DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Am 09.10.2019 um 16:58 schrieb Hanno Foest:

Nun ja, es wurde in <qnio69$6cg$ snipped-for-privacy@news2.open-news-network.org> ja noch explizit von PCs (16bit-Prozessoren und 2MB RAM gesprochen, 32bit ohne Multicore...) gesprochen. Atomkraftwerke waren da eher selten drin zu finden und tatsächlich sind es nur wenige Atom-Serien die kein Intel64 "können".

Aber es *muß* hier ja eine ganz frische Distro sein, sonst würde man sich doch nicht wegen fehlenden 32bit-Supports beschweren?

Andere Frage abseits: Macht es Spaß mit so einem Netbook, PulseView/sigrok und dem LA zu arbeiten? Ich meine der Bildschirm ist ja auch nicht so üppig groß...

Bernd

Mag in Deinem Fall so gewesen sein, ja.

Hier ein paar Fakten: Das ATX-Gehäuseformat gibt es jedenfalls seit anno

1996, die wenigen Änderungen seitdem lassen sich in aller Regel mit einem Blochbohrer und einem Gewindeschneider anpassen. Rednecks drehen die notwendigen Sechskantspacer aus Messing einfach so ins Loch oder pappen einen Selbstklebe-Standoff drunter.

Die mit dem Gehäuse kompatiblen Netzteile wurden 1995 eingeführt, die neuere Ausführung hat 24 Pins statt 20 Pins und läßt sich oft mit einem Teil für wenige Cent adaptieren. Daß das mit einer 300W Authoringgrafikkarte nicht spielt, sollte klar sein und denjenigen nicht kratzen, der kostengünstig und resourcenschonend aufrüsten will.

SATA-Anschlüsse wurden 2000 erfunden, am Steckerformat hat sich seitdem nichts geändert, alle Iterationen sind abwärtskompatibel. Bei den lahmen CD-/DVD-Multinormlaufwerken spielt das sowieso keine Rolle und der Unterschied zwischen SATA-2 und SATA-3 ist selbst bei den heute gängigen SSDs zur Beschleunigung des Betriebssystems nahezu irrelevant. Wer zu einem Board mit M.2-Anschluß greift, braucht sich auch dadrüber keinen Kopf mehr zu machen.

DDR3-RAM wurde 2008 flächendeckend eingeführt, die Riegel sind weder mit dem Vorgänger noch dem Nachfolger (unterschiedliche Spannung) kompatibel, die Ablösung begann allerdings erst 2017 und noch heute kann man nagelneue ATX-Boards mit DDR3 kaufen, z. B. das gar nicht mal schlechte Asus M5A78L-M PLUS (wo der Grafikchipsatz gleich mit dabei ist) oder halt ein gebrauchtes ASRock H61M-DG3 (wenns denn partout eine Intel-CPU sein muß)

- für den Preis einer ÖPNV-Tageskarte übrigens.

Das mit den Lüftern/Kühlern wird weit überbewertet, namhafte Hersteller wie z. B. Noctua bieten Umbau-/Adapterkits an, um deren Quirle über Jahrzehnte an neue Befestigungspunkte anzupassen. Außerdem wird sich wohl noch ein OEM-Kühler irgendwo aus dem Schrott fischen lassen, wo man irgendwas dranspaxen kann. Neuzeitlich biegt man eben zwei Drahtbügel aus Scheibenwischerblech oder einer Fahrradspeiche und fertig. Schließlich reden wir hier nicht von einem AMD Epyc 7742, den Du auf (D)einem Consumerboard betreiben willst.

Dann verabsäumst Du zu erklären, warum Du einen Controller tauschen wolltest und was das für einer war. Und selbst wenn: PCI hatte man schon anno 2005 im Standard 2.0 etabliert. Falls das Board nur VLB oder gar ISA akzeptierte, ist es ein Fall fürs Deutsche Museum und nicht unterm Schreibtisch.

Außer vielleicht Linux Mint 18 "Sarah"

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, LXDE, XFCE, Trinity und ein paar andere Distributionen, die ich jetzt möglicherweise vergessen habe. Anders als bei Windows müssen übrigens weder Du noch Dein Fileserver sterben, wenn ein Linux-Derivat läuft, für das es ab 2021 keine Updates mehr gibt.

Ich hoffe, Du stellst Dir diese Frage nicht nur bei ein paar Gramm Gold, Silber, Tantal und Kupfer in einem 20 Jahre alten Motherboard, sondern auch bei den 1.5 Tonnen Stahl, Alu, Glas, Kunststoff, Gummi und Platin, die Du mutmaßlich 15'000km im Jahr bewegst und nach spätestens derselben Nutzungsdauer auf den Schrottplatz schickst. Von irgendwelchen Heimbespaßungssystemen will ich jetzt lieber gar nicht anfangen, denn - kaum zu glauben, aber wahr: Anno 1990 glotzte man noch in zentnerschwere Röhrenfernseher im 4:3-Format mit max. 72cm Diagonale und denen VHS oder gar S-VHS-Videorekorder werkelten. 1999 kamen die Plasmaflachmänner - zumindest für liquides Clientel, das um die 13'000€ für diesen Luxus anlegen mußte.

2006 dann - also vor weit über einem Jahrzehnt - hielt das HD-Format Einzug. Spätestens dann dürftest Du Deine Röhrenglotze im Wohnzimmer und später auch auf dem Schreibtisch in den Müll geworfen haben. Mit all dem Weißblech, Kupfer, Nickel, Palladium, Gold, Cadmium, PVC und PBDE, das die Jungs und Mädels in Ghana auf den Müllkippen aus den Geräten kloppen oder brennen.

Nur mal so meine 2ct, Volker

Mag in Deinem Fall so gewesen sein, ja.

Hier ein paar Fakten: Das ATX-Gehäuseformat gibt es jedenfalls seit anno

1996, die wenigen Änderungen seitdem lassen sich in aller Regel mit einem Blochbohrer und einem Gewindeschneider anpassen. Rednecks drehen die notwendigen Sechskantspacer aus Messing einfach so ins Loch oder pappen einen Selbstklebe-Standoff drunter.

Die mit dem Gehäuse kompatiblen Netzteile wurden 1995 eingeführt, die neuere Ausführung hat 24 Pins statt 20 Pins und läßt sich oft mit einem Teil für wenige Cent adaptieren. Daß das mit einer 300W Authoringgrafikkarte nicht spielt, sollte klar sein und denjenigen nicht kratzen, der kostengünstig und resourcenschonend aufrüsten will.

SATA-Anschlüsse wurden 2000 erfunden, am Steckerformat hat sich seitdem nichts geändert, alle Iterationen sind abwärtskompatibel. Bei den lahmen CD-/DVD-Multinormlaufwerken spielt das sowieso keine Rolle und der Unterschied zwischen SATA-2 und SATA-3 ist selbst bei den heute gängigen SSDs zur Beschleunigung des Betriebssystems nahezu irrelevant. Wer zu einem Board mit M.2-Anschluß greift, braucht sich auch dadrüber keinen Kopf mehr zu machen.

DDR3-RAM wurde 2008 flächendeckend eingeführt, die Riegel sind weder mit dem Vorgänger noch dem Nachfolger (unterschiedliche Spannung) kompatibel, die Ablösung begann allerdings erst 2017 und noch heute kann man nagelneue ATX-Boards mit DDR3 kaufen, z. B. das gar nicht mal schlechte Asus M5A78L-M PLUS (wo der Grafikchipsatz gleich mit dabei ist) oder halt ein gebrauchtes ASRock H61M-DG3 (wenns denn partout eine Intel-CPU sein muß)

- für den Preis einer ÖPNV-Tageskarte übrigens.

Das mit den Lüftern/Kühlern wird weit überbewertet, namhafte Hersteller wie z. B. Noctua bieten Umbau-/Adapterkits an, um deren Quirle über Jahrzehnte an neue Befestigungspunkte anzupassen. Außerdem wird sich wohl noch ein OEM-Kühler irgendwo aus dem Schrott fischen lassen, wo man irgendwas dranspaxen kann. Neuzeitlich biegt man eben zwei Drahtbügel aus Scheibenwischerblech oder einer Fahrradspeiche und fertig. Schließlich reden wir hier nicht von einem AMD Epyc 7742, den Du auf (D)einem Consumerboard betreiben willst.

Dann verabsäumst Du zu erklären, warum Du einen Controller tauschen wolltest und was das für einer war. Und selbst wenn: PCI hatte man schon anno 2005 im Standard 2.0 etabliert. Falls das Board nur VLB oder gar ISA akzeptierte, ist es ein Fall fürs Deutsche Museum und nicht unterm Schreibtisch.

Außer vielleicht Linux Mint 18 "Sarah"

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, LXDE, XFCE, Trinity und ein paar andere Distributionen, die ich jetzt möglicherweise vergessen habe. Anders als bei Windows müssen übrigens weder Du noch Dein Fileserver sterben, wenn ein Linux-Derivat läuft, für das es ab 2021 keine Updates mehr gibt.

Ich hoffe, Du stellst Dir diese Frage nicht nur bei ein paar Gramm Gold, Silber, Tantal und Kupfer in einem 20 Jahre alten Motherboard, sondern auch bei den 1.5 Tonnen Stahl, Alu, Glas, Kunststoff, Gummi und Platin, die Du mutmaßlich 15'000km im Jahr bewegst und nach spätestens derselben Nutzungsdauer auf den Schrottplatz schickst. Von irgendwelchen Heimbespaßungssystemen will ich jetzt lieber gar nicht anfangen, denn - kaum zu glauben, aber wahr: Anno 1990 glotzte man noch in zentnerschwere Röhrenfernseher im 4:3-Format mit max. 72cm Diagonale unter denen VHS oder gar S-VHS-Videorekorder werkelten. 1999 kamen die Plasmaflachmänner - zumindest für liquides Clientel, das um die 13'000€ für diesen Luxus anlegen mußte.

2006 dann - also vor weit über einem Jahrzehnt - hielt das HD-Format Einzug. Spätestens dann dürftest Du Deine Röhrenglotze im Wohnzimmer und später auch auf dem Schreibtisch in den Müll geworfen haben. Mit all dem Weißblech, Kupfer, Nickel, Palladium, Gold, Cadmium, PVC und PBDE, das die Jungs und Mädels in Ghana auf den Müllkippen aus den Geräten kloppen oder brennen.

Nur mal so meine 2ct, Volker

Ich mein jetzt konkret die Salae-GUI - für die ist das Teil meiner Meinung nach wirklich gut geeignet. Ich war allerdings auch ein Fan von gigantomanischen Bildschirmen, selbst mein Hauptrechner hat lediglich 2 x 1280x1024, was heutzutage nicht mehr viel ist.

Ich könnt mir natürlich auch (sofern die Libaries passen) mein T420 auf den Tisch stellen, aber so ein lütter eeePC frißt halt deutlich weniger Platz. Und wenn man nicht mehr braucht...

Hanno

Am 10.10.2019 um 13:44 schrieb Hanno Foest:

OK, die Original-Salae kenne ich nicht. Mein olles Hantek wird leider nicht von sigrok unterstützt. Sonst gibt es hier noch einen alten Gould, den muß man ohnehin neben den Tisch stellen...

Danke. Ich verzweifele bei den lütten Bildschirmen immer an den Datenblättern, da scrolle ich mich zu Tode... Und der Spin5 kann einfach wie ein Zelt aufgestellt werden, der nimmt mir dann weniger Tischfläche ein als ein Netbook, allerdings "fehlt" dann die Tastatur (Stift oder Tatscheingabe).

Bernd

Das weiß ich als seit 18 Jahren aktiver Debian Developer auch nicht. Aber es gibt solche Leute.

Grüße Marc

Auch die CPU mit integrierter Grafik braucht ein Chipset. Man muss dessen Stromverbrauch also bei beiden dazurechnen.

Gerrit

Hi Volker,

Sportlich? Nicht wirklich, ich würde das eher gemütlich nennen. Aber es tut. Was will ich mehr?

Marte

Hi Bernd,

Ich hab jetzt schon länger nichts mehr gesnipt... Hab ich was verpasst?

Marte

Am 10.10.2019 um 18:49 schrieb Marte Schwarz:

eBay prüft jetzt Javascriptfähigkeit ab, und BOM kann kein JS... Kein Einloggen, kein Abgleich, kein Bieten...

Bernd

Hallo,

ja - in den modernen CPUs ist halt mehr integriert. Bei meinem Beispiel

- dem Intel N3700 - sind außer der Grafik auch Speicherkontroller, SATA, USB, UART integriert. Da hat der Chipsatz dann nicht mehr viel zu tun. Netzwerk/WLAN und Sound ist noch extern.

Siehe:

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Die Integration geht halt weiter.

Bernd Mayer

Hi Bernd,

Muss ich mal testen, ansonsten steig ich auf jbidwatcher um.

Marte

Am 11.10.2019 um 10:17 schrieb Marte Schwarz:

Wenn das funzt... tut es nicht:

"eBay put up a 'captcha', to prevent programs from logging into your account. Login failed."

Bernd

Bis dann eines Tages ... siehe unten.

Wir hatten gerade wegen Waldbraenden und Brandgefahr einen tagelangen flachendeckenden Stromausfall. Da merkt man rasch, wie kurzsichtig diese Abschaltung "alter Technologien" ist. Hier in den USA hat man natuerlich nicht abgeschaltet. UKW/TV und so weiter fielen wie die Dominosteine der Reihe nach um. MW fluppte aus der Ferne wie gehabt.

Selbstverstaendlich hatte ich die ganze Zeit ein Funkgeraet mit frisch geladenem Akku plus lokaler Nachlademoeglichkeit parat. Am Labortisch stand ein fetter vollgeladener 12V Akku, draussen ein Honda-Generator. Ach ja, und kulinarisch musten wir auf nichts verzichten. Wurde eben ueber Manzanita Holzfeuer gekocht, auch der Morgenkaffee. Spaeter dann Chili, Bacon, Toast, und so weiter. Beim Spaziergang mit den Hunden kraeuselten in der ganzen Nachbarschaft leckere Gerueche in die Nase.

Das muss aus diesem Grund auch draufbleiben. Aber fuer Web Surfing geht muss Linux her und beim N270 Rechner ginge das nicht per VM.

Aehm, der normale Raspberry hat 1GB oder weniger. Nur der 4B hat mehr, und auch nur in den gehobenen Austattungsklassen.

Das soll lediglich als simpler File Server dienen (kein Video Streaming, nur Word-Files und so). Diese Kaestchen sind dafuer praktisch und schoen klein. Vor allem ziehen sie weniger Strom als ein Raspberry.

Mit Windows kann man damit sogar Youtube Videos ansehen. Das nuckelt den Akku natuerlich in weniger als 4h leer. Langsam? Vielleicht, aber fuer Word-Dokumente, Schaltplaene bearbeiten und so reicht das. LTSpice sollte man vermeiden.

Linux und Touch? Habe ich noch nie gesehen. M.W. gab es mal ein Geraet damit aus Spanien, aber lange her und irgendwie verschwunden.

Wenn es funktioniert, mache ich das auch. Beim semi-mil-spec Laptop geht das allerdings wohl nicht, da muessen 1GB reichen. Der ist fuer EMV-Messungen im Aussenbereich bei Schlechtwetter noetig.

Was kam denn so aus der Ferne auf Mittelwelle? Western oder Country?

SCNR, Volker

Conservative Talk Radio 8-)

Dann Informationen ueber den Stand. Ausbreitung von Waldbraenden, geplante Stromabschaltungen, usw. MW wird hier nicht nur fuer die Ferne benutzt.

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