Gestern hab ich einen neuen Spruch gelernt:
Ein guter Ingenieur kann sich niemals so verschätzen, wie er sich verrechnen kann :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Gestern hab ich einen neuen Spruch gelernt:
Ein guter Ingenieur kann sich niemals so verschätzen, wie er sich verrechnen kann :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Hallo, Berechnet man lambda mit der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, oder nimmt man die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Luft? Gruß Martin
Am 30.08.2012 16:21, schrieb Martin Pochert:
die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Luft?
Das kannst du halten, wie du willst, musst nur ggf. dein gravierenden Unterschied von etwa 0,28 ? (in Worten: Null Komma achtundzwanzig Promille, in bodennaher Luft) in Kauf nehmen. :-)
ich schätze mal, das hängt davon ab ob Du die Antenne vorwiegend im Vakuum betreiben möchtest. ;)
Goodbyte, Gerd.
Am 30.08.2012 16:35 schrieb Gerd Flaig:
Ich sehe es ein, es war eine blöde Frage. (wenn man die Zahlen von 300000km/sek im Vakuum und 299710km/sek in Luft betrachtet, scheint das intuitiv ein großer Unterschied zu sein :-) Gruß Martin
Am 30.08.2012 16:41, schrieb Martin Pochert:
Allerdings wenn du die Antenne nicht aus Vakuum/Luft baust, wirst du die verringerte Geschwindigkeit berücksichtigen müssen. Bei isolierten Leitungen um so mehr. Das können schon um die 20% sein.
Waldemar
Dir Drahtdicke, der Drahtdurchmesser hat einen wesentlich größeren Einfluß, und das Material auch, so es ferromagnetisch ist wie Eisendraht.
Für wirkliche Antennenrechnungen holst dir das 4nec2 Programm.
w.
Martin Pochert schrieb:
Weder noch.
Gruß Willi
Man nimmt die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Leiter, aus dem die Antenne gebaut ist.
Bei den Elementen der Antenne ist das ca. 95% der Lichtgeschwindigkeit, macht also keinen grossen Unterschied.
In einem Koax-Kabel ist die Ausbreitung aber deutlich langsamer, je nach Typ unterschiedlich, so bei etwa 70% der Lichtgeschwindigkeit. Das ist wichtig wenn man Anpassungsleitungen (Lambda/2 oder Lambda/4) baut, aber nicht, wenn es sich bloss um die Zuführung handelt.
Falls man den Aussenleiter eines Koax-Kabels als Antennenelement missbraucht sind es wiederum ca. 95%, und nicht die 70% wie im Innern.
Stefan
Am 30.08.2012 17:54 schrieb Stefan Heimers:
Hallo Stefan; ich will gerade die Impedanz einer Multiquad-Antenne anpassen mit einem Stück 50 Ohm Koaxialkabel. (Von 37,5 Ohm auf 75 Ohm) Lt Wikipedia liegt der Verkürzungsfaktor bei Koaxialkabel bei 0,84. Somit komme ich bei einer mittleren Frequenz von 626Mhz auf eine benötigte Drahtlänge von ~ 10,1cm. Ich hoffe, ich habe richtig gerechnet. Geschätzt scheint es zu stimmen :-) Gruß Martin
Weshalb 75 Ohm?
w.
Martin Pochert wrote on Thu, 12-08-30 16:41:
Von dem Vakuum bitte auch eine Tüte voll an mich.
Martin Pochert schrieb:
Das ist vom Typ abhängig, das kann man eigentlich nicht generell für
50 Ohm Koaxkabel angeben. z.B. 50 Ohm RG58C/U hat nur 0,66 626Mhz sind 47,89cm ich gehe mal davon aus du willst eine ?/2-Umwegleitung basteln also kommt man da, bei deinen Verkürzungsfaktor von 0,84, auf eine Länge von 20,11cm.Frank
Am 30.08.2012 16:07, schrieb Wolfgang Allinger:
kann :)
Und was ist daran neu?
Am 30.08.2012 21:42 schrieb Frank Müller:
Hallo Frank, sorry, ich bin unwissend, aber lernfähig :-) Ich will konkret 2 biquad-Antennen parallel schalten. 1 biquad habe
75Ohm, 2 parallel 37,5Ohm. lt diesem link:nähme man da eine lambda/4 Umwegeleitung. Je nach angenommenen Verkürzungsfaktor läge ich da zwischen ~7,9cm und 10cm. Was genau das Kabel hat, welches ich zur Verfügung habe, kann ich nicht messen. Wieviel Gewinn bringt die Genauigkeit in der Praxis, betrachtet man Störungen durch etwaige Lötverbindungen mit? Viele haben wohl ihre Antennen einfach so zusammengeschaltet. Gruß Martin
Am 30.08.2012 17:31, schrieb Willi Marquart:
Hallo,
wenn ich die äußeren Enden vom Draht zurückbiege ändert sich die Resonanzfrequenz, aber nicht die Drahtlänge.
Kann dieser Effekt durch den Verkürzungsfaktor beschrieben werden, obwohl der Draht vorher wie nachher der gleiche ist?
Peter
Du koenntest ja mal was Kabel ueber Widerstand an eine Signalquelle haengen und sehen wo es resoniert, daraus liesse sich der Verkuerzungsfaktor bestimmen. Wenn genug Kabel auf der Trommel ist tut es vielleicht sogar ein Funktionsgenerator. Man muss aber wissen wieviel Meter auf der Trommel sind, also im Zweifel alles abrollen und messen.
Kaum.
Macht man oft durch peu a peu Abschneiden. Nach dem Motto dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz :-)
Martin Pochert schrieb:
Das ist keine Umwegleitung. Die haben da zwei Kabel, die gleich lang sein sollen und die dann am ende über ein ?/4 Stück mit 50 Ohm-Kabel auf 75 Ohm kommen.
Bei den Frequenzen und als reine Empfangsantenne bringt so eine Anordnung im Vergleich zum einfachen zusammenschalten kaum Vorteile.
Wenn du die beiden Doppelquad über kreuz zusammenklemmst und da in der Mitte ein Koaxkabel dran lötest dürfte das nicht schlechter gehen als die Anordnung die in dem Link beschrieben ist.
Frank
Peter Thoms schrieb:
Da ändert sich sehr wohl die effektive Drahtlänge, und deshalb auch die Resonanzfrequenz.
Gruß Willi
Am 31.08.2012 06:20, schrieb Willi Marquart:
Hallo,
das habe ich bereits festgestellt.
Deshalb meine Frage: Kann dieser Effekt durch den Verkürzungsfaktor beschrieben werden, obwohl der Draht vorher wie nachher der gleiche ist?
Peter
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