Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies
H
Hans-Peter Diettrich
Am 06.09.2019 um 22:02 schrieb Sieghard Schicktanz:
Das Fenster einer VM ist für das darin laufende System der Monitor.
Es ist Aufgabe des Programms, die Größenänderung richtig durchzuführen. Beim Booten hängt das vom vorhandenen Grafik-Adapter ab, der von der VM zur Verfügung gestellt wird. Die Software darf dann nur eine Auflösung auswählen, die tatsächlich angeboten wird.
Eine manuelle Vergrößeruhg des Fensters wurde von der Software nicht berücksichtigt, neu gezeichnet wurde weiterhin nur der vorherige (zu kleine) Bereich. Es ist also unsinnig, die VM Software zu verdächtigen.
DoDi
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Am 22.08.2021 um 10:26 schrieb Eric Bruecklmeier: Mit einer echten 24-Poliger...
J
Joerg
Fragt sich nur, warum das beim Windows Treiber fuer dieselbe Karte nicht passiert. Der Font war auf einen unssing hohen Wert gesetzt, in etwa halbe Nummernschildgroesse der Buchstaben.
Vielleicht probiere ich den eines Tages. Aber jetzt geht es ja. Einigermassen jedenfalls.
Wie gesagt, habe ich sehr viel gelesen, unabhaengig vom Hersteller der Grafikkarten.
Nein, nach Einbau der Karte. Linux kam damit ohne Treiber ueberhaupt nicht zurecht und es gab gar kein brauchbares Bild mehr.
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Ich musste bei Linux schon oefter nach normalen Updates einen Re-Boot machen. Da ist das Pott wie Deckel. Ein Re-Boot nach Graka-SW Installation ist mir zehnmal lieber und ist eine weitaus durchdachtere Loesung als sprichwoertlich im Dunkeln zu sitzen.
Dann muss ich doch mal Nouveau probieren.
LXDE macht das nicht sehr gut, doch das stoert mich wenig. Ist bei Linux das Menue eben auf dem oberen Bildschirm und die Desktop Icons doppelt (auf beiden), warum auch immer. Zumindest ist es schoen, das LXDE Dual-Monitor generell unterstuetzt, auch wenn es in diesem Fall nicht noetig waere.
J
Joerg
Ist aber so.
Wie der Aachener sagt, nit schoen, abba selten :-)
Ueber die GUI scheint nichts zu gehen, hoechstens ueber das Terminal mit viel Trickserei.
G
Guido Grohmann
Hans-Peter Diettrich schrieb:
Hör doch mal mit den Märchen auf. Die Setup-Programme laufen alle* unter einem X-Server, der benutzt die Bildschirmauflösung, die die Hardware (in dem Fall die VM) vorgibt. Startet man direkt eine Installation, ist das Installationsprogramm ein einzelnes Fenster, *welches nunmal größer sein kann, als die gesamte Auflösung des Desktops*. Und dann kann man dieses Fenster mit einem Druck auf die ALT-Taste mit der Maus ziehen. Etwas deutlicher wird es, wenn man aus dem laufenden Live-System heraus die Installation startet.
Welches Zorin hatte denn nun das Problem?
Nein, die Desktop-Größe kann man nur verändern, wenn der Treiber das erlaubt. Der Treiber für die "Grafikkarte" der VM ist aber im Installationsmedium nicht integriert!
Ist es wirklich so schwer, zwischen einem Fenster auf einem Desktop und dem Fenster, in dem die VM den gesamten Desktop darstellt zu unterscheiden?
Guido
Ubuntu, xubuntu, lubuntu und dein Zorin auch, bei allen nur, sofern nicht im Textmodus installiert wird.
K
Klaus Dahlwitz
Am 06.09.2019 um 21:40 schrieb Sieghard Schicktanz:
Für Standard-VGA (640 x 480) auf einem 20-Zöller muß man schon 'ne ganze Menge Spaß verstehen ...
Kl-"Wo sind meine Icons, wo sind sie geblieben ..."-aus
J
Joerg
Bei LXDE ist die Taskleiste immer auf dem oberen Zusatzmonitor, plus ein zweiter Satz derselben Icons wie auf dem Hauptbildschirm. Es sei denn, man verzichtet auf korrekte Wegfuehrung des Mauszeiger, was ich meist mache. Der Mauszeiger geht nach rechts in Leere und kommt dann auf dem oberen Monitor von links reingeduest. Nicht schoen, kann man aber mit leben.
J
Joerg
Wie schafft das dann Windows?
Ja. Entweder geht es in 640-480 Startbetrieb oder in 800*600. War stets voellig problemlos.
Nein, den neuen (Nvidia-340) hatte ich nachgeladen. Zu Fuss ueber die Konsole, die noch (gerade so) ging.
... und dann war alles dunkel. Nur noch ein blinkender Balken oben links und keinerlei Tastatur-Reaktion. Toll.
Hatte ich nachgesehen, da war keiner. Man muss entweder den vom Hersteller nachladen, per Konsole den passenden NVidia-Treiber aus einer Repository holen oder Nouveau laden.
Nouveau probiere ich vielleicht mal, sehen ob der besser (so wie bei Windows) funktioniert. Doch im Moment nicht, damit mir das Kartenhaus nicht schon wieder zusammenfaellt. Jetzt muss erstmal Linux-Software gescheit ans Laufen gebracht werden, weil einiges bockt.
J
Joerg
Meist kommt es in 800*600 Notbetrieb hoch, aber selbst 640*480 haben mir immer ausgereicht, um einen Computer einzurichten. Bei Windows 7 dauerte diese Phase keine 15 Sekunden. Ich wusste, dass beide Monitore 1024*768 sind, habe darauf umgestellt und schon war alles scharf. Vermutlich kann Windows ohne den NVidia Treiber die Monitor-ID nicht lesen oder vertraut selbiger noch nicht. Ist ok. Lo-Res Default ist immer besser als ein vermatschtes Bild wie ich das anfangs mit Linux hatte, wo man dann gar nichts einrichten kann oder nur im Blindflug.
J
Joerg
Klar, die uebliche Wegwerfmentalitaet. Auch bei uns labern sie alle ueber Global Warming, haben dann aber solch einen verschwenderischen Lebensstil. Unsere Familie nicht.
Nonsense.
Schoen dahergesagt, ohne jegliche Detailkenntnis.
Der Durabook kam mit einem fuer heutige Verhaeltnisse mickrigen Akku von etwa 40 nutzbaren Wattstunden auf 3-5h Betrieb. Der Akku ist inzwischen ausgenudelt, aber ich brauche ihn wegen externer Versorgung nicht mehr.
Der ebenfalls ueber 10 Jahre alte Samsung NC10 kommt mit einem 57Wh Standard-Akku heute noch auf 8h Betrieb. Und das, obwohl er oft den Spectrum Analyzer mitversorgen musste und dabei regelmaessig sehr tief entladen wurde (dabei schafft er natuerlich keine 8h).
Soviel zu den Tatsachen.
Es gab frueher schon gute Technik, auch in anderen Bereichen. Z.B. wurde der extrem geringen Spritverbrauch meines Citroen 2CV Baujahr 1969 erst Jahrzehnte spaeter wieder erreicht und das auch fast nur von Hybrids.
J
Joerg
Habe ich mehrfach durchexerziert, ohne Probleme. Zuletzt vor etwa zwei Wochen, wobei Windows 7 dabei auf 800*600 Default hochging. Das war besser als der Linux-Blindflug, wo ich auf einem anderen Rechner die kuerzeste Terminal-Litanei finden musste und diese dann nach x-mal Tippfehler mangels optischem Feedback endlich durchlief. Es erinnerte mich an Morsen ohne Mithoerton.
R
Rupert Haselbeck
Joerg schrieb:
Was ist an 5 oder 6 l/100km bei einem 21kW-Motörchen denn sensationell? Das schafft manches Fahrzeug durchaus auch mit der vierfachen Motorleistung
MfG Rupert
G
Gerrit Heitsch
Ja, meiner, ist allerdings ein Diesel. Bisher stand beim Langzeitverbrauch immer eine 5 vor dem Komma und das ist ein Auto mit
1,4t Leergewicht, Klimaanlage und einer Höchstgeschwindigkeit von über
200. Es hat sich beim Wirkungsgrad schon ein bisschen was getan.
Gerrit
H
Heinz Schmitz
Und Oma Duck's E-Mobil konnte auch nahezu das, was heutige e_Mobile können.
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Grüße, H.
J
Joerg
4.5l/100km, 16PS Motoerchen. Ja, ein Toyota Prius kann da rankommen, aber dazu hat die Autoindustrie viele Jarhzehnte gebraucht. Der Motor dieses 2CV wurde vom Konzept her (mit noch weniger PS) am Anfang des
2.Weltkriegs entwickelt.
Soll heissen, einige Ingenieurgruppen waren anderen schon immer voraus. Auch bei Elektronik. Mein Compaq Contura Laptop konnte z.B. schon Anfang der 90er Hibernate und schaffte 6h pro Akkuladung, hat alle anderen nass gemacht und Besitzer teurer Thinkpads erblassen lassen.
V
Volker Bartheld
Ein Witz. Ungefähr den Verbrauch hat meine 620er KTM BJ 1998. Bei 60PS. Du erkennst auch zwanglos, was der Knackpunkt dabei ist: Das Systemgewicht. So eine rollende Wellblechschachtel wie der 2CV kann auch mit einem 600ccm Bauernmotor eine bescheidene Leistung bei geringem Verbrauch produzieren. "Gute Technik" würde ich da aber nicht unbedingt lobhudeln wollen.
Demgegenüber steht ein Audi A2 TDL 3L [1] technologisch schon ein bisserl anders da. Euro 3/D4, 1.2L Turbo-Direkteinspritzermotor mit 90PS aus drei Zylindern in einer Alu-Leichtbaukarosserie, Magnesiumräder, Start-Stop-Automatik, Leergewicht unter einer Tonne. Das war anno 2002 schon ziemlich avantgardistisch. Jetzt, 17 Jahre später scheinen die Dreizylinder Downsizeantriebe langsam publikumsfähig zu werden, nur halt
300kg schwerer bei gleichgroßem Innenraum. Damals spottete man "Elenfantenrollschuh", schließlich war Hubraum durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum.
Etwas später, 2007, schrieb ich im Spektrum der Wissenschaft zum Thema 'CO2-Emission, "sauberer Individualverkehr", Wasserstoffantriebe':
'[...] Eine positive Entwicklung ist in erster Linie ueber die radikale Abkehr von heutigen Mobilitäts- und Prestigeansprüchen und eine de-Individualisierung des Nahverkehrs zu erreichen. In Automobilen wird auch in Zukunft noch ein Verbrennungsmotor werkeln (weil der Energieinhalt und die Speichermoeglichkeit von kohlenwasserstoffhaltigen Flüssigkeiten einfach unschlagbar hoch ist), nur werden es Biokraftstoffe aus regenerierbaren Energiequellen und organischen Abfällen [...] sein müssen und es werden weniger, leichtere, kleinere und somit zweckmäßigere Automobile sein. [...]
Wenn in ferner Zukunft kohlenwasserstoffkompatible Brennstoffzellen (also "Fuel Cells") salonfähig sind, könnte man den ansich immer noch miserablen Wirkungsgrad heutiger Otto- und Dieselkonzepte etwas aufwerten - vorurteilsfrei betrachtet spielt nämlich in schweren und kurzlebigen Akkumulatoren gespeicherter Strom aus heftig subventionierter Photovoltaik, Windkraft, etc. im alltäglichen Straßenverkehr auch in absehbare Zeit nur eine vernachlässigbare Rolle.
Fazit: Ein radikales Umdenken im Anspruchsdenken der mobilitätsbedürftigen Bevölkerung und eine Abkehr von zunehmend gewichtigeren "Premiumautomobilen" ist dringend gefragt. [...]'
Und daran gibt es auch 12 Jahre später wenig zu rütteln, außer es kann mir jemand wirklich stichhaltig erklären, warum z. B. ein Mercedes E300de oder ein Tesla Model X eine Lösung des Mobilitätsproblems sein könnte.
Ursprünglich hatte ich ja gedacht, man wolle mit dem Elektrozeugs irgendwie raus aus der Sackgasse der fossilen Kraftstoffe und ein bisserl was für die Umwelt tun. Muß ich mich wohl getäuscht haben. Stattdessen bläst man denjenigen Steuergelder in den Arsch, die das am wenigsten nötig haben und scheißt auf die, die emissionsfreie Elektroantriebe so nutzen wollen, wie es mal gedacht war.
Und ist deswegen ein schwachbrüstiger, unzuverlässiger Anachronismus, zudem erhobener Mittelfinger in Sachen Schadstoffemission. Deine Affenliebe für irgendwelchen musealen (Antriebs)Konzepte und "Gußeisernes" in allen Ehren, aber irgendwann müssen wir uns halt doch der gegenwärtigen Realität stellen. Und die besteht möglicherweise darin, daß wir nicht mehr mit Pferdedroschken, Kurbeltriebstartern oder irgendwelchen elektronischen Rechenschiebern unseren Alltag bestreiten, zumindest wenn wir uns noch nicht in oder kurz vor der Rente befinden.
Es mag für Dich schwer nachvollziehbar sein, warum Menschen nicht an einem zehn Jahr alten Betriebssystem festhalten können oder wollen und warum ihnen im Kraftfahrzeug eine Höchst(!)geschwindigkeit von 115km/h nicht reicht - aber es gibt triftige Gründe. Und die Empfehlung "hol Dir einen
20 Jahre alten Laptop vom Flohmarkt für Deinen Einkommenserwerb" hilft diesen Menschen ebensowenig, wie Dein weinerliches Lamento, alles Linuxoides sei irgendwie unbenutzbar kryptisch und mithin unbrauchbar.
Ich hoffe, Du kannst wenigstens irgendwann von moderner Pharma- und Medizintechnik profitieren, z. B. wenn Dir jemand unter Propofol und Sevofluran eine minimalinvasive Hüftendoprothese verpaßt und ein paar IBU600 nach Hause mitgibt - mit dem Hinweis, Du sollst noch ein paar Wochen warten, bis Du wieder aufs MTB steigst. Anstatt Dir eine Lachgasmaske aufzusetzen und Dich per Girdlestone-OP [2] in den Rollstuhl zu schicken. Das jetzt mal so als kleines altersadaptiertes Beispiel zur "gußeisernen Technik".
Denk vielleicht kurz dadrüber nach, wenn Du hier das nächste Mal mit der früher-war-alles-besser-Leier ankommst und Äpfel mit Birnen vergleichst.
Mein Sony-Ericsson Xperia Active schafft 14 Tage im GSM-Standby. Woah! Da wird sich das mit hoher Laufzeit beworbene Motorola/Lenovo G5 warm anziehen müssen. Auch tauchen würde ich damit wohl nicht. Trotzdem wäre das wohl der Kandidat, so ich irgendwann mit dem zerkratzten Kameraobjektiv und dem anachronistischen Android nicht mehr leben könnte - anstatt mich auf Flohmärkten nach Feature-, Senioren- oder Outdoorphones herumzudrücken.
Das Gehampel mit Open-Source-Handys tue ich mir jedenfalls nicht an. ALTER! Irgendwelches krudes, halbgares Zeugs für abartige Preise, wo man sich erstmal totdaddelt bis es halbwegs funktioniert - so es denn irgendwann in diesem Leben noch auf den Markt kommt.
Fazit: Ein nachhaltiger Lebenswandel bedeutet nicht Eremitendasein oder Rückkehr in die Steinzeit. Eher wird ein Schuh draus, wenn man sich nicht alles kauft, was man sich leisten kann und im Konsumverhalten evtl. etwas aufmerksamer ist. Ich will sogar soweit gehen und behaupten, daß die Umsetzung mit "Gußeisernem", d. h. ohne moderne Technik vollkommen unmöglich ist, wenn wir nicht wieder zurück ins Neandertal wollen.
Volker
[1]
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J
Joerg
Du meinst vermutlich USB Stick, aber ich weiss nicht, was das mit dem Satz oben zu tun hat. Es ging darum, dass es heutzutage de facto nur noch zwei Arten Smart Phone gibt. Die mit iOS und die mit Android. Alles andere hat verschwindend kleinen Marktanteil oder ist eingegangen. Microsoft hat diesen Markt ja gruendlich vergeigt, was nach dem CE-Patzer kaum anders zu erwarten war.
J
Joerg
Sie funktionierte und war fuer damalige Verhaeltnisse revolutionaer.
Kann man in den meisten westlichen Gesellschaften vergessen, weil die Leute das nicht akzeptieren wollen.
Das eher nicht. Es geht ganz klar Richtung E-Auto, jedoch nur fuer Umgebung und Pendler. Nicht fuer Langstrecken oder schwere Fracht.
Der Autor sollte sich erstmal schlau machen, ehe er so ein Geschreibsel loslaesst.
Jetzt muessen wir das nur noch den anderen 99% der Bevoelkerung verklickern.
Nicht alles, aber weit zuviel von Linux ist zu kryptisch fuer Otto Normal-User und damit kann es nie Mainstream werden.
[...]
Bringt auch nichts. Zumal man ohne die Apps nicht viel mit dem Dingen anfaengen koennte.
Es geht mehr als viele glauben. Mittwoch haben wir Brot gebacken. Sauerteig-artig, der Starter-Teig bestand aus Gaerungsrueckstand vom Brauen, halben Tag gehen lassen, danach richtigen dicken Teig kneten, Im Kugelgrill ein Feuer aus Manzanita-Holz entfachen, mit weitgehend geschlossenem Deckel Holzkohle daraus werden lassen, zwei Brote hintereinander abbacken. So richtig mit knuspriger Kruste.
In zwei Stunden entsteht auf die gleiche Art eine leckere Pizza. Mit einem noch so modernen digital gesteuerten Backofen bringst Du die in dieser Qualitaet nicht her, ohne die Uebertemperatursicherung zu deaktivieren und den teuren Ofen zu ruinieren.
Als hier mal der Strom ausfiel, kam bei Nachbarn fast Panik auf. Life as we know it is over! GAAAH! Unsereins hat hingegen eine leckere Gourmet-Mahlzeit mit Whiskey-Pfefferkorn Sauce und allem PiPaPo bereitet und verspachtelt. Selbst auf den Espresso musste nicht verzichtet werden, wenn man weiss, wie die alten Haudegen den kochten.
Ach ja, es wird auch nicht kalt bei uns. Denn waehrend alle anderen in Sachen Heizung nur Knoepschen druecken und bei Stromausfall dann aber nichts passiert, lodert bei uns ein romatisches Holzfeuer im Wohnzimmerofen. Mit oder ohne Strom.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
A
Axel Berger
Ja, sorry.
Nein. Es begann mit Deiner Aussage:
und den Nachteilen eines proprietären Protokolls, auch wenn es von Deinem Windows mehr oder weniger gut unterstützt wird, gegen ein stadardisiertes, mit dem alle Werkzeuge benutzbar sind.
Du sagst zwar immer wieder "brauche ich nicht", an einigen Stellen werden aber doch die sauren Trauben erkennbar. Klar, man gewöhnt sich an allem.
V
Volker Bartheld
Das war die Dampfmaschine auch. Relevanz für die Gegenwart, außer ein Zwischenschritt zum Kolbenmotor gewesen zu sein? Ich lade jeden gerne ein, mal in einem Zug mit Dampflok zu fahren. Gibts in München dann und wann vom Ostbahnhof oder stilecht im Regelbetrieb mit der Fichtelbergbahn. Das mag am Montag noch Tränen der Nostalgie in die Augen treiben. Spätestens am Freitag tränen die Augen dann aus anderen Gründen.
Kein Problem. Die Erde hat die Maya überlebt, die Inka, die alten Ägypter, die Römer und sie wird auch unsere gegenwärtige Zivilisation überleben.
Wohin "es" (der Trend) geht, ist mir schon klar. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. U. a. wegen Batterien übermäßig schwere, übermäßig kurzlebige, übermäßig selten genutzte und übermäßig wenig bewegte, übermäßig teure Individualkraftfahrzeuge scheinen mir nicht der Weisheit letzter Schluß zu sein. Aber mei. Ich mag mich täuschen.
Der Autor bin ich, Du darfst meine Hypothese - die im übrigens seit 12 Jahren unverändert genau so zutrifft - gerne im Einzelnen präzise widerlegen. Ansonsten ist das einfach nur wieder (D)eine Meinung.
Einen diesbezüglichen Auftrag an mich sehe ich nicht, schließlich bin ich nicht Jesus oder Mutter Theresa. Mein Mobilitätsverhalten habe ich sehr deutlich verändert, daher tangiert mich das Geheule von "aufs Auto angewiesen" usw. nur peripher.
*achselzuck* Ist mir auch egal. Niemand sagt, man müsse die Administrativa von Computern verstehen. Du verstehst ja auch nicht die Administrative von Smartphones, vom Auto, die hinter Deinem Bankingsystem. Es kommen nur recht viele Menschen auf das ziemlich schmale Brett, sich ihren Rechner selber zusammenbauen und ihr OS selbst installieren/konfigurieren zu wollen. Warum eigentlich? Irgendjemandem auf den Leim gegangen, der sagte, das sei kinderleicht? Isses nicht. Du kannst Dir bei Windows kinderleicht irgendwelche Viren einfangen und bei Linux kinderleicht irgendwas so verkacken, daß Du nur noch den schwarzen Adler auf schwarzem Grund siehst.
Wenn jemand allen Ernstes behauptet, er könne diese Technologie installieren und konfigurieren (reden wir vorerst nicht von "benutzen"), ohne auch nur die geringste Ahnung vom Hintergrund und den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zu haben - was traut er sich dann sonst noch zu? Drehbank? WIG-Schweißgerät? Skalpell? Rübenroder? Beatmungsmaschine? Unkrautvernichtungs-Drucksprüher? Hochdruckreiniger? Kettensäge?
Nur weil es jeder Depp macht, heißt das noch lange nicht, daß es auch deppensicher ist bzw. deppeneinfach zu bedienen geht. Großer Trugschluß. Nur daß die Deppen dann weinen und fordern, es müsse ein Gesetz geben, der Kram müsse selbsterklärend sein oder ein Assistenzsystem erfunden werden, um den Idioten vor seiner Idiotie zu schützen.
So stellt sich mir die Sachlage dar.
Toll ja. Singuläres Hobby eines Einzelnen. Skaliert das? Laß mal die 3 Millionen Erwachsenen in München ihr eigenes Brot backen wollen.
Du hörst Dir aber schon gelegentlich selber aufmerksam zu, was Du da so erzählst?
Fantastisch. Laß mich raten: Dein Nachbar muß arbeiten, Du _darfst_ arbeiten.
Das gibts hierzumünchens auch. Hat sich als so eine Art Wellness-Lifestyle-Ding für gutbetuchte Doppelhaushälftenbesitzer etabliert. Jedes Mal im Herbst, wenn die Wetterlage danach ist, wünsche ich mich nach Peking, da kann man wenigsten an einigen Tagen die Hand vor Augen sehen. Hauptsach, beim Spitzenverdiener flackerts romantisch im Kamin.
Volker
A
Axel Berger
Ich auch, aber nicht ohne Kosten. Der Verkauf eines Zweifamilienhauses plus eines zweiten freien Baugrundstücks hat nicht ganz zum Kauf einer Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus gereicht. Ich bin jetzt da, wo ich mein ganzes Leben immer hinwollte -- das Niemandsland habe ich schon als Kind gehaßt.
Ein Teil meiner Familie wohnt draußen auf dem Land in Ahalt, da geht ohne Auto gar nichts. Andere wohnen in Berlin und selbst von denen haben einige wieder eins, weil u.a. Familienbesuche mit zwei kleinen Kindern so einfach leichter zu handhaben sind.
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