DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Immerhin hat er für einige Dinge eine History. Also z. B. Rename-Regexe, Suchmasken, Lieblingsverzeichnisse, ftp-Zugang, usw. Für abgefahrenere Dinge müßte man dann tatsächlich Batch-/Perlscripte fabrizieren oder zum

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greifen.

Den würde ich am liebsten aus dem Betriebssystem schneiden. Leider managt er auch die Desktop-Icons, das Startmenü und die Taskbar.

Jup. Da kann man schnell ad hoc ein paar Sachen zusammenstricken. Praktisch ist auch, daß man den TC mit Plugins erweitern kann. Ich habe da noch Z/LZX/ISO/7ZIP/BZIP-Packer/-Betrachter installiert, einen Registry-Dateiviewer, EXIF-Viewer und EmptyCheck, mit dem man recht leicht leere Verzeichnisse aufspüren kann.

Mein größter Kritikpunkt ist, daß der

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in vielerlei Hinsicht nicht die Reife vom TC erreicht hat. Aber das kann man dem Christian Ghisler nun wirklich nicht zur Last legen.

Ciao, Volker

Hi Gerrit,

Jörg ist in der Hinsicht lernresistent. Weil bei seiner Exotenhardware die Minimaldistribution kein Fullservice abgeliefert hat, ist er jetzt überzeugt, dass Linux nix taugt. Daran wirst Du nichts mehr ändern können. Ich hab selbst einige Linuxinstallationen auf USB-Sticks. die haben bisher noch auf jedem PC sinnvoll funktioniert, egal welche GraKa oder sonstige Konfiguration. Solche Kleinigkeiten interessieren Jörgs Weltbild aber nicht. Ausserdem ist er der festen Überzeugung, dass ein Betriebsystem sich um die angeschlossene Hardware kümmern muss...

Marte

Das ist ja auch der Job des OS. Aber eben nur wenn es einen passenden Treiber für diese Hardware hat.

Gerrit

Zu Zeiten von CP/M, MS-DOS und Atari war das nicht so. Seitdem ist es aber sehr üblich, daß das Betriebssystem erkennt *daß* etwas angeschlossen ist, die Meldung, mit der sich das Gerät selbst zu erkennen gibt, auswertet, und die Installation eines Treibers vorschlägt.

Kommerzielle OS- und Harwareanbieter arbeiten noch so weit zusammen, daß ein Dienst im Netz den passenden Treiber selbst aussucht. Den großen Vorteil zum mitgelieferten Datenträger sehe ich dabei aber nicht, eher das Gegenteil.

Und das ist eindeutig. Ausser fuer Dich ...

Ich habe zuletzt gestern mit einem Professor zusammengearbeitet, der das Gegenteil davon darstellt. Gute Lehre und er hat nebenbei ein Start-up hochgezogen, wo jetzt etliche Absolventen seiner Uni einen guten Job haben. Das geht auch heute noch.

Die meisten Erfinder waren allerdings keine Professoren, sondern sie waren Nichtakamemiker oder Ingenieure wie James Watt. Jedoch haben Professoren sein Talent erkannt und ihm erlaubt, die Werkstatt ihrer Uni zu benutzen.

Auch meine Alma Mater ist leider in dieser Exzellenzinitiative voll dabei :-(

Letzteres geschieht bei uns gerade an vielen oeffentlichen Schulen, mit ungutem Resultat. Zum Glueck springen Charter Schools in die Bresche, die aber natuerlich in jeder linkslastigen Regierungsphase unterdrueckt werden. In solchen Phasen sinkt das Bildungsniveau dann, und das ist in Sachen Schulbildung (vor der Uni) in den USA eh nicht das beste.

An privaten Unis geht es auch anders, doch die sind fuer die Studenten teuer.

Genau das ist der Punkt. Wenn ein OS dies nicht tut, besteht Nachbesserungsbedarf. Linux ist jedoch kein kommerzielles Produkt und so koennte die automatische Erkennung mancher angeschlossenen Geraete auf absehbare Zeit suboptimal bleiben. Muss man eben mit leben.

Letzteres muss nichtmal sein. Es reicht, zu melden, dass das OS die ueber USB und LAN angeschlossenen Geraete erkennt. Dann kann sich der Benutzer selbst um den Treiber kuemmern und wenn es z.B. im Fall Linux keinen gibt, das Teil eben im einer VM oder im Windows-Boot benutzen, so wie ich das beim Signalhound machen muss.

Den Vorteil hat man spaetestens dann, wenn man wie ich vor einigen Jahren einen gemieteten Spectrum Analyzer draussen bei Freifeldmessungen hat, der aber nur eine IrDA Schnittstelle aus der Zeit der Sammler und Jaeger besitzt. Wenn da keine CD beigewesen waere, haetten wir mangels Erreichbarkeit des Internet in Sachen Dokumentation unserer Messungen alt ausgesehen. Der Treiber war fuer aeltere Windows-Versionen als ich auf dem Laptop hatte, funktionierte aber.

Sag ich doch.

heißt doch nicht anderes als "da ist was, kann sein, daß das einen Treiber braucht". Ob er gebraucht wird, kann nur der entscheiden, der das Gerät ansprechen will und das muß nicht das OS sein.

Sach ma, im Ernst, habt Ihr im Institut keine M3 Schrauben und keine Buegelsaege? Da boete sich der naechste Baumarkt an.

Dann gibt es noch McGyver. Man muss Laufwerke ja nicht unbedingt mit Duct Tape befestigen, aber eine Schlauchschelle (alternativ starrer Draht) und ein Stueck alter Fahrradschlauch tun es auch.

Man sollte an Eurem Institut wohl das Konzept "Preventative Maintenance" einfuehren :-)

Meine PC werden nach Checklist gereinigt, allein schon wegen der Hundehaare von Labradors und jetzt (noch schlimmer) von einem Entlebucher Sennenhund vermutlich eidgenoessischer Herkunft.

Windows 10 ... mein Beileid.

VM mit Windows 7 drin geht nicht?

Windows 7 VM oder gar Dual-Boot nehmen. Last known good, IMO ...

Einer der vielen Gruende, warum ich den Umstieg auf Windows 10 nicht mehr mitzumachen gedenke.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

So klar wie zu CP/M-Zeiten ist das leider nicht mehr. Damals war es noch klar, was an einen Computer "angeschlossen" ist.

Heute weniger:

Soll ein Rechner automatisch alle Drucker im LAN ansprechen können? Und wenn das in einem größeren Büro 25 Stück sind, dann auch? Und was ist mit denen die übers VPN im anderen Standort erreichbar sind, die auch?

Was ist ein "Treiber" für ein GPS? Ein serieller Treiber, der NMEA-Datensätze aus dem GPS auslesen kann? Eine Navigationsapp, die einem mit Hilfe des GPS durch die Straßen lotst? Irgendwas dazwischen?

Per USB kann man eine Vielfalt von Geräten anschließen, vom Oszilloskop bis zum Authentifizierungs-Dongle. Soll ein Betriebs- system wirklich für all diese Geräte immer Treiber bereithalten? Als nächstes kommt die Beschwerde "Bloat", wenn jemand der nie im Leben ein Oszilloskop verwendet den Treiber installieren muß.

Man kann unter Linux *immer* mit lsusb nachschauen welche Geräte gerade angestöpselt sind (und erkannt bzw nicht erkannt werden);

ralph@pi:~$ lsusb Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub Bus 002 Device 003: ID 0b95:1790 ASIX Electronics Corp. AX88179 Gigabit Ethernet Bus 002 Device 002: ID 1058:25f3 Western Digital Technologies, Inc. Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub Bus 001 Device 002: ID 2109:3431 VIA Labs, Inc. Hub Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub

Das ist etwas was Linux unendlich besser hinkriegt als Windows.

/ralph -- wobei ich dir Windows gar nicht ausreden will. Linux ist halt auch ein Betriebssystem mit vielen Vor- und Nachteilen. Für mich überwiegen die Vorteile, das muß für dich nicht genauso sein.

Pah, zusammengefalteter Zettel Papier tut es meistens auch als "Distanzhalter" um die Platte einzuzwicken.

/ralph

Hallo Joerg,

Du schriebst am Mon, 16 Sep 2019 07:34:40 -0700:

lsusb-Ausgabe mit angeschlossener Kamera, bitte.

Also umständlich bis dorthinaus. Ein Listing aller interessierenden Geräte ist Dir wohl zu einfach.

Achne, wirklich? "Nur die Treieber" installieren ist "nichts installieren"? Sagmal, willste einen hier veräppeln? Oder kannste nichmehr lesen?

["lsusb"]

Natürlich nicht, wennde nicht fragst.

Das ist dann erst der _nächste_ Schritt _nach_ dem Erkennen - zum Benutzen muß, wie bei Windows Deiner obigen Bestätigung nach eben auch, halt auch ein passender Treiber dasein, ggfs. nach nachträglicher Installtion.

Ja, da fehlt Dir eine ganze Menge, nämlich das grundlegende Verständnis für des USB-System (und das ist sogar zu einem guten Teil von Microsoft mitspezifiziert), und zwar nicht nur bei Linux, sondern ganz allgemein; bei Windows funktioniert das ja nach denselben, systemunabhängigen Regeln.

Ich hab' so langsam den Eindruck, daß Du einen hier veräppeln und zum Narren halten willst - die ganzen Umständlichkeiten von Windows mit zig Klicksereien in Dutzenden von Fenstern lobste hoch inn Himmel und eine einfache Abfrage mit einem Programm, das Klartext ausgibt, ist Dir zu umständlich. Und Du willst mit MSDOS angefangen haben? Nicht zu gleuben wie vergeßlich manche Menschen sein können...

Nur, wennde das auch aufrufst, von selber tuts das nicht. Ja, Windows schon, das funkt einem mit sowas überall dazwischen. Naja, ok, ich geb's auf...

Nein, aber er soll erkennen, dass sie da sind.

Ja.

Die kann man ausschliessen, aber am Ende ist das egal. Wobei das manchmal sinnvoll ist, z.B. wenn es ein Drucker mit besonderen Eigenschaften oder sehr hohem Durchsatz ist.

Weiss ich nicht, GPS brauche ich nicht.

Nein, das habe ich nirgends gesagt. Es soll deren _Vorhandensein_ anzeigen, danach kann man entscheiden, ob man das Scope oder was immer fuer diesen PC einrichten moechte. Z.B. ist hier am Buerotisch einiges nicht erreichbar, was am Labortisch-Rechner erreichbar ist und sein muss.

Muss er ja nicht. Das ganze laeuft bei Windows normalerweise nach dem "Opt-in" Verfahrem. In meinem Fall wird z.B. Instek GDS-2204 angezeigt, aber ich habe das nur am Labortisch eingerichtet. Bzw. derzeit nicht mehr, weil es nach Umruestung auf Linux (vorerst) nicht erkannt wird. Das sollte ich hingedengelt bekommen, notfalls per XP oder so in einer VM, doch die meisten Messungen lassen sich auch per USB Stick erledigen.

lsusb ueber das terminal ist in der Tat einige Sekunden schneller als ueber das Control Panel in Windows. Doch angesichts dessen, dass Linux nur einen Teil der angeschlossenen Geraete anzeigt, vermag ich "unendlich besser" nicht so ganz nachzuempfinden.

Ist es auch nicht, aber bei Windows 7 (last know good fuer mich) wird in fuenf Monaten der grosse Zapfenstreich gespielt und Windows 10 finde ich aetzend. Daher gibt es keine Alternative mehr, d.h. die Rechner werden hier Dual-Boot und manche Linux-only. Der meiner Frau ist schon umgestellt, hat nur noch Linux.

Stilecht sollte das aber ein Bierdeckel sein :-)

lsusb zeigt *alle* Geräte an, die die Hardware sieht, auch solche für die es keinen Treiber hat.

lspci macht das gleiche für PCI-Geräte.

/ralph

Hi Joerg,

Um himmels Willen, bitte nicht. Ich stell mir gerade vor, was da los wäre, wenn jedesmal, wenn ein Computer mit freigegebenen resourcen oder ein Drucker ins Netz der Hochschule ginge bzw angeschalten würde, bei allen Rechnern ein Fenster hochpoppen würde...

Wie soll denn das gehen? Die sind schließlich im eigenen Netz.

Nicht wirklich. Mit jedem neu eingesteckten USB-Stick gibt es immer wieder eine Popup-Orgie unter Windows - und nein, das ist kein Opt-in. Linux fragt Dich nur, wie es mit dem Gerät umgehen soll.

Es zeigt den Teil, der interessiert, nämlich den, der a USB dran hängt. Etwas anderes würde ich beim Befehl lsusb nicht erwarten wollen. Ich empfinde das nicht als Einschränkung, sondern als Übersichlichkeit.

Marte

Am 05.09.2019 um 15:38 schrieb Marte Schwarz:

Taskleiste kannst Du abschalten: Einstellungen -> Personalisierung -> Taskleiste

-> Taskleiste auf alle Anzeigegeräten anzeigen

HTH Markus

Am 10.09.2019 um 12:17 schrieb Volker Bartheld:

Dir ist schon klar, dass in Deutschland keine 10 Milliarden Fahrradfahrer wohnen?

Was Du berechnet hast ist aus meiner Sicht die Strecke je Einzelfahrt.

Am 19.09.2019 um 13:14 schrieb Markus Faust:

^ durchschnittliche

Wenn es mir klar gewesen wäre, hätte ich nicht um Korrektur gebeten.

Hm. Gut. Mich interessiert mehr, wieviele Kilometer der Durchschnittsbundesdeutsche so pro Jahr mit dem Fahrrad zurücklegt.

36*10^9 einfach durch 82.8*10^6 zu teilen (um 434 zu erhalten) wirds wohl auch nicht sein, sieht aber schon ein bißchen plausibler aus. Jetzt vielleicht noch die Annahme, daß die Radfahrer eher so zwischen 6 und 65 Jahre alt sind, dann wären wir bei rund 600km.

In Relation zu Jörgs Aussage: "Hier bei uns fahren die Leute gerne mal so

50-100km am Stück" bedeutet das, daß Deutschlands Radler in zwei Sommermonaten regelmäßig einen Sonntagsausflug machen und den Drahtesel den Rest der Zeit im Keller verrotten lassen *). ;-)

Volker

*) Was, wenn ich mir den Keller meiner Nachbar und unseren Radlkeller im Wohnsilo so ansehe, gar nicht mal so arg weit hergeholt ist.

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