DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Haha. Ja. Wie der Anti-Meltdown/-Specte-Patch, der Win7/Win10-Maschinen beim MSVS-Profiling in den Bluescreen-Restart zwingt:

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Solution: Patch nicht aufspielen oder aufs Profiling (diese Variante davon) verzichten. Allein diese Erkenntnis hat uns @work schon dutzende Manntage an Arbeitszeit gekostet.

Und hier gehts nicht um "wenige Prozent" an Performanceverlust, die sich bei näherem Hinsehen in "manchen Systemen" auf bis zu 20% auswachsen [1]. Nee, ne. Ohne mich.

V.

[1]
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Geht mit denen Hibernate? Vielleicht ist das ja auch nur in Lubuntu kaputt. Jedenfalls wird dies im Internet viel diskutiert. Das endete immer in Gebastel, was bei mir jedoch nicht half.

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Kann sein. Meine Erfahrung ist, dass in all den Jahrzehnten mir noch nie so etwas passierte. Lediglich eine Kamera lief nicht mehr, nachdem ich den ersten Windows 7 Rechner gekauft hatte. Treiber ging nur mit XP. Kommt man drueber.

Am 12.08.19 um 21:00 schrieb Joerg:

Mit hibernate habe ich mich nie abgegeben.

Die virtuellen Windows-Maschinen kann man sowieso in jedem Zustand schlafenlegen und Linux ist ratz-fatz wieder da. Wer 1000 offene Fenster braucht, der hat sowieso ein Organisationsproblem, mit sich.

Und ich mag keinen Laptop im Rucksack, mit Lithiumbatterie, der nur bewustlos ist.

Und die großen Rechner sind sogar ausgeschaltet noch in der Lage, das Handy am USB zu laden, den Xilinx-Dongle am Leuchten zu halten usw. Auf dem Motherboard brennen auch noch ein paar LEDs.Ich habe jetzt eine schaltbare Steckerleiste, damit endlich Ruhe ist.

Gruß, Gerhard

Darum ging es aber in diesem Sub-Thread.

Nicht wer oefter mal fliegt, fuer den ist das normal. Habe ich schon Anfang der 90er gemacht, mit einem Compaq Contura. Arbeiten, dann "Severe turbulence ahead, please stow all your gear safety and strap in tight" ... spaeter Entwarnung, weiter geht's. In der Entfernung aber wieder Wolkentuerme ... Allerdings ist dabei beim Compaq im Laufe der Zeit der Rahmen gebrochen, einer der Gruende fuer die Anschaffung eines ruggedized Laptop. Natuerlich kann der Hibernate (mit Windows).

Man will aber manchmal nicht zig Sekunden warten, bis er wieder an ist und will danach auch sofort am offenen CAD-File weiterfeilen und nebenher am Module Spec.

Hi Joerg,

Das klingt nach einem bekannten Update-Bud bei Win7. Der nimmt einfach keine neuen Updates mehr an und behauptet, er sei aktuell, solange bis man ins log schaut...

Marte

Hi Joerg,

Ich behaupte mal LAN schon, WLAN eher weniger oder meinetwegen einige Dienste im Netz. Aber sag bitte nie, dass Dich niemand vor LUBUNTU gewarnt hätte. Das ist extrem entschlackt. Da siollte man sich einfach nicht darüber wundern, wenn man manches von Hand nachtragen muss. Willst Du ein plug'n play System, dann nimm ein Ubuntu oder Mint.

Marte

Hi Jörg,

Wenn man nur LUBUNTU auf eineir alten speziellen Kiste betrachtet, mag das stimmen. Wenn man z.B. Mint oder andere ausgewachsene und nicht minimalisierte Distributionen betrachtet, geht das mit Linux mittlerweile meist schmerzfreier als mit Windows. Selbst mein Schwiedervater und meinem Mutter kamen mit Mint-Mate ganz schnell besser zurecht, als mit allem neuer als XP.

Nimm einfach was gängiges, das ist dann auch besser gepflegt. Und ja, Mint Mate spielt ganz problemlos auf Dual-Core mit 2 GB RAM. Weniger mach ich nur noch auf dem EEE und da läuft XUBUNTU auch mit 1 GB ganz vernünftig.

Marte

Hi Joerg,

Hier liegen mehrere Scanner, ein Grafiktablet und noch so manche ehemals teure und immer noch funktionfähige Hardware rum, die Windows nicht mehr unterstützt. Mit Linux spielt das meiste davon immer noch brauchbar.

Marte

Am 25.08.2019 um 21:52 schrieb Marte Schwarz:

Dafür gibts zum Glück das "Reset Windows Update Tool", ResetWUEng.cmd

Butzo

Am 25.08.2019 um 22:17 schrieb Marte Schwarz:

Kann das daran liegen, daß unter Linux die alten Treiber-Quellen ausreichen, um die Treiber für eine neue Kernel-Version zu erzeugen? Und ohne kostenpflichtige Signatur?

DoDi

Was für eine Signatur?

Wenn ein Gerätetreiber einmal in Linux integriert ist, wird dieser i.d.R auch weiterportiert und in neuere Kernelversionen übernommen. Installierst Du Linux, hast Du gleich den ganzen Treiberbaum mit dabei.

Es gibt auch einige Gerätetreiber, die im Userland laufen, z.B. für manche Drucker (CUPS), Scanner (SANE). Diese werden dann in den Paketen, die in Klammern genannt sind, mitgeliefert bzw können, einiges Wissen und Können vorausgesetzt, selber erzeugt werden. So steht neben mit auf meinem Schreibtisch ein Vobis Highscreen Perfectscan (manch einer von Euch ist geboren, nachdem Vobis aufgehört hat zu existieren ;-) ). Der tut immer noch! Naja, eine neue Röhre hatter neulich bekommen und ein Kondensator hatte den magic smoke 'rausgelassen, aber ansonsten läuft und läuft und läuft er.

Das große Problem bei Gerätetreibern ist, an die nötigen Unterlagen zu kommen, um einen Treiber zu schreiben: viele Hersteller geben keine Daten 'raus und damit gibt's auch keinen Linux-Treiber. So habe ich einen MEDION-Flachbett-Scanner (wegen Dia- und Negativ-Durchlicht-Scanner), der nicht unter Linux/SANE läuft, weiol MEDION, oder wer auch immer das Ding entwickelt und gebaut hat, keine Informationen darüber veröffentlicht. Andererseits liefern manche Hersteller inzwischen auch Linux-Treiber oder integrieren ihren Treiber selber in die Kernel-Quellen.

Josef

Am 26.08.2019 um 14:52 schrieb Josef Moellers:

Die Windows für die Installation anfordert.

DoDi

Es interessiert Linux doch nicht, was Windows macht.

Hanno

Bitte weiterlesen ...

"unter Linux die alten Treiber-Quellen ausreichen..."

Linux != Windows.

Josef

PS Auf Secure-Boot-Systemen braucht es tatsächlich eine Signatur, die stellt jedoch i.d.R. der Distributor (SUSE, RedHat, Cacnocal, ...) zur Verfügung und die gilt für den gesamten Kern samt Treibern. Eine separate Signatur für einen einzelnen Treiber gibt es nicht.

Was sind denn das genau fuer Geraete? Ich kann es nur bis Windows 7 sagen, da Windows 10 Hausvebot hat. Bis auf eine Logitech Webcam lief alles klaglos ueber mehrere Windows Versionen durch und ich benutze Hardware wirklich, bis sie auseinanderfaellt. Manches laenger als 20 Jahre. Da sind Sachen bei, die mit mir den ganzen Weg NT4 -> Windows

2000 -> XP -> Windows 7 durchmarschiert sind.

Fuer manche aeltere Hardware ist MINT zu fett.

Lubuntu laeuft da jetzt auch ganz brauchbar drauf. RAM wird noch auf 4GB oder mehr hochgeruestet. Doch erstmal muss eine andere Grafikarte her, weil ein einzelnes Windows-Programm (ueber Dual-Boot) fuer ein Messgeraet Open GL 2.0 erfordert, der G33 Chip aber nur 1.4 kann. Und da muss ich was finden, das Linux mag. Su en Driss abber uch.

Leider nicht, Jetzt geht es aber. War wie ueblich etwas unorthodox, aber mit Hilfe von Leuten aus der NG kam es in Gang. Man muss bei Linux offenbar ein Samba Passowrd anlegen, auch wenn das Netz per "public = yes" offen ist und man dieses PW nirgends benutzt.

Entschlackt mag ich. Wobei elementare Dinge wie LAN funktionieren sollten.

Das ginge auf diesem PC sogar, doch ich mag nicht ueberall unterschiedliche GUIs haben.

Wobei man aber auch sagen muß, daß bis zu einem gewissen Grad du es dir auch dadurch schwer gemacht hast, daß du Uralt-Hardware weiterverwenden wolltest, auf der aktuelle Mainstream-Distributionen nicht mehr wirklich gut laufen. Hättest du halbwegs aktuelle Hardware gehabt, so hättest du ein "Normales" Ubuntu (oder RedHat, Debian, was auch immer) nehmen können, und das ganze wäre vermutlich leichter aus der graphischen Oberfläche zu konfigurieren gewesen.

Je minimalistischer und speichersparender das Linux wird, desto mehr muß man halt auch selbst Hand anlegen.

/ralph

Meines Wissens interessiert nur die Signatur des Bootloaders. Ob der dann den Kernel verifiziert oder nicht ist wiederrum ihm überlassen.

Gerrit

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