DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies
[...]

Alles unterdruecken ist dann nicht die geschickte Strategie. Stattdessen sollte man bei derart unmuendigem Personal eine Zwischenwarnung einbauen "Achtung exe File! Gefaehrlich! * BLINK - BLINK - BLINK * Welt koennte untergehen! Wollen Sie den wirkich oeffnen?"

Denn es gibt Situationen wie oft bei mir wo ich solche Executables ausprobieren muss. Die kommen natuerlich von bekannter und sicherer Quelle. Und das Ausprobieren kann man durchaus in einem Container erledigen.

[...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Danke. Gegen somstige Gewohnheit habe ich dismal alle Deine Links komplett gelesen.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Führt bei meinen Kunden nur zum Runterfahren und Aussperren des betroffenen Rechners durch Abschalten des Netzwerkports. Eingabegeräte werden Seriennummer-genau überwacht und generische HIDs blockiert.

Falk D.

Am 05.08.19 um 18:42 schrieb Joerg:

Hallo,

jetzt müsste usa den Rat nur noch für die Präsidentschaftswahl einlochen, oder für die Waffenlobby ...

Peter

Ja und? Wenn ich die Beschreibung richtig gelsen habe, verhält sich das Ding nach außen wie ein passives Stück Kabel. Daß der Datenfluß mitgelsen wird, ist an ihm nicht zu erkennen.

Nein. Das Teil bricht die Kommunikation mit dem Eingabegerät runter auf HID und präsentiert dem Rechner ein HID - sonst wäre bei Logitech-Tastaturen mit Secure-Connect (also fast alle) ja nur Garbage zu lesen.

Falk D.

Gerne. NB: Das sind alles extreme Low-Budget-Sachen, die man sich mit einem Minimum an Grips aus diversen Internetschnipseln zusammenhacken kann. Nicht auszudenken, jemand hätte ein paar Tausend Euro zur Verfügung, die er in sowas anlegen wollte und damit vielleicht sogar jemanden im deutschen Bundestag besuchen!

Volker

Gibts in Outlook (und allen anderen E-Mail-Clients) schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten und brachte nix. Den UAC-Elevation-Dialog von Windows wegzuklicken, hat sich seit 2010 auch schon ins kollektive Rückenmark eingenistet. Mittlererweile bin ich der Meinung, daß bei entsprechendem Clientel auch die Restriktion auf signierte E-Mails, Firewalls, Webfilter und zugestopfte USB-/CD-/DVD-Ports vergebliche Liebesmüh ist.

Diese Leute kann und darf man auf ihrem lokalen PC (mit Minimal-SSD) jeden Unsinn tun lassen, schärft ihnen ein, daß alle Dateien, die sie nicht auf dem (vom Linux-Server betriebenen und von der zentralen IT gewarteten) NAS ablegen, im Zweifel unwiderruflich verloren sind. Und wenn sich dann der geringste Verdacht eines Virusbefalls auftut, blitzdingst man innerhalb weniger Minuten die Windows-Kiste mit sysprep & Co wieder auf den funkelnagelneuen Auslieferungszustand zurück.

Volker

Volker Bartheld schrieb:

Dann hat man eine ungepatchte Kiste und gleich darauf schlägt Windowsupdate zu ...

GUido

Das nennt sich Kiosk-Betrieb.

Josef

Das geht eigentlich noch. Ich habe gerade ein Windows 7 installiert auf einem Dual-Boot PC. Gebraucht, kam mit License-Key, DVD und (ist Lizenzbedingung) mit dem Laufwerk, wo das vor Verschrottung des PC installiert war. Also alles andere als neu. Das Update war nach 5min vorbei. Beim Linux (Lubuntu 64-bit) hingegen dauerte das deutlich laenger, obwohl ich die aktuelle LTS Distro erst anfang des Jahres geladen hatte.

Ganz schlimm war es beim Windows 10 eines Besuchers. Rechner gekauft und erstmal fuer >2h Updates. Dito auf einem Tablet. Nach dem Motto "Also das hier ist alles vermurkst und muss neu". Windows 10 hat aber hier eh Hausverbot, ab jetzt ist Linux angesagt und Windows 7 ab 2020 ohne Web Zugang fuer Messgeraete und so.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 09.08.19 um 16:36 schrieb Joerg:

Hallo,

dann ist etwas schief gelaufen. Ich hatte gefühlt einen Tag verbraucht (1MB/s).

Peter

Wir haben 60Mbit/sec. Allerdings nehme ich immer nur die Basis-Installation vor, die ohne Bloat-Firlefanz, nur das blanke OS.

Selbst wenn was fehlen wuerde, ist es egal, da dieser Rechner im Windows-Boot nicht mehr ins Web geht, gibt gar keinen Browser mehr fuer. Nur per Linux-Boot kann der ins Web. VM fuer Windows waere mir lieber, doch dabei wuerde der Signalhound Spectrum Analyzer nicht funktionieren. Er ist fast der einzige Grund, warum ich fuer diesen Rechner und vermutlich einen weiteren eine Windows 7 Lizenz brauche.

Derzeit kloppe ich mich mit Linux rum, bis das LAN damit endlich geht. Das ist um Klassen schwieriger als bei Windows, wo LAN bisher immer out-of-the-box lief. Oh well, man lernt ja auch dabei.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hallo,

ja, nun, also nicht vergleichbar.

Nicht ins Webb ist eine Sache, aktuelle Treiber eine andere.

Peter

Warum ist es nicht vergleichbar zwischen Linux und Windows?

Normalerweise zsicht das aber gleich ab Roh-Installaton eines OS ab. Das war bei mir bei Windows 7 und bei Linux so.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Märchen, wie immer. Linux hatte vielleicht vor 20 Jahren Treiberprobleme mit manchen seltenen LAN-Karten, aber das ist wie gesagt Jahrzehnte her. LAN geht immer. Und immer gut genug. Es sei denn man muss unbedingt Märchen erzählen. Oder Hardware aus 1990 verwenden.

"Klassen schwieriger". Der Klopfer des Tages.

Da bin ich bei weitem nicht der einzige. Nach drei Einrichtungen von Lubuntu plus Samba lief bei keinem einzigen LAN out-of-the-box. Internet ja, Samba Sharing nein. Derzeit ist es so, dass z.B. Nautilus scheinbar nicht mehr wie vor einem halben Jahr noch alle Parameter an smb.conf weitergibt und ich bin derzeit dabei, das von Hand hinzubiegen. Es will und will nicht. Bei Linux muss man fast IT-Profi sein, um das hinzubekommen.

Notfalls muss dieser Rechner erstmal auf "Sneaker-Net" bleiben. Bei groesseren Transfers kann ich in Windows 7 booten, wo LAN wie ueblich out-of-the-box funktionierte.

Und nein, die Hardware ist nicht von 1990.

Mate Rechner an einem x-beliebigen D-LINK-Switch und DSL-Router waren dank

verbundenen NAS incl. Automount bei Bedarf war dann eine Zeile in fstab und

oder per Doppelklick aufs Desktopicon.

Normale Windwos WorkGroup, nix besonderes.

Hier ist ueberhaupt nix mit Automount. Nach etlichem Gebastel bin ich jetzt soweit, dass die Windows Rechner den neuen Lubuntu sehen, aber wenn man auf dessen "homes" klickt, kommt nur "Windows cannot access \\Vostro\homes ... Check the spelling of the name. Otherwise there might be a problem with your network". Toll.

In der Linux NG habe ich eine Menge Tipps bekommen, muss ich noch beackern, doch das wird alles immer komplexer. Ich bin eben Analogix und kein IT-Profi. Fuer mich ist ein Computer mehr wie ein Werkzeug. Man nimmt das aus der Schublade und es funkioniert einfach, so wie heute mittag die Inbusschluessel fuer Schrauberei am Mountain Bike. Das war dagegen eine wahre Freude und laeuft jetzt wie geschmiert.

Das hat alles ganz niedrige Prioritaet. Ohne File Austausch mit Windows Rechner ueber LAN ist der umgebaute Rechner nur im Windows 7 Boot brauchbar (da funktionierte wie ueblich sofort alles).

Am 09.08.19 um 22:34 schrieb Joerg:

Normalerweise meint man mit "LAN" Layer 1-3.

Problem von Linux. Aber um einem Windows-Fileshare einzubinden, reicht dennoch eigentlich eine Zeile in der fstab.

Hanno

The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required