DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Schön, daß Du das erkennst und so auf den Punkt bringst. Oder anders formuliert: Außerhalb des Speckgürtels von Großstädten sind Elektrofahrzeuge eine Rarität. Und innerhalb des Speckgürtels, d. h. dort, wo eng getaktete ÖPNV existieren, wundert es mich immer wieder, wer sich alles den Streß antut und - z. B. für den Arbeitsweg - ins eigene Kraftfahrzeug steigt, dessen Wertverlust allein täglich mehr kostet als eine Tageskarte.

Muß man deswegen Räder drunterschrauben, einen Motor einbauen und mit dem Ergebnis Verkehrsfläche zustellen?

"Üblich" ist natürlich nett und suggeriert, die meisten Leute bei Dir überm Teich würden Rad und insbesondere lange Strecken fahren. Falls man Deine Situation mit hierzudeutschlands auch nur annähernd vergleichen kann, dann existiert im all(werk)täglichen Straßenbild gegenüber anderen Verkehrsarten ein verschwindender Bruchteil von Fahrradfahrern (wie groß der genau ist, erklärt das BMVI [1]) und unter denen mag der Anteil von Alltags- und Weitradlern ungewöhnlich hoch sein. Und wenn die 1x/Woche

50-100km fahren, dann ist es schon viel.

Anno 2016 betrug das gesamtdeutsche Beförderungsaufkommen hier 10'238 Millionen Personen auf dem Fahrrad, die 36 Milliarden Personenkilometer zurücklegten. Das wären also 3.5km/Jahr. Das ist so schockierend, daß ich mich eigentlich verrechnet haben muß, ich bitte daher um Korrektur.

Mein Arbeitsweg betrug eine Zeit lang regelmäßig etwa 40km (Gesamtstrecke), die ich MO-FR mit dem MTB zurücklegte. Das gibt stramme Wadln, weswegen ich "Radfahrten von 50-100km sind bei uns ueblich" ins Reich der Fabel verorte. Ja, eine gelegentliche Wochenend- und Freizeittour vielleicht, nach der man sich gegenseitig auf die Schultern klopft.

Wie z. B. '[...] Eine positive Entwicklung ist in erster Linie ueber die radikale Abkehr von heutigen Mobilitäts- und Prestigeansprüchen und eine de-Individualisierung des Nahverkehrs zu erreichen. In Automobilen wird auch in Zukunft noch ein Verbrennungsmotor werkeln (weil der Energieinhalt und die Speichermoeglichkeit von kohlenwasserstoffhaltigen Flüssigkeiten einfach unschlagbar hoch ist), nur werden es Biokraftstoffe aus regenerierbaren Energiequellen und organischen Abfällen [...] sein müssen und es werden weniger, leichtere, kleinere und somit zweckmäßigere Automobile sein. [...]'?

Jup. Meine individualmotorisierte Jahresfahrleistung mit dem 1998er Museumsstück beträgt noch so um die 3Mm. Demgegenüber bin ich über 6Mm mit dem Fahrrad unterwegs, allein Berufspendelei und Besorgungen. Der Rest ist ÖPNV. Die Fahrt in der (Familien)Urlaub haben wir mit dem ICE bestritten. Mein Schuldgefühl hält sich daher in recht überschaubaren Grenzen.

Volker

[1]
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Drei Minuten Filchen, für die ich zudem mehrere Sichergheitseinstellungen entsperren mußte, für etwas, das ich als Text und Bild in zehn Sekunden hätte überfliegen können und das als Text vermutlich auch ein paar echte Daten enthalten hätte.

Trotzdem danke.

Da sehe ich mehrere mögliche Gründe:

1) Man will nicht im überfüllten Bus/Bahn stehen.

2) Der ÖPNV fährt zwar, aber man müsste oft umsteigen und damit ist er langsamer

3) Die Haltestellen sind ungünstig plaziert.

4) Man erledigt vor/nach der Arbeit noch andere Dinge die nicht zum ÖPNV passen.

5) Man braucht das Auto nicht nur für den Weg von und zur Arbeit.

Gerrit

Zu den Zeiten, wo ich in der Bahn stehen muß, stünde ich im Auto im Stau und brauchte mehr als doppelt so lange.

Das gibt es. Zu Zeiten, wo die Straßen so frei sind, ist die Bahn leer und ich kann die Zeit enspannt nutzen zum Beispiel zum Lesen.

Das erscheint als ein Nachteil und ich empfinde es auch immer noch so. Seit ich nicht mehr (so oft) Auto fahre und deshalb immer wieder Stücke laufen muß, bin ich sehr viel fitter geworden und komme wieder mühelos und ohne außer Atem zu kommen auf der Treppe in den driiten Stock.

Vieles kann passend gemacht werden.

Dafür gibt's Carsharing oder Taxi. Taxi ist teuer aber völlig frei von Fixkosten.

Alle meine Einwände gelten natürlich für die Großstadt. Nicht ohne Grund bin ich für sehr viel Geld genau da hingezogen.

Valide. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, zumindest nicht freiwillig und nicht bei Menschen, die offenbar die Kohle dafür übrig haben.

Volker

Und wenn keine Oeffis dahin fahren, wo man arbeitet oder alles mit Umsteigerei zwei Studnen dauert statt 30min Auto?

Bei mir und so ziemlich allen anderen Leuten im Management kam erschwerend hinzu, dass abends nach 1800h kein Bus mehr fuhr.

Ja, oft muss man das.

Es ist schon richtig, dass hier nicht viele fahren. Aber die Leute, die fahren, die legen oft lange Strecken zurueck. Folsom-Sacramento ist z.B. sehr ueblich, da es einen beinahe perfekten separierten Radweg ohne Verkehrslaerm gibt. Ich habe Leute kennengelernt, die diese Strecke fast taeglich auf einem RR abspulen. Das sind 50-60km pro Strecke. Diese Leute halten sich natuerlich fast nie an das 24km/h Tempolimit. Ich bin auf dieser Strecke meist mit 30km/h unterwegs und sie zischen locker an mir vorbei.

290km/Jahr?

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Ah ja, Du kannst Dir das nicht vorstellen, also Fabel?

Bei mir persoenlich sind das inzwischen meist Freizeittouren. Doch das liegt daran, dass ich weitgehend im Ruhestand bin. Als ich noch mehr Wochenstunden in meinem Ingenieurbuero zugange war, habe ich mich bei Elektrobedarf nicht sofort ins Auto geschwungen. Hier in den Huegeln bekommt man das nicht, also einen 50-60km Toern durch die Tiefebene. Notfalls die kleine Ladepritsche vom MTB aufs RR geschraubt oder das MTB genommen. Letzteres erlaubte, diese Strecke mitzunehmen:

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Dream on.

Da sind wir in Kalifornien technologisch bereits weiter.

Loeblich, kann ich aber toppen. Fahrrad ebenfalls um 6000km/Jahr, Auto (Modelljahr 1997) aber deutlich unter 2000km. Zugeben muss ich, dass von den Fahrradkilometern rund ein Drittel mit dem MTB ablaeuft. Auf kernigen Trails, sodass viel Verschleiss geschieht, was umweltmaessig natuerlich nicht so der Hit ist.

[...]

Das ist bei Li-Ion auch so. Deren Ladezustand laesst sich praezise genug ueber die Klemmenspannung bestimmen. Auch haben Tesla-Fahrer rasch heraus, wieviele Meilen bei bestimmter Ladung drin sind. Die wuerden diese Abnahme der Lebensdauer auch ohne Elektronik erkennen. Die meisten Tesla-Fahrer, die ich kenne, sind Langstreckenpendler. Dafuer haben sie das Auto gekauft, denn dafuer passt das richtig gut.

Bei kleineren E-KFZ sind es oft Fahrer mit kurzen Arbeitswegen oder anderen oertlichen Erledigungsfaehrten. Die halten nichts gross nach, weil immer genug im Akku ist. Sie stoepseln zuhause einfach wieder ein, so wie ich das mit den Lichtakkus an meinen Fahrraedern mache.

zusammengepfercht zu sein, dann fahr mit dem Auto. Wenn Du gehbehindert bist und alle anderen Optionen irgendwie inopportun sind, dann fahr mit dem Auto. Wenn Du schwere oder sperrige Dinge zu transportieren hast, dann fahr mit dem Auto. Wenn es auf Deinem Planeten nur selbst gekaufte Autos

halt mit Deinem Auto.

Verbindlichsten Dank.

Dann sollen die Manager eben mit dem Auto fahren, wenn sie schon nicht in

OK, Du wolltest mich also verarschen. Nice try. Wir haben hier auch

Jahr. Deren viehische Kondition locker einen Tagesschnitt von 100km

anderen Seite des antifossilen Schutzwalls nur alle Jubeljahre mal ein Tesla vorbeigesurrt kommt?

Interessant. Wie konnte mir da das Komma um zwei Stellen verrutscht sein? Meine Idee war 36'000'000'000km*Person/10'238'000'000Personen=3.5km. Aber vielleicht machen diese Personen mehrere Fahrten, keine Ahnung. Jemand,

beistehen. Wie dem auch sei, 290km/Jahr sind weniger als 1/10 dessen, was

relevanter Prozentsatz der Radler (offen ob nun niedrig zweistellig oder

irgendsoeine Art Die-Hard-Traninigscamp, wo nur ultrafitte Gestalten mit Waden aus Stahl leben, bar jeglicher Statistik, die ich von Deutschland her kenne. Ein Deutschland, das sich in Sachen Fettleibigkeit und Unsportlichkeit noch in wilder - aber sicher nicht erfolgloser -

vielleicht jeden Samstag. Sondern MO-FR.

Besorgung geradelt. Oder schaffst Du einen besseren Schnitt als 30km/h? Dann solltest Du evtl. bei der Tour de France mitfahren!

halt.

Je nun. Wer nicht will, hat schon.

hier in Deutschland kannst Du kaum mal ohne Tempolimit oder Baustelle

notorisch verstopft, es gibt eigentlich nur noch eine neverending-Rushhour, mal von irgendwelchen lebensfeindlichen Zeiten

nicht toppen, wenn Du schon wieder das MTB und irgendwelche kernigen Trails

und Laune. Wie viel das dann ist, kann mir vollkommen wurscht sein.

Volker

Nun war es aber in meinem aktuellen Fall so wie frueher. Ich habe nichts de-installiert, die neue Grafikkarte eingebaut, in den Windows-Boot gegangen und schwupp, hatte ich den gleichen Bildschirm Output auf dem alten G33 Anschluss sowie auf dem neuen (dort am VGA Port fuer Monitor

1). Damit konnte ich genuesslich den NVidia Treiber installieren. Dafuer musste lediglich auf den *.exe File geklickt und Englisch gewaehlt werden. Dann ein Re-Boot und ich hatte ein sauberes Bild auf beiden Ausgaengen der neuen Grafikkarte, worauf ich nur noch die Zuweisung machen musste, welcher der Primaermonitor werden soll und wo der zweite positioniert ist. Am Labortisch sind die uebereinander montiert und das kann der Treiber ja nicht riechen.

So muss das sein.

Mit Linux hatter dat nich geschnallt :-)

Mag sein, aber dann kannst Du eine Telefonaktivierung machen. Da "spricht" man nur mit einem Automaten. Wenn man ein Smart Phone benutzt, schicken sie einem die einzuklimpernde Zahlenkolonne per MMS und die ganze Chose geht auf MMS-Clicking Betrieb ueber. Sehr bequem.

In einem Fall hier war am Ende nur noch eine Festplatte die gleiche wie vorher und auch das lief per Telefon-Aktivierung durch. IIRC muss nach amerikanischer EULA bei einer OEM-Lizenz mindestens ein Teil der Hardware von vorher verblieben sein.

Hi Joerg,

Träum weiter...

Eigentor. Ich hab einen Brother-Drucker hier und auch diese besagte APP auf einen Androiden. Meine Erfahrung mit dieser App: Extrem minimalistische Unterstützung schon allen vom System her. Android und seine Apps sehen eine Druckausgabe einfach oft nicht vor. Wenn man dann Drucken kann, dann läuft die Druckaufbereitung über den Server von Brother, nicht lokal. Und dann musst Du eben mit der Auflösung leben, die Dir die App bietet. Besser als nichts, ja, aber das war's dann auch. Mit dem Scannen ist's noch minimalistischer. Ich habe die Auswahl von PDF oder JPG, bei letzterem nicht einmal einen Einfluß auf den Komprimierungsgrad. Ins PDF wird auch mit JPG komprimiert, mit allen Komprimierungsfehlern, die JPG eben auszeichnen. Auflösungswahl? Fehlanzeige. Nee, das ist weder komfortabel noch ausgereift.

Komfort ist eben auch Definitionssache: Die App sucht selbständig nach dem Drucker im Netzwerk und richtet sich dann auch selbst ein. Soweit so gut. Das klappt mit dem Linuxtreiber (ich kenne nur den Debianzweig) auch auf Anhieb. Zugegebenerweise mit einem Kommandozeilenaufruf, aber das schreckt mich nicht. Scannen gefällig: OK, es gibt genau diese eine Scannersoftware. Keine sane oder twain-Schnittstelle, so dass man sich ein taugliches Scanprogramm wählen könnte. Ich liebe xsane, weil mir da alle Einstellungen übersichtlich vorliegen. Da kann ich gleich so scannen, dass ich minimale Nacharbeitung bei maximaler Qualität habe. Nicht die heutzutage typischen grau-in-grau-Bilder. Bei Android muss man sich mit dem Funktionsumfang unterhalb von simplescan zufrieden geben. Es gibt genau drei Auswahloptionen: schwarzweiss, farbe und farbe-schnell. Welche dpi-Auflösung sich dahinter verbirgt? Brauch ich ja nicht wissen, nicht? Wozu auch. Komfort bedeutet hier, nichts einstellen zu müssen, einfach klicken und scannen. und bitte zufrieden sein, mit dem, was man bekommt. Weder Vorschau noch Helligkeit, Gamma und Kontrast, vernünftig bearbeitbare Datenformate braucht es nicht.

Ich wollte Dich hören, wie Du wettern würdest, wenn ein Windowstreiber so wenig Funktionalität böte...

Marte

Man muss da ansetzen, wo es vom Aufwand her akzeptabel ist. Jeden Tag $50-60 fuer ein Taxi nach Hause ist nicht akzeptabel.

Vor allem aber sollte man weiterdenken. Ein E-Fahrzeug ist z.B. fuer so eine Pendelstrecke fast ideal und weit umweltfreundlicher als ein fossilbetriebenes Fahrzeug. Inzwischen hat man in der Tiefebene das Radwegenetz ausgebaut, sodass Radpendeln sicher wurde. Da dieses Netz aber nicht bis hier oben reicht, sollte man Split-Commute erwaegen, machen etliche.

Wuerde ich heute dort in dieser Funktion arbeiten, haette ich ein E-Fahrzeug. Mit Fahrradhalter fuer einen Split-Commute. Also ab Radweg mit dem Fahrrad. Das ist auch die Gegend, wo immer Staus sind.

Was meinst Du, was die Geschaeftsstrategie von Tesla ist? Ja, auch Hausakkus, aber natuerlich werden dafuer nicht die frischen Akkus im Fahrzeug genommen.

Hier muss man die nicht mit der Lupe suchen. Es ist nur mehr "digital" als in Deutschland. Die ueberwaeltigende Mehrheit der Amerikaner faehrt ueberhaupt nicht Rad oder hoechstens mal 10km Torkeln am Wochenende. Und sie werden fett. Die anderen hingegen nehmen das bierernst und fuer die sind 100km am Tag kein Problem.

Inzwischen ist der Radweg sogar an Wochentagen unangenehm voll. Daher wird er bereits an manchen Stellen vierspurig benutzbar ausgebaut. Ich haette sowas frueher ausserhalb der Niederlande nicht fuer moeglich gehalten.

Spassfahrten gelten genauso. Denn wenn man mit dem Rennrad statt mit dem Auto zum Lunch-Meeting oder Einkauf in die Stadt faehrt, ist das umweltmaessig und gesundheitlich genauso positiv wie Radpendeln.

Bei den Leuten, die (hier) ernsthaft radfahren, ist das ueblich. Dass das in Amerika nur ein kleiner Prozentsatz ist, habe ich nie bestritten. Ich z.B. kann bei Erledigungsfahrten kaum unter 50km kommen, weil die Stellen, wo ich hin musss, nunmal weit weg liegen.

Ein bis zweimal pro Woche. Meist an einem Wochentag 60-70km und am Sonntag 30-40km, plus Kurzfahrten im Ort zu Kirchen-Meetings, Besorgungen und so. Ich bin verheiratet und daher gibt es noch andere Prioritaeten als Radfahren.

Pendeln faellt bei mir seit 17 Jahren nicht mehr an, da mein Arbeitsplatz keine 30m vom Wohnbereich entfernt liegt.

Man kombiniert solche Besorgungen geschickterweise.

30km/h kann ich auf einem guten Radweg 1-2h durchhalten, mehr nicht. Wenn man mal ueber 30km/h hochzieht, muss man nach Smokey Ausschau halten, denn auf Langstreckenradwegen gibt es schonmal Knollen.

Der Schnitt geht durch Fahrbahnradeln nach Ankunft in Sacramento (etwas kleiner als Frankfurt) auf 25km/h oder weniger herunter.

Im Flachland ist das kein Problem. Der Chef eines Kunden ist weit ueber

60 und duest mit fast 40km/h, da haengt mir nach 20min die Zunge auf der Lenkstange. Mit ihm fahre ich deshalb nicht mehr.

Faehrst Du nicht ein MTB? Darauf wuerde ich 26km/h Schnitt nie schaffen.

Kann bei 26km/h Schnitt kaum sein :-)

Ich frage mich nur, warum Du noch dort lebst. In so einer Stadt wuerde ich wahnsinnig.

[...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hi Joerg,

Die Tatsache, dass diese Fahrzeuge ausgeliefert wurden heißt noch lange nicht, dass sie für den breiten Einsatz auch taugen werden. Das H auf den Nummerschildern weist auch auf wenig strenge Winter hin...

Mein Zafira war beim Erstbesitzer auch als Taxi im Einsatz in 3 Jahren hat der fast 300.000 km runtergehobelt. Das mach mal mit den Nissans. Wir haben einen an der Hochschule. Wenn man 50 km zum zweiten Standort fährt, dann muss man dort an Netz, sonst schafft man es nicht mehr zurück. Ich weiß nicht, wie man so vernünftig Taxi fahren soll. Kunde steigt ein und sagt: Bitte schnell zum Flughafen. Ein Blick auf den Reichweiteschätzer: "bitte nehmen Sie ein anderes Taxi..." Oder Du hast noch genug im Akku und fährst den zum Flughafen und musst da erst mal eine Zwangspause einlegen, sonst kommst Du nicht mehr zum Standort zurück...

Marte

Das ist kein Traum, es funktioniert. Nicht nur bei mir.

Aber eben ausreichend. Man will auf einem Smart Phone ja keine formelle Hochzeitseinladung auf handgeschoepftem Buettenpapier in 1200dpi erstellen.

Da war bei mir schon Pustekuchen. Die ganze MF4800 Serie von Canon ist nicht in der Linux-Repository. Nach Reinladen "von der Seite her" hatte Linux noch erhebliche Schwierigkeiten mit DHCP, was mir aber wichtig ist.

Bei mir geht der Scanner nur mit Windows, nicht mit Linux.

Man muss immer in Erwaegung ziehen, wofuer man das braucht. Android ist im Prinzip ein Telefon-OS, man muss damit nur "mal eben schnell" was fuer einen Gast ausdrucken oder so. Flugplan, Boarding Pass, Braurezept, alles kein Problem.

Windows und Linux sind ganz andere Baustellen. Dort erstellen manche Leute wirklich Desktop Publishing Produkte. Aber doch nicht auf einem Smart Phone mit 5-Zoll Bildschirmdiagonale.

Sieh nochmal genauer hin. Auf den schwarzen steht E, fuer España. In der Estremadura kann es im Winter klirrend kalt werden. Ich arbeite mit einem Ingenier von da zusammen und er ist froh, dort nicht mehr zu wohnen.

Zitat aus obigem Link "Nissan claims one Leaf taxi operating in Estonia has racked up 218,000 kilometers (135,458 miles) on its original battery pack". Estland ist jetzt auch nicht gerade eine Gegend mit milden Wintern.

Komm mal ins 21.Jahrundert rueber :-)

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300-400km reichen. Weiterhin kann man gerade bei Taxis an den Warteplaetzen nachladen.

Problematisch wuerde Taxibetrieb in Alaska oder Sibirien, dafuer sind die E-Fahrzeuge nicht gedacht und ungeeignet.

Das war alles mal, im Zeitalter der NiCd und NiMH Akkus.

Am 10.09.2019 um 12:17 schrieb Volker Bartheld:

Mein Arbeitsweg ist 15 km, mit Karren ziemlich genau eine halbe Stunde.

Per ÖPNV mit Bus zum Bahnhof, 10 Minuten (fährt einmal pro Stunde) per DB von Lampertheim bis Mannheim, 11 Minuten (ca. zweimal pro Stunde) per Strab vom Hauptbahnhof bis Exerzierplatz, 11 Minuten per Fuß 10 Minuten.

Als Hartz-IV Empfänger mit beliebig viel Zeit kein Thema, solange ich meinen Lebensunterhalt selbst verdiene lieber Auto.

Butzo

Am 10.09.19 um 21:37 schrieb Klaus Butzmann:

Du bist Nettozahler und wirst noch nicht vom Staat alimentiert? Ganz böse. Sei aber unbesorgt, die zukünftige Höhe der Abgaben werden dich zu einem Überzeugten staatlich Alimentierten werden lassen.

Hi Joerg,

Ich habs so oft erlebt, dass ein und das Selbe Programm auf verschiedenen Händis nicht lief. Mir brauchst Du da nichts erzählen.

Wenn ich was einscannen will, dann will ichs vernünftig machen und ein Ausdruck ebenso.

Die Brother auch nicht. Die Windowstreiber für die Brotherdrucker willst Du auch nicht wirklich nehmen, da nimmt man tatsächlich auch lieber den von der Brother-Webseite. Kein Unterschied, nur dass der Aufruf mit abtippen ist, statt nur zu klicken. Das liegt aber nicht an Linux oder Windows, sondern an den Programmierern bei Brother.

Falsch, nicht Linux hat ein Problem, sondern die Programmierer bei Canon haben für Linux weniger gründlich gearbeitet. Da kann Linux kopfstehen und machen, was sie wollen...

Beschwer Dich bei Canon. Die Schnittstellen sind gut dokumentiert.

Dann hör auf, das eine mit dem anderen zu vergleichen, wnn es nichts zu vergleichen gibt. Und nenn bitte die Verursacher als Schuldige und wältze nicht immer alles auf Linux, wofür Linux nix kann, wenn Du mal wieder eine untaugliche Distribution nimmst, ein Hardwarehersteller ungenügend ausgereifte Software unters Volk wirft ... Klar ist Linux schuld, wenn Du aufwand hast, weil ein HArdwarehersteller seine Software so schreibt, dass sie nur mit Windows läuft. Wer denn sonst?

Marte

Am 10.09.19 um 21:19 schrieb Joerg:

Das dürfte dort sooo kalt nicht sein. Tallin ist wie ein Inselchen in der Ostsee und mehr als 150 Km kommt man in Estland kaum vom Meer weg. Dort dürften kaum Taxis fahren. Und schon gerade keine elektrischen.

Gerhard, der gerade in einem anderen Fenster eine Mopped-Tour an die Ostsee plant.

< https://www.google.de/maps/dir/66606+St.+Wendel/Aussig,+Tschechien/52.2839716,20.988076/Minsk,+Wei%C3%9Frussland/56.3289546,30.516608/59.9175244,30.3179547/Oranienburg/@58.4395335,25.0661676,7.23z/data=!4m64!4m63!1m15!1m1!1s0x4795c02b93a8db7f:0x1c22d4d85ec2dd80!2m2!1d7.1621763!2d49.4491481!3m4!1m2!1d10.8271419!2d49.7404714!3s0x47a21a4120acae99:0x7efed2e2507f7bda!3m4!1m2!1d12.8601197!2d50.2314759!3s0x47a09973fd51bc1b:0x90790be196e895d0!1m15!1m1!1s0x470984a714d02511:0x400af0f66160e00!2m2!1d14.0531455!2d50.6611164!3m4!1m2!1d15.4134527!2d50.7807277!3s0x470ecf714b7f8183:0xde50fb2e9dfbbb5!3m4!1m2!1d19.921097!2d50.0906731!3s0x47165a4f45f6ba79:0xdee9421e81f1b658!1m0!1m5!1m1!1s0x46dbcfd35b1e6ad3:0xb61b853ddb570d9!2m2!1d27.558972!2d53.9006011!1m0!1m15!3m4!1m2!1d24.8439811!2d59.3783048!3s0x4692ebaf384f52fd:0x73ed06ad6e8ecd68!3m4!1m2!1d21.1123526!2d56.0134007!3s0x46e531e524c20c7b:0xbe4e47c8a65b593f!3m4!1m2!1d18.6460161!2d54.3498178!3s0x46fd739e8a2ff973:0x19cf6a22fd5e8fba!1m5!1m1!1s0x47a907409390485f:0x4543ea4519857b44!2m2!1d13.2366809!2d52.7537284!3e0?hl=de >

ob das gutgeht? :-)

Hi Joerg,

Komm mal in der Praxis vorbei.

Du glaubst den Hochglanzprospekten auch immer, ja...

:-) Der war gut... :-)

Kennst Du den Witz mit dem Werbeleiter, der in den Himmel kommt?

Marte

[...]

Noe, Linux hatte aehnliche Problem mit anderen Rechnern im Netzwerk. Wo mir dann in der Linux NG gesagt wurde, ich moege doch fuer alles auf dem LAN feste IP Addressen einrichten. So wie zu Zeiten von Fred Feuerstein.

Der Marktanteil ist zu gering und so haben sie nur den Druckerteil fuer Linux geschrieben. Scanner gibt es nur fuer PC und Apple. Android m.W. auch, habe ich aber nicht, weil ich das nicht brauche.

[...]

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