DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Ok, damit ist er unbrauchbar für ernsthaften Einsatz.

Ich mach so einen Abgleich ein paarmal von Hand bis ich weiss was genau gebraucht wird, danach macht das ein Script zuverlässiger als ich das könnte.

Gerrit

Eben. Deshalb vermisse ich das ja auch. Meine wöchentliche Websitepflege sind jedes Mal mindestens drei Vergleichs- und Kopierrunden.

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Warum tust du dir das an? 'rsync' gibts auch für Windows.

Gerrit

Gute Frage. Ich werde mir das auf Deinen Hinweis ansehen. Frühere Versuche waren mit xcopy.

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Am 13.09.2019 um 18:21 schrieb Gerrit Heitsch:

Das funktioniert dann, wenn der Drucker Windows-spezifische Brotkastennachrichten herausposaunt. Wie um alles in der Welt sollte sonst "das Betriebssystem" herausfinden, daß an Adresse a.b.c.d auf Port x ein LPR-Daemon lauscht? Auch Apple-Drucker findet Windows nur dann, wenn man den Bonjour-Dienst nachträglich installiert.

Dann werden nur die über einen Windowsrechner verwursteten Druckerspooler weitergemeldet, sonst eigentlich auch nicht viel mehr.

Bernd

cygwin installieren, das bringt ein Grundsortiment von Unix-Zeugs daher. Vielleicht gibt es mittlerweile auch Alternativen.

Ah, Standardprozedere: Den Märchen wird ein Aufstampfen hinterhergeschoben.

Am 15.09.2019 um 09:38 schrieb Eric Bruecklmeier:

§2 halt.

Hi Gerrit,

Das läuft dann einfach unter Plausibilitätskontrolle. Ich weiß dann schnell, was ich von diversen Stories zu halten habe.

Marte

Nein, ein feststellen der Tatsachen, aber Tatschachen scheinen nicht so Dein Ding zu sein.

Fuer den Endnutzer ist es egal wie das funktioniert, ob ueber DHCP Look-up oder Meldungen. Jedenfalls geht es und das ist wichtig.

[...]

Das schöne am usenet ist, daß ja jeder lesen kann, was Du auf welchen Beitrag geantwortet hast...

Ja.

Es hat das nicht rausgeplaudert, aber ueber den Device Manager und das Netzwerk kann man sehen, was alles am LAN haengt. So muss das sein.

Nun ja, bei Windows musste ich dazu nichts installieren. Nur die Treiber fuer Geraete, die ich dann auch benutzen wollte. Der Pfiff ist, man sieht die erstmal alle und kann danach aussuchen "Brauche ich auf diesem Rechner - brauche ich nicht".

Das tat es mit Linux aber nicht. Es fand auch nur eine der diversen USB-Kameras und diese war mit der Standard-Software "cheese" nichtmal betreibbar. Doch ich muss es nach einem Tipp in der Linux NG mit einem UVC-Modul probieren. Sieht so aus, dass in Sachen USB-Support im OS selbst einiges fehlt.

Egal, das sind die Dinge, die ich noch von Hand hindengeln muss.

lsusb haette die aber ueber das Terminal melden sollen.

Yup. Die Software "Signalhound Spike" verhaelt sich in dieser Hinsicht suboptimal, deren Vorgaenger ebenso. Sie sollte melden, dass zwar ein oder mehrere damit betreibbare Geraete zu sehen sind, aber die Calibration Files fehlen. Nicht lapidar "No devices found".

Kann man nicht. Man kann nur das sehen was sich entweder selbst meldet oder vom Scanner gefunden wird. Es ist kein Problem einen PC so zu konfigurieren, daß er im LAN unsichtbar ist.

Ja, wenn der Hersteller keinen Linux-Treiber liefert, dann muss man hoffen, daß sich jemand gefunden hat der einen schreibt. Das kann man aber nicht Linux vorwerfen, das liegt am Hersteller der Hardware.

Gerrit

Joerg schrieb:

Bei uns gibt es den Spruch: Es gibt dumme Sprüche und es gibt saudumme Sprüche. Eure gesammelten Lebensweisheiten haben euch einen grenzdebilen Vollpfosten zum Präsidenten beschert.

Der Wandel der Zeit breeds incompetende. Der Professor als Kompetenzzentrum ist Geschichte. Der akademische Mittelbau dito. Restliche Energien werden verzettelt. Der Professor ist ein politisches Heissluftgebläse auf Handelsreise, um Geld reinzuholen. Politik und Rotstift rulez.

Anekdote: Unser ehemaliger Direx Joël Mesot musste mal den Politikern erklären, was so ein Free Electron Laser sei und wozu er gut ist. Er hinterliess ratlose Gesichter. Ein anderer Politiker erklärte im dann, wie er den Politikern einen FEL erklären muss: "Das ist ein 700 m langer Tunnel voller High-Tech!"

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Keine Ahnung, ob der Link funktioniert. Ist schon älter, keiner kann also sagen, man habe es nicht kommen sehen. Die Unis habe die Wahl:

1) Prüfungen verschärfen, Niveau steigt, weniger Leute kommen, Abbau. 2) Prüfungen verwässern, Niveau sinkt, mehr Leute kommen, weniger Fördermittel. Sorumirknwie.

Hanno Foest schrieb:

Ich habe in dafc gepostet und wurde einigermassen überrant. Eine nicht unerhebliche Menge Pakete wurden veschickt. Ich hatte ca.

30 Packungen, ob 1-2 noch da sind, müsste ich archäologisch recherchieren. Trotzdem danke für den Hinweis.

Klaus Butzmann schrieb:

Hab gerade ca. 1 dz Laborrechner aufs Auge gedrückt bekommen.... ich sollte schleunigst das unaussprechliche tun.

Was ziemlich doof von/für alle(n) Beteiligte(n= ist, denn ich habe kaum Ahnung von solchem Zeug. In der LSI11 kannte ich die Bedeutung jedes Bits im Job Status Word, aber PC, Himmel.

Goil. Alle bisherigen PCs sind vollgestopft mit unterschiedlicher proprietärer Hardware und Software. Und Dongels und dergleichen.

Erster Testlauf mit der Kompatibilitäts-Prüfung des Instis. Von 8 Stück PC lediglich 8 untauglich...

Immerhin haben sie mir 7 "neue alte" gegeben. Etwa 1 Jahr jünger, also so 5 statt 6 Jahre alt. Vier Towers und drei Desktop, warum auch immer. Extern sehen alle unter sich gleich aus. Intern keine zwei gleich. Ohne M3-Stehbolzen kann man da keine SSD einbauen, ausser in einem, der hatte einen Schaft dafür.

Bin zuerst mal mit Pressluft durch, gab unterschiedlich grosse unterschiedlich schwarze Staubwolken. Mache ich immer indoor im Lab, es muss ja nicht das eigene sein.

Und super, im Büro stirbt langsam PCI aus. Im Labor nicht. Der Kampf um die letzten PCI Steckplätze geht los. Bei einem Rechner musste ich schon so eine externe Box kaufen... OK, elegant ist das nicht, funzt aber.

Einen PC habe ich W10-vorinstalliert bekommen. Anschliessend habe ich mich geweigert, die andern vorinstalliert entgegen- zunehmen. Wurde respektiert. Ich will ja "meine" SSDs mitnehmen und nicht das gratis 400G Dreheisen als Systemdisk.

Ich kann jetzt mit Skript vom Netz aus ein Komplettpaket vom Insti installieren, ohne Aufsicht und OK drücken. Ausser am Anfang, da fragt es nach dem geheimen Passwort für den Beginn der Installation, damit Deppen noch das Plätten ungesicherter Platten stoppen können. (Das Passwort lautet "windows", nicht weitersagen, steht allerdings auch im Text auf dem Bildschirm.) Da noch Office- und sonstige Pakete, etwa zur Spio^W Fernwartung installiert werden, dauert das etwa einen halben Tag. Wahnsinn. Zwischendurch kommt immer wieder der normale Anmeldebildschirm, darüber aber rote Buchstaben, "nicht anmelden, Installation läuft noch". Anzahl Reboots unbekannt, aber wahrscheinlich zweistellig.

Irgenwie ist ja W10 nie so richtig ganz fertig mit der Installation. Und wenn ein Update fällig ist, wird nie genau gesagt, wann und wieviel da zu installieren ist. Gerade in der Anfangszeit nach Neuinstallation wird man immer wieder nett überrascht, beim Start oder beim Runterfahren ....preparing Windows... manchmal 1h oder gefühlt noch viel länger. Da kann man dann der Waschmaschine zusehen.

Eine Kamera (40 k$) geht nicht mit 64bit, da kriege ich aber W7-32 Sondergenehmigung.

Für eine Software zur Prüfstandssteuerung gäbe es ein W10- taugliches Update, läppsche 60k€. Nicht meine Baustelle, der betreffende Ing hat "zufällig" nun eine neue Stelle gefunden.

So richtig spassig für den Laien ist dann LabVIEW. Immerhin haben wir mindestens drei Versionen zur Auswahl. Die Kollegen an der ETH hörte ich nur schimpfen, denen hat man gleichzeitig W10 und zwangsweise LV18 angedreht, das konnte dann alte NI- Module nicht mehr ansprechen.

(Achtung, immer noch Laiendiagnosen): LV16 schien nicht so richtig fit für W10 zu sein, ich hab dann LV17 genommen. Einige allgemeine VIs gehen dort nicht mehr, die kann man dann händisch und einzeln gegen was ähnliches austauschen. Was für ein Mist. Wie lange die Installation dauert, weiss man nicht, aber man darf gelegentlich neu starten. Irgendwann wird das entsprechende Directory nicht mehr grösser, dann ist wohl OK.

Und dann noch das NI-all-in-one-combo-driver-pack. Das dauert. Und dann noch ein paar Stunden, bis der DAU alles für das NI- Kistchen mit FPGA zusammengesucht hat. Manchmal ist nicht klar, welche Driver-Version man nehmen muss. Ist offenbar einigermassen egal, kommt eh immer ein automatisches Update. Das dauert.

Und für die Fortgeschrittenen unter den Angefangenen: Xilinx compiler unter W10. OK, Würgaround gefunden. Aber das dauert.

Kurz nachdem es ausgesehen hat, als funktionüre alles, nippelte die NEMESIS-SPS ab.

Jeden Tag ein neuer Scheiss. Abenteuer Forschung. Technik, die entgeistert.

mfg Rolf Bombach

Gerrit Heitsch schrieb:

Da scheint mir das Ende der Fahnenstange erreicht. TC eignet sich eher für "einmalige" Sachen.

Ich nehme TC nur zur Verbrauchsminderung von Leber-Galle-Tropfen im Vergleich zum Exploder. Mit dem kann ich nich.

Im Feldeinsatz brauch ich öfter das Multi-Rename-Tool, das hat schon Stunden gespart. Auch wenn man rasch im Feld "online" (alle paar Minuten oder so) Daten auf mobile Disks kopieren muss, Druck auf F5 und ab. Die Numeriker wollen Daten, bevor ich mit der Messung fertig bin.

Sobald Perl oder Python oder so ein Reizwort auftaucht, reiche ich an die Doktoranden weiter.

Das ist genau falsch. Es waren auch nicht "Lebensweisheiten", die mit

100 Prozent Zustimmung einen Martin Schulz zum roten Führer machten. Sondern das Gegenteil davon :-).

Kann man das dem Prof ankreiden, oder muss man im Publikum nach "Lebensweisheiten" suchen? Meist vergeblich.

Man sollte schon in den Kitas damit beginnen, Belohnung wieder an Leistung zu koppeln. Wenn jedem Affen die Bananen nachgeworfen werden, verlernt er natürlich das Selberpflücken. Aber Lebensweisheit der Art kann man Rot-Grünen nicht klarmachen. Bei Fussballtrainern kapiert es aber jeder :-).

Grüße, H.

Am 16.09.2019 um 22:56 schrieb Rolf Bombach:

Never change a running system :-]

Sonst:

BTW: HD kann man auf SSD klonen, falls das für Dich ein Problem darstellt.

DoDi

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