Am 15.02.2020 um 16:00 schrieb horst-d.winzler:
Falsch, Musterbeispiel Lohn-/Einkommensteuer.
DoDi
Am 15.02.2020 um 16:00 schrieb horst-d.winzler:
Falsch, Musterbeispiel Lohn-/Einkommensteuer.
DoDi
Dividenden aus Aktien müssen mit 25 Prozent versteuert werden, zuzüglich 5,5 Prozent Soli.
Und das Einkommen aus Arbeit:
Dazu kommt noch, dass von Kapitaleinkünften keine Werbungskosten etc abgesetzt werden können, und dass Kursgewinne bei Veräusserung ebenfalls der Steuer unterliegen. Wo gibt es da noch ein Problem?
Grüße, H.
Sind die 25% fest oder ändern sie sich, je nach Einkommen? Wenn ersteres hast du als jemand der hohe Kapitaleinkünfte hast einen Vorteil gegenüber jemand der für sein Geld real arbeitet.
Gerrit
Am 16.02.2020 um 10:42 schrieb Heinz Schmitz:
Nicht zu vergessen dass das Unternehmen vorher schon besteuert wurde.Körperschaftsteuer+Soli und Gewerbesteuer sind schon vor der Ausschüttung weg.
Butzo
Am 16.02.2020 um 11:05 schrieb Roland Franzius:
Geht's jetzt um Aktien / Dividenden oder Sozialabgaben?
Unternehmen sind sozialabgabenfrei oder hast du mal eine AG beim Arzt im Krankenzimmer oder im Cafe als Rentner gesehen?
Gleichwohl sind Körperschaft- und Gewerbesteuer verschwindend gegenüber der Lohn-/Einkommmen- und der Umsatz (vulgo Mehrwertsteuer).
Butzo
...
Fehlende Bodenhaftung war ja nun wirklich Herrn Möllemanns geringstes Problem. Jedenfalls am Ende.
SCNR, Falk
hI horst-d.winzler,
Den Unterschied und die spezifischen Vor- und Nachteile der veschiedenen Wahlsysteme kennst Du? Es hat gute Gründe, warum wir hier ein so komplexes Konstrukt haben.
AFIR wurde Trump nie von einer Mehrheit gewählt. Es ist einem sehr eigenwilligen veralteten Wahlsystem geschuldet, dass ein Kandidat Präsident werden kann, der gar nicht die Mehrheit der Wähler repräsentiert.
Marte
Ja Hillary Clinton bekam ca. 3 Millionen Stimmen mehr als Trump.
Gerrit
Religion und Staatsführung wurde damals kaum irgendwo wirklich getrennt gehandhabt.
Marte
...
Zu BMW habe ich diese bemerkenswerte Einlassung gelesen: "Auf der BMW-Hauptversammlung im Mai 2018 gestand die Unternehmensleitung “Fehler” ein, vorsätzliche Abgasmanipulation habe jedoch nicht stattgefunden. Stattdessen sei fälschlicherweise die falsche Software auf nicht dafür vorgesehene BMW-Modelle – nach der Typgenehmigung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) – aufgespielt worden. So seien auf dem Prüfstand bei BMW-Diesel-Fahrzeugen die Abgaswerte versehentlich manipuliert worden. Es handele sich mithin nicht um den verdeckten Einsatz einer “Schummelsoftware” (Defeat Device)."
Vermutlich sind bei vielen Herstellern kleine "Fehler" passiert, in deren Folge das Benehmen des Motors überraschend angenehmer für den Kunden und das Marketing war, als angenommen und bei denen die Abgaswerte nicht neu gemessen wurden.
Und dann ist da noch das Problem, wer der "Hersteller" ist: Die Bedienelemente des in Spanien gemieteten Opel Viaro Biturbo waren identisch mit denen in der Dacia-Familienkutsche. Kein Wunder, beide sind ja Renaults.
Ist halt nicht viel anders, als wenn man einen 741 oder 2N3055 kauft. Die Hardware wird schon "meistens tun, was sie soll..."
Falk
ACEA C (asche-arme Verbrennung um den Rußpartikelfilter nicht gleich zu ruinieren) nicht zu vergessen. Im Netz gibt es Öl nach VW 505.01 (~ 506.01 ohne LongLife) als 5W30 (reicht südlich von Finnland) übrigens erstaunlich billig: 10l für 35€.
Die 25 + 5,5 Prozent sind fest. Allerdings erhöht sich das Risiko des Verlustes mit der Höhe der Anlagesumme. Das ist bei Einkommen aus Arbeit nicht der Fall. Werbungskosten darfste bei Aktien auch nicht absetzen. Und wenn Du am Ende des Jobs mehr verdienst als am Anfang, musst Du die Differenz nicht versteuern :-).
Grüße, H.
PS Es ist ein schönes linkes Gerücht, dass Geldanlagen keine Einkünfte aus Arbeit seien. Versuch es einfach mal.
Am 17.02.2020 um 11:22 schrieb Heinz Schmitz:
Nein, das Risiko steigt mit der möglichen Rendite, nicht mit der Summe.
Es gibt auch riskante Jobs, die sind auch in der Regel besser bezahlt.
Nur bei Pauschalbesteuerung.
Was ja völlig logisch ist.
Am Freitag, 14. Februar 2020 18:21:16 UTC+1 war Hanno Foest wieder einmal
Eben, nämlich mit folgender Dauerverleumdungssig:
Jedes Wahlsystem ist eigenwillig und kann zu paradoxen Ergebnissen führen.
Volker
Jup. Ist wie beim Einschenken von Oktoberfestbier. Der Meßwerte schwanken natürlich alle um den Sollwert, perfekte Glockenkurve. Und niemals nicht fallen "Fehler" ausschließlich zum Vorteil des Herstellers/Dienstleisters aus. Dann müßte man ja von Vorsatz sprechen.
Das darf derjenige, der das mit Schummelsoftware ausgrerüstete Fahrzeug homologiert, gerne mit seinen Erfüllungsgehilfen ausmachen. Wenn in der Zulassungsbescheinigung Z2 "Opel" steht, dann ist eben die Opel Automobile GmbH mit ihrer ladungsfähigen Adresse und deren HRB in der Pflicht. Interessiert mich doch einen Scheiß ob die Boeing 747 vom El-Al-Flug 1862 heruntergekommen ist, weil das geldgeile Management die Wartungsintervalle verlängert hat, ob Dienstleister nicht genau genug hingesehen hat oder minderwertige Scherbolzen vom Billigheimer eingebaut wurden.
Volker
Zulassungsbescheinigung Z2 "Opel" steht, dann ist eben die Opel Automobile
heruntergekommen ist, weil das geldgeile Management die Wartungsintervalle
minderwertige Scherbolzen vom Billigheimer eingebaut wurden.
Volker
Sebastian Wolf schrieb:
Und stabile Genies.
Die Regierung Trump ist ein Vorzeigebeispiel für eine Spinnerregierung.
Die Idioten sind in der Pennsylvania Avenue 1600 anzutreffen. Und welche Parteien in Deutschland die freiheitliche Demokratie abschaffen wollen, ist klar.
horst-d.winzler schrieb:
Die Trump-Regierung ist zweifelsfrei eine starke Regierung. Sie schafft allerdings vorallem Vorteile für die reiche Oberschicht.
Sie kaufen Stimmen, Recht, Medien und vieles mehr.
Es geht hier um die USA und um Deutschland und eigentlich um brennende E-Autos.
Rolf Bombach schrieb:
Ja, derzeit bemüht sich da die (Bundes-)CDU, wenn ich das richtig mitgekriegt habe.
Guido
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