E-Autos brennen.

Dec 08, 2019 Last reply: 6 years ago 279 Replies

Ich bringe das in Verbindung, weil ich einen Wagen aus dem Konzern fahre. Warum das andere machen, weiß und interessiert mich nicht. Natürlich ist - kaum eine Überraschung - der Betrug in annähernd allen anderen Konzernen gleich weit verbreitet. Auf unterschiedlichem intellektuellem Niveau. Da gibt es Gefälligkeitsgutachten in EU-Ländern, die das mit der Homologation nicht ganz so genau nehmen. Da gibt es Extrawürste für Sportwägen. Da gibt es eine recht interessante Ausnutzung der Lücken in den Vorschriften (z. B. Thermofenster), da hat jemand in der Limo "versehentlich" die Motorsteuersoftware vom Suff geflasht, usw., usf.

*shrug* Solange Motorsoftware Firmengeheimnis und uneinsehbar für die Kontrollinstanzen bleibt, nicht digital (vom KBA und vom Hersteller) signiert ist und diese Signatur nicht bei jeder HU geprüft werden kann, werden wir es wohl in Zukunft einfach nur mit schlaueren Betrügereien zu tun haben.

Und wenn man sich die Verstrickungen der FAA und Boeing in die

737-MAX-Affäre ansieht, dann wird man wohl auch in der Autombillobby ein bisserl aufräumen müssen. ABER DIE ARBEITSPLÄTZE! TECHNOLOGIEVORREITER DEUTSCHLAND! WIE SOLLEN WIR IN ZUKUNFT VON A NACH B KOMMEN?

Volker

Am 13.02.2020 um 20:56 schrieb Volker Bartheld:

Zu Fuß natürlich, ist doch das Nachbarhaus.

Diese Fragen hätten längst den Grünen, der EU und unserer Regierung bzw Abgeordneten des Bundestags gestellt werden müssen. as geht zurück zu der Zeit als die Grünen/Trittin mit Schröder Regierungsverantwortung trugen. Der damals Verantwortliche für die heutige Misere ist Rainer Baake.

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Die nächste Frage ist, warum haben die Automanager nichts unternommen? Wo war der ADAC etc. pp.?

Am 13.02.2020 um 18:39 schrieb Fritz:

Das ist völliger Blödsinn. Eine der ältesten Demokratien der Welt funktioniert wie vor mehr als 200 Jahren beabsichtigt! Und das ist gut so. Es ist einigen Spinnern nicht recht, dass Trump seine Wahlversprechen der Reihe nach umsetzt. Erstaunlich bei den angeblichen Demokraten. Hierzulande, mit einem deutlich schlechteren Wahlsytem, kommen Extremisten wie Linke, Grüne und AfD recht unproblematisch in die Parlamente, wo sie natürlich nichts zu suchen hätten und großen Schaden anrichten. Wenn man betrachtet, wie Radikale wie Grüne oder SED noch vor dreißig Jahren behandelt wurden und wie gut es Deutschland damals ging, der wird erschrecken, wenn er die heutige desolate Situation in Europa sieht.

Ja, und das ist auch gut so. Damit werden stabile Regierungen ermöglicht. Ganz im Gegesatz zu den heute gängigen Spinnerregierungen, die keine Mehrheiten mehr schaffen. Und unsere Idioten in Berlin tendieren offensichtlich gar in Richtung Diktatur.

Pfui Deibel

Das ist nicht immer von Vorteil.

Gerrit

Stabile Regierung nachteilig? Das ist Erklärungsbedürftig.

Demokratien brauchen, damit sie funktionieren, Grenzen. Die Regierungszeit einer Kanzlerin muß zwingend auf zwei Legislaturperioden begrenzt sein. Die von Abgeordneten auf zB drei. Direktwahl müßte selbstverständlich sein. Denn Art. 38 GG fordert eine unmittelbare Wahl der Abgeordneten.

Siehe Trump. Wenn die stabile Regierung auf lange Sicht gegen das Land arbeitet ist sie von Nachteil.

Gerrit

Trump schadet seinem Land? Da befindest du dich auf sehr schwachem Eis. Das im Gegensatz zu Frau Merkel, die ihrem Land schadet wo sie kann.

BTW Schwache Regierungen sind immer Vorteilhaft für die reiche Oberschicht. Denn die können sich mit ihrem Geld alles kaufen, sogar mehr Reichtum. Für die normale Bevölkerung ist eine schwache Regierung immer ein Kreuz. Siehe zB Pakistan.

Am 14.02.20 um 18:07 schrieb horst-d.winzler:

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Da befindest du dich auf sehr schwachem Eis.

Hanno

horst-d.winzler schrieb:

Darüber könnte man durchaus nachdenken

Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!

MfG Rupert

Gerrit Heitsch schrieb:

Ich finde, man sollte die Arroganz nicht ganz so weit treiben. Die Mehrzahl der Amerikaner scheint durchaus der Meinung zu sein, dass er seinen Job recht gut macht.

MfG Rupert

Ja, sehr. Siehe Handelskrieg, angedachte Kürzungen bei Social Security, Medicare und Medicaid. Dazu noch der Verlust an Vertrauen in diverse Institutionen wie die Justiz aktuell. Gar nicht zu reden von Kürzungen bei EPA und Senkung von Umweltstandards.

Aktuell haben wir durch die Steuersenkungen ein Strohfeuer, aber das geht vorbei.

Starke auch... Wenn sie nämlich von der Partei gestellt werden die die Reichen als Klientel hat. Siehe Republikaner in USA. Die kann dann das ganze Land umbauen damit es für die Reichen noch vorteilhafter wird. Sind sie gerade gut dabei mit dem Besetzen des Supreme Courts und jeder Menge Richerstellen (die dort auf Lebenszeit vergeben werden), einige der Kandidaten wurden von der American Bar Association als 'unqualifiziert' bezeichnet, manche hatten kaum Erfahrung als Anwalt.

Details hier:

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Money Quote:

"Ms. Pitlyk has never tried a case as lead or co-counsel, whether civil or criminal," wrote William Hubbard, chair of the ABA's standing committee on the federal judiciary. 'She has never examined a witness. "Though Ms. Pitlyk has argued one case in a court of appeals, she has not taken a deposition. She has not argued any motion in a state or federal trial court. She has never picked a jury. She has never participated at any stage of a criminal matter."

Genau die Erfahrung, die man braucht um Richterin auf Lebenszeit an einem Bundesgericht zu werden.

Gerrit

Die meisten davon beziehen ihre Informationen von Fox News.

Gerrit

horst-d.winzler snipped-for-privacy@web.de:

Damit ist aber die grundlegende Crux nicht bewältigt, dass nach ein paar Jahrzehnten von "nur dem eigenen Gewissen verpflichtet!" nach und nach eine Verbeugung gegenüber dem je freundlichsten Geldgeber wird. Jedwede Allüren hinwiederum, statt einer nur repräsentativen Demokratie mit eben solch eingebauter Tendenz, quasi per Automatismus, eine partizipative Demokratie zu implantieren, wurde in hiesigen Breiten zuzeiten mit Bomben und Granaten nachhaltig ausgetrieben. Mit Verkürzung der Laufzeiten kommt man dem Muster aber nicht bei, vielmehr zeigt die Historie des sich glorreich dünkenden Westens, dass die Schwäche der Käuflichkeit gewollt ist. Die Partizipation zu bevorzugen vor der bloßen Repräsentanz, das machte zwar der Unterschied, Verantwortung nicht den freundlichen Hilfstruppen gebenüber, stattdessen gegenüber Räten, die Mandate auch verkürzen dürfen, aber diese in ebendiesen Breiten eingefleischte, Zwangsvorstellung, allzuviel reale Nähe zum Souverän sei auf Biegen und Brechen zu vermeiden, ufert auch noch dorthin weiter aus, dass tatsächlich existierende Räterepubliken blutig vernichtet wurden (siehe Libyen, das war eine Räterepublik, und jetzt ist es permanentes Chaos unter dem Titel von Demokratie nach dem Muster aus hiesigen Breiten), oder ihnen wird Stress auferlegt, wo immer es sich einrichten lässt (siehe Venezuela, das ist eine Räterepublik) - der gemeinsame Nenner auf alle Fälle, dass mit Dreck geworfen wird, Sanktionen und Kriegsführung nach außen, mediale Verkleisterung der einfachsten Tatsachen nach innen. Solcher Hass ist miteingebaut, damit, dass im Mechanismus der Repräsentanz der Wurm steckt, wie er zugleich bei institutionalisierter Partizipation behoben ist.

Mit Verkürzung der Mandate kommt man dem nicht bei, vielmehr ist ein fürchterliches Herumwurschteln in eingebauter Unprofessionalität zu befürchten - zugleich wieder umso mehr ein Einfallstor zur Einflussnahme per monopolistischen Interessen. Mit garantierter Wirkung, noch besser als jetzt. Ein kognitives Dilemma, sozusagen. Es leuchtet zwar ein, dass auf längere Sicht der Mechanismus der Repräsentanz anfechtbar ist, so mal rein aus sich selbst heraus gesehen, umso mehr dies aber offensichtlich ist, muss dagegengeprügelt werden, dass diese als Einsicht nie und nummer zum Tragen kommen darf. Das ist so ein Schema mit frühkindlichem Narzismus, wir sind per Definition die Besten, und wehe, wenn das in Frage steht - für weitere Betrachtung setzt dann erstmal der Verstand aus.

Die massenmediale Verblödung als um sich greifender Normalzustand hat dann natürlich für die Fortführung einer Vertuschung des Dilemmas noch ganz neue Spielwiesen im Programm. Dazu geht die Rede in diversen Kreisen, hallohallo,

1984 war als Roman gedacht, nicht als Bedienungsanleitung!

Und dann auf die USofA zu verweisen, ist in dem Fall auch wenig stichhaltig

- das System nährt sich dort nicht so sehr aus Beteiligung, als vielmehr aus der Kontinuität einer Schicht einflussreicher Familienclans, die von Beginn weg das System auf ihre Belange einschlägiger Kontrollmöglichkeit zugeschnitten hat, siehe etwa das irre Wahlmänner-Tralala. Nur kurz einmal das mit der Beschränkung auf zwei Amtsperioden abkupfern zu wollen, ist vordergründiges Wischiwaschi, wenn das Drumherum nicht ebenfalls eingehend Erwägung findet.

Trump hat Fox News nicht mehr nötig, er macht die Nachrichten selbst.

Am 14.02.20 um 18:21 schrieb Hanno Foest:

Bezüglich Frau Merkel wohl eher nicht.

Gerrit Heitsch schrieb:

Hmm, und du bekommst alle relevanten Informationen aus erster Hand? Völlig ungefiltert? Bildest du dir wirklich ein, man könnte sich aus der Ferne, weitab von den Geschehnissen, ein objektives Bild der Situation machen? Vielleicht auch noch völlig neutral? Völlig objektiv, also unter Ausblendung der eigenen Vorstellungen und Vorurteile? Ohne Beeinflussung durch die eigene Filterblase? Das funktioniert nicht. Es funktioniert ja noch nichtmal im Sitzungssaal, wenn man die Akteure leibhaftig vor sich hat und sie selber befragen kann.

MfG Rupert

Am 14.02.20 um 18:30 schrieb Rupert Haselbeck:

Wozu dann die Liste?

Man wird sehen. Letztlich entscheiden die US-Amerikaner. Noch scheinen sie mit Trump mehrheitlich zufrieden.

Ich habe ein sehr ungutes Gefühl wenn wir Deutschen den US-Amerikanern Demokratiedefizite unterstellen. Bedenke in den USA funktioniert neben GB Demokratie wesentlich länger als bei uns.

Funktioniert unser System BuVerfGe etwa besser? Ich denke nicht.

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