DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Dafuer gibt es jedoch Apps. Standardisiert oder nicht, die Einrichtung des Netzwerkdruckers auf dem Smart Phone hat kein Minute gekostet. Bei Linux beim ersten Mal mehrere Stunden, weil aber auch nichts intuitiv war oder Sachen schlicht nicht funktionierten.

Eben. Und genauso sollte das sein.

Ist suboptimal, es sollte immer ein Notfalltreiber da sein.

Sollte er nicht, das gibt nur Aerger. Es ist gerade fuer Anfaenger so gut wie unmoeglich, einen Treiber im Blindflug oder auf die mittelalterliche Methode der Konsole zu installieren.

Dafuer gibt es Re-Boot. Wenn aber in etlichen Anleitungen steht, dass man nach Abschaltung des X-Servers noch dies und das tun muss, ist das nicht durchdacht.

Siehe oben. Man muss einen Notfalltreiber im OS haben.

Wie soll ein Anfaenger sowas wissen?

Dann lasse ich lieber den drin, der jetzt installiert ist. Er funktioniert nicht so gut wie bei Windows, aber es geht.

Es gibt Austauschprogramme und man muss die Gesamtbetriebskosten rechnen. Z.B. faellt der vierstellig zubucheschlagende Zahnriemenwechsel weg. Mangels Zahnriemen.

Im uebrigen wird das gerade bei Vielfahrern ueber die Garantie gedeckt. Und ja, da gibt es bereits Erkenntnisse aus der Serie:

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Zitat "The current battery is a 90 kWh pack and showing a loss of about

2.4 miles of range per 10,000 miles driven". Damit kann man gut leben.

Japanische i.d.R. nicht. Unsere Autos sind beide ueber 22 Jahre alt und erfreuen sich bester Gesundheit. Die Betriebskosten sind erstaunlich gering.

Die Arbeit war kein Hobby und das Kochen war eine uebliche Notwendigkeit.

Kapazität und Verluste in verschiedenen und inkompatiblen Einheiten. Das stinkt so sehr nach typischem Verkäuferbetrug, daß ich nicht damit leben kann.

Wer mich bescheißen will, sollte wenigstens soviel Anstand haben, es nicht ganz offen zu tun sondern sich wenigstens ein wenig Mühe beim Vertuschen geben. Alles andere sagt mir offen ins Gesicht, daß er mich für einen Vollidioten hält. (Selbst wenn's stimmt, bleibt es unhöflich, das so deutlich zu sagen.)

Hi Joerg,

Wieder sprachlich inkorrekt: Es gibt eine App, die zufälligerweise mit Deinem Drucker und Deinem Händi spielt. Das ist bei Android eine große Seuche. Selbst wenn ich auch solch einen Drucker hätte, wäre noch lange nicht sicher, dass die App auf meinem Händi dann auch laufen würde, selbst dann, wenn die Androidversion gleich wäre...

Marte

Nix zufaellig. Das ist recht universell einsetzbar und fuer ganze Serien von Druckern sowie Android Versionen geeignet:

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Andere Hersteller scheinen dem nicht nachzustehen. Koennen sie auch nicht, weil das ein handfester Wettbewerbsnachteil waere.

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Es funktioniert einfach.

Jup. Aber lassen wir uns mal etwas rechnen.

Das Tesla Model S

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), auf den sich die Batterieangabe wohl bezieht, käme angeblich zwischen 200 und "bis über" 600km weit. Nehmen wir also realistisch 200km an, alles andere ist eh Wunschdenken. Damit stecken in 10'000 Meilen (16100km) also ~80 Ladezklen. Eine Kilowattstunde treibt die Karre 2,2km weit (ich unterstelle, daß die 90kWh auch nutzbare Kapazität sind und nicht irgendwelche Reserve) womit innerhalb von 80 Ladezyklen ein Kapazitätsverlust von 1,74kWh eintritt. Unter Annahme einer linearen Degression ist der Akku also nach etwa 2000 Ladezyklen für die Tonne (50% Restkapa).

Das wären dann 400Mm, vermutlich sehr optimistisch. Ich würde eher davon ausgehen, daß die Hälfte davon eher den Tatsachen entspricht. *)

*LOL* Sehr schön formuliert. Eine Kurve, wie die Kapazität der Batterie über die Ladezyklen abnimmt - gerne auch mit 80-90-95-99% Ladetiefe - könnte Tesla sicher beisteuern. Aber warum? Ist nicht verpflichtend und fünf Sterne im NCAP-Crash und ein Energielabel A machen sich viel besser.

Volker

*) Fairerweise möchte ich noch erwähnen, daß man über den Nissan Leaf sagt, seine Batterien können die Lebensdauer des restlichen Fahrzeugs um 10-12 Jahre überdauern, mithin also über 20 Jahre nutzbar sein.
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Disclaimer folgt auf dem Fuß: "[...] Hierbei sei jedoch zu erwähnen, dass sich die Batterien nach 22 Jahren als völlig unbrauchbar erweisen können. Während der Zeit, in der sich der Leaf im Besitz eines Eigentümers befindet und regelmäßig gefahren wird, kann sich seine Reichweite mit abnehmender Batterieleistung sicherlich verschlechtern. Dies ist von jeder Batterie zu erwarten. [...]"

Ergo kommst Du nach der Zeit mit etwas Glück vielleicht noch die Tiefgaragenauffahrt hoch und brauchst schon weit vorher eine neue Batterie. OK, Austauschmotor nach 10 Jahren oder zumindest größere Überholung im Bereich von mehreren tausend Euro ist bei Verbrennern auch keine Seltenheit mehr.

Was ist denn jetzt in Dich gefahren? Das war ein Bericht einer Firma, die diese Autos benutzt und nicht von einem Verkaeufer. Deckt sich in etwa mit dem, was mir Privatnutzer sagten. Hier fahren erstaunlich viele Tesla und natuergemaess werden diese Autos von Vielfahrern gekauft, meist Pendler.

Bei anderen Modellen wie Nissan Leaf soll es aehnlich sein, der Akku haelt und haelt.

Ich dachte bei Li-Akkus nimmt man 80% Restkapazität als Lebensdauerende an?

Gerrit

Eher 70-75%.

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Wobei auch das nicht das wirkliche Ende der Lebensdauer ist. Akkus aus E-Fahrzeugen werden ganz oder in Einzelbloecken fuer andere Aufgaben weiterverwendet. Ein Bekannter hat sich aus Li-Ion Ruecklaeufern z.B. drei E-Fahrraeder gebaut, die trotz der hiesigen recht langen Strecken weit mehr Akukapazitaet haben, als er jemals brauchen wird. Radfahrten von 50-100km sind bei uns ueblich. Das ist nur eines von sehr vielen Anwendungsgebieten. Solche Ruecklaeufer-Akkus sind daher auch nicht fuer ein Appel und ein Ei zu haben, ihr Restwert ist erheblich.

Bei all dem muss man sich darueber bewusst sein, dass E-Fahrzeuge nicht alle Autos ersetzen koennen. Sie sind primaer fuer Pendler, Kurierfahrer, Taxis und dergleichen gedacht und nicht fuer Langstreckenfahrten. Weiter sind sie dafuer gedacht, Ueberschuss aus Solar- und Wind-Energie zu bunkern.

Wenn wir uns nicht mit solchen Details befassen, koennen wir die ganze Global Warming Laberei auch gleich sein lassen, denn dann bleiben das allenfalls schoengeistige hohle Worte. Oder um ein altes Wahlkampfmotto aus dem Sueden Deutschlands zu benutzen, net mulle -> werke.

Sieh Dir mal an, was Taxen typischerweise für Tagesfahrleistungen haben, bevor Du sowas erzählst. Kuriere gibts verschiedene. Postboten, bei denen das Auto jeweils eine Straße weiter fährt und dort steht, sind eine passende Anwendung, aber die Deutasche Post hat, nach Auskunft zahlreicher vorzeitig liegen gebliebener (und Angst davor ohne Heizung frierender) Fahrer auch das vergeigt.

Eine klassische Anwendung war der tägliche Frischmilchlieferant als es den noch gab. In England ist "milk float" immer noch ein abwertend gemeintes Synonym für Elektroauto.

Man kann sie dafür nutzen. Nur verschweigen alle Schönredner konsequent, daß das die ohnehin geschönten Angaben zur Akkulebensdauer vollends zur Makulatur macht Zyklen sind und bleiben Zyklen.

Eine kleine Prise Realitaet, und das ist in Europa:

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Hier funktioniert das. Milchauslieferung gibt es nicht mehr, aber Online-Bestellungen vom Supermarkt.

Ich meine fuer die naechste Fahrt bunkern, nicht als Speicher fuer das Netz, denn das wuerde den Akku wirklich abnutzen. I.d.R. ist es egal, wann die Ladung stattfindet, Hauptsache der Pendler hat morgens um 0715h einen ausreichend geladenen Akku.

Auch muss man in diesem Bereich ein wenig mitdenken. Z.B. ist es genausowenig wie bei Laptops sinnvoll, den Akku immer auf 100% zu laden.

80-90% ist besser und nur auf 100% gehen, wenn ein Ueberseeflug oder aehnliches ansteht.

Nun, dann hat die Post wohl die Tourenlänge auf den Akkubetrieb im Sommer geplant. Die Fahrer sollten auch im Winter mit Heizung fahren und wenn es nicht reicht reicht es eben nicht. Dann müssen eben die Dieselbusse wieder ran bis das Problem durch Einbau eines größeren Akkus gefixt ist.

Und ausserdem kommt es nicht gut wenn du das Auto benutzen willst und feststellenb darfst, daß der Akku leider nicht voll ist weil der Netzpuffer gespielt hat.

Gerrit

Hallo Hans-Peter,

Du schriebst am Mon, 9 Sep 2019 13:21:17 +0200:

...

Wär' vielleicht was für'n Silvester-Abend, 24:00? Bloß schade, wenn dann der erwartete Effekt ausbliebe...

Also ich find die Dinger da geil:

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/ralph

Weicheier :-)

Im Wilden Westen haben sie im Winter in den Bergen Thermojacken an, weil eh die meiste Zeit die rechte Tuer aufgeschoben bleibt.

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Das hier ist die "Klimaanlage":

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Frueher hielten die Leute mehr aus. Mein Opa hing auch im Winter oft aus dem nicht verglasten "Fenster" seiner Dampflokomotive raus. Die einzige Investition fuer den Winter bezog sich auf einen zweiten Wollpullover, ueber dem ersten getragen. Hat ihm Oma gestrickt. Im Nachhinein wundert es mich nicht mehr, warum Opa so gut wie nie Erkaeltungen bekam, er war bis auf eine Kriegsverletzung von gusseiserner Gesundheit.

Nicht als Netzpuffer, sondern als Stromabnehmer, wenn der Bedarf und damit der Preis niedrig sind. Das kann man so programmieren, dass auch zu hoeherem Preis geladen wird, wenn eine Nacht mal kein Ueberangebot herrscht, wegen Fussball-WM oder was immer.

Wenn ich mich richtig erinnere, musste man bei Windows, wenn man einen Ttreiber für eine Grafikkarte installiert hatte, diesen VOR Einbau einer anderen Grafikkarte deinstallieren - nur dann konnte die andere Grafikkarte mit dem Standard-VGA-Treiber starten, andernfalls stand man im Dunkeln. Wozu hat man denn einen Computer, wenn der nicht selber merkt, dass die Hardware geändert wurde? Wenn es MS nützt, können sie es sogar: Bei XP kann man angeblich die Hardware nur 4-mal ändern, ehe der Rechner zwangsweise kaltgestellt wird :-).

Grüße, H.

Was immer der Sensor da misst, und wie immer das interpretiert wird: Ich traue dem nicht. Im Benzintank hat man eine definierte Menge Sprit, und die kriegt man auch raus. Ob man die Ladung aus dem Akku rauskriegt oder nicht, steht in den Sternen :-).

Grüße, H.

Ausser der Spannung und dem Strom kannst du beim Akku nichts messen. Ok, die Temperatur auch noch. Daraus musst du berechnen, wieviel noch entnehmbar ist. Diese Schaltungen können manchmal schön danebenliegen und zwar in beide Richtungen.

Ich hab hier einen Laptop, bei dem das OS gerne mit der Warnung kommt, daß der Akku gleich leer sei und in spätestens 10 min abgeschaltet wird. Üblicherweise läuft er 1h später immer noch. Auf der anderen Seite hatte ich schon Akkus die 50% meldeten und 1 min später nur noch 4%.

Kommt bei Benzintanks eher selten vor, zumindest solange nicht zusätzliche Löcher drin sind.

Gerrit

Gerrit Heitsch snipped-for-privacy@laosinh.s.bawue.de>:

und Spannung bei definierter Last.

Soweit ich mich entsinnen kann, war das vorzeiten eine Marotte, mit der die Akkus vorzeitig geschrottet wurden, per ständig wiederholter Messung mit Lastsimulation. Nun funktioniert die Messung nach ein paar Ladezyklen, je nach voller Entladung, ganz brauchbar.

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