Am 25.09.2019 um 02:56 schrieb Hanno Foest:
Den Linux - wen sonst?
In seiner einfach strukturierten Märchenwelt klappt es meistens gerade so noch... In der realen Welt sieht es jedoch (wie er immer wieder recht deutlich zeigt) zappenduster aus.
Am 25.09.2019 um 02:56 schrieb Hanno Foest:
Den Linux - wen sonst?
In seiner einfach strukturierten Märchenwelt klappt es meistens gerade so noch... In der realen Welt sieht es jedoch (wie er immer wieder recht deutlich zeigt) zappenduster aus.
Die kann das System durchaus "im Bauch" haben. Unter Linux ist das ~½MB, komprimiert noch ~200KB.
Ja, da darf root mal nicht auf Dein Display schreiben :-(
Ja, so ist das, wenn Otto Normaluser nicht auf Geräteknoten zugreifen kann. Alternativ
1) Darf jeder auf alles zugreifen oder 2) Bekommt Otto nur das angezeigt, was allgemein verfügbar ist (und was i.d.R. ausreicht), muß dann aber "sudo" bemühen um an ALLES zu kommen.Josef
Weil Du Dich für eine LTS-Version deiner Distribution entschieden hast. Deren Feature ist, dass für einen sicheren Betrieb nicht unbedingt und zwingend notwendige Updates unterbleiben, um nicht aus Versehen Inkompatibilitäten zur in Einsatz befindlichen Software zu erzeugen, und wenn es nur ein Script ist, das in der Ausgabe von lsusb nach "yyyy:zzzz unknown device" sucht und dann aus dem Fenster springt, wenn da statt unknown device plötzlich eine Produktbezeichnung steht.
Grüße Marc
Am 25.09.2019 um 10:41 schrieb Eric Bruecklmeier:
Oder den Wizard of Oz.
Das rückt er mit ein paar festen Aufstampfern wieder gerade.
Warum sollte er?
Wenn man ganz verzweifelt ist: export DISPLAY=:0 und als anderer User "xhost +", aber es gibt im Normalfall keinen vernünftigen Grund als root GUI-Programme zu starten.
/ralph
"Aber Windows hat doch auch kein Sicherheits- und Rechtekonzept! Es muß alles einfach so gehen!"
Hanno
Hi Joerg,
Sooo verschieden waren/sind unsere Umgebungen gar nicht.
Das ist der Irrtum, dem Du aufsitzt. Die Stromsparmodi für Läptops sind in vielen Linuxdistributionen und vor allem bei den Live-Systemen nicht aktiviert. Da gehen dann die Prozessorlüfter schon mal an die Poller. Wenn man dann das installeirte System ein bisschen anpasst, wird es bald ruhiger.
DA hätte ich mir dann wahrscheinlich zuerst gedacht, dass wenn da der unterschied von Live zu Installation gegeben ist, dann versuch ich mal ein paar andere Systeme. Ist ja nicht so, dass man dafür Tage bräuchte.
Wenn man sich die Links mit den Anleitungen gesichert hatte, ist das wirklich kein Hexenwerk mehr. Wenn man weiss, dass man das ein paar mal vor hat, dann schreibt man sich eben ein kleines Script und gut ists.
Meinst Du. Na dann... Du hast doch selbst schon gemerkt und bestätigt, dass Live-Systeme nicht wirklich mit dem danach installierten System übereinstimmen.
Nicht vieles - fast alles. Eine Distro ist ja nur eine Zusammenstellung von Tool, die sich jemand erdacht hat, dass sie schöner sei als eine andere Distro. Bei LUBUNTU liegt der Fokus eben auf Minimalismus. Und Du beschwerst Dich, dass Du kein Allrounder drauf hast.
Aber immer kräftig auf Linux schimpfen, was dies und jenes nicht können soll... Du hast Dir LUBUNTU ausgesucht, also hast Du Dich - wissentlich oder nicht - für PCManFM entschieden, ein minmalistischer Filemanager, der keinerlei Fokus auf Samba hat.
Du hast Dir ganz bewußt einen kleinen leichtgewichtigen Werkzeugkasten gekauft und beschwerst Dich, dass keine große Rohrzange drin ist, weil sowas schließlich in jeden Werkzeugkasten gehöre.
Samba ist ja auch nicht Linux. Probier mal mit Windows eine NFS Platte zu bekommen. Oder eine ext4-Partition zu schreiben...
Klar, damit muss man als Linuxuser leben, dass die Treiberunterstützung durch die Hardwarehersteller nicht die gleiche ist, wie unter Windows.
Was aber an den Messgeräteherstellern liegt, nicht am Betriebsystem. Es gibt Messgerätehersteller, die Ihre Schnittstellenspezifikation offen legen, für die gibt es oft brauchbare Software für Linux, die oft genug nicht einmal die Firmen selbst programmieren mussten. Andere Firmen machen es den Programmierern eben noch schwer, indem sie die Schnittstellenspecs nicht rausrücken oder fast schlimmer noch, falsche Daten streuen.
Eine Möglichkeit, damit umzugehen: Hersteller anfragen und solange nerven, bis sie reagieren... Andere Möglichkeit: Man schaue sich um, wer was liefert, das unter Linux verwendbar ist.
Marte
Hi Joerg,
Weil Du es nicht machst.
na dann steht Deinem Engagement ja nichts mehr entgegen.
Community funktioniert eben ein bisschen anders.
Marte
Er wird was von wegen "linkslastig" labern....
Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir sind defaultmässig über 50 Apps drauf, von denen ich die meisten erstmal deaktivieren musste, und bis ich das fertig hatte, waren die 10 Euro Newuser-Bonus vom Provider durch die hinter meinem Rücken schwätzenden Apps schon verfrühstückt. Ausserdem ist es äusserst mühsam, herauszufinden, wofür eine App ist und was sie macht. Manche Apps kriegt man nicht mal weg.
Ich wünschte mir ein DOS oder Terminal auf dem Samsung-Fon, aber dann könntense dem User wohl nicht mehr so schön in die Tasche fassen :-).
Grüße, H.
Wohl ein DOS Android? ;-)
Und bei manchen weggekriegten Apps merkt man erst viel später wofür die alles zuständig waren/sind. :-(
Klar, mit Din Anschluß für PC Tastatur & Maus. :-))
Hallo Joerg,
Du schriebst am Tue, 24 Sep 2019 15:59:22 -0700:
[USB]Aus 'ner Tabelle. Bei Windows: aus den "Treibern", die vielfach nur neue Einträge für die Geräteerkennung enthalten, die beliebten ".inf"-Files.
Ich dachte, Du wolltest das mal bei Windows gegentesten? Ok, bei Linux zeigt's halt auch nicht mehr an als lsusb liefern kann. Und wenn das bei Dir _gar nichts_ anzeigt - und dazu noch nach einem "Server" verlangt, dann solltest Du mal schauen, ob Dein "Lubuntu" überhaupt ein X11 betreibt. Inzwischen gibt es nämlich AFAIK 2 alternative Grafik-Systeme für Linux, die beide anders arbeiten als X11 und einige von dessen Freiheiten nicht aufweisen. Sowas scheint bei Dir zu laufen, sonst müßte mindestens die Variable "DISPLAY" existieren. Was sagt "echo $DISPLAY"? Alternativ kann das auch bei X11 passieren, wenn ein "falscher" Nutzer versucht, darüber was zu betreiben. Das wird dann der Fall sein, wenn Du usbview mit sudo gestartet hattest. Dann muß für root erst die Berechtigung zu einem solchen Zugriff freigeschaltet werden.
...
Ja, das meinte ich mit "erschlagen", da kommt dann _jedes_ bekannte Detail.
Natürlich muß der Aufruf auch mit den nötigen - also i.a. root- - Rechten gemacht werden. Sonst weigern sich mindestens einige Geräte(treiber), ihre Informationen 'rauszurücken (some information will be missing).
Hallo Joerg,
Du schriebst am Tue, 24 Sep 2019 16:07:08 -0700:
...
Da kann wohl das Kleinunternehmen Mickersoft nicht mithalten? Naja, auch wenn ein paar Firmen versuchen, davon zu leben, die haben sie immer noch nicht erreicht. Dafür fangen die jetzt auch noch an, bei Linux mitzumischen...
... [Geräte-ID-Listen]
Tun sie, wird Dir Marc sicher bestätigen. Hättest Du schon vielfach mitbekommen können.
[USB]...
Dann müssen die sich wohl hinter ihren seriellen Adaptern "verstecken", und erst ein Treiber kann die richtig identifizieren (und damit evtl., bei einem "Fehlgriff", was anderes "abschießen"). Wenn's keinen Treiber gibt, gibt's halt auch keine Identifikation.
...
War'n Mißverständnis, hatte ich mit einem anderweitig identifizierten Gerät verwechselt. Zur Identifikation kannste ja mal jeweils einen abstecken, und dann schauen, welcher Eintrag danach fehlt - der ist das dann. Danach den anderen, dann kannste wieder alles anklemmen. Als Sahnehäubchen könnteste dann gar noch'n Eintrag in die ID-Liste setzen - der gilt dann aber nur ausschließlich für Dich und diese Konfiguration, ist also sehr "volatil". Oder'n udev-Skript - aber das ist dann doch bisserl arg tief im System angesetzt...
Glück gehabt.
Hallo Joerg,
Du schriebst am Mon, 23 Sep 2019 13:43:35 -0700:
- und damit die Beschränkungen der Zugänglichkeit -
Na, dann laß' Dir nur mal erzählen, was da Leute so mit ihren "Wischkasterln" erlebt haben, und wie "intuitiv" die zugehörigen Gesten dann so manchmal waren... "de.alt.comm.android".hat da schon echte "Perlen" zur Schau gestellt.
Da kann man jederzeit mal nachfragen, was da alles geht - ein Hilfetext ist fast immer dabei. Aber bei den verschrobenen Gesten von so einem "Wischkasterl" gibt's keine Hilfe, _die_ mußt Du allesamt vollkommen ununterstützt auswendig lernen. Oder eben drauf verzichten, manche Funktionen überhaupt zu finden.
Sogar _da_ gab's schon bei vielen Programmen den Schalter "/?", der eine kurze Anleitung (manchmal auch länger) produzierte. Nicht davon erfahren? Stand aber im damals noch mitgelieferten Handbuch...
[USB]Stimmt zwar nicht, aber es werden halt die _direkt_ angeschlossenen Geräte angezeigt, soweit bekannt. Was z.B. hinter den seriellen Adaptern hängt, muß ein Treiber ggfs. eruieren, und wenn's da keinen gibt, dann geht das eben nicht. Wennde vor'nem Haus ohne Namensschildern stehst und wissen willst, wer in den Wohnungen wohnt, müßteste ja auch fragen Kannste das nicht, erfährste nischt. Und auch wennde das könntest, aber ein netter Mensch bist, der andere nicht belästigt, mußte DIch eben auch so zufriedengeben. (Windows ist _nicht_ "nett". Windows ist aufdringlich.)
...
Naja, ich hab' schon wieder auf 'ne neue Auflage der alten Leier geantwortet...
Danke, bookmarked. Bei Debian hatte ich nicht gesucht, sondern bei Linux Foundation et cetera.
Wie gesagt, die lief bei Windows 7 vor der Installation jeglicher Software.
Das Abklemmen hatte ich beim Instek GDS2000 Scope probiert, weil man da leichter rankommt. Danach fehlte in lsusb kein Eintrag :-(
Ja, ich fuerchte, bei meinen Linux-Eskapaden hat (bisher) Murphy ziemlich zugeschlagen. Aber ich gebe nicht auf. Notfalls muss Linux eben in eine VM und Windows fuer den Betrieb etlicher Messgeraete bleiben. Doch dank weitgehendem Ruhestand habe ich Zeit zum Basteln am Computer. Wobei Freitag und Montag ein Auftrag anliegt, wo ich USB fuer den Zugang in ein Kundengeraet brauche. Mal sehen, zuerst versuche ich das diesmal mit Lubuntu.
Ja was denn jetzt? In der Linux NG wurde mir eindringlich mitgeteilt, dass ein Anfaenger tunlichst eine LTS-Version benutzen soll. Und jetzt wieder nicht? Oder woll? Oder doch?
<kopfkratz>BTW, es handelt sich samt und sonders um USB-Geraete, die viele Jahre alt sind.
Vielleicht verticken sie bei Euch Smart Phones mit anderem Android? Ich kaufe fuer Datenzugang alle 30 Tage fuer $5 ein 1GB "Data Package". Von diese 1024MB sind am Ende der 30 Tage im Durchschnitt nur 50-100MB verbraucht.
Ja, das ist ein Problem. Bei einigen, wie etwa der von den Oeffis in der Tiefebene, muss man nach der Fahrt per App-Settings einen "Force Stop" machen, weil sie das verbockt haben.
Voila, echtes DOS-Feel :-)
Dann unterstütze sie halt nicht. Ist ja nicht so, daß irgendwer von der Linux Foundation mit der Shotgun hinter dir steht und dir eine Spende abnötigt.
Man kann z.B. auch für Debian/SPI spenden, oder zig andere Organisationen. Ich vermute Privatspenden sind für die Linux-Foundation nur ein kleiner Teil, den man halt in solche Programme schaufelt, während die großen Brocken auf die man sich finanziell mehr verlassen kann in andere Sachen gehen. Mit den Großspendern kann man vermutlich eine gewisse Verläßlichkeit rausverhandeln die man für viele Projekte braucht.
Zum Beispiel. Man kann auch auf den Mailinglisten mitlesen wofür die Mittel verwendet werden, z.B. Hardwarekäufe oder Flüge für Entwickler zu Konferenzen, wirkt alles sehr bodenständig und vernünftig.
/ralph
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