horst-d.winzler schrieb:
Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben. Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch angesprochenen "unmittelbar"?
MfG Rupert
horst-d.winzler schrieb:
Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben. Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch angesprochenen "unmittelbar"?
MfG Rupert
Am 14.02.20 um 20:40 schrieb Rupert Haselbeck:
Eben. Der Platz auf der Liste entscheidet über den Erfolg oder eben Mißerfolg des Kandidaten. Und wer entscheidet über den Platz? Richtig der Fraktionsvorsitzende.
Weil bei Listenwahl der Kandidat mittelbar gewählt wird.
horst-d.winzler schrieb:
Das ist falsch.
Das ist falsch
MfG Rupert
Am 14.02.20 um 21:10 schrieb Rupert Haselbeck:
Wer bestimmt letztlich den Platz auf der Liste und damit den Erfolg des Kandidaten?
Nein. Wir können das Spiel so weitertreiben. Allerdings mache ich da nicht mit. Sage deine Sicht und dann sehen wir weiter.
aha
Was würde das ändern?
Reduziertes Erbhofdenken zB. Derzeit haben wir eine Königin Angela. Sie benimmt sich jedenfalls in dieser Richtung. ;-)
Ja, aber Fox hilft ungemein. Alle anderen Sender haben das Impeachment live mit Ton übertragen. Bei Fox war es ein Stummfilm. Warum wohl?
Gerrit
Ich habe mir z.B. einiges der Impeachment-Hearings live angesehen. War sehr erhellend.
Bildest du dir wirklich ein, man könnte sich aus der Ferne,
Deshalb benutzt man mehr als eine Quelle für die Nachrichten. Wer hingegen seine Nachrichten nur von Fox bezieht wird nur eine Seite kennenlernen.
Gerrit
Funktioniert immer solange wie die Wirtschaft läuft. Nur, wenn sie das auf Pump tut ($1 000 000 000 000 Defizit alleine dieses Jahr) ist ein Ende immer abzusehen. Siehe auch der Crash von 2008.
Ein Zweiparteiensystem HAT Defizite. Es polarisiert z.B.
Es geht hier nicht nur um den Supreme Court sondern um die Bundesgerichte (Federal Court).
Gerrit
horst-d.winzler schrieb:
Wer derart apodiktische Behauptungen aufstellt wie "Richtig, der Fraktionsvorsitzende" und dergleichen, der sollte nicht erwarten, dass man ihm die höchst einfach zu recherchierende Realität auch noch vorkaut. Selbstverständlich werden die Kandidaten auf den Listen ebenso wie die Reihenfolge auf der jeweiligen Liste /gewählt/, nämlich von den Mitgliedern der jeweiligen Partei oder Wählergruppe, wobei hier immerhin eine indirekte Wahl (durch gewählte Delegierte) zulässig ist! Geschieht das nicht, dann ist der Wahlvorschlag ungültig
Was stellst du dir denn vor? Es ist offensichtlich, dass die Wahl direkt erfolgt. Was also soll man da noch weiter dazu schreiben? Geh einfach mal zu einer Wahl und überzeuge dich davon, dass du mit deiner Stimme nicht etwa einen Delegierten, einen Wahlmann oder wie auch immer man ihn nennen mag, wählst. Du wählst vielmehr direkt eine Partei und damit die Kandidaten auf der Liste dieser Partei. Und mit der zweiten Stimme wählst du noch direkter einen einzelnen Kandidaten deines Wahlkreises. Diese Kandidaten werden übrigens auch nicht vom Fraktionsvorsitzenden bestimmt, sie werden vielmehr ebenfalls von den jeweiligen Parteimitgliedern gewählt...
All das sollte man nun wirklich nicht extra hier erwähnen müssen. Jemand, der die Bezeichnung "mündiger Bürger" verdiente, würde das /wissen/!
MfG Rupert
Das Problem ist alt. Selbst den alten Hebräer war es nicht unbekannt. Sie richteten ein "Jubeljahr" ein.
Ja, hat es. Aber es muß funktionieren und das tut es. Selbst Boris mußte Klinkenputzen gehen. Und genau das ist nicht so schlecht.
Solange die US-Leute wohl mehrheitlich sich "gerecht" behandelt fühlen(?) ist es doch OK.
Am 14.02.20 um 22:50 schrieb Rupert Haselbeck:
Die Frage ist etwas anders. Für wieviel Zeilen reicht die Aufmerksamkeit der Leser hier? Für viele Zeilen wohl kaum. Das sollte nicht als Kritik verstanden werden sondern als Feststellung.
Ich kann eine Behauptung aufstellen und sie mit vielem Beiwerk gleichzeitig relativieren. Was bringt das außer "Bauchpinseln"?
Wie läuft es denn wirklich? Wer nicht nach der Pfeife des Fraktionsvorsitzenden, also der Regierung tanzt, ist draußen. Siehe Beispiel Bosbacht.
Eben, das sehe ich kritisch und führt zu den Problemen die dir haben. Die Regierung haben einen zu großen Einfluß auf die Kandidatenauswahl.
Und damit haben die Parteien bzw Regierung einen zu großen Einfluß auf die Wahl der Kandidaten. Und viele Wähler fühlen sich längst nicht mehr vertreten.
Fraktionsvorsitzende steht als Synonym für die Regierung. Dieses Synonym ist eine ironische Überspitzung.
Das hat aber mit dem aktuellen Problem nichts zu tun. Beim aktuellen Zustand der Wirtschaft die Steuern zu senken war nicht nötig. Das war einfach ein Wahlgeschenk.
Das hat aber nichts mit einem Zweiparteiensystem zu tun. Schaff den Fraktionszwang ab und es funktioniert auch mit mehreren Parteien.
Woraus leitest du ab, daß das der Fall ist?
Gerrit
Die Merkel hat die UNO-Charta nicht nur gelesen, sondern höchstwahrscheinlich studiert.
Ich hingegen muß schon nachschauen, ob ich mit dem Begriff UNO-Charta wohl das meine was ich meinen will ;-)
[Die Charta der Vereinten Nationen (von Charta, Aussprache [ˈkarta…]), in Österreich Satzung der Vereinten Nationen, ist der Gründungsvertrag und damit die „Verfassung“ der Vereinten Nationen (UN). Sie enthält auch das Statut des Internationalen Gerichtshofs als Bestandteil.]
Vor 2300 Jahren hatten die alten Hebräer das Problem das sich immer mehr Ressourcen in immer weniger Händen konzentrierte. Sie waren sich durchaus bewußt, das eine Gesellschaft so auf Dauer nicht funktionieren würde. Wo also ist der prinzipielle Unterschied zu heute?
Die Hebräer haben das Verteilungsproblem mit Religion versucht zu lösen. Der Sozialismus versucht es mit Ideologie. Der Kapitalismus mit Markt und Geldsystem. Über Vor- und Nachteile kann sich jeder selbst den Kopf zerbrechen. ;-)
Der wirtschaftliche Zustand war der, das immer mehr Arbeit in Niedriglohnländer verlagert wurde. Hier hat Trump angesetzt.
Ich kassiere weniger Geld von euch und ihr schafft mehr Arbeitsplätze.
Es ist nicht einzusehen, warum junge starke Menschen nicht für sich selbst Verantwortung übernehmen sollen?
Wenn ich dem Einen was geben, muß ich dem Anderen nehmen. Also, alle die Wohltaten auf Kosten anderer verteilen (wollen) sollen bitte sagen, wem sie das Geld nehmen.
Hat es auch nicht.
Heute würde es wohl besser funktionieren wenn in einem Wahlkreis der Abgeordnet wird, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
Spätestens wenn Trump wiedergewählt wird wäre das dafür ein Beweis. Wie sollte man es denn faktisch sonst machen?
Ich habe aus Übersichtsgründen mal den Tread gekürzt.
Steuern, man kann sie passend erheben und einziehen.
Schon 2016 bekam Hillary ca. 3 Millionen Stimmen mehr als Trump. Wegen des Wahlsystems gewann trotzdem Trump. Die Aussage 'wenn Trump
Gerrit
Richtig.
"Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah."
Offensichtlich hat man sich da das einziehen gespart.
Gerrit
Vermutlich? Ein Leser hat das wie folgt kommentiert:
"Kunigunde53
Zu behaupten, die SPD habe Sympathien für Bankster und Superreiche, ist perfide. Scholz wollte die knapp 50 Millionen Euro, die die Bank uns Steuerzahlern aus der Tasche gezogen hat, nicht zurückfordern, weil das die Sparer bei einem Bankrott des Geldhauses in die Bredouille gebracht hätte. Die Angriffe gegen unsere Leistungsträger werden immer unverschämter. Hoffentlich merken die Wähler, woher der Wind weht und unterstützen die ehemalige Sozialdemokratie, statt sie abzustrafen."
Ironie aus.
Man hätte es ja nicht am Stück und sofort zurückfordern müssen. Ratenzahlung, mit Zinsen natürlich, wie auch sonst üblich bei Banken wäre eine Möglichkeit gewesen.
Gerrit
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