DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Joerg schrieb:

Kaum zu glauben angesichts der wirklich idiotensicheren Implementation...

Versteh ich nicht. Was kann man das denn noch falsch machen?

man nicht dran rumpfuscht...

Vielleicht aber der Admin?

MfG Rupert

Nach Aussagen einiger faehiger Leute in der Linux NG ist das alles andere als idiotensicher.

Da hat sich ueberhaupt nichts von selbst installiert. Samba muss nachgeladen werden, da zu meinem Erstaunen nicht in der Standard-Distro enthalten. Der Rechner wird inzwischen auch von Windows-PCs gesehen inklusive des homes Share, aber der Zugriff darauf ist trotz Freigabe nicht moeglich. Auch sieht der Linux-Rechner keinen der Public Drives der Windows-PCs.

Der ist eine Tacken aelter und kein Computer-Spezi :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

In unserer Gegend ist das der Ueberbegriff fuer Netzwerk (Local Area Network), inklusive der darauf laufenden Netze.

Da ist nichts frickelig, das hat immer out-of-the-box funktioniert, seit Jahrzehnten. Seltsamerweise kamen hier bisher alle anderen OS damit wunderbar zurecht, ohne Gefrickel. Z.B. ein Apple Tablet eines Besuchers oder Android Devices. Wir hatten das Bier nichtmal angetrunken, da lief es schon.

Ich muss dafuer erstmal cifs-util nachinstallieren und dann geht wieder etliches Command Line Gefrickel los. Das mache ich, wenn es in umgekehrter Richtung Linux -> Windows endlich mal funktioniert. Besser nur eine Baustelle gleichzeitig.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

P.S.: Laut diesem Artikel soll das auch ohne cifs-utils ueber Nautilus gehen:

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Tut es aber nicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 10.08.19 um 01:18 schrieb Joerg: ...

Hallo,

vielleicht löst sich das Rätsel, wenn die Hardware genannt wird. Manche PCs haben sehr eigenwillige Chipsätze. Bspw. läuft auf meinem Esprimo P5600 keine Grafik, deshalb ist Nachrüsten auf nvidia angesagt.

Peter

Access, wie von Hanno schon angemerkt.

Linux-Betriebssysteme nicht einfach die Hosen herunterlassen und jedem alles per Default erlauben.

Mir haben damals diese Artikel geholfen:

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und letzlich war in /etc/samba/smb.conf

workgroup = VOLKISTOLLEWORKGROUP NetBIOS name = DERLINUXPC name resolve order = bcast lmhosts host wins

nachzutragen, sowie

hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns wins mdns4

in /etc/nsswitch.conf.

Danach konnt ich mein NAS via //VOLKERSNAS/media bzw. //VOLKERSNAS/linuxuser_home ansprechen. Schwieriger dann schon das Unterfangen, das nur dann zu tun, wenn der User auch eingeloggt ist und

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), im Sinne von

//VOLKERSNAS/linuxuser /media/VOLKERSNAS/linuxuser cifs noauto,users,credentials=/home/linuxuser/.smbcredentials,uid=1000,gid=1000,file_mode=0770,dir_mode=0770 0 0

, damit dieser Share im Benutzerkontext nicht nur readonly sondern eben RWX

/home/linuxuser/.smbcredentials referenziert. Da kann man sich herrlich

nebst Reboot raushauen.

Sodann widmete ich mich dem via Windows 7 und SMB freigegebenen Drucker.

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ausgestattet ist, diesen Share einfach so verwenden kann, darf man sich gleich wieder verabschieden. Nur der Windows-Administrator darf das

hinterlegen, die aber freundlicherweise - und entgegen der neue(ren)

Dann darf auch Otto-Normal-linuxuser von Linux aus drucken - wenn, ja wenn

(//Windowskiste/P2135d) und Nachts mit Beleuchtung. Wohoo!

der noch alle Tassen im Schrank hat, auf die Idee kommt, ohne jeglichen Plan einen Bremssattel am Auto zu tauschen oder einen gebrochenen Oberarmknochen mit einem Synthes MultiLoc zu nageln.

und Administration von der breiten Masse als Nobrainer bewerkstelligt werden kann.

Samsung-Syncmaster-LCD erforderte Konsolenartistik mit xrandr & Co.

Volker

Am 10.08.19 um 01:45 schrieb Joerg:

*Netze*, ja. Also Layer 1-3, nicht die drauf laufenden höheren Protokolle. Windows Filesharing als LAN zu bezeichnen ist so ähnlich wie Facebook als Internet zu bezeichnen: Es läuft zwar dadrüber, und viele Leute kennen nichts anderes, aber deswegen ist es noch lange nicht gleich.

Ja, wenn du auf Sicherheit scheißt, unglaubliche Komplexität zur Automatisierung der frickeligen Protokolle mitbringst (die immer genau dann danebengreift, wenn du was willst, was nicht alle anderen auch wollen), und die daraus resultierenden riesigen Betriebssysteme akzeptierst. Allerdings wollen Leute, die Linux benutzen, genau das gerade nicht.

"apt-get install cifs-utils" ist nicht wirklich so schwer zu tippen. Eine Linux-Installation ist nun mal ab Werk eher schlank, weil Leute wie ich diesen überflüssigen Ballast (hier gibts nirgends Windows) einfach nicht brauchen, und Leute, die ihn brauchen, ihn in Sekunden nachinstallieren können.

Hanno

Sorry, sind lokale Sprachgewohnheiten. Hier sagen Leute das, "Can I use your LAN?". Oder sie rufen bei der Geek Squad an "My LAN doesn't work" und meinen damit, dass auf einem ihrer PC die Rechteverwaltung verkorkst ist. Geek Squad ist hier der "ADAC" fuer Computer, m.W. machen die aber nur Windows und Apple OS.

Ich blicke jetzt auf Jahrzehnte PC-Betrieb zurueck und es ist nie was reingekommen. Es ist kein riesiges Firmennetz, sonder ein LAN hinter einer Firewall, welches nur von mir und meiner Frau benutzt wird. Gelegentlich mal von einem Gast, aber die kennen wir sehr genau und da ist der Zugang eingeschraenkt.

Manchmal erinnert mich "moderne" EDV an Wohnungen in heisseren Stadtteilen von New York. Der Bewohner kommt mit Einkaufstueten nach Hause, zerrt einen riesigen Schluesselbund aus der Tasche, beginnt mit dem Entriegeln eines halben Duztend an Kastenschloessern und wird waehrend dieser langen Prozedur von hinten ueberfallen.

Oder ein Haekchen in Synaptic. Aber dann geht das Gefrickel wieder los:

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Es soll mit Nautilus aber auch moderner ueber GUI gehen, nur hat das gestern erstmal nicht funktioniert:

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Wer nichts anspruchsvolles mit analogem Hardware-Design macht, kann heutzutage auf Windows verzichten. Unsereins hingegen nicht. Z.B. wuerde ich Sachen wie Spectrum Analyzer, HF-Generator und so weiter nicht mehr benutzen koennen. Geht nur mit Windows und es funktioniert aus USB-Latenzgruenden nicht in einer VM. Linux-Software gibt es dafuer nicht. Das ist der Grund, warum dieser neu einzurichtende Rechner Dual-Boot bleiben muss.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 10.08.19 um 16:14 schrieb Joerg:

Und nun bitte das gleiche noch mal bei einem aktuellen Notebook mit NVMe-SSD, UEFI-only-BIOS, exotischem WLAN-Chipsatz, natürlich KEINEM eingebauten DVD-Laufwerk, und wer-weiss-was-noch. Viel Vergnügen!

Sorry, aber das ist Blödsinn. Windows ist genau dann einfach, wenn es vorinstalliert auf einem PC mit ungefähr gleichem Baujahr wie das Betriebssystem daher kommt. Bei jeder größeren Abweichung davon braucht es Fachwissen - hier wie dort.

Hergen

Ist das bei Windows immer noch so, dass man während der Installation dabei hocken muss? Andernfalls geht man gemütlich Kaffee trinken, und kommt zurück, um wütend feststellen zu müssen, dass Windows fast nix gemacht hat, ausser auf irgendeine blöde Eingabe zu warten? Ich habe nie verstanden, warum man das nicht so gemacht hat, dass bei Installationsbeginn ALLES abgefragt wird (auch der License Key), und dann das Gerät durchläuft.

Grüße, H.

So ca. funktioniert das bei Linux... incl., wenn Netz vorhanden, dem Install aller aktuellen Updates. Dann 1 Reboot und die Kiste ist benutzbar.

Gerrit

So war das bei mir. Licence Key einklimpern, weggehen und was anderes machen. Kaffee trinke ich tagsueber allerdings nicht mehr.

Bei Linux war das aehnlich, nur dass danach etliches nicht funktionierte.

Je nun. Mit "Nobrainer" mein(t)e ich, ohne jedes Nachdenken und von Menschen, ohne jeglichen IT-Hintergrund. Dein Diplom hast Du ja hoffentlich

SMB-Versionen, Simple vs. Advanced Filesharing, Ordner- und administrativen Freigaben, Netzmasken, usw. herumtun willst.

aufstampfst.

Volker

Dann wollen die aber nochmals Loehnung und etliche Legacy Software wuerde u.U. nicht mehr laufen. Mir reicht Windows 7, das geht dann ja nicht mehr ins Internet.

Den Eindruck habe ich auch, sie wollen das nicht wirklich.

Tut es nicht.

Manchmal laesst auch MS was fallen, z.B. ist eine Logitech Kamera ab Windows 7 nicht mehr betreibbar.

Fakt ist aber nunmal, dass das mit Windows trivial ist. Ich habe nie Hilfe gebraucht, einen neuen Rechner an das Netzwerk zu bekommen und von IT habe ich nicht viel Ahnung. Das lief einfach und man braucht kein nennenswertes Hintergrundwissen. Sharing einstellen, fertig, taucht ueberall auf.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Ja, bei anachronistischen Windowsversionen und wenn Du auf jegliche Sicherheit scheißt. Du wirst jetzt natürlich sofort beteuern, daß bei Dir noch nie irgendein Virus so reingekommen ist (sasser, die GDI+ remote code execution vulnerabilities, WannaCry und Eternal Blue auch nie ein Thema gewesen?) und damit überhaupt nicht verstehen kannst, was das Gehampel mit all den Sicherheitsupdates und den Katastrophennachrichten in den Medien soll.

Und Dein Windows-7-OS "ohne Firlefanz" bläht sich schon in der Basisversion auf locker 3GB auf, das ist ungefähr die Größe (m)eines Linux Mint Images _nach_ Installation alle relevanten Officeapplikationen. Ob bei Win7 nun defaultmäßig die Adminfreigaben (C$, D$) und Autorun-Funktionalität deaktiviert wurde, weiß ich nicht mehr, ist aber auch reichlich egal.

Volker

Ich hatte auch nie Probleme einen neuen Rechner ins Netz zu bekommen.

/etc/fstab eintragen fertig. Nur Windows macht damit immer Probleme... Irgendwie hat Windows schon seit Jahren Probleme mit NFS.

zu wollen. Der Fileserver spricht NFS und fertig.

Gerrit

Am 10.08.2019 um 19:08 schrieb Heinz Schmitz:

Ja, wenn man nur die Standard DVD einlegt, automatisiert geht aber auch.

Butzo

Am 10.08.2019 um 21:16 schrieb Joerg:

Derzeit wird ein Win 7 Key für die Aktivierung von Win 10 akzeptiert, mal sehen wie lange noch. Bisher problemlos, Version muss aber passen, also kein Win 10 pro mit einem Win 7 home Label.

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Butzo

Schon, aber der Poster Kristatos 5.Maerz 2019 bringt es auf den Punkt. Zitat" Das geht auf jeden Fall, ich habe es letzten Monat noch mit einer alten 7er Lizenz gemacht. Ich habe den Updater geladen und den einfach gestartet, geht auch ohne Media Creation, ausser wenn man anschließend ein Clean Install vorhat. Aber das ist überflüssig, da Windows 10 an sich sowieso eine Müllsammlung aus hunderten teils unnützer Prozesse geworden ist".

Ich mag nicht :-)

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