Das geht, wenn beide Anschlüsse erdfrei zur Verfügung stehen. Bei einem Piezo-Mic könnte ein Widerstand über dem Mic hilfreich sein, damit überhaupt dauerhaft was von der Vorspannung ankommt. Die Frage ist auch, ob eine kleine Spannung am Piezo was schadet, sonst könnte man mit der ersten Schaltung doch leben.
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H
Helmut Schellong
Am 16.07.2023 um 15:03 schrieb Marte Schwarz:
Daran dachte ich nicht. Wie der Frequenzgang bei Körperschall ist (Transformation), wäre eine interessante Information.
H
Helmut Schellong
Am 16.07.2023 um 14:58 schrieb Marte Schwarz:
Ich kenne den Kontext der Schaltung kaum. Im Moment kann ich mir nur Einschaltverhalten vorstellen, im Zusammenhang mit DC-Ausgang an DC-Last.
Es ist jedenfalls so, daß der -Eingang dem +Eingang folgt, wegen der extremen Openloop-V. Zwischen den Eingängen liegt fast immer 0 V.
Generell macht man das so, wie ich sagte (Vcc/2) (Aussteuerbarkeit).
235k ist allerdings nicht niederohmig, 2x1M kann auch genommen werden. Je hochohmiger, desto mehr Einstreuungen.
10M ist oft schlecht verfügbar, etc.
10R bis 1M ist ein viel besserer Bereich.
Ich kenne die Eingangsamplitude nicht.
Man hat außerdem die Parameter besser im Griff. Die Variabilität ist besser.
M
Michael Schwingen
Schön!
cu Michael
G
Guido Grohmann
Michael S. schrieb:
Gut gemacht. Übrigens finde ich das Rumpeln beim Aufsetzen gar nicht mal so störend - es zeigt eben gleich noch mit an, wenn man den Kontakt zum Boden hergestellt hat.
Guido
B
Bernd Mayer
Am 16.07.23 um 14:40 schrieb Marte Schwarz:
Hallo,
bei 10 mA und 15 kOhm komme ich auf 150 V Spannungsschutz - oder?
Bernd Mayer
H
Helmut Schellong
Am 16.07.2023 um 22:41 schrieb Bernd Mayer:
0,01*15000 = 150
M
Michael S.
Am 16.07.2023 um 16:32 schrieb Helmut Schellong:
Vor allem dürfte mein Aufbau die mechanische Resonanzfrequenz massiv nach unten verschoben haben, schließlich habe ich die schwingende Masse um Faktor 100..10000 erhöht.
S
stefan
Am 17.07.2023 um 06:51 schrieb Michael S.:
Ich weiss nicht, ob das hier schon diskutiert wurde.
Zumindest hab ich irgendwo den Hinweis gelesen, dass eine Schallankopplung über ein Gel sinnvoll wäre.
Das Gel auf den Boden zu schmieren ist natürlich nicht praktikabel, aber wie wäre es, eine dicke Metallplatte, z.B. Durchmesser 100mm, Dicke 10mm als Bodenplatte zu nehmen und den Piezo dort dann mit einem geeigneten Gel aufzupappen?
Dann hätte man eine direkte Körperschallankopplung. Die Metallplatte würde aufgrund ihres Gewichtes einen guten Kontakt zum Boden herstellen und der Piezo wäre gut an die Platte angekoppelt.
Man könnte auch unter die Metallplatte drei Stifte anbringen, so dass das Teil mit drei Punkten auf dem Erdboden aufliegt.
M
Michael S.
Am 17.07.2023 um 07:38 schrieb stefan:
Wurde es
Bei Ultraschall ist das ganz wichtig, weil es sonst starke Reflexionen an den Materialübergängen gibt, was ein Ultraschallbild extrem erschwert. Das hier ist aber kein Ultraschall. Die Wellenlänge ist im hörbaren Bereich deutlich größer als die Abmessungen des Aufbaus. Deshalb reicht es, wenn das Mikrofon nur punktuell aufliegt.
T
Thomas Prufer
Komplett mit Sendung-mit-der-Maus Modell der Schwingung vom Piezo: sehr eingängig und klar.
Thomas Prufer
S
stefan
Am 17.07.2023 um 08:19 schrieb Michael S.:
ok, leuchtet ein
H
Helmut Schellong
Am 17.07.2023 um 06:51 schrieb Michael S.:
Ja; Ich meine, daß in Eisenbahnschienen der Körperschall etwa 5000 m/s hat. Das ist tatsächlich eine andere Welt.
Weil ich in meinem neuen PC einen Piezo-Summer als Speaker versuchen wollte, bestellte ich 10 Piezo-Scheiben 35mm (China - natürlich). Dieser gibt aber im PC nichts von sich, auch ein dynamischer Mini-Lautsprecher 4 Ohm nicht, der jedoch im alten PC sehr gut und laut tönt.
An einen solchen Piezo werde ich mal eine M8-Stahlschraube testweise anlöten. Ich schrieb bereits hier davon.
Eine solche Piezo-Scheibe piepst am lautesten, wenn ich sie symmetrisch zwischen
4 Fingern am Außenrand relativ kräftig drückend einquetsche. Das entspricht einer gesteigerten Federkonstante. Die Piezos in Rauchmeldern piepsen viel lauter.
M
Marte Schwarz
Hi Helmut,
Warum hängst Du hier dann den Zampano raus?
Genau darum gehts hier aber gar nicht.
Generell macht man gar nichts. Man macht etwas, weil man etwas erreichen will.
Das ist hier nicht das Thema. VCC/2 ist hier kein Problem, die 470 k allerdings sehr wohl.
Doch, hier schon.
Quatsch mit Soße.
Wenn man hochohmiger sein will, dann nimmt man gerne auch mal noch mehr. man bekommt auch ohne Not 100 M, wenn es sein muss.
Dann halt doch einfach die Finger still, wenn Du nichts sinnvolles beizutragen hast.
OK, den Reihenwiderstand auf die andere Seite und dann die Seite des Spannungsteilers als die "erdbezogene" Seite verwenden. Bezüglich der Einstreuungen liegt der Anschluss quasi auf "Erde"
Bezüglich der OP-Eingangsimpedanzen ist der Piezo niederohmig genug ;-)
Was sollte die schaden?
Nicht wirklich. Da hatte es zwei Gleichspannungspotenziale, die sich nicht wirklich vertragen, sobald die Verstärkung höher wird & mehr.
Marte
M
Marte Schwarz
Hi Bernd,
Recht hast Du, ich nehme alles zurück.
Marte
M
Marte Schwarz
Hi Helmut,
Körperschall ist auch jenseits der Schallgeschwindigkelit eine ganz andere Baustelle.
Das ist wohl wahr.
Versuch macht kluch. Ob das bei Dir auch gelten wird, werden hier einige bezweifeln ;-)
Du mit Deiner Feder. Vergiss sie einfach, die hat damit genau gar nichts zu tun. Eine frei schwingende Biegeschwingende Scheibe wird einfach kaum in der Lage sein, nennenswert Luft in Bewegung zu setzen. Man muss sie am äußeren Rand festhalten, dann kann sie mit dem schwingenden Innenteil Luft bewegen. Wenn die Schraube im Innenteil massiv genug ist, wird sie auch da als Gegenmasse verhindern, dass sich der Aufhängepunkt wesentlich bewegen wird, dann kann der Außenring Luft bewegen.
Weil sie erstens entsprechend angesteuert werden und zweitens akkustisch vernünftig aufgehängt sind.
Marte
M
Marte Schwarz
Hi Michael,
Das ist in erster Linie eine Vermutung. Du hast in diesem System mehrere Transformationen unbekannter Wirkung verkettet. Es hat zum Schluss das getan, was es sollte. Das sollte reichen. Ich würde da nicht allzusehr mutmaßen, was die einzelnen Maßnahmen bewirkt hatten :-)
Marte
B
Bernd Laengerich
Am 17.07.2023 um 20:42 schrieb Marte Schwarz:
[Piezo-Quäker in Rauchmeldern]
Sie bilden auch eine Resonanz mit dem Gehäuse, der Treiber misst dies und steuert die Scheibe dementsprechend an (FEEDBACK-Pin).
Bernd
M
Michael S.
Am 17.07.2023 um 20:45 schrieb Marte Schwarz:
Sag mir Gründe, warum es anders sein soll. Die Resonanzfrequenz einer (Piezo)-Scheibe wird im Wesentlichen durch die schwingende Masse und die Geometrie bzw. Federkonstante der Scheibe beeinflusst. Letztere hat sich nur leicht verändert, die Masse stark. Ich sehe keinen Grund, an meiner Aussage zu zweifeln.
Habe ich doch gar nicht. Das Thema mit der Resonanzfrequenz kam von Helmut. Er hatte von der Resonanzfrequenz der nackten Scheibe geschrieben, die in meinem Aufbau ganz sicher keine Rolle mehr spielt.
Aber wenn wir schon dabei sind: beim Aufsetzen und Abheben des Mikrofons kann ich ein Nachschwingen hören. Das ist definitiv deutlich unter 1kHz, vermutlich sogar deutlich unter 500Hz. Man hört es (auch im Video) besonders gut beim Abheben des Mikrofons vom Boden. Wer mag, kann das ja mal in Audacity anschauen ausmessen.
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