Letztens bei Action gesehen:
Präzisionswaage um 2.99?
Am 03.06.24 um 13:46 schrieb Peter Heitzer:
Für den Preis? Nur wenn ein Pentium Prozessor drin ist - mit Divisions-fehler. ;-) SCNR
Bye/ /Kay
Am 03.06.24 um 13:46 schrieb Peter Heitzer:
nicht ganz, nur "bis zu"
kann, ja, wirds aber nicht
der Text "Wiegt bis zu 0,01 Gramm genau" sagt doch nur aus das eins der Geräte bei einem bestimmten Gewicht auf nahezu 0,01 Gramm genau anzeigt
Werbung lügt nicht! nichts anderes wird ausgesagt.
Peter Heitzer schrieb:
'Wiegt bis zu 0,01 Gramm genau'
Trifft das nicht auf jeden Gegenstand zu? Interessanter wäre, was die Waage wägen könnte. 'Bis zu' ist auch verwirrend, da 0.005 g eigentlich besser wären.
Kann, muss aber nicht. Hauptsache, die Wägeplattform ist in einer Dimension lang genug, damit die Line platz hat.
Ich mache einfach den Versuch. 2.99 ist kein Geld. Die normalen Küchenwaagen sind auch erstaunlich genau, obwohl der Block mit dem Dehnungsmessstreifen so massiv ist, daß ich mir gar nicht vorstellen kann, daß er sich bei 10 Gramm überhaupt verformt.
Am 03.06.2024 um 13:46 schrieb Peter Heitzer:
Die Zeiten, in denen ich Spaß mit Kokain hatte sind 30 Jahre vorbei. :)
Hi Peter,
Du kennst den Unterschied zwischen Auflösung und Genauigkeit? Dir ist klar, dass Genauigkeit eigentlich das Reziproke vom max. tolerierten Fehler meint? Das ist zwar laut Norm so, interessiert aber niemanden mehr :-(
Ich hab sowas Ähnliches und war erstaunt über die Genauigkeit, gegenüber der Analysewaage aus dem Mikrobiolabor. Mehr als ein Promille würde ich aber auch niemals erwarten.
Ich hab ein paar Kallibriergewichchen bei Ali mitbestellt, die verflixt genau sind, zumindest, wenn die Waage im Labor taugt.
Marte
Deine Frage war vermutlich ein wenig rhetorisch.
Volker
Bist Du ein Idiot, willst Betrüger subventionieren und sinnlos Elektroschrott erzeugen?
Volker
Am 03.06.24 um 18:05 schrieb Leo Baumann:
Also meine 200g-Waage hier ist zum abwiegen von Kleinstmengen 2K-Kleber. Dafür taugt die seit 20 Jahren. Das damals mitgeorderte/-gelieferte Gewicht hatte ich neulich mal einer Bekannten Zugriff auf geeichte Laborwaage mitgegeben... ja. Sie war erstaunt über die Genauigkeit und für den Preis (damals;-)
Viele Grüße,
Olaf
Am 03.06.2024 um 21:11 schrieb Olaf Schultz:
Das Gewicht ist nicht das Problem, es wird seltenst bis nie verwendet und unterliegt daher üblicherweise keinem nennenswerten Verschleiß. Die Auflösung ist allerdings keineswegs die Genauigkeit dieser Waagen, auch ist die Wiederholgenauigkeit begrenzt. Und sie haben natürlich keinerlei Selbsttests und -kalibrierung abseits der Tarafunktion. Eine Präzisionswaage, wie der Titel es vermittelt, kalibriert sich heutzutage regelmäßig selbst mittels eingebauter Kalibriergewichte. Für den Hausgebrauch benötigt man das meist nicht, es sei denn als Hobby. Und zum Abwiegen kleiner Mengen sind die elektronischen Chinageräte durchaus geeignet, insbesondere wenn man keine teureren mit 2K-Kleber o.dgl. versauen möchte. Und eine in der Küche für z.B. 0,4g Hefe abwiegen ist auch ganz praktisch, die üblichen Haushaltswaagen können das nicht.
Bernd
Hi Volker,
Geht's Dir jetzt irgendwie besser? Was treibt Dich zu einer solch unqualifizierten Aussage?
Ich sehe das Gegenteil: Kaufen und wenn's nicht taugt zurückgeben. Nur so lernen die potenziell Betrügenden. Eine meiner Feinwaagen sieht exakt gleich aus. Morgen komm' ich beim Action vorbei. Ich werde berichten.
Und sei's, dass ich sie für die Messtechnikvorlesung zerlege :-) Für die 3 € kann man tatsächlich wenig falsch machen.
Marte
Am 03.06.2024 um 22:22 schrieb Marte Schwarz: ...
Beste Idee. Lade Dominik^H Zerobrain dazu ein.
Es gibt solche Waagen für recht wenig Geld. Meine stammt aus dem Fachgeschäft für Cannabiszubehör. Nein, ich kaufe da sonst nix, aber für genaue Kleinwaagen ist es eine gute Quelle. Spezialisierte Händler für Restposten haben oft ganz erstaunliche Angebote, mit Löschwasserfelcken auf der Umverpackung oder anderen Gründen für den billigen Einkauf.
Ich halte den Preis auch für akzeptable Qualität nicht für undenkbar. Aber versuch' nicht, in einem halben Jahr zum selben Preis nachzukaufen. Ich habe gerade bei 4 Euro zu lange gezögert und mußte heute für fast 8 Euro bestellen. Ein Monat trockenes Brot und Wasser.
Am 03.06.24 um 13:46 schrieb Peter Heitzer:
PWM mit Nanosekundentakt, mit Kondensator + Widerstände Spannung einstellen, und mit Differenzial Verstärker vergleichen. Und auf Eichung verzichten.
Ansonsten Briefwaage mit Lupe?
Gerade gesehen: Das Teil gibts bei AliExpress für 93Cent. Natürlich versandkostenfrei.
Ich mein ich hätte eine gesehen, die neben Tara auch einen Kalibrierpunkt mit Gewicht hatte, in der unter 10€-Klasse.
(sucht...)
Hier:
Thomas Prufer
Ich habe jetzt so ein Teil gekauft und erste Tests gemacht. Ich habe nur die Zählfunktion benutzt. Dabei muss man 25, 50, 75 oder 100 gleichgrosse Teile (z.B. Muttern) abwiegen und dann die gewählte Anzahl auswählen. Wenn man dann die Teile wieder entfernt und z.B. 7 auflegt, wird anstelle der Masse die Anzahl der Teile, im Beispiel 7 angezeigt. Ich habe es mit 25 M2.5x8 Schrauben getestet und danach einige wenige Schrauben aufgelegt. Die Anzahl wurde jedesmal korrekt angezeigt. Den Absolutwert der Anzeige habe ich noch nicht überprüft, aber die Werte schauten plausibel aus. Der 1/100 g Auflösung würde ich nicht trauen, aber 1/10 g sehe ich als realistisch an.
Am Mon, 3 Jun 2024 21:33:59 +0200 schrieb Bernd Laengerich snipped-for-privacy@web.de:
Exakt dafür benutze ich unsere billige 200g-Waage auch, um die Hefe für das Weizenbrot abzumessen, welches ich alle paar Tage backe. Die Menge variiere ich um die 0,5 g je nach Raumtemperatur, Alter der Hefe und intendierter Dauer der langen Teigführung, typ. 24 h. Die Genauigkeit und Wiederholgenauigkeit reicht dafür dicke. Die Waage hat schon viel länger gehalten, als ich erwartet hatte. Die Befestigung der Blechplatte aus Edelstahl ist etwas primitiv - doppelseitige Klebestreifen, aber gut genug und im Zweifel leicht ersetzbar.
Nein, und: Das war eine Frage, keine Aussage. Außerdem habe ich qualifiziert und
- wie Andere auch - darauf hingewiesen, daß die Marketinaussagen irreführender Schwachsinn seien.
Oh. Du denkst ernsthaft, das träfe den Richtigen? Sehe ich anders.
Wenn Du es hier berichtest, kannst es letztlich auch gleich nach /dev/nul kopieren. Mangels Zielgruppe. Aber vielleicht gibts das Ding ja baugleich auch von Amazon, da wäre eine niederschmetternde Rezension hilfreich. Kam schon öfter vor, daß Kernschrott danach von der Bildfläche verschwand.
Doch, kann man. Denn es geht nicht nur um den Endkundenpreis. Aber das muß ich Dir ja hoffentlich nicht erklären.
Volker
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