Ich hatte in meiner Wohnung etwa 1 cm^3 pro Minute. Das lief offenbar bereits viele Wochen. Das hatten professionelle Sucher gefunden. Danach liefen 3 Trocknungsgeräte und ein Luftreiniger 2 Wochen lang 24/7 in meiner Wohnung.
Beim Mieter unter mir mußte die Decke geöffnet werden. Bei mir waren mehrere Wände bis in 40 cm Höhe feucht. Es hatte sich Schimmel gebildet. Ein Segment des Einbauschrankes wurde abgebaut. An den freigelegten Wänden Schimmelbehandlung.
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R
Rafael Deliano
Hat eben als zweites Problem Signalverarbeitung. Klassische Anwendung Korrelator. D.h. man hat zwei "Mikrofone" die ehedem über Kabel ( heute eher Funk ) eine schwarze Schachtel füttern die am Ausgang vorzugsweise Bildschirm hat. Man verzögert eines der Signale über variable Zeit und multipliziert es mit dem anderen Kanal. Wenn man die optimale Zeit eingestellt hat, sieht man im Idealfall einen sauberen Korrelationspeak. Auch wenn das Blubbern am Leck Rauschen und schwach ist.
Anhand der Verzögerungszeit kann man Ort des Lecks bestimmen. Es sind aber wohl Tests zur Laufzeit nötig, da Literaturwerte nicht genau genug sein werden.
Korrelator ist keine Analogschaltung. Auch auf kleinem Controller mühsam. Auf PC kann man Korrelation alternativ über FFT durchführen. Ob jemand passendes "Lecksucher"-Programm für Soundkarte schon mal gemacht hat müsste man google befragen.
MfG JRD
B
Bernd Mayer
Am 28.06.23 um 08:33 schrieb Michael S.:
Hallo,
es kommt ja noch dazu, daß die Eingangsimpedanz des MAX9815 mit 100 kOhm zu niedrig ist für die vernünftige Verstärkung von Piezotonabnehmern.
Die Signale von Piezos sind recht hochohmig. Das Signal wird dann stark gedämpft durch die niedrige Eingangsimpedanz des Verstärkers.
Bernd Mayer
M
Michael S.
Am 28.06.2023 um 19:17 schrieb Bernd Mayer:
Ist das wirklich so krass hochohmig? Kann ich mir fast nicht vorstellen. Würde ja umgekehrt bedeuten, dass man die als Summer/Lautsprecher nicht sinnvoll verwenden kann, da man ja gar keine Energie reinbekommt, ohne irwitzig hohe Spannungen anzulegen.
Michael
M
Michael S.
Am 28.06.2023 um 17:26 schrieb Rafael Deliano:
Ja, es war schonmal ein Lecksuchteam mit Korrelator da. Der hat nichts angezeigt. Das kann dann daran liegen, dass das Leck extrem leise ist oder so nahe an einem Ende liegt, dass man es am anderen Ende nicht mehr hören kann.
Man muss in den Geräten den genauen Rohrtyp und die Entfernung zwischen den Messpunkten angeben. Dann sagen die Dir, wo genau Du graben musst.
Michael
A
Axel Berger
Kann man ja auch nicht außer genau auf der Resonanzfrequenz -- außer fast ganz ohne Leistung bei in-ear Systemen.
H
Hans-Peter Diettrich
Welches Verstärkers? Da kann man doch einen Kopfhörer direkt anschließen.
Die alten Piezo-Ohrhörer waren dual-use, als besonders empfindliches Mikrofon wie als Hörer. Mit einem Finger am Masse-Anschluß des Klinkensteckers konnte man mit dem Innenpin in jeder Transistor-Schaltung nach Geräuschen herumstochern.
DoDi
B
Bernd Mayer
Am 28.06.23 um 21:32 schrieb Michael S.:
Hallo,
probier es halt aus, miß die Impedanz oder befrage eine Suchmaschine Deiner Wahl.
Bernd Mayer
W
Wolfgang Martens
Am Mi.,28.06.23 um 12:16 schrieb Michael S.:
Idee 1: Vielleicht ist im Leckbereich die Erdoberfläche etwas kälter. Dann wäre eine Wärmebildkamera hilfreich.
Idee 2: Im Bereich der Leckstelle ist es feuchter als weiter weg. Löcher in die Straße bohren und Metallsonden in die Erde treiben, Widerstand zum Metallrohr messen.
Idee 3: Wie lang ist das verdächtige Rohrstück? Start und Zielschacht ausheben und mit Erdrakete neues PE Rohr einziehen. Ist wahrscheinlich weniger aufwendig als immer weiter aufzugraben, bis das Leck frei liegt.
Idee 4: Rohrlecksanierfirma, die mit Harz verpresst.
Idee 5: Wie ist der Rohrquerschnitt? Kann man eine Sperrblase einführen um zu ermitteln bis wo es noch dicht ist?
Idee 6: geht eine dünne Rohrkamera rein?
Idee 7: Ist das Leck mit Druckluft besser zu hören, oder geht damit das Korrelationsverfahren besser?
Idee 8: Helium Lecksuchfirma, braucht aber wahrscheinlich auch Löcher in der Straße.
Idee 9: Wasser abstellen, wenn kein Wasser gebraucht wird.
W
Wolfgang Martens
Am Di.,27.06.23 um 20:02 schrieb Michael S.:
Alternativer Vorschlag: Als schallabdichtendes Gehäuse einen "Pömpel" mit praktischem Holzstiel. Drinnen eine ausgebaute, möglichst empfindliche, billige dynamische Mikrofonkapsel.
13€
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Da dran einen 1:10 Übertrager, dann hat man rauscharm 20dB mehr Pegel
14€
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Danach einen rauscharmen OP zur Verstärkung und Impedanzanpassung. Anfangs reicht bestimmt erst mal ein preiswerter OP27 für 2€
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Typen wurden inzwischen ja schon genannt.
Am Ende ein 4€ Modul mit LM386 für einen Kopfhörer
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M
Marte Schwarz
Hi Michael,
Das klingt nicht nach viel Druck in der Leitung, oder? Ohne Druck in der Leitung gibt es aber auch kaum Geräusche. Ergo: Zur Leckagesuche den Druck (deutlich) erhöhen. Wie lange ist denn die Leitung? Vielleicht ist eine Rohrkamera tatsächlich zielführender. Wenn Du die Leitung leeren kannst und vielleicht sogar eine Schnur/Zugdraht durchblasen möglich ist, dann kann man vielleicht sogar mit einer 0815 Kamera arbeiten, die ein Video aufzeichnet, solange man sie durch das Rohr zieht. Die Zeit korreliert dann mit dem Ort.
Marte
M
Michael S.
Am 28.06.2023 um 23:53 schrieb Wolfgang Martens:
Da gibt's andere Ursachen, die viel mehr Einfluss haben (Schatten von Bäumen, Neigung der Fahrbahn, Dicke der Asphaltschicht, ...). Das Leck ist in über 1m Tiefe. Aufgrund eines Wärmebildes zu graben, halte ich nicht für zielführend.
Ist ein Kunststoffrohr. Aber an sowas ähnliches (Feuchtesensor) habe ich auch schon gedacht. Hier im Schwarzwald ist die Erde sehr wasserdurchlässig (Schorfel). Das sickert eher nach unten weg. Da müsste man schon sehr tiefe Löcher bohren, mit dem Risiko, die Leitung zu erwischen.
Ich habe mit der Drohne schon von oben draufgeschaut, allerdings rechts und links der Straße keine auffällig grünen Bereich gefunden (Bis vor einer Woche war hier alles vertrocknet)
150m mit Kurven. Scheidet aus.
Ich glaube, das funktioniert bei PE-Rohr für Trinkwasser nicht, weil PE sich nicht kleben lässt.
40mm Innendurchmesser. Dazu müsste man ein Loch in den Straße machen, das Rohr abschneiden, T-Stück usw. Da sind wir bei mindestens 5000€
Ja, aber das Rohr ist schwarz, die Kontraste übel und vor allem ist es
150m lang.
Die Idee könnte was sein.
Das Verfahren ist gängig und man braucht keine Löcher in der Straße, wenn man das Rohrsegment von irgendeiner Stelle mit Gas speisen kann. Ist aber auch teuer.
Notlösung, ist für den Spätsommer schon vorgedacht.
Michael
M
Michael S.
Am 28.06.2023 um 23:24 schrieb Bernd Mayer:
Ersteres werde ich tun. Ich bin gespannt und werde berichten.
Michael
C
Chris Jones
On 29/06/2023 8:44 pm, Michael S. wrote: >
Wenn es aus Kunststoff ist:
beide Enden trennen.
mit Salzwasser fuellen
strom einspeisen, Wechselspannung, um vielleicht 1 Hz oder so
mit Metallstab und Spannungsmessgeraet suchen, um die hoechste Wechselspannung im Boden zu finden.
G
Gregor Szaktilla
Am 29.06.23 um 12:45 schrieb Michael S.:
Ja, bitte.
Gruß
Gregor
M
Michael S.
5000€ (Straße muss geöffnet werden)
Ansonsten: interessanter Ansatz.
M
Marte Schwarz
Hi Michael,
Wundere Dich nicht, wenn krass unterschiedliche Ansätze dabei zu Tage treten. Ich habe Piezo-Verstärker auch schon quasi im Kurzschlssmodus gesehen. Das ist auch gar nicht so abwegig. Die mechanische Bewegung erzeugt eine Ladungsverschiebung. Den daraus resultierenden Strom als Eingangsgröße möglichst im Kurzschluss aufzunehmen, hat frequenztechnisch Vorteile. Man ist deutlich unabhängiger von einer Kabel- oder Sensorkapazität. Von der parasitären Kapazität am Verstärkereingang ganz abgesehen. Es kommt dann ein Transimpedanzverstärker zum Einsatz.
Eine interessante Abhandlung zum Thema Körperschall bietet
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Marte
M
Marte Schwarz
Hallo Chris,
ich bin überzeugt, dass nichtdeionisiertes Wasser völlig ausreichend leitfähig für diese Aufgabe ist. Das dürfte eine große Sauerei mit Salzwasser überflüssig machen. Ansonsten halte ich diese Idee für die bisher beste.
Marte
M
Michael S.
Am 29.06.2023 um 14:29 schrieb Marte Schwarz:
Nur dass sie die Profis nicht verwenden.
Davon abgesehen komme ich nicht so einfach an metallische Teile, die Kontakt zum Wasser haben und nicht gleichzeitig niederohmig geerdet sind.
Sämtliche Lösungen, bei denen ich zusätzliche Löcher (in die Straße) graben muss, kommen aktuell nicht in Frage.
Michael
M
Michael S.
Am 29.06.2023 um 08:40 schrieb Marte Schwarz:
ca. 4-5 bar
Das ist nicht so einfach, aber auch nicht ausgeschlossen. Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Man müsste dazu in einem Hausanschluss auf irgendeine Art und Weise entweder Wasser mit höherem Druck oder Druckluft einspeisen, die Schieber vor und hinter dem Leck schließen, und hoffen, dass man dadurch keine weiteren Lecks erzeugt.
Insgesamt mehrere Kilometer. Der Rohrbruch konnte auf eine Strecke von ca. 150m eingegrenzt werden.
Dazu müsste ich wieder Löcher graben und das Rohr aufschneiden.
Dann müsste ich 2 Löcher graben und das Rohr an zwei Stellen aufschneiden.
Ich vermute, dass es ein feiner Riss oder eine undichte Muffe ist. Ich glaube nicht, dass man das von innen in einem schwarzen Rohr sehen kann.
Michael
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