Wartung, CD-Spieler

Feb 14, 2010 33 Replies

Hallo.



Mal was üpber ein für mich irgendwie mysteriöses Warungsproblem. Also ich habe ich noch so einen alten CD-Player in Betrieb.



War mein erster, so daß ich den schon knapp 20 Jahre habe (und das war damals ein Gerät aus dem untersten Preissegment). Irgendwann hatte ich damals (nach einer Anleitung aus der Zeitung Streoplay) sogar einen Digitalausgang drangebastelt (das Signal war schon fertig, musste nur noch etwas konditioniert werden; habe die Schaltung aber inzwischen wieder entfernt). Marke JVC.



Ich bin eigentlich nach wie vor ganz zufrieden mit dem Teil. Das einzige, was mich etwas annervt, ist die furchtbar hohe, notwendige Wartungsfrequenz.



Ein Wartungsvorgang sieht i.d.R. so aus, daß ich etwas mit dem Schlitten herumspiele, die Linse reinige, und etwas an den beiden Trimmern herumdrehe. Einer von letzteren hat nur geringen Einfluss auf den Betrieb (beeinflusst bei falscher Einstellung inetwa den Satz an mit dem Player kompatiblen CDs). Der andere hingegen ist echt wichtig. Er beeinflusst extrem die Laufruhe von eingelegten CDs, wobei diese Laufruhe aber auch davon abhängt, ob der Player gerade am Anfang oder am Ende einer CD liest, so daß es in der Regel verkehrt ist, das Laufgeräusch völlig zu eleminieren. Weitere Einflussgrössen sind horizontale Ausrichtung des Geräts, sowie leider auch in geringem Masse der Öffnungszustand des Gehäuses.



Nach ca. 2-facher Durchführung dieses Wartungsvorgangs habe ich dann i.d.R. einen wunderbar funktionierenden CD Spieler, der all meine CDs nimmt, fast egal, wie staubig oder zerkratzt die auch sind. Die werden dann meist ohne klickser (aber sicher mit anderen, weniger auffälligen Fehlern) abgespielt. Kommt der Player mal aus der Spur, springt er übrigens praktisch immer vorwärts (macht dann also praktisch keine Endlosschleifen). Das hält dann aber leider immer nur einige Wochen vor, der Spieler wird schnell immer wählerischer, bis gar keine CDs mehr funktionieren.



Das geht nun schon fast schon immer so, aber die benötigten Wartungsfrequenzen scheinen mir leider immer grösser zu werden. Sonstige Auffälligkeit: Erst seit einigen Jahren flackern einige (abgeschaltete) Stellen des Displays leicht, wobei dieser Effekt anfangs nur auftrat, wenn eine Energiesparbirne mit an der gleichen Mehrfach-Steckdose war.



Irgendwelche Ideen, wie ich dem Problem vielleicht etwas methodischer zuleibe rücken könnte? Einzeln ausgeführt bringen die Wartungsschritte meistens zwar Linderung, aber keine Lösung. Es ist schon irgendwie immer das Zusammenspiel der 4 Punkte.



Gruss



Jan Bruns


Ein paar Fotos: http://abnuto.de/gal/

Einen MP3-Player kaufen und alle CDs dorthin kopieren?

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Also dann lieber doch noch ein paar Jahre diesen Wartungszyklus. Standard-MP3-Qualität spielt der Player auch locker an die Wand, auch wenn bspw. dessen DAC auch schon damals nicht das nonplusultra war. Müsste also schon so'n nahezu-Computer mit grosser HD sein. Vielleicht später.

Gruss

Jan Bruns

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Also ich höre bei meinem iPhone keinen Unterschied zum CD-Ausgang an meinem PC (über Kopfhörer oder Anlage, die eingebauten Lautsprecher sind nicht so gut). Vielleicht bist du ja nur an die Verzerrungen deines CD-Spielers gewöhnt :-)

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Naja, der Rest der Anlage ist ganz gut, wenn auch ähnlich alt. Konkret folgt dann ein (damals "Mittelklasse") Denon-AB-Vollverstärker, sowie ca. 1m hohe Standboxen Marke ACR (konkret Axton 80), die damals eher vergleichbar mit ca. 3000 DM Fertigboxenpaaren waren, als mit gleichteuren (1000DM) Teilen. Also schon immerhin Dinger, auf denen Unterschiede zw. DACs, MP3s usw. wirklich auffallen.

Gruss

Jan Bruns

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Glaub' ich nicht. Gab da ja mal ein Hörtest:

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Fazit: Ab 256 kBit bei MP3 ist kein Unterschied zu CDs mehr zu hören. Und die Unterschiede der DACs und Audioendstufen (sofern man Kopfhörer oder Anlage dranhängt) sind wahrscheinlich auch nicht hörbar. Mach doch selber mal einen Doppelblindversuch.

Moderne Geräte werden sogar noch punkten können, da bei deinem CD-Spieler vielleicht noch ein einfacher 16-Bit Wandler eingebaut ist und die meisten modernen Wandler wohl mit 24 Bit und mehrfachem Oversampling arbeiten. Bis auf das Oversampling macht das allerdings bei CD-Aufnahmen keinen großen Unterschied, da die ja sowieso nur 16 bittig sind.

Und schließlich ist es auch einfacher, wenn die Daten digital vorliegen. Kann man nach Interpret, Titel, Album oder in eigenen Listen sortieren (bei guten MP3-Playern), die ganze CD-Sammlung passt auf ein Gerät und man kann ein Backup machen, wenn das Gerät mal kaputt geht.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Der Test bestätigt doch, daß solche Unterschiede (abhängig vom Musik-Material) ganz gut hörbar sind. Z.B. beim letzten Lied hat nur 1/3-tel der Testhörer nicht die volle Punktzahl erreicht.

Ich stimme da schon sehr weitreichend zu (habe selbst auf meiner Anlage im Blindversuch verschiedene DAC testen können). Modulo Vernunft sind die Unterschiede schon damals weitestgehend vernachlässigbar gewesen, das stimmt schon.

Stimmt, die Wandler sind in den letzten Jahren nochmal deutlich besser geworden. Dieser Qualitätsgewinnn wird aber oft wieder dadurch aufgezehrt, daß man im Gegensatz zu damals Lautstärkeregelung digital durchführt.

Naja, es gibt keine 24-bit Audio Wandler. Die werden zwar gerne mit

24 Bit angesteuert, liefern dann aber ein Ausgangssignal, das bestenfalls einem perfekten 20 Bit Wandler entspricht.

Brauche ich alles nicht. Ich weiss, was ich habe, und wo es im Regal steht. Wenn ich mal 'nen Titelnamen wissen will, dann schaue ich mir das meist sehr schön gestaltete Booklett an.

Und wie gesagt, es müsste schon eine grosse HD sein, wenn ich wenigstens gute MP3-Qualität wollte.

Gruss

Jan Bruns

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Jan Bruns schrieb:

Welche Werte veränderst du und in welcher Reihenfolge?

^^ Singular.

Nun, die Laser-Einheit ist ein Verschleißprodukt - so wie der Mensch. Erinnerst du dich, wie oft du in der letzten Dekade beim Arzt warst? In der nächsten Dekade wird das mehr werden:-)

Solange du noch nachtrimmen kannst, ist das doch ok. Irgendwann ist Ende. Dann musst du die Laser-Einheit austauschen.

Gruß Christian

Nein, ich denke das interpretiert du falsch. Hier ein Zitat des Artikels:

| zwischen MP3 mit 256 kBit/s und dem Original von CD hingegen ließ sich im | Mittel über alle Stücke kein Unterschied erkennen: Die Tester schätzten | MP3/256 ebenso häufig als CD-Qualität ein wie die CD selbst.

Beim letzten Stück haben zwar von 14 Hörern nur 5 daneben gelegen, aber das ist über alle Titel gesehen im Rahmen des Zufalls: Beides hört sich eben gleich an, sodaß es wie beim Würfeln ist: Es gibt auch längere Folgen derselben Zahl, wenn die Messreihe lang genug ist. Und es gab ja auch verschiedene Titel, wo die Mehrzahl auf CD bei der MP3/256 Version getippt hat.

Auch die in dem Artikel beschriebene andere Bewertungsmethode spricht dafür, bei der MP3/256 und CD exakt dieselbe Punktzahl erreichen.

Klar, das bietet ein MP3-Player natürlich nicht :-)

Bei MP3/256, was also ca. 120 MB pro CD ergibt, würden auf ein iPhone mit

32 GB Flash schon ca. 250 CDs passen. Und wenn das nicht reicht, dann gibt es auch MP3-Player mit SD-Cards.
Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Hallo,

Fett zu alt/zu wenig.

Raucher?

Einfach so auf Versacht? Aua.

Vermutlich Focus und Tracking Offset. Oder sind die Trimmer direkt auf dem Pickup?

In Kurz: Neues Pickup einbauen (lassen) und einmal vernünftig von jemandem einstellen lassen(!), der Erfahrung und Equipment hat. Ich kann Player zwar auch gut erstmal nach Gehör einstellen, so richtig richtig und gut wird's aber nur gemessen.

Arnim

Arnim Eisenblaetter schrieb:

Ich stimme dir zu, wenn du das auf das Drehen der Trimmer auf dem Board begrenzt. Da lässt sich bei den Playern, die überhaupt noch Trimmer haben, durchaus ein Erfolg erzielen. Am Pickup sollte man ohne gleichzeitige Messung nichts drehen! Bei neuen Laser-Dioden kann man durchaus den Beam nach unten korrigieren, um eine längere Laufzeit zu erhalten, aber bei bereits benutzen Pickups ist diese Reserver bereits verbraucht (oder sogar verschwendet). Ein Aufdrehen des Beams (als erste Maßnahme) führt dann oft zum Ableben der Laserdiode. Am Focus kann man gerne drehen - sofern die Trimmer beschriftet sind:-)

Das; und dies:

Es bringt nichts, den Player über Jahre mit Rauch zu mißhandeln, dann einem KFZ-Schrauber zu übergeben, der "alle Schrauben rein- und rausdreht" und dann zur endgültigen "Justage" einer Werkstatt mit Messmitteln übergibt. Senior-Player überleben eine Pfusch-Behandlung selten.

Konsumware ist halt nicht unsterblich. Während früher noch über Jahre Reparaturen an mechanischen Geräten bselbige instand hielten, wird heute doch schon innerhalb der Gewährleistung oft ein neues Gerät gekauft.

Gruß Christian

Naja, das verwundert auch nicht wirklich, wenn da Stücke wie

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bei denen in der Freuenzdomäne wahrscheinlich so ziemlich genau nix passiert, drin auftauchen. Ok, keine Ahnung, wie die Studioversion davon klingt, aber in der youtube-Version ist es jedenfalls ein Gitarrensolo, und der Gitarrist ist derart mit seiner Dudelei beschäftigt, daß es ihm wohl gar nicht auffällt, daß er gerade ein Konzert gibt (jedenfalls stimmt er sein Instrument mittendrin noch nach).

Das rechne mal nochmal nach. Ich habe folgendes raus: Alle ca. 11000 Stücke gibt der blanke Zufall ein solches Ergebnis her, also etwa alle 650 solcher Gesamttests (17 Stücke im Test).

Nö, die spricht nur dafür, daß man für viele Zwecke ganz gut mit MP3 leben kann.

Ja, irgendsowas.

Gruss

Jan bruns

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Bin zwar kein Gitarrenexperte, aber ich denke das Stimmen gehört zum Stück.

Es gibt 0, 1 und 3 als Ergebnis. Viermal hintereinander dieselbe Zahl hat also eine Wahrscheinlichkeit von 1/3^4, also ca. 1,2%, was bei den 238 Tests wahrscheinlich ist. Die Sequenzen kommen beim letzten Stück aber mehrfach vor, daher könntest du schon recht haben, daß bei diesem Stück tatsächlich ein Unterschied zu hören ist.

Für mich reicht das, aber ich habe natürlich auch noch die CDs da, wenn ich mir mal das Booklet oder Cover ansehen möchte :-)

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Christian Müller:

Sehe ich auch so, da habe ich keine Ahnung von. Auf dem Board sind eben nur diese beiden Trimmer, einer davon (ich meine, der Wirkungsärmere) ist mit "Gain" beschriftet, der andere leider nicht, bzw. nur mit "Adj.", oder sowas.

Bevor ich das das erste mal dran rumgedreht habe, hatte ich natürlich die Originalposition noch markiert, und fand aber unabhängig davon, daß 2 verstellte Trimmer ohne sonstige Fehlerquellen ein leicht zu bewältigendes Problem darstellen.

Irgendwas scheine ich dabei ja auch richtig zu machen, sonst würde ja kein funktionstüchtiger CD-Player bei dem Wartungszyklus bei rauskommen. Da ich den wie gesagt seit sagen wir mal 15 Jahren so handhabe, darf auch bezweifelt werden, daß sich diese Trimmer mir Messtechnik wesentlich gescheiter einstellen lassen würden.

Das trifft allerdings zu, ja. CD-ROM Laufwerke und sowas hält bei mir meist nur 'nen Jahr, oder so. Zum Glück sind die Teile so teuer nicht.

Gruss

Jan Bruns

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Frank Buss:

Gerechnet habe ich:

Jeder Tester kann bei jedem Stück eine aus 6 verschiedene Möglichkeiten ankreuzen. Alle diese Möglichkeiten sind bei Zufallswahl gleich wahrscheinlich. Nur eine davon gibt 3 Punkte. Die Wahrscheinlichkeit p, daß ein einzelner Tester im Einzeltest 3 Punkte schafft, ist also p=1/6.

An einem Musikstück testen n=14 Leute gleichzeitig, von denen k=9 Leute 3 Punkte erzielten.

Ich habe also die Binomial-Wahrscheinlichkeiten für k=9,10,11,12,13,14 aufsummiert, und bekam die besagte Wahrscheinlichkeit von 1:11000 pro Musikstück. Der Rest zu 100% entfiel auf die anderen möglichen k.

Ok?

Gruss

Jan Bruns

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Ich habe nochmal versucht, auszurechnen, wie ein "zufälliges" Ergebnis typischerweise ausgesehen hätte. Im Test waren ja 17 Musikstücke. Die Tabelle unten zeigt nun (hoffentlich) in der Spalte "normal" bzw, "ist", bei wievielen dieser 17 Musikstücke genau k Leute wahrscheinlich komplett richtig gelegen hätten, bzw. tatsächlich komplett richtig gelegen haben.

k normal ist 0: 1.32 0 1: 3.71 2 2: 4.82 6 3: 3.86 3 4: 2.12 1 5: 0.85 2 6: 0.25 1 7: 0.06 0 8: 0.01 0 9: 0.00 2

10: 0.00 0 11: 0.00 0 12: 0.00 0 13: 0.00 0 14: 0.00 0

Summe der beiden letzten Spalten ist jeweils 17 (abgesehen von Rundungsfehlern). Wie man sieht entsprechen eigentlich nur die Trefferzahlen bei k=2 und k=3 ungefähr der Erwartung. k3 häufiger, k>4 viel häufiger, k>5 sehr viel häufiger, und k>8 schon extrem oft aufgetreten.

So gesehen beschreibt der c't-Kommentar zur Messreihe so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was es eigentlich aussagt:

Nicht bei jedem Musikstück ist ein jeder Tester in der Lage, die feinen Unterschiede wirklich auszumachen, aber es gab mehrere Stücke, bei denen fast alle Tester die Unterschiede sicher erkannt haben. Bei einigen anderen Stücken trat die Unterscheidungskraft der Tester allerdings überhaupt nicht als solche in Erscheinung.

Ja, verstehe ich gut. Aber wenn ich mich wirklich hinsetzte, um nichts weiter als intensiv Musikhören zu tun (und das ist fast immer dann der Fall, wenn ich Musik anstelle), dann will ich eben auch einigermassen sicher sein, daß das, was ich da höre, auch wirklich zumindest inetwa so gehört (und nicht etwa von irgend'nem sturzdummen Gerät "zusammengereimt" wurde). Lautsprecher+Raumakustik verfärben zwar auch extrem, aber in vielerlei Hinsicht eben auf "harmlosere", d.h. leichter zu durchschauende Weise.

Nunja, das haben wir jetzt, glaube ich, für dse hinreichend erschöfend ausdiskutiert, glaube ich.

Gruss

Jan Bruns

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Frank Buss schrieb:

Doch, doch, der Kenner hört den Unterschied immer. Allerdings muß man handgestreichelte, sauerstofffreie Anschlußkabel nehmen. Sonst geht das nicht.

Hm. Meinen JVC XL-V311 habe ich 1989 für knapp 500 Deutschmärker erstanden. Er wird nicht gerade wenig eingesetzt. Wartungsaufwand bislang exakt Null, und er spielt wie am ersten Tag anstandslos sämtliche CDs, die ich ihm vor- oder vielmehr einwerfe, einschließlich billigster CD-R.

Vielleicht kann man auch einfach zuviel machen :)

vG

"Fraktionszwang - eine echt deutsche Erfindung: Einer steht vorne und sagt den anderen, wann sie den Arm heben müssen. Das ist Deutschland, da haben wir doch gute Erfahrungen mit gemacht, meine Damen und Herren!" (Volker Pispers, "Bis neulich")

Hi Jan,

ohne jetzt den Artikel im Detail studiert zu haben: Sonrichtig interessant wird das Ganze ohnehin erst durch Widerholung mit den gleichen Personen mit gleichem Setup. Erst dann, wenn die Ergebnisse reproduzierbar sind ist ein Zufallsereignis weitgehend ausgeschlossen. Meine Erfahrung mit solchen Blindversuchen zeigt, dass ggfs tatsächlich unterschiede ausgemacht werden, manchmal sogar beschreibbare, aber nicht unbedingt qualitativ korrekt zuordnungsfähig.

Marte

Moin!

Schau mal hier:

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Der wird wohl die Reglerverstärkung einstellen. Je höher die Verstärkung, desto "zappeliger" wird der Regler und das hörst Du. Umso schneller läuft er aber auch mal einem Kratzer hinterher, oder lässt sich bei schlechtem Regelungssignal von seinem Offset aus der Spur bringen. Je niedriger die Verstärkung, desto langsamer wird der Regler. Bei einem Kratzer bleibt er gemütlich in der Spur, dafür kann er einer welligen Spur (CD eiert oder schwabbelt) schlechter folgen. Ob er sich nun auf den Fokusregler oder auf den Spurregler bezieht, bleibt offen.

Das kann die Gewichtung der Photodioden für Fokus oder Spurlage sein. Damit bestimmst Du also Fokus oder Spurlage bei gutem Regelungssignal. Eine Optimierung wäre hier wohl nur nach der Amplitude des Empfangssignals möglich. Oder es ist der Offset für Fokus oder Spurlage. Der bestimmt, wo der Regler hinläuft, wenn er eben kein oder wenig Regelungssignal bekommt. Da kannst Du einen schmalen Keil (0-2mm oder so) aus schwarzem Isolierband radial auf die CD bappen, also so daß innen beim Inhaltsverzeichnis nix ist und außen 2mm, und dann spulst Du vor, bis die ersten Sprünge kommen. Der Offset kann dann so optimiert werden, daß der Laser immer breitere Unterbrechungen durch den Klebestreifen ohne Sprung überbrückt. Wenn "Adj." denn dieser Offset ist... Und je höher der Gain, desto schneller fliegt er dabei raus.

Gruß, Michael.

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