DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Noe.

Es laeuft geschmeidig und flott. Vor allem aber wird das nichtmal einen Web Browser bekommen und nicht ins Internet gehen. Internet nur bei Linux-Boot und dann duerfte es fuer Hacker schwierig werden, in die Windows-Partition rueberzukommen. Falls es ueberhaupt jemand in Linux hinein schafft.

Ich hoffe, bis Ende des Jahres rauszuhaben, ob LTSpice und andere wichtige Software in WINE sauber genug laeuft oder notfalls (zaehneknirschend) in einer VM. Dann koennte ich auch diesen Buerorechner, wo ich gerade schreibe, auf Linux umstellen und braeuchte in Zukunft fuer Internet-Zugang keine zwei Rechner am Buerotisch. Zum Glueck kommt das Ende von Window 7 zu einer Zeit, wo ich zu 80-90% im Ruhestand bin.

Ja. Windows 7 Professional unterstuetzt kein NFS. Windows ist nunmal de facto Industrie-Standard. Die Einrichtung von NFS auf einem Android Smart Phone soll sich auch nicht gerade trivial gestalten.

Ergo geht das nur ueber Samba.

Geht in der kommerziellen Praxis nicht. Wenn ich 100% im Ruhestand waere, vielleicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Muss wohl die 'weniger geht nicht' Bedeutung von 'Standard' sein.

Die Einrichtung von NFS auf einem Android

Hab ich noch nie gebraucht. Wozu willst du einen Fileshare auf dem Handy mounten? Dazu gibts doch andere Apps um Dateien zu verschieben.

Dann solltest du deinem Fileserver neben Samba auch noch NFS beibringen. Erleichtert den Betrieb mit Linux deutlich. Kannst ja denselben Share mit SMB und mit NFS exportieren.

Gerrit

Am 10.08.2019 um 21:19 schrieb Joerg:

Bei mir hat das nie problemlos funktioniert, wenn Win XP und andere Versionen im gleichen Netz zusammenarbeiten sollten. Das eine System wollte eine Workgroup, das andere eine Heimnetzgruppe usw., da paßte nichts mehr zusammen.

Wobei ein Upgrade des XP Systems nicht möglich war, das hatte spezielle Hardware und zugehörige Software.

Ob mein Samsung Netzwerk-Drucker nur kurzfristig unter Win7 lief, weil es für 8 keinen passenden Treiber gab, kann ich nicht sagen. Zuletzt lief er nur noch über USB, und ich muß die Files per Stick zum angeschlossenen Rechner übertragen. Vielleicht lag das ja auch am Ersatz für die Fritz-Box, an der der Drucker noch im WLAN funktioiert hatte.

Ähnlich meine Erfahrung mit einem NAS Server, dazu mußte ich ein grottenschlechtes Spezialprogramm installieren, weil ein Zugriff über ein Windows-Netzwerk nicht möglich war.

Die einzigen Netzwerke, die bei mir dauerhaft problemlos funktionieren, bestehen zwischen virtuellen Maschinen auf dem selben Rechner. Dazu brauche ich kein Spezialwissen über Windows oder Linux für Datenaustausch und Internet Zugang, Freigabe im VM Netzwerk reicht.

DoDi

Bei Linux habe ich ständig Probleme mit neuen Programmen und Updates, bis die von Irgendjemand für mein aktuelles Linux bereitgestellt werden. Selbstbauen ist extrem kompliziert, angefangen vom Nachinstallieren von Kernel-Sources, Bibliotheken, Compiler und Toolchain, bis hin zum Auffinden der Bibliotheksverzeichnisse. Da kocht jedes Linux ein anderes Süppchen, schlimmer als MS mit wenigen Standardverzeichnissen für System, Programme und ihre Daten.

Schlimm finde ich auch SELinux, mit ähnlicher Gängelung wie bei Windows. Ich hätte ja nichts dagegen, wenn das der Standard für Dummies wäre, mit einem zusätzlichen Root-Account für jeden der das anders möchte.

DoDi

Am 10.08.19 um 16:35 schrieb Joerg:

Freu dich. Andere sind an WannaCry etc. fast oder tatsächlich pleitegegangen. "Et hätt noch emmer joot jejange" hat auch in Köln nur so lange gestimmt, bis das Stadtarchiv zusammengebrochen ist.

Bedank dich bei Microsoft. Als diese technisch doch arg untalentierte Firma Dinge "einfach für den Benutzer" machen wollte, machten sie es damit auch einfach für den Angreifer. Danach gab es Flickwerk, das technisch regelmäßig nachgebessert werden mußte, und Automatisierung, um das Flickwerk vom Benutzer zu verbergen. Aber das Resultat ist zumindest sehr marktkompatibel: Ein Monopol von komplexem Müll, der ständig erneuert werden muß.

Was ist da Gefrickel? Das ist eine Zeile in der fstab, wie ich schon sagte. Extrem einfach gegenüber irgendwelchen Unterunteruntermenüs in einer GUI, die sich wöchentlich ändern.

Würde mich sehr wundern, der Kram ist inzwischen recht gut geworden. Aber wenn er so empfindlich ist, hat man auch eine gute Chance, daß das nächste Windows-Update irgendwas zerbröselt. Von daher nimmt man dann am besten einen dedizierten Rechner (am besten hinter einer Linux-Firewall) ohne Updates und behandelt Hard- und Steuersoftware als eine Einheit.

Hanno

The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith

Am 10.08.19 um 17:14 schrieb Klaus Butzmann:

Linux hat überall längst Weltherrschaft erreicht: Supercomputer, Server, Mobilgeräte, Cloud, embedded... nur auf dem Desktop nicht, weil es dort das Monopol einer Firma gibt, bei der die AT&T Behandlung stark überfällig ist.

Kommt immer darauf an, was man damit meint. Bugkompatibilität, damit Programme an der gleichen Stelle Abstürzen? Könnte schwer werden.

Wolltest du nicht vollständig ersetzen? Das kommt dann natürlich auch weg.

Hanno

Am 10.08.19 um 21:19 schrieb Joerg:

Nun ja, für mich ist Linux trivial (weil vor allem logisch) und an Windows bin ich regelmäßig gescheitert. Vor allem, weil man bei Linux Dokumentation und Suchfunktionen (man, find, locate) im direkten Zugriff hat, während bei Windows alles in Unterunteruntermenüs versteckt ist, mit obskuren Namen, die nichts mit irgendetwas IT-technischem zu tun haben, und die man daher auch nicht suchen kann. Zumal die Suchfunktionen sowieso alle eine katastophale Zumutung sind. Obendrein sieht die GUI bei jedem Update anders aus... es ist eine unglaubliche Zeitvernichtung, und die Leute, die Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, immer neue Klickstrecken und seltsame Namen auswendigzulernen, bilden sich dann irgendwann in einer Art Stockholm-Syndrom ein, es wäre einfach gewesen.

Klar. Wenn man weiß, daß bei dir angeblich Word auf jedweden Ausgabegeräten perfekt formatiert druckt, während PDF dauernd abstürzt, dann weiß man auch, wie man diese Behauptung zu bewerten hat :)

Hanno

Es ist ganz einfach. NFS hat in der Industrie keinen Stellenwert, es hatte daher keine Prioritaet.

Man kann auch FTP nehmen, aber viele Leute bevorzugen es, die freigegebenen Shares direkt zugreifbar zu haben.

Es gibt keinen File Server mehr hier. Nachdem die Hardware im WD MyBookWorld abgekachelt ist, habe ich das nicht mehr ersetzt. Das war ein Linux Server mit Samba.

Der Witz ist, dass der zweite Lubuntu Rechner nicht einmal den ersten Lubuntu Rechner sehen kann, umgekehrt auch nicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 10.08.19 um 23:33 schrieb Joerg:

Falsch

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- bei Microsoft beschweren.)

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Alles nicht so einfach? Ja, seltsam. Linux mit Windows sprechen lassen muß einfach sein, während Windows mit Linux sprechen lassen das nicht sein muß?

Dann wirst du wohl Windows benutzen müssen. Ist wahrscheinlich für alle Beteiligten besser: Du unterstützt eine notleidende amerikanische Firma, alles läuft super einfach und perfekt bei dir, und wir müssen dein Gejammer nicht mehr lesen. Leute, die ein so seltsames Karma haben, daß alles von Microsoft toll läuft und die bei Linux mit dem trivialsten Kram Probleme haben, perpetuieren eh nur den Mythos vom komplizierten Linux. Meine Mutter (77) beschwert sich jedenfalls nicht über ihren Linux-Laptop. Über das zuvor angeschaffte Windows-Gerät darf jetzt mein Vater fluchen.

Deswegen benutzt man dort auch Dateiaustausch über HTTP.

Hanno

Software auf Linux laeuft bei mir bisher recht gut. Nur dass es bei OS Updates schonmal was zerschossen hat. Z.B. gab es nach einem OS Update keinen Ton mehr bei Youtube. Meine Frau hat sich derzeit damit abgefunden, dass es mit Linux eben vorerst kein Youtube mehr gibt. Oder nur als Stummfilm. Irgendwelche File-Rechte wurden angemeckert, obwohl ich nichts veraendert hatte. Das wird mal wieder ein abendfuellendes Spektakel, irgendwann im Winter, wenn es regnet oder so. Das ist mir mit Windows in rund 30 Jahren noch nicht passiert.

Sehr angenehm hingegen war, dass alte, aber mir wichtige Windows-Software wie MS-Works in WINE klaglos laeuft. Obwohl ueberall geschrieben wurde "Vergiss es".

Ja, das ist nur fuer Experten. Den Level werde ich nie erreichen, moechte ich auch nicht.

Hier ist bisher alles Lubuntu. Sehr spartanisch, aber man kann sich Sachen wie einen besseren File Manager nachladen. Der Desktop koennte zwar eine weit luxurioesere Linux-Version verknusern, doch so habe ich ueberall ein einheitliches User Interface.

Am 11.08.19 um 00:20 schrieb Hanno Foest:

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Wer was technisch Anspruchsvolles macht, kann jederzeit auf Agilent ADS, Mentor, Cadence unter Linux zurückgreifen. Dann hat er auch Modelle für LDMOS-Transistoren, die wirklich funktionieren, Simulationskits für pHEMTs die stimmen, ganz einfach weil die Chips auch damit gemacht wurden. Oder Simulation von nichtlinearem Rauschverhalten mit Harmonic Balance. Oder Modelsim/Questasim.

Für diese Programme, die früher auf Workstations von Sun, HP oder MIPS zu laufen pflegten, ist Linux ganz einfach der legitime Erbe. Alles ist wie früher. Und es ist zwar frei, aber nicht billig. RedHat langt beim Support ziemlich erbarmungslos zu. Einer meiner Projektkunden hat mal > 2 Mio€ an SUN abgedrückt als Beitrag zur Entwicklung des USO frameworks. Das hält jetzt z.B. OpenOffice zusammen. Dessen Wafertester laufen unter RedHat, mit 10 Millionen Zeilen eigenem Quellcode. Das will man sich unter Windows wirklich nicht antun.

Z.B.

Sogar der DG8SAQ-vector-Analyzer funtioniert mit einer virtuellen Maschine,und der macht die Rohdaten-Transfers von Windows aus, so schnell sie halt anfallen, und die Scan-Steuerung sowieso. Sogar USB3 wird problemlos getunnelt. Wenn eine Windowsmaschine einen USB-Port bekommt, dann kümmert sich Linux überhaupt nicht mehr darum.

Fast alle meine Geräte reden mit dem Rechner meist über das Netzwerk; ein paar alte noch mit RS232, das geht mit Hama-USB-Dongle aus dem Blödmarkt. (Für Jörg: "Media-Markt", die hatten mal eine strohdumme Werbung.)

Der R&S ZVB oder das scope legen ganz selbverständlich ihre Bildchen auf dem Linux-Server ab.

Was noch eisern aus der GPIB/IEEE-488-Zeit stammt, braucht halt so ein gelbes Prologix-Interfake nach USB oder Netzwerk. Das macht einen nicht arm.

Gruß, Gerhard

Am 11.08.19 um 00:14 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Ich weiß jetzt nicht, um was für Programme es geht, aber wenn dein Linux die gewünschten Programme nicht im Repository hat, dann solltest du mal nach einer neueren oder anderen Distro Ausschau halten.

Na ja, Development ist zwangsläufig nicht trivial, und wenn die Distros sich nicht unterscheiden würden, dann bräuchte man keine Distros :) Alleine schon wegen der unterschiedlichen Packetmanager. Man kann aber einiges automatisieren, vgl. rpmbuild oder dpkg-buildpackage.

Kann man abschalten. Ubuntu hat das erst gar nicht, stattdessen AppArmor. Soweit ich mich erinnere, ist mir das erst einmal in die Quere gekommen und es war leicht zu fixen.

Hanno

NFS hatte, als Windows mit dem eigenen Mist angefangen hat, eine Menge

Nein, das war ein Gefrickel. Nimm einen alten PC, installier dir ein Linux und dann setz dort einen NFS- und SMB-Server drauf auf. Dann hast du volle Kontrolle.

Hm? Ping geht nicht? Oder was meinst du? Ansonten schreien Linux-Systeme ihr Vorhandensein nicht in die Welt raus solange du keine SMB-Server installiert hast.

Gerrit

Mir auf Linux auch noch nicht. Einmal die Soundkarte beim Einrichten zum Laufen bekommen und schon lief sie immer.

Gerrit

Und beide hängen an einem Router? Kein Problem: Das Netzwerk manuell einzurichten ist einfach. Papier und Stift dazu nehmen und aufschreiben, was man wo eingetragen hat.

Grüße, H.

Hier läuft LTSpice XVII auf einem 64-Bit ubuntu 18.04.03. Ich habe noch kein Problem entdeckt.

Grüße, H.

Höchstwahrscheinlich läuft das glatt. Ich habe das mit meinem Lieblings-Emailprogramm (Ritlabs TheBat) und der Bildbearbeitungssoftware (PhotoLine) durchexerziert, war kein Problem. Die sehe ich eher bei hardwarelastigen Applikationen, wenn z. B. ein COM-Port via USB emuliert werden soll. MS Visual Studio würde ich jetzt auch nicht unter Linux an den Start bringen wollen.

Nur, damit wir uns richtig verstehen: Ich bin auf keiner Mission und schon gar nicht auf einem Kreuzzug "Linux vs. Windows". Diese Diskussion ist eh müßig. Eigentlich ging mir das bis vor Kurzen vollkommen am verlängerten Rücken vorbei, schließlich war ich zufrieden mit meiner schon etwas angestaubten Windows-7-x64-Professional-Kiste.

Irgendwann rauchte dann das Board meiner besseren Hälfte ab (ein ASUS M3N78-EM, es gab obskure Probleme nach SSD-Umrüstung, die ich trotz aller Diagnostik nicht zuordnen konnte, mag auch an einer systemischen Unverträglichkeit von Windowx XP liegen, Alignment, usw.). Ich kaufte dann kurzerhand ein ASUS Prime B365M-K nebst Intel Core i3-8100 Prozessor und spendierte dem einen Noctua NH-U9S CPU Kühler mit NF-A9 92mm Lüfter. An RAM sollte ein Riegel von Samsung (M378A1K43CB2-CRC DDR4 8GB PC 2400) reichen.

Ernüchterung dann beim Versuch, ein 10€-Lizenz von Windows 7x64 Professional installieren zu wollen. Dieses Vorhaben hat mir ein - zugegeben nur oberflächlicher - Internetcheck als durchaus erfolgreich suggeriert. Windows-7-64-Bit-Treiber gibts ja fürs Asus Prime B365M-K Mainboard, diese heruntergeladen, bussifein. dann die Hardware ausgetauscht, Test, funktioniert. Windows 7x64 draufgespielt, die ASUS-DVD eingelegt und Treiber installiert.

Plötzlich zwei "Problem Devices", irgendein HD-Audio-Interface und die eingebaute Grafikkarte (Intel UHD 630) verschwunden. Upsi. Naja, für den Chipsatz sollte es ja noch was geben...

Auf der Intel-Homepage: Aha. Windows 10, Windows 10 und Windows 10. Das ist doch toll. Umso toller ist, daß ohne diesen Treiber das Display schnarchlangsam ist und noch toller, daß jedwede Energiesparmöglichkeiten Standby, Hibernate) vom schnarchlahmen Standardtreiber (vgasave) zunichte gemacht werden.

Anstatt für ein weiteres, noch mehr aufgeblähtes Windows-Produkt Geld rauszuhauen ist die Wahl dann auf Linux Mint Mate gefallen. Das habe ich erfolgreich installiert und zum Laufen gebracht. Das Derivat "Mate" erschien mir mit seiner Garantiezusage "Stable, Robust, Traditional" gegenüber "Cinnamon" am besten geeignet, den rechteckigen, nüchternen Look&Feel einer alten Windows-2000-Kiste wiederherzustellen, diese Tatsch- und Wisch-Alptraum kommt mir doch nicht auf einen Desktop-PC. Xfce fand ich etwas _zu_ schlank, außerdem sind die Anpassungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Die nackte Installation gestaltete sich mit dem heruntergeladenen x64-.iso erfreulich geradlining, nachdem ich mal gecheckt hatte, daß man auf der SSD idealerweise gleich zwei(!) primäre Partitionen einrichtet, eine fürs System und eine for /home, d. h. da, wo sich die Benutzerverzeichnisse befinden. 100GB sollten für allerlei Programme locker ausreichen, bleiben noch 400GB der SSD für Nutzerdaten.

Treiberkomplikationen gabs keine, alle Bauteile des "for Windows 10 only" Asus Prime B365M-K Motherboards wurden problemlos erkannt, auch die Onboard-Grafikkarte und der Soundchip.

Über die etwas kompliziertere Anpassung des Systems im Heimnetzwerk mit SMB-Shares und Windowwdrucker schrieb ich ja schon.

Am Ende noch ein Partitionsbackup mit CloneZilla, das sich etwas in die Länge zog, weil es den von Windows 7 verkrüppelten GPT-Bootsektor mit sudo gdisk /dev/sda zu reparieren gab. An den zahlreichen Warnungen, mglw. mit einem unbootbaren System zu verkacken, darf man sich nicht übermäßig stören und wählt Option 3.

Bootete dann aber glücklicherweise doch und das Backup der Bootpartition /dev/sda1 gestaltete sich danach vergleichsweise schnell (OK, CloneZilla ist ein kryptischer Alptraum, allein schon die Umstellung auf deutsches Tatstaturlayout) und erzeugte ein erfreulich kompaktes Archiv von rund

2GB. Fürs Protokoll: Vom Druck auf den Starttaster bis zum Mint-Logonbildschirm vergehen auf dem o. g. System weniger als 15 Sekunden. Das ist einsame Spitze.

Fazit: Ich hab das nur opportunistischerweise gemacht und nicht "aus Prinzip" und ein Linuxinstallation die geringeren Schmerzen im Arsch versprachen, angesichts Windows 10. So mein aktueller Rechner irgendwann das Zeitliche segnet oder der Betrieb von Win7x64 aus irgendwelchen nicht mehr tragbar ist (das angekündigte EoL interessiert mich dabei nicht im geringsten), wird es wohl auch dort Linux werden.

Das könnte sich bei einigen Applikation frickelig gestalten, vielleicht verzichte ich aber auch einfach auf MS Visual Studio, VirtualDub, EAC, den DVD-Styler, ImgBurn, IrfanView und den anderen Kram. War mit LibreOffice vs. MS Office, Inkscape vs. Corel Draw und Lightworks vs. Premiere ja auch kein Beinbruch. Und irgendwas zum Platinen layouten und Arduinos programmieren wirds wohl auch unter Linux geben.

V.

^^^^^^^^^^^^^^

Nein, richtig.

Lies das mal zu Ende. Zitat "In the desktop version (Windows 7), NFS is only available in the Enterprise and Ultimate editions".

Das Problem ist, sie sprechen derzeit ueberhaupt nicht miteinander. Wie gesagt, Apple OS und Android war kein Problem, Linux ist aber ein Problem.

Es ist kompliziert. Doch nun gibt es nur noch die Wahl zwischen Windows

10 oder Umstieg auf Linux.

Meine Frau ueber ihren Linux-Laptop auch nicht. Bei dem hat Samba ja auch funktioniert. Vielleicht ist irgendwas bei neuen Releases von Samba, Nautilus oder Lubuntu 18 verbockt worden.

Windows 10? Das kann ich verstehen. Windows 7 finde ich hingegen gut. Nicht so gut wie XP, aber fast.

Die Leute nehmen eine App und sind auf dem Windows-Netzwerk.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 11.08.19 um 16:06 schrieb Joerg:

Nein, falsch.

Lies das mal richtig. *SEIT* der Einstellung ist das so. Vorher war das anders.

Das ist ist nicht *das* Problem, sondern *dein* Problem, weil du etwas falsch machst.

Wie gesagt, Linux war kein Problem, MacOS und Windows schon.

  1. >>> Die Einrichtung von NFS auf einem Android Smart Phone soll sich auch

Die Leute nehmen eine App und einen Webbrowser, und das ist es völlig egal, ob da Windows, Apple oder ein "Smart" TV steht.

Hanno

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