DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Eben, sag ich doch! Bitte vor der Antwort ganzen Beitrag lesen :-]

DoDi

Sowas ist normal, wenn es wie in meinem Fall Hardware ist, die nicht so einfach und nur zu sehr hohen Kosten zu ersetzen ist, wenn ueberhaupt. Es handelt sich um einen beinahe-mil-spec Laptop, der schlag- und regenfest ist sowie, und das ist das wichtigste, ein sehr gutes EMV-Verhalten hat. Ohne letzteres kann man manche Feldmessungen vergessen.

Mit etwas ueber 10 Jahren ist der Laptop nicht uralt und die leider auch in der Linux-Gemeinde verbreitete Wegwerfmentalitaet ist nicht gut. Da reden sie alle ueber Global Warming und dennoch sollen Sachen achtlos weggeschmissen werden. Ich bin eiserner Anhaenger der Nachhaltigkeit und versuche, moeglichst umweltvertraeglich zu leben.

Schon klar, aber eine Netzwerkanbindung gehoert zur Grundausstattung.

Es wurden nach der Installation haufenweise Daten per Internet reingeschaufelt und die Traffic-LED am Switch leuchtete entsprechend wild. Wir haben einen 60Mbit/sec Anschluss, sodass das recht rasch geht.

Bei mir war es damals der SCSI-Scanner (HP Scanjet 5) - für Windows 7 (64 Bit!) gab es lange keine Treiber für "alte"[1] SCSI-Adapter, egal ob Adaptec, Symbios oder sonstwas. Mit einem Firewire-nach-SCSI-Adapter ging es, aber dann fehlte die Scansoftware von HP, die sich nicht installieren liess ...

Mit der 32-Bit-Version von Windows 7 wäre es gegangen, aber das ist erst Recht eine Sackgasse.

cu Michael

[1] im Sinne von "narrow, single-ended, maximal FAST-10" - mit U-160-Adaptern, für die es Treiber gab, konnte der Scanner wieder nicht ...

Am 26.08.19 um 19:13 schrieb Joerg:

Die funktioniert ja auch. Noch obendrein ein Windows betüddeln zu müssen ist jedoch alles andere als minimal, und tendenziell eher unüblich für Linux-User, die das ja typischerweise anstatt Windows (und nicht als Ergänzung) benutzen.

Nein, daß du glaubst, daß Netzwerkanbindung = "alle Windows Protokolle sprechen" ist, hat nichts zu sagen.

Hanno

Am 26.08.19 um 19:15 schrieb Joerg:

Die Übertragungsrate ist eher uninteressant. Ich hab auf der Arbeit Internet im GBit Bereich durchgehend bis zum Arbeitsplatz, und dennoch dauern Updates eines neuinstallierten Win7 größenordnungsmäßig Stunden plus mehr als einen Reboot mit Wartezeiten vorher und hinterher (Details hab ich verdrängt). Der Paketmanager (oder was Microsoft dafür hält) ist unglaublich langsam im Vergleich zu Linux.

Hanno

Zumal da nur das OS selber und nicht wie bei $Linux einige hundert Anwendungen ein Update erfahren:-)

Noch lieber @work group-policies etc. spielen die updates abends/nachts rein, wenn $User nicht am Platz ist und rebooten ungefragt die Kiste (zumindest kein User da, der das stoppen kann...) nett, wenn man $Rechner durchlaufen läßt weil setup der Programme, maskieren, Shell hier, mount dort, putty there... alles länger gebraucht wird und die history der shells sinnvoll sind... morgens grinst einen dann fett und träge Sophos an. Danke.

Olaf

Hm... in einer Powershell einen minütlichen job laufen lassen der einen eventuellen Shutdown wieder abwürgt? Ich dachte das geht unter Windows?

Gerrit

Ok, SCSI ist ja auch wirklich aus dem Pleistozaen, das hat im Markt ziemlich versagt und hat fast niemand mehr :-)

Den Driss erlebten Leute sogar mit damals gaengigen OS. Ich kann mich noch erinnern, wie sie sich die Haare rauften, weil eine gerade fuer arg viel Geld gekaufte SCSI-Hardware nicht ans Laufen zu bekommen war. Ich hatte eine dicke Box mit Drehknopf und etlichen LPT-Abgaengen, da lief alles immer sofort. Man brauchte allerdings Muckis, um den Schalter zu drehen.

Das ist aber nunmal Realitaet, da man nicht allein auf der Welt ist. Der Anteil der Besucher hier, die mit Windows-Laptops ankommen, betraegt

100%. Bis auf ein einzelnes iPad, doch das musste nicht ins LAN (waere m.W. aber kein Problem gewesen).

Dann noch diverse Leute mit Android Foenchen, auch kein Problem.

Seltsam. Ich sitze hier an einem Windows 7 Pro 64-bit Rechner, der regelmaesig mit Updates versorgt wird. Aber nur handgestartet, damit mir das nicht eine lange SPICE-Simulation zerschiesst. Das geht immer ratzfatz, obwohl er keine SSD hat.

Am 26.08.19 um 21:11 schrieb Joerg:

Das ist ungefähr so hirnrissig wie die Behauptung, der 8086 hätte im Markt ziemlich versagt und den hätte heute niemand mehr.

6 GHz Sata ist ziemlich genau SCSI auf schnellen seriellen Leitungen. Und was die Verbreitung anging: Für halbwegs wichtige Rechner gab es aus Qualitätsgründen keine Alternative.

Gerhard

SATA hat jedoch vom Steckverbinder her nichts mit SCSI zu tun und ist "inhaerent", Teil es Mobo. Man stoepselt ein, geht, kein Treiber. Es ist auch kein Daisy-Chain.

Merkwuerdigerweise habe ich in den vielen nicht immer kleinen High-Tech Schmieden, mit denen ich zu tun hatte, nie SCSI gesehen. An Unis schon.

Immerhin waren die Kabel nicht so elend wie diese HPIB Gaertenschlaeuche, von denen mir eines mal nach Loesen des Steckers eine halbvolle Kaffeetasse auf den Teppich meines Labors gepeitscht hatte. Mitten auf den huebschen dicken Anti-Statik Teppich, da durfte ich erstmal schrubben.

Gerrit Heitsch schrieb:

Das ist die falsche Herangehensweise (ausserdem nutzlos, wenn der Admin sein Geschäft versteht). Wer mit dem Werkzeug, welches ihm der Arbeitgeber zur Verfügung stellt, seine Aufgaben nicht erledigen kann, der muss das seinem Vorgesetzten melden und um Abhilfe bitten. Er darf jedenfalls aber nicht schlauer sein wollen als die Unternehmens-IT und versuchen, die Massnahmen zu sabotieren, welche der IT-Sicherheit zu dienen bestimmt sein werden - auch dann nicht, wenn er sich, wie so oft, fürweit klüger hält als die gesamte Unternehmens-IT. Denn das ist völlig normal, jeder Bürobote dünkt sich klüger als alle anderen, kann er doch problemlos sein Handy bedienen... Der Erfolg solcher Sabotagemaßnahmen besteht im günstigen Fall in einer Abmahnung, oder beim zweiten Mal dann eben der Kündigung, und ggfls. einer deftigen Schadenersatzforderung, wenn der PC des allzu klugen Mitarbeiters als Ausgangspunkt von Schadsoftware dienen sollte und die Abteilung stilllegt. Merke: Es ist Sache des Arbeitgebers, dem Mitarbeiter einen geeigneten Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Tut er das nicht, so ist das nicht ein Problem des Mitarbeiters sondern des Chefs

MfG Rupert

Am 26.08.19 um 21:15 schrieb Joerg:

Es ist auch Realität, daß die wenigsten Besucher etwas in deiner Windows-Arbeitsgruppe zu suchen haben. Genauer gesagt ist es der helle Wahnsinn, potentiell verseuchte Besucher-Geräte an seine lokalen Fileshares ranzulassen. Zumal du eingestandenermaßen einiges an nicht aktualisierter Alt-Software bei dir hast.

Bei mir über den Daumen 1/3 Linux, 1/3 Windows, 1/3 MacOS. Mehr als ungefiltertes Internet gibts nicht, hat bisher jedem gereicht.

Hanno

Am 26.08.19 um 21:53 schrieb Joerg:

Ich hatte auch "damals" Mobos mit SCSI an Board. Und außerdem scheinst du den Steckverbinder mit dem Bus bzw. dessen Protokoll zu verwechseln.

SAS, immer noch Standard im Serverbereich, steht für "Serial Attached SCSI", viel klarer wirds nicht, daß das SCSI ist. Steckverbinder hin oder her.

Ich brauchte mit Linux auch keine Treiber (ok, waren im Kernel). Typisch waren zwei Laufwerke am Bus, also wie bei PATA. Nur konnte man, wenn man wollte, auch mehr dranhängen, oder externe Laufwerke.

Manche können halt nur billig. Sofern du dich überhaupt richtig erinnerst - deine bisherigen Ausführungen sind dahingehend eher zweifelhaft.

OK, vielleicht kennst du mal wieder nur Windows. Windows-Maschinen mit SCSI waren in der Tat weniger häufig.

Hanno

[SCSI]

In der Industrie gibt es so gut wie nichts anderes als Windows. Ich bin mit meinem Ingenieurbuero seit Anfang dieses Jahres die Ausnahme, indem es hier jetzt auch Linux gibt. Im Buero und Labor geht aber nur Dual-Boot mit Windows 7, im Wohnbereich reicht Linux allein.

Am 26.08.2019 um 22:54 schrieb Joerg:

Lächerlich.

Alles, was kritische Daten haelt, ist versperrt. Es geht um File Serving, z.B. Datenblaetter, die man nicht einfach im Internet bekommt. Dann Reports, Messergebnisse und so weiter.

Sollten Xi Jinpings Jungs meine ungesicherte Hobbybrauer-Datenbank abzapfen, ginge das in Ordnung. In der Hoffung, dass ihnen das Bier nach dem Abkupfern auch schmeckt.

Selbst privat reicht das bei uns nicht. Z.B. moechten wir gern digitale Fotos und Filme von Ausfluegen untereinander austauschen. Mit SD-Cards rumwirbeln ist nicht so toll.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hi Joerg,

Ich bin ja von Haus aus Schwabe und werf einen Dual-Core nicht einfach weg. Aber kleiner muss wirklich nicht mehr sein, zumindest nicht für nen Desktop... Letzt habe ich sogar einen Single Core AMD mit nur 1 GB mit Mint-Mate 19 versorgt. Das läuft zwar zäh, aber an sich noch brauchbar fürs meiste.

Du schaffst es sicher, etwas zu finden, was Linux nicht mag. Aber es wird schwer werden... Dass Windows hier ein Problem aufwirft machst Du gekonnt zu einem für Linux, echt klasse. Und nur weil die minimalst abgespeckte Lubuntu-Variante nicht alles von Haus aus unterstützt, ist gleich Linux untauglich. Manchmal könnte man schon verzweifel an Deiner Ignoranz.

Marte

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