders ja auch geschrieben. Verkaufsintensive Bereiche profitieren vom Mainframe Konzept, ob man das nun Server nennt oder sonstwie. Dazu gehoeren auch Call Center, Behoerden mit immer gleichen Vorgaengen usw. Engineering jedoch schon lange nicht mehr.
Auch ich habe manchmal mit Server Apps zu tun, zum Beispiel im medizinischen DICOM. Da integriert man Untersuchungsergebnisse und der Arzt kann sich seine Ultraschallsequenzen zusammen mit dem Angiogram des gleichen Patienten vom Kollegen bei einer Tasse Kaffee ansehen. Das sind aber keine richtigen Rechenprogramme, sondern glorifizierte Verwaltung.
Hat eher praktische Gruende. Als hier das tolle Server-Programm des Department of Motor Vehicles (DMV, ist die staatliche KFZ Zulassungs- und Fuehrerscheinstelle) Kruke machte, brach ein Chaos aus.
Gruesse, Joerg
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H
Henning Paul
Gerade die bevorzugen LaTeX, ebenso die meisten Konferenzen für ihre Proceedings. Sogar die altehrwürdige AEÜ verlangt LaTeX:
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Ich muss das wissen, hab' da gerade was eingereicht.
Gruß Henning
J
Joerg
Mac, im Bueroalltag, hier in USA? Nicht einen einzigen gesehen, und ich komme ziemlich viel rum. Das sind alles PC. Nur bei Journalisten ist das (gelegentlich) anders, die moegen Apple ganz gern.
Es gab nur einen Laden, wo ich je Macs sah und bei denen 100%. Das war eine SW-Schmiede bei Euch, in der Naehe von Muenster. Auf meine Frage warum keine PC kam die technisch erhellende Antwort "Da passen meine Finger nicht drauf".
Gruesse, Joerg
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Joerg
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Dann erhelle uns doch mal mit anderen Statistiken. Aber die muessen wirklich alles umfassen, nicht bloss den Server Markt.
Gruesse, Joerg
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A
Axel Schwenke
Ganz offensichtlich.
Kein Widerspruch. *Wenn* der Kunde das will.
Ich habe keine solchen Kunden. Und du solltest halt nicht von deinen Kunden auf alle anderen Kunden schließen.
Das hast du zielsicher erkannt.
Ich weiß ja nicht, was du "Wissenschaftsverlag" nennst. Wenn ich mal ins Regal schaue:
Addison Wesley -> TeX Springer -> TeX O'Reilly -> sieht schwer nach TeX aus
Das ist also keineswegs "nirgendwo TeX". Sicher nicht überall, aber darum ging es ja auch nicht.
Lies es nochmal. Es geht um den Desktop. Auf dem Server hat Windoze schon lange verloren. Da hat Micros~1 den Kampf schon aufgegeben.
XL
J
Joerg
Mag sein, doch mir kommt es eher auf den Inhalt einer Veroeffentlichung an, weniger auf die Optik. Ein ausgefranster Scan mit Kaffeeflecken von Robert Widlar oder Handskizzen von Bob Pease koennen zehnmal wertvoller sein als viel der heutigen App Note Duennbrettbohrerei.
Meine ersten Veroeffentlichungen waren bei IEEE und die bevorzugten schon damals (Ende 80er, Anfang 90er) MS-Word Auflieferung. Es hat mich einigen Schweiss gekostet, bis ich Integralzeichen ueber drei Zeilen mithilfe von Sub/Superscript in DOS-Word hingedengelt hatte. Aber es sah nachher sauber aus und man musste das nur einmal machen, danach waren die als Vorlage im Bunker.
Ok, schuldig, auch ich benutze meist Times New Roman. Weil es meine Kunden ebenfalls benutzen :-)
Ich weiss nur nicht was daran suboptimal sein soll.
Gruesse, Joerg
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F
Florian Teply
Hmm, also ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo einem sowas quasi auf Zuruf (oder gar prinzipiell) vom Hersteller des Digitalkrams in der Form "toter Baum" kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Eignet sich dann auch besser als Lektüre auf dem Klo ;-)
SCNR, Florian
J
Joerg
Wo steht denn das in einem Buch?
Ok, bei Cambridge hatte ich noch nichts veroeffentlicht. Muesste ich jetzt rauswuehlen, neben IEEE waren es IIRC u.a. Verlage wie Elsevier. Huethig war auch dabei. Selbst SPIE wollte es in Word. Seltsam. Ist aber inzwischen lange her und meine Bereitschaft in der wissenschaftlichen Nobelpresse zu schreiben ist fast auf dem Nullpunkt, seitdem IEEE und andere den Zugang so teuer gemacht haben, dass nur noch Akademiker rankommen (auf Uni- oder Steuerzahlerkosten ...).
Gruesse, Joerg
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Joerg
Ok, dann haben sie das geaendert. Mit Elsevier hatte ich auch schonmal zu tun, das war aber im letzten Jahrtausend.
Gruesse, Joerg
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