analog VGA Probleme beheben

Aug 20, 2009 297 Replies

MaWin schrieb:

Sisyphos?

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Weißer religiöser amerikanischer K Falk

Falk Willberg schrieb:

Gruß Dieter

Nein. Willst du nicht. Speziell am Abend und bei niedriger Beleuchtungsstärke willst du warmes Licht. Nur tagsüber und mit hoher Intensität (Büro, Werkhalle) ist kaltes Licht sinnvoll.

Das ist das, woran sich unser Körper über Millionen von Jahren gewöhnt hat. Kaltes Licht bei niedriger Intensität wirkt unnatürlich und kann sogar zu Schlafstörungen führen.

XL

... mit der Betonung auf typische Heim-Anwendungen.

Im gewerblichen Bereich, z.B. offensichtlich in der Fussgaengerzone mit Bekleidungslaeden, sieht das ganz anders aus.

Auch hier gibt es beliebige Ausnahmen. Und 2700 K oder weniger taugen nicht wirklich dort, wo man arbeiten will oder natuerliche Farben braucht.

Dem wiederum stimme ich gerne zu - aber man will nicht ueberall funzeln.

? Meinst du ?

Schoener ja, ruhiger ja, aber wenn man noch was tun will, dann lieber bei hellerem, blauerem Tageslicht.

Von Halogen ueber Gluehlampe, Petroleumlampe, Kerze und Kienspan gibt es durchaus Helligkeits- und Farbunterschiede, die man nicht auf den Nenner waermer=besser vereinfachen sollte.

Schoenen Gruss Martin

"Axel Berger" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@b.maus.de...

Irgendwie ist es klassisch. Immer wenn im Web jemand rumtobt, der Energiesparlampenlicht mit naturwissenschaftlichem Gelaber schönreden will, demonstriert dieser Jemand eklatante Wissenlücken und verbreitet dieselbe Desinformation, der er selbst wohl aufgessen ist.

Axel, andere Leute sind klüger, Tageslichtweiss ist eben NICHT die richtige Lichtfarbe für künstliches Licht. Denn im künstlichen Licht ist es normalerweise nicht so hell wie im mittäglichen Tageslicht (von Ausnahmen abgesehen, wir haben hier eine Lichtraum mit 50000 lux, und viele Unternehmen sind auch tagsüber beleuchtet weil die Architektur so schlimm duster ist - über den Stromverbrauch regt sich dabei übrigens keine Sau auf, Hauptsache man hat die richtige Lobby).

Aber zu Hause im Wohnzimmer am Abend wenn es dunkel wäre, ist eine Lampe mit Tageslichtfarbe die falsche Wahl. Dass Leute sich bei 5500k nicht wohlfühlen, hat klare naturwissenschaftliche Gründe, die nur Leute wie du ignorieren (wohl sie sie nicht kennen und auf die Befindlichkeit von anderen Leuten schon immer geschissen haben).

Bei geringerer Beleuchtungsstärke wird eine andere Lichtfarbe als angenehm empfunden, und der Bereich der Lichtfarbe, die als angenehmem empfunden wird, wird immer kleiner.

Das Stichwort heisst Kruithof Kurve, und auch du solltest mal lernen, was es damit auf sich hat, damit deine Desinformation mal aufhört. Vielleicht begreifst du dann sogar, warum es in deinem Wohnzimmer so ungemütlich ist.

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(ja, sogar ein Link für Leuchtstofffetischisten)

Eine Glühlampe hat übrigens 2400 bis 2800K, ist also ideal für

50 - 500 lux, und damit die ideale Lichtfarbe für künstliche Beleuchtung im Wohnbereich (wo man kaum 1000 und mehr lux hat).

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Bei dem 1 lux einer LED-Schummerleuchte könnte man übrigens gleich eine rote LED nehmen :-)

Übrigens empfinden die allerwenigsten Leute das helle Sonnenlicht zur Mittagszeit (das Tageslicht) als angenehm, die meisten mögen das rötlichere Licht der Abend und Morgensonne lieber. Selbst das hätte dir mal auffallen können, wenn du Menschen beobachten würdest, statt gefährlichem Halbwissen aus der Lampenwerbung aufzusitzen, die das fahlweisse Licht welches die billigsten Phosphorschichten halt zufälligerweise ergeben, seit jahrzehnten schönreden wollen.
Manfred Winterhoff

Hallo,

Mart>> Axel, andere Leute sind klüger, Tageslichtweiss ist eben NICHT

Dort ist Tageslicht angesagt, auch oder gerade wegen der Farben.

Meine Digi-Knipsen beschweren sich zwar nicht, aber der sogenante Weißabgleich bei Glühlampen funktioniert nur suboptimal und ich bekomme im Blauen ein starkes Rauschen drauf. Beim konventionellen Zeichnen mit Stift und Pinsel sagen mir meine Augen unter Höhlen- licht (2700K): Ist doch eh alles gleich ... um dann bei richtigem Tageslicht mir Informationen ans Hirn zu senden die zu Erstaunen und Abscheu führen können.

Vorm Einschlafen benutze ich natürlich das Schummerlicht wenn ich mich und/oder meine LAG (Lebensabschnittsgefahr) bettfertig mache. Wenn wir uns aber gemeinsam am Zeichenbrett vergnügen wollen wir es doch etwas härter haben.

Mir geht diese ganze Diskussion langsam auf die Nerven. Die selbst ernannten Spezialisten für Licht die die ESL verteufeln, die so genannten Energieexperten die die konventionelle Glühlampe als des Teufels Beitrag zur Klimakatastrophe betrachten ... alles Spinner.

Ich bin Diplom Meteorologe, habe viele Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Bildverarbeitung, Strahlungsübertragung (Lichtausbreitung), Fernerkundung, grafischer Datenverarbeitung, gerafischer Gestaltung, Wahrnehmungsphysiologie, Elektronik, Beleuchtung (speziell die ganz kleinen Leuchtmittel) ... Über 10 Jahre konnte man sich da ganz ruhig und fachlich damit befassen, wurde bestenfalls verständnislos angeglotzt. Aber aktuell plappert jeder seinen Unsinn und spielt sich auf, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Ich hoffe die erste Aufregung legt sich bald.

Ich benutze die Leuchtmittel die passen! Konventionelle Glühlampen, ESL, LED ... Die Bilanz muss stimmen!

MfG

Uwe Borchert

Und genau deswegen kotzen mich solche Regeln an, die kein Mensch braucht.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

IIRC ist das ein Mißverständnis. Es findet durch den "Halogenlampen-Effekt" zwar ein Rücktransport des abgedampften Wolframs zur Wendel statt, was die Schwärzung des Glaskolbens verhindert, aber da das Wolfram irgendwohin auf die Wendel gelangt und nicht nur auf die dünneren, heißeren Stellen, die irgendwann durchbrennen, hat das auf die Lebensdauer der Wendel praktisch keinen Einfluß.

Hanno

Da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung schlecht informiert oder schlichtweg dumm ist (dazu gehört auch der Gewohnheitglaube an das vermeintlich "bessere" Glühlampenlicht), braucht es manchmal einfach Regeln.

Wobei ein hartes Verbot natürlich die schlechtest mögliche Form einer Regel ist, aber das ist nunmal der Preis des Brüssler Industrie-Lobbyismus....

Hergen

Hallo,

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Wenn die 40er Klar nicht mehr produziert werden kotze ich mit. Dann habe ich ein echtes Problem, an genau einer Lampe in der Wohnung. Das ist eine Kombination aus Flur und Kochnische. Da fliegt mir eine normale ESL innerhalb von wenigen Monaten raus. Das ist die Hochrechnung von einer anderen, wesentlich weniger gefährdeten Lampe, die es auch nicht so lange gemacht hat.

Da bräuchte ich eine ESL mit einer echten 9 vor der 27 oder notfalls 40, aber mit ganz vielen zulässigen Schaltzyklen. Das zubereiten von Essen unter einer 8xx ist etwas unappetitlich.

Im Zimmer und am Arbeitsplatz habe ich schon länger Röhren (2x8W, 4000K) und ESL (12W, 827), das ist sogar besser als konventionelle Glühlampen. Der Stromverbraucht ist niedrig, das Licht ist ausreichend. Aber in der Flur-Kochnischen-Kombi hat sich die 40er Klar, nackt, ohne Schirm und direkt unter der weißen Decke bewährt. Versuche mit einer angeblich 75W äquivalenten ESL mit 15W waren erschütternd. Diese entspricht unter den gegebenen Einbaubedingungen bestenfall einer konventionellen 25W in Matt.

Die einzig brauchbare Alternative wäre da eine 25W Hochvolt- Halogenlampe, aber (Hq-) ESL ist da definitiv unbrauchbar. Als ESL bräuchte ich da 927 (oder 940) mit mindestens 30W. Sowas habe ich bisher nicht gefunden, und bei 827 (840) gibt es da schon recht wenig Auswahl, 927 (940) ist aussichtslos.

MfG

Uwe Borchert

Hallo,

Hergen Lehmann schrieb:

Wie wäre es mit ein klein wenig Aufklärung? Nur die kleinsten Kleinigkeiten? Das zB eine 15 W ESL je nach Einbau einer 25 bis

40 W Klar entspricht? Das eine 12 bis 15 W ESL aber für ein kleines (Wohn-) Zimmer vollkommen ausreicht? Das man sich für das Lesen eine extra Lampe hinstellen kann? Und das diese dann (wegen des viel geringeren Abstands) wesentlich effizienter ist?

Und bitte nicht vergessen: Bei Intervallbetrieb sterben ESL sehr schnell, dann schlagen die Probleme bei der Entsorgung rein. Da sind 25/40 W Klar eindeutig die umweltfreundlichere Lösung.

Btw: Auch bei konventionellen Glühlampen gibt es drastische Unterschiede. Ich hatte da schon glimmenden E-Schrott vor Augen ... *kopfschüttel*

Verblödung mit Gegenverblödung zu bekämpfen ist irgendwie etwas seltsam, Findest Du nicht auch?

MfG

Uwe Borchert

Uwe Borchert schrieb:

Nö, ist bewährte Technik.

Gruß Dieter

"Hanno Foest" schrieb im Newsbeitrag news:wE8nm.158$ snipped-for-privacy@se2-cb104-9.zrh.ch.colt.net...

Zumal diese IRC beschichteten Halogenlampen recht ungewöhnlich brennen, die ganze Beschichtung streut das Licht milchig-weisslich, als ob nicht die Wendel das Licht aussendet, sondern der ganze Kolben, die Halogens haben sozusagen eine eingebaute Mattierung.

Sie kommen recht schnell auf Temperatur (unter 1 Sekunde) aber wenn man sie ausschaltet kann man bis 10 Sekunden die Wendel glühen sehen, die Infrarotspeicherung funktioniert also recht gut.

Manfred Winterhoff

Dieter Wiedmann schrieb:

Zeitgem=E4=DFes Beispiel: Staat, L=E4nder und Kommunen verschulden sich rettungslos. Politiker reden, wenn =FCberhaupt, dann von Steuererm=E4=DFi= gung. Und, man staune, es gibt viele Mitmenschen die diese Politiker auch noch w=E4hlen.

--=20 mfg hdw

Steht doch dick und fett auf den Verpackungen. Seit Jahren. "...aber die Glühlampe macht doch viiiiiel schöneres Licht und überhaupt sieht der ESL-Gnubbel in meiner Wohnzimmerlampe gar nicht hübsch aus."

"...aber der Halogen-Deckenfluter ist doch soooo schön billig!"

Es gibt spezielle ESLs für solche Zwecke (z.B. Dulux Facility). Und ja: in speziellen Fällen kann eine Birne kleiner Leistung trotzdem zweckmässiger sein.

Wie ich schon sagte: Harte Verbote sind meist die schlechteste Lösung. Und entscheiden tut die Industrielobby, nicht die Vernunft.

Hergen

In article , Axel snipped-for-privacy@b.maus.de (Axel Berger) writes: |>

|> Ich verstehe das nicht. Bei Glühobst gab es ja technische Gründe für |> diese Mischung aus Rotlichtbezirk und Lagerfeuerromantik, aber bei |> anderen Lichtquellen hätte ich gern ein neutrales Tageslichtweiß, nicht |> dieses rote Gefunzel.

Meine Echsen fühlen sich unter ihren Tageslichtstrahlern pudelwohl,

*ich* hingegen wollte diese Farbtemperatur nicht überall in der Wohnung.

Rainer

Hallo,

Hergen Lehmann schrieb:

Nein! Da stehen Mondwerte drauf: 15W ESL entspricht 75 W konventionelle Glühlampe. Was aber meistens falsch ist!

Häh? Sieht man den Gnubbel unter dem Lampenschirm? Oder hat man die Lampe so wie ich nackt, ist also gelernter Antiästhet? In beiden Fällen sollte das egal sein ...

Billig? Darauf stehst Du?

Stimmt. Die kosten im Laden aber IIRC zwischen 15 und 18 Euro. An die muss ich auch öfters denken. Wenn mich der Rappel mal packt werde ich mir eine zulegen.

Genau. Sogar oder gerade konevntionelle Leuchtmittel mit 25 oder 40 W.

Leider ist das so. Eine Qual für jeden vernunftbegabten Menschen, aber den restlichen 99% wohl nach deren Gefallen.

MfG

Uwe Borchert

So what? Übertreiben gehört in der Werbung zum Handwerk. Billiges Glühobst verspricht auch alles mögliche, dennoch brennen die Dinger schneller durch, als man gucken kann.

Die entscheidende Info ist: Man kommt mit sehr viel weniger Watt aus. Nur ist die scheinbar bei den meisten Leuten nicht so recht angekommen.

Keine Ahnung, beide Argumente habe ich von Glühobst-Fanatikern aber oft gehört.

Wer sagt, daß ICH darauf stehe? Komischerweise stehen die Mistdinger aber in jedem zweiten Wohnzimmer. :-(

Bei MIR gibts je nach Raum eine Mischung aus ESL und NV-Halogen, dazu eine tragbare 150W HQI-Leuchte, falls man mal WIRKLICH Licht braucht (oder im Winter wach werden will)...

Sollte sich aber in diesem Anwendungsfall bezahlt machen, denn da lebt auch Glühobst nicht so wirklich lange.

Hergen

*Axel Schwenke* wrote on Tue, 09-09-01 11:13:

Eben. Ich will es hell und ich will wach sein und mich konzentrieren können.

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