Am Mon, 11 Mar 2024 20:36:34 +0100 schrieb Frank Möller snipped-for-privacy@protonmail.com:
Robert Kemo:
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>> [ ... ]
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>> Also die 100 - 75 - 50 sind grün, aber 25% bleibt rot.
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>> Dieser Fall hier bei einem Ansmann-Nachbau bzw. Ersatzakku: grad jekooft ... >
>Ist das der Supi-Dupi-Billigheimer, von dem man Dir hier und auch in
>de.sci.electronics mehrfach und unisono abgeraten hat?
Das Thema Antriebstechnik von Elektromofas mit homöopathisch dosierter Tretunterstützung passt ja wohl auch besser dorthin als in eine Fahrradgruppe.
Leute, die auch sowas wie das hier
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für ein Fahrrad halten, mögen anderer Meinung sein. Money quote:
| Weber sieht es pragmatisch. "Das ist kein Gokart, sondern | ein Fahrrad", sagt er. In kritischen Situationen müsse man | nicht lenken, sondern bremsen.
So seht ihr aus. Dann baut doch mal schnell das ABS aus euren Autos aus. In kritischen Situationen müsst ihr nämlich nicht lenken. Das sei was anderes? Dachte ich mir.
Jedem, der Fahrrad fahren kann und noch bei Verstand ist, biegen sich bei dummmen, aber durchaus gezielten Sprüchen wie diesen die Fußnägel hoch.
Fup'to
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V
Volker Bartheld
Bitte unbedingt auch nach de.rec.motorrad crossposten, denn das Thema Antriebstechnik von Elektromofas mit homöopathisch dosierter Tretunterstützung paßt ja wohl auch besser dorthin als in eine Elektronikgruppe. Außerdem hatten wir einen deftigen Flamewar schon lange nicht mehr. Aber die Regulars dort sind auch nur noch ein Schatten ihrer selbst und sinnieren darüber, daß je älter sie werden, je schneller sie früher mal waren.
Evolution kann leider kein x'p mit f'up, etwaige Unannehmlichkeiten bitte ich zu entschuldigen.
Volker
R
Robert Kemo
Am 13.03.24 um 08:39 schrieb Wolfgang Strobl:
:-)
diese komischen Elektrosofas ja - passt hier nicht.
Ich frag ja nur, ob welche diesen Ersatzakku unterm Hintern haben und mal kurz beobachten & berichten können. Die Dinger liegen ja nicht in der Wohnung rum, sondern am Rad.
Und so ne leichte Unterstützung ist grad für alte Menschen gut: so kommen sie noch n bisschen raus und haben ein bisschen Sport. Und für Leute die damit auch bei Nicht-Fahrrad-Wetter täglich zum Job fahren. Das entspannt etwas.
und: mir wurde nicht "unisono abgeraten". Ich haben 50/50 erkannt. Diese Ersatzteile sind durchaus verbreitet und nicht unterirdischer Qualität - denk ich.
W
Wolfgang Strobl
Am Wed, 13 Mar 2024 12:27:28 +0100 schrieb Robert Kemo snipped-for-privacy@news.invalid:
Nur mal zur Klarstellung: Das war nur ein Beleg für meine These, dass vom ursprünglichen Narrativ "das ist doch nur ein wenig Tretunterstützung für Fahrräder, für Leute, die zu alt oder zu krank sind, um die nötige Tretleistung aus eigener Kraft aufzubringen" nun wirklich überhaupt nichts übriggeblieben ist. E-Bikes, genauer gesagt, die früher Pedelec genannte 25km/h-Version, sind längst E-Mofas geworden, welche die früheren B-Mofas in allen relevanten Punkten überholt haben: größere Reichweite, mehr Kletterfähigkeit, höheres Tempo am Berg. Dass der erzwungene symbolische Bewegen der Füße irgend eine praktische Relevanz hätte, glauben ja nicht mal die engagiertesten Fans des Konzepts.
Allerdings braucht man für B-Mofas inzwischen einen Führerschein und immer noch ein Versicherungskennzeichen und es gibt, wie schon in meiner Jugend, eine Altersbeschränkung auf 15 Jahre. E-Mofas, sorry, Pedelec hingegen dürfen auch schon für Kleinkinder verkauft und von denen gefahren werden, ohne irgendwelche rechtlichen Beschränkungen.
Und das ist es, weswegen ich "Benzingespräche" bzw. deren Analogon in de.rec.fahrrad nicht mag und zum Anlass nehme, über das Für und Wider der Inszenierung von Mofas als Fahrrad zu informieren und - bisweilen - auch zu lästern.
Gegen echte E-Mofas hätte ich wenig einzuwenden, wenn diese Variante durch die Konkurrenz durch Pedelec bzw. deren Freibrief nicht gänzlich eliminiert worden wäre. Mehr noch, ein zum Pedelec regelrecht komplementäres E-Bike, welches zwar wie das Mofa als Kfz eingestuft, aber von all den absurden Einschränkungen befreit gewesen wäre, aber bzgl. Leistung und Akkukapazität (und damit zusätzlichem Gewicht) stärker limitiert, hatte ich vor geraumer Zeit schom mal skiziert und halte es immer noch für eine sowohl verkehrspolitisch als auch praktisch nützlicher Variante. Aber auch diese Entwicklung ist durch die Legalisierung des Pedelec als Fahrrad verbaut worden. Schade.
Dass du dich selbst darum kümmerst, ein vorhandenes Fahrzeug wieder benutzbar zu machen, finde ich durchaus lobenswert. Nur wirst du bei der Mehrheit der Leser und Schreiber in d.r.f kaum umfängliche Kenntnisse und Interesse an den Feinheiten eines elektrisch angetriebenen Zweirades erwarten können. Die meisten Menschen, die Fahrrad fahren, wissen nichts von den Komponenten, in denen sich ein Fahrrad von einem Pedelec unterscheidet. Von der elektrischen und elektronischen Seite, sowohl was die Leistungselektronik angeht als auch die Steuerung, ist ein E-Bike durchaus interessanter als eine Modelleisenbahn und liefert Fragestellungen wie Anworten, die sich mit vielen anderen Themen überschneiden, die auch in de.sci.electronics besprochen werden. Das war der primäre Grund, warum ich meinen Einwand formulierte, das aus d.r.f. rauszuhalten. Sieh' mir bitte nach, dass ich bei der Gelegenheit ein wenig über "homöopathisch dosierte Tretunterstützung" lästerte.
Hm. Alte Leute sind als Argument immer gut.
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Btw. wir sind zusammen 140 Jahre alt. :-)
Ich bin den größeren Teil meines Arbeitslebens auch bei Nicht-Fahrrad-Wetter täglich mit dem zur Arbeit gefahren, auf einer eher unattraktiven Strecke. Entspannend war das nicht, sondern sehr anstrengend, zumindest anfangs. Hat mir einige Schrammen verschafft, aber auch dazu geführt, dass ich fit geblieben bin, obwohl ich nach der Schule nie wieder Sport getrieben habe.
Mag sein, ich habe die Diskussion nicht verfolgt. Dass billige Ersatzteile manchmal von unerwartet hoher Qualität sind, habe ich gerade auch erfahren, mit einem Akku. Unser erstes Tablet, ein Samsung Galaxy Note 10.1 Tablet mit Stift aus 2012, welches mit einer selbst geschriebenen App ein zweites Leben als Telefondisplay (Anrufer verbellen) und Urlaubsfotodisplay hatte, nachdem es aus der Wartung raus war und viele Apps keine Updates mehr bekamen, hatte kürzlich aufgrund der schlechten Ladeelektronik (die schaltet nicht ab, sondern überlädt den Akku leicht, aber dauerhaft) eine leicht aufgeblähten und komplett toten Akku.
Ich wollte es schon entsorgen, fand dann aber via Amazon einen Ersatzakku für unter 20 €, incl. der von ifixit beschriebenen Werkzeuge (Gute Idee, in der Tat: Einen so winzigen Kreuzschlitzschraubenzieher hatte nicht in meinem Fundus und die Zahl der winzigen Schrauben, die man durchaus mit Kraft lösen muss, ist enorm). Wie ich den in Betrieb genommen habe, ist eine eigene Geschichte wert, hier nur soviel: aktuell läuft das Tablet durchgehend seit 36 Tagen im Standby und der Akku liegt immer noch bei 63 Prozent. Das hätte ich so nicht erwartet.
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