DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Am 27.08.2019 um 01:04 schrieb Hanno Foest:

Ich wurde mal nach dem "Whatsapp-Code" gefragt. Irgendjemand hat es schneller geschnallt als ich, eigentlich wollte man den WLAN-Schlüssel für das Gastnetz...

Bernd

Wannacry haben sich insbesondere diejenigen eingetreten, die ungepatchte Betriebssysteme ans Netz gelassen haben.

Grüße Marc

Kenn ich. Bei einem meiner Kunden ist das Kabel, das zwischen Switch und Arbeitsplatzrechner steht, kein Ethernet. "Ethernet" ist

100-BaseT1 und es wird zwingend IPv6 drauf gesprochen.

Dummerweise sind die Konzepte hinter Linux älter als Windows, und die Grafikkartenhersteller interessieren sich einen Dreck für Linux. Möchtest Du dass Deine Grafikkarte in allen Lebenslagen perfekt funktioniert, musst Du das Betriebssystem nehmen, für das der _Hersteller_ einen Treiber liefert und diesen supported (und zwar am besten einen, der sich nahtlos in das Betriebssystem einfügt), und auch damit leben, dass deine Grafikkarte zeitnah nach der Entscheidung des Herstellers, für diese keine neuen Treiber mehr bereitzustellen, den Elektroschrott grüßt.

Auch das Bereitstellen von grafischen Admintools und Treibern für sowohl antike als auch brandaktuelle Hardware ist mit viel Arbeit verbunden.

wer mit DOS groß geworden ist sollte sich auf einer Linux-Kommandozeile wohler fühlen als in der Windows-Registry.

Bis mal was schief läuft und die ersten zwei "R"s versagen. Dann wird es echt lästig.

Kann es nicht. Der Registryeditor sieht zwar grafisch aus, ist aber in der Essenz ein Text-Tool. Und zwar ein schlechtes.

Unflexibel und lernunwillig warst Du ja damals schon.

Grüße Marc

-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! ----- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Wenn heute in einer Stellenanzeige von einem kleinen oder mittleren Unternehmen nach einem "Netzwerkadministrator" gesucht wirst, kannst Du darauf verlassen, dass Du nur einen verschwindend kleinen Anteil Deiner Zeit mit Switchen, Routern, Firewall, Verkabelung und Patcherei verbringen wirst, sondern dass nebenbei auch noch Support und Betrieb der kompletten Windows-Welt, der Telefonanlage und der Fotokopierer bis hin zum Sachbearbeiter-1st-Level-Support gefragt ist. Ein Netzwerker wäre auf so einer Stelle eine krasse Fehlbesetzung.

Falsche Terminologie ist das dennoch.

... und das Backend lässt er wie so viele Benutzer direkt hinten runter fallen. Sieht man ja nicht.

Grüße Marc

Am 27.08.19 um 09:34 schrieb Bernd Laengerich:

Die können jetzt wieder ihrem ursprünglichen Zweck verwendet werden. Würde ich mal so sagen. ,-)

Ich habe beim Umstieg auf Windows 10 mich hauptsächlich darüber gefreut, dass die Suche nach neuen Windows-Updates (auf derselben Hardware) nicht mehr Tage (sic!) dauert.

Die Probleme mit dem Windows-Update-Client unter Windows 7 sind legendär, es gibt drölfzig Methoden zur "Abhilfe" im Netz, keine davon hilft. Auch unter Windows 10 ist das weit von "läuft rund" entfernt.

Grüße Marc

Ja, definitiv.

Meine Schmerzgrenze ist irgendwo dort, wo es nach dem Glühbirnen wechseln nicht aufhört und in Richtung Elektroinstallationsarbeiten geht ;)

Aber ja, in einem Unternehmen unter 100 Mitarbeitern ist sicher kein Platz für jemanden der Vollzeit Netzwerk macht, außer das Unternehmen macht *nur* Netzwerk.

Jein. Wenn das Netzwerk ein kritischer Teil ist, und man ihn vor Ort haben will, und er andere Teile auch abdeckt, warum nicht? Ja, für first level Support ist er überbezahlt, aber das bin ich auch wenn ich mir die Leiter aus dem Serverraum hole und Glühbirnen wechsle ;)

In einer Firma mit 100 Mitarbeitern rechnet sich heute oft eben auch kein Vollzeit Glühbirnenwechsler/"Hausmeister" mehr, und den Auftrag extern an den am Areal befindlichen Dienstleister zu vergeben ist soviel Verwaltungsoverhead, daß ich lieber selber zur Leiter greife.

Vieles an der Rede von "agiler Arbeitswelt" ist natürlich Geschwurbel, aber einen wahren Kern hat es trotzdem: Im Zwefelsfall ist es vernünftiger der erste der sich im Stande sieht eine Aufgabe gut zu erledigen macht sie einfach, als sich tagelang durch Hierarchieen und Abläufe zu Quälen.

Nicht jede Arbeit paßt sauber in Schubladen, oft ist es wichtiger daß sie einfach gemacht wird. Vernünftige Leute machen sich das in Firmen untereinander aus, vernünftige Chefs schaffen die Bedingungen, daß sie das machen können.

/ralph

Bei Joerg ist nicht alles taufrisch, guck ihm nur mal in die Header. Von "last known good" etc. redet er nicht nur bei Anwendungssoftware, sondern auch bei Betriebssystemen. Und daß bei ihm ein Win7 Update 5 Minuten dauert, stimmt weder Marte noch mich zuversichtlich, daß das Update erfolgreich war.

TSMC wurde übrigens durch eine Maschine infiziert, die ins lokale (Fertigungs)netz eingebracht wurde. Also genau das Szenario, vor dem ich warnte.

"Die WannaCry-Variante, die TSMC infiziert hat, hatte sich offenbar schon auf einer Maschine befunden, bevor der Hersteller sie an TSMC ausgeliefert hat. Als die Verantwortlichen bei TSMC die neue Maschine in die Produktionsumgebung integrierten, blieb WannaCry unerkannt, so dass sich der Wurm ausbreiten konnte."

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Hanno

Ist aber in >>95% der Firmen und Haushalte so.

Kann ich mir kaum vorstellen und Du wohnst nicht hier. Du hast das vermutlich von Fachleuten, nicht normalen Landesbewohnern. Es kommt darauf an, was die Leute dazu sagen, die es benutzen. Nicht die IT Profis, die es einrichten. Und da sieht es so aus:

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Die Breitband-Anbieter werben zusaetzlich mit "secure LAN" und was nicht alles. Das hielt dann Einzug in den Wortgebrauch so wie bei Euch das Tempotaschentuch.

Ja, das meinte sie. Sie meinte Email, Internet Zugang und vor allem Bilder (also File Sharing) von den Enkelchen. Sie sagte sogar LAN, obwohl das fast alles drahtlos war.

Funk hiesse korrekt WLAN, wobei das kaum jemand sagt. Das heisst im Volksmund WiFi, ergo auch in der Werbung und damit im Volksmund noch mehr. Echtes LAN kennt kaum noch jemand, weil niemand mehr Kabel verlegen laesst. Inzwischen wird auch WLAN weniger, da die Leute Bundling-Vertraege haben und jetzt ist es die Cloud. Und fast niemand macht sich Gedanken, was er damit an Privatsphaere aufgibt.

Das ist so.

Natuerlich nicht 1986, da haben alle DOS benutzt. Was kommt als naechstes Argument? Dass Henry Ford nie von LAN sprach?

Dann solltest du mal nachsehen ob die Updates auch wirklich installiert wurden.

Gerrit

Sein Netbook hat einen offenen Fileshare? Und solche Leute lässt du in dein Netz?

Fileserver der neben NFS für Linux auch SMB kann. Bessere Lösung als alle anderen.

Gerrit

Dazu nimmt man doch eher FCAL...

Gerrit

Dann muss man intelligenter programmieren, daß es bei der Verifikation nicht auffällt. :)

Gerrit

Am 27.08.2019 um 15:55 schrieb Joerg:

In Kleinphantasien wohnen nicht viele.

Das ist mir klar, doch dann haette ich zwei verschiedene Varianten zu betreuen, weil mindestens zwei Rechner mit Mint Mate ziemlich ueberfordert waeren. Fuer mich sind Computer nicht mehr als Werkzeuge und ich moechte diese so einfach wie moeglich halten.

Noe. Ich habe immer alles auf Classic umgestellt, Sekunden nach dem ersten Einschalten. Mein Windows 7 Desktop sind nicht viel anders aus als mein NT4 Desktop 1997. Nix Bonbon-Interface oder Aero-Geraffel.

Es gibt Unterschiede, das geht schon bei den enthaltenen Hilfsprogrammen los. Beispiel: Lubuntu hat PCManFM als File Manager. Ist ok, aber Samba Shares lassen sich damit nicht recht verwalten. Also habe ich Nautilus (heisst heute "Files") aus einer anderen Distro geladen, mit dem das geht. Das GUI der beiden ist recht verschieden. Das wird Dich und mich nicht aus der Bahn werfen, meine Frau aber schon.

Es hat lange gedauert, bis es lief und es gibt immer noch Dinge, die nicht laufen. Manche (z.B. der Buero Scanner) werden damit voraussichtlich nie laufen. Aber egal, daher Dual-Boot und vielleicht noch eine VM dazu, geht nicht anders.

Das koennte eines Tages eine SSD erfordern, damit der OS-Wechsel schneller wird. Es waere schoen, wenn man beide OS im RAM verhalten koennte wie frueher beim DOS-Multitasker (den erstaunlicherweise kaum jemand kannte) und dann per F-Taste oder so umschalten.

Es ist eine Aussage von Intel und das ist der Hersteller des Chip.

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Wer hackt denn da? Ich habe lediglich gesagt, dass ich deshalb Dual-Boot brauche und das habe ich jetzt. Etwas erschwerend kommt hinzu, dass Linux bei einigen fetteren Grafikkarten murren soll. Doch da ich kein 3D und so brauche, sollte sich das hindengeln lassen.

Laut Internet-Berichten soll die ganze Quadro Serie Aerger machen, doch das sind nunmal die, welche ohne Luefter auskommen. Die Alternative waeren aeltere von ATI, doch das soll noch mehr Aerger geben. Fuer Nvidia Quadro gibt es zumindest ab Hersteller einen Linux-Treiber,mit dem es (meist) irgendwie funktionieren soll. Jedenfalls fuer Non-Gamer.

Der geringe Marktanteil von Linux. Das ist auch der Grund, warum es fuer Signalhond und viele andere Messgeraete keine Linux-Software gibt und man nebenbei eine Windows-Umgebung vorhalten muss.

Hoffe ich auch mal. Beim VIA/S3G Unichrome Pro IGP des ersten Rechners hatte Linux damit allerdings erhebliche Probleme. So schlimm, dass ich anfangs nichtmal Konsolentext entziffern konnte. Was ich bis heute nicht verstehe und was mir auch niemand in der NG erklaeren konnte: Im Live-System (zum Testen) lief das! Im installierten System verliert es die Grafik immer noch, aber nur jede Stunde oder so, kommt man drueber. Vermutlich kann man das ueber einen per cron Job betriebenen "virtuellen Hammer" loesen.

Hier sagen sie meist "Do you have a five foot CAT5 cable?". Auch wenn es CAT-irgendwas-anderes ist oder gar ein ... <schauder> ... Telefonkabel.

Fuer diese Karte gibt es einen Linux-Treiber, sonst haette ich sie nicht gekauft. Es soll laut Internet-Berichten dennoch zu Reibereien mit Linux kommen. Das war auch bei anderen Karten so und ich habe dann die genommen, wo es die wenigsten Hiobsbotschaften gab (nur zwei). Einzige Bedingung war, das sie keinen Luefter hat, denn das nervt im Betrieb.

Deshalb ja Dual-Boot. Muss sein.

Die Leute werden aber dekadent. Aehnlich wie bei Autos, wenn man mal wieder eines aus den 60ern faehrt. Kein Bremskraftverstaerker, keine Servolenkung, et cetera.

DOS ist rund 30 Jahre her und ich hatte gehofft, dass diese Zeiten vorbei sind. Sind sie aber wohl nicht zu 100% und das war eine ziemliche Ernuechterung.

"R"? Seit 1997, als ich mit Windows NT4 anfing, gab es keinen Aerger.

Ja, aber man kann alles fuer unsereins wichtige ueber die GUI erledigen. In der Registry sehe ich hoechstens mal Sachen nach, sehr selten, aber die Einstellungen laufen ueber GUI Fenster im Control Panel.

In gewissem Masse schon, ich mag nur lernen, wenn wirklich noetig und mich sonst auf produktiveres konzentrieren. Z.B. Schaltungsentwicklung. Ein Computer ist fuer mich nur ein Werkzeug, kein Selbstzweck.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Da es im Gegensatz zu Jörgs Beteuerungen zumindest hier auch zwischen Windows und Windows nur selten klappt, führt an einem Tauschverzeichnis auf der einen Maschine, mit der alle reden können, hier für mich ohnehin kein Weg vorbei.

Es ist aber anderes nicht besser. Ich kann von Android aus auf Windows lesen und schreiben aber nicht umgekehrt. Auch Android zu Android geht entweder nicht oder ich kann es zumindest nicht.

Ein einzelnes Tauschverzeichnis, das dann nach außen passenderweise als "Berger Shared" sichtbar ist, auch nicht? Ich nutze das. Oder ich würde es nutzen, wenn nicht die Administratoren im WLAN sinnloserweise den Tausch abgedreht hätten. Dann macht eben doch wieder wie in der netzwerklosen Steinzeit ein Stick die Runde.

Eben deshalb läuft ja auf all Deinen Rechnern überall nur ausnahmslos ein- und dieselbe Windowsversion, oder?

Und das soll mit Linux nicht gehen? Gut, im einen Fall weißt Du, wie's geht und im anderen mußt Du's erst lernen, aber das ist ja nun wirklich nicht dem OS anzulasten.

Keine gute Idee... Da ist dann schnell von jemand anderem oder einem Wurm was drauf hochgeladen und schon fehlt nur noch der Doppelklick ('oh? Was ist denn das für eine Datei?') für die Infektion. Passiert oft genug...

Ich nutze das. Oder ich würde

SSH installieren und scp benutzen.

Gerrit

Das ist dann der Punkt, wo ich gerne als Dienstleister hinein käme, für z.B. einen festen Tag pro Woche plus Notfalleinsatz, und die Dinge wegräume, die das eigene Personal nicht hinbekommt. Vier Kunden von diesem Gewicht, und ich hätte meinen Traumjob.

Ich sag ja immer, jede Firma einer gewissen Größe braucht einen Marc. Dummerweise weiß das kaum eine Firma und lässt sich lieber weiterhin von anderen Dienstleistern übern Tisch ziehen.

Grüße Marc

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