Da sei dir nicht so sicher. Und es gibt genug naive Menschen, die finden, du seiest für jeden Mist der Verantwortliche, den Google auffindet, wenn man deinen Namen eingibt. Und wenn es Beschimpfungen auf Foren und Newsgroups sind, im Falle von Verwechselungen auch, oder gar Spam.
Wer sich auf Suchergebnisse von Google einläßt, um Mitarbeiter zu finden, vergißt vor allem eins: Das Bewerber mit der unbefleckten Biographie eines Säuglings entweder wie gedruckt lügen oder keineswegs über Lebenserfahrung verfügen und hinter die Kulissen einer Person schauen können, den Blender nicht am Verhalten erkennen.
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"> Ich habe im Auto wesentlich besseren UKW-Empfang als zuhause mitJetzt lach...
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Rupert Haselbeck
Joerg Niggemeyer schrieb:
Doch, diese Zeit nimmt man sich. Zwar nicht bei einem einfachen Arbeiter, aber wenn es um höherwertige Stellen geht, dann wirft man schon auch die Namen der in der engeren Wahl befindlichen Bewerber mal bei Google ein. Da das aber unzulässig ist, spricht man nicht davon...
MfG Rupert
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Helmut Schellong
Ich kenne diese Codes seit den 1980ern Jahren genau. In allen meinen Zeugnissen sind alle kodierten Sachverhalte entweder als 'sehr gut' oder 'gut' formuliert.
Meine Zeugnisse waren qualifizierend und gingen über zwei Seiten. Unterschrieben waren sie vom GF und Betriebsleiter/Direktor.
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H
Helmut Schellong
Ja, ich habe mich ja sinngemäß ebenso geäußert.
Ich finde es erbärmlich hilflos, sich solchen Erkundungsmethoden zuzuwenden. Das ist unprofessionell.
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Axel Berger
Warum sollte das Verwenden öffentlicher Nachschlagemöglichkeiten unzulässig sein? Es ist ja kein Anruf bei Hausarzt mit der Bitte, vertrauliche Krankendaten auszuplaudern, sondern eher ein Nachschlagen im Telephonbuch ob der betreffende unter der angegebenen Adresse vermerkt ist.
J
Joerg Niggemeyer
Ich meinte im wesentlichen, dass auf Dich und andere bezogen zunächst wahrscheinlich das Alter als Kriterium reicht, um Euch sofort auszusortieren.
Zusätzlich noch im Internet zu googlen muss nicht aber kann auch einen Eindruck hinterlassen.
Ich schaue auch gerne mal nach, wer denn so als Erfinder oder Pat Owner zu ermitteln ist, um mir einen Eindruck des Hintergrunds zu verschaffen, wobei ich selber das nicht mache, um jemanden jetzt konkret einstellen zu wollen.
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Rupert Haselbeck
Axel Berger schrieb:
Das Erheben personenbezogener Daten bedarf einer Rechtsgrundlage. Und das Ziehen von Schlüssen aus solcherart erhobenen Daten muss nachvollziehbar zu begründen sein. Natürlich könnte man alle in Betracht kommenden Bewerber um ihre Zustimmung zu einer Google-Recherche bitten. Und man könnte sie natürlich hinterher auch um Stellungnahme dazu bitten, warum eine Reihe von ehemaligen Kollegen sich im Internet gar so abfällig ("unfähiger, asozialer, Kotzbrocken", oder so) geäußert hätten. All das macht dann tatsächlich Arbeit und birgt eine Menge Risiken. Einfacher ist es, schlicht mal zu googeln und dem Bewerber, so dieser dabei nicht so gut wegkommt, dass man ihn haben will, abzusagen. Gründe für die Absage gibt man seit einigen Jahren ja auch aus anderen Erwägungen (AGG) nicht mehr an.
MfG Rupert
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Helmut Schellong
Ja, schrieb ich wohl gestern schon - mein Alter ist pauschal zu hoch. Meine Kenntnisse und Fähigkeiten sind ebenfalls hoch.
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kümmert im Personalbüro jedoch niemanden.
Darum geht es - um das Einstellen aufgrund von Internet-Recherche. Genau das finde ich erbärmlich und unprofessionell.
J
Joerg Niggemeyer
Und "wer" sammelt denn oder erhebt denn beim newsnet extra personenbezogene Daten? Jedes Post unter Realnamen im Newsnetraum werte ich als automatisches einverstanden sein, dass diese Äusserungen für jeden leserlich zugänglich sind ohne Recht auf Löschung.
H
Hartmut Kraus
Am 17.06.20 um 14:47 schrieb Joerg Niggemeyer:
Jaja, der "Jugendwahn". "Wir nehmen nur 23jährige Diplomingenieure mit
23 Jahren Berufserfahrung." Und das in einer vergreisenden Bevölkerung, wo der /durchschnittliche/ Angestellte schon weit über 40 ist.
H
Hanno Foest
Am 17.06.20 um 15:39 schrieb Joerg Niggemeyer:
Vgl. "Recht auf Vergessen". (Ja, halte ich auch für eine Katastrophe.)
Hanno
H
Hartmut Kraus
Schon. Deshalb bist du nämlich auch zu teuer.
Die letzte Firma, bei der ich mich für eine Festanstellung interessierte
- der übliche Schwachsinn: "Mangelnde Sozialkompetenz". Aber ein Praktikum hätte ich machen können, also ein Vierteljahr umsonst für sie arbeiten. Höflich, wie ich nun mal bin, habe ich ihnen keinen Vogel gezeigt. ;)
S
Sebastian Wolf
Am 17.06.2020 um 17:05 schrieb Hartmut Kraus:
Sofort durchschaut.
J
Joerg Niggemeyer
Zeitungsarchieve nach Zehn Jahren löschen???
Ich halte das jedenfalls selbst wenn es das Recht dazu gäbe völlig unpraktikabel, da es eben keinen zentralen Speicher dazu gibt.
Was völlig anderes also als ein Chatroom.
Man könnte mit dem Recht auf vergessen ja auch alle Patentdatenbanken älter als 30 Jahre löschen, dann könnte man den ganzen Scheiss wieder neu anmelden ;-O ;-)
Sprich wegen deiner Wahnvorstellungen mit einem Arzt!
M
Marc Haber
In welchem Gesetz steht das denn, Du Stammtischjurist?
J
Joerg Niggemeyer
Natürlich leidet deine Sozialkompetenz, wenn Du sagen wir mal als Loser da stehst und einen sozialen Abstieg hinnehmen musst oder musstest. Gerade in Deutschland glaube ich, ist es nicht einfach, eine zweite Chance zu bekommen.
So darfst Du dich doch nicht von dem lieben Sebastian provozieren lassen - vielleicht sagt er ja, wenn man einfach mal ruhig fragt, wer er ist auf welchem Gebiet er tätig war oder immer noch ist und was ihn antreibt hier etwas zu schreiben?
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Rupert Haselbeck
Sebastian Wolf schrieb:
Das ist bei ihm ja wirklich nicht schwer. Dazu bedarf es wohl noch nichtmal einer Internetrecherche.
MfG Rupert
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Rupert Haselbeck
Du magst da schon rechthaben. Aber die dort auffindbaren Daten, egal ob Usenet, ob Facebook oder sonstwas, sind nunmal personenbezogene Daten bezüglich des Bewerbers, auch wenn Dritte sie bereits veröffentlicht haben. Ob man diese nun für das Einstellungsverfahren verwenden darf oder nicht, ist meines Wissens nicht abschliessend geklärt. Und niemand will ohne Not langwierige und teure Gerichtsverfahren riskieren, wenn es sich vermeiden lässt. Das ist vergleichbar mit dem Problem des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzte (AGG). Seit dessen Inkrafttreten wird kein umsichtiger Personaler einem abgelehnten Bewerber mehr mitteilen, warum er nicht zum Zuge kam. Man will auch damit vermeiden, verklagt zu werden.
MfG Rupert
R
Rupert Haselbeck
Helmut Schellong schrieb:
Mal unterstellt, dass das Zeugnis echt ist, dann bist du jetzt fast 67 Jahre alt. Was willst du also noch arbeiten? Wenn du es mit deiner überragenden Kompetenz auf allen Gebieten und deiner überwältigenden Leistung bisher nicht geschafft hast, eine auskömmliche Altersversorgung zu erwirtschaften, dann hast du einiges verpennt.
Ja nun, die können lesen. Du hast lediglich zur "vollen Zufriedenheit" des Zeugnisschreibers gearbeitet. Du beherrscht nicht die von dir hier schon behaupteten mindestens 20 Programmiersprachen perfekt sondern lediglich eine, nämlich C. Bereits bei C++ geht der Zeugnisschreiber von einer Kompetenz aus, welche man in einem den Anforderungen der Arbeitsgerichte genügensollenden Zeugnis nicht erwähnt, obwohl es bei der Tätigkeitsbeschreibung noch Erwähnung fand. Von anderen ist überhaupt nicht die Rede. Das spricht Bände. Du bist halt dort als guter C-Programmierer beschrieben, sonst nichts. Nimmt man sich eine Viertelstunde Zeit, so kann man das zierende und dem Arbeitnehmer schmeichelnde Beiwerk entfernen Ganze auf die wesentlichen drei oder vier Zeilen reduzieren, "Was hat er gemacht? Wie hat ers gemacht?".
Das finden nur jene erbärmlich oder unprofessionell, welche eine solche Recherche zu scheuen haben... Man möchte sich ein möglichst breit aufgestelltes Bild von den Bewerbern machen, ehe man sich entscheidet. Da wird man neben dem, selbstverständlich einen überragenden Könner ausweisenden, Bewerbungsschreiben und den ebenso positiv gefärbten Zeugnissen und ggfls. sonstigen Referenzen, natürlich auch ungefärbte Informationen zu ergattern suchen, ehe man sich eine Niete an die Backe bindet. Freilich, heute muss man dabei häufig Abstriche machen und nicht selten auch weniger erfreuliche Eigenschaften hinnehmen, weil es in den letzten Jahren recht schwierig geworden ist, überhaupt brauchbare Fachkräfte zu finden. Gleichwohl schadet es nicht, vorher von den Defiziten zu wissen. Man kann sich möglicherweise ja darauf einstellen und beispielsweise vermeiden, zwei Mitarbeiter mit einem allzu übersteigerten Ego bei immerhin durchschnittlichen Kenntnissen und Fertigkeiten zusammen in eine Gruppe oder eine Abteilung zu stecken.
MfG Rupert
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