"cell phone" ist so weit ich weiß hauptsächlich in den USA gebräuchlich, hier in UK sind "Handies" ausschließlich "mobile phones". Wobei man sich heutzutage[tm] das "mobile" davor auch schon oft spart - Festnetz ist ja soooo von gestern ;)
Ab und zu wird auch mal "handset" verwendet, wenn es um das Gerät an sich geht ("renew your contract and get a new handset").
HTH & schöne Grüße,
Robert
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W
Wolfgang Allinger
Nä, glaub ich nicht, die mit dem "woll" wohnen in dem langen Tal der Wupper und hängen ihre Strassenbahn zum trocknen auf!
Nae, nix, dat hamse in Doatmund imma so benutz, woll. Sogah inne Kiache vonne Kanzel runta.
Die Wuppertaler und m.W. auch einige Clans aus dem Sauerland treiben es noch weiter: "wonnich, woll?"
Gruesse, Joerg
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L
Lund-Nielsen, Jorgen
Holger schrieb:
Oder das "Handy", was der
Das Worte Handy (-ie), für "handliche Sprechfunkgeräte" ist gar nicht soo neumodisch wie man immer denkt, und stammt aus den USA ( Motorola 1940), Bosch (SEL ist der Hersteller) hat 1991 sein Tragetelefon "Handy C9" genannt,Loewe 1992 seine Bimmelbüchse "HandyTel 100". Manchmal verbleiben die Gerätenamen im Gedächtnis. Hier nachzulesen:
Soo schlimm finde ich das Wort gar nicht..
Jorgen
J
Joerg
Das haben die aber an den Haaren herbeigezogen, da muessten die Leute das Wort Handy oder Handie ja auch in Amerika benutzen. Selbst Handie-Talkie kennt niemand hier, Walkie-Talkie natuerlich schon.
Aehnlich koennte man dann auch argumentiern dass die Redensart "Gib mir mal ein Tempo" auf einen Lieferwagen zurueckzufuehren ist an den sie nur noch aeltere Semester unter uns erinnern:
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Gruesse, Joerg
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R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Das SEL war das ESM-340. Außerdem war mein 2m-Handfunkgerät 1986 auch schon ein Handy, unter uns Funkamateuren war es gängig, zu Verabredungen zu sagen, "ich nehm' das Handy mit, treffen wir uns auf der 145.425" oder so.
-ras
Ralph A. Schmid
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R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Wie gesagt, bei uns in den 80ern mit dem massenhaften Aufkommen bezahlbarer UKW-Handfunken wie Icom-IC2 gängig.
-ras
Ralph A. Schmid
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D
David Kastrup
Wenn ich mich recht erinnere, hat seinerzeit Hagenuk ganz wesentlich mit einer massiven Werbekampagne die Verwendung von "Handy" für Mobiltelefone in Deutschland propagiert.
David Kastrup
J
Joerg
Bei uns hiess das Handfunke. Aber unser OV liegt ja auch in Suedschweden und Eurer in Palermo-Nord :-)
Gruesse, Joerg
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A
Axel Berger
Lund-Nielsen, Jorgen wrote on Fri, 11-05-27 14:16:
Ich finde viel lächerlicher als damit, Muttersprachlern gegenüber mit denglischen Worten "englisch" sprechen zu wollen, kann man sich kaum machen.
K
Klaus Butzmann
Am 27.05.2011 16:15, schrieb Joerg:
Tempo Hanseat, Vial & Sohn Tempo-Werk GmbH Hamburg-Harburg.
...Zweizylinder-Zweitaktmotor mit Umkehrspülung... ...eine im Ölbad laufende Triplexkette...
Ich hab hier so eine Orischinol Betriebsanleitung: Kaufbeleg vom 10. Januar 1952, Fahrgestellnummer 448 823, Motor Nr. TE 104 292.
Meine Güte muss ich alt sein :-)
Butzo
J
Joerg
Noe, da fahren noch welche von:
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Die Nachbauten mit Einzylinder-Diesel wurden m.W. bis vor rund 10 Jahren gebaut:
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Das aelteste von mir mal gefahrene Auto ist auch nur zwei Jahre juenger:
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Gruesse, Joerg
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H
Horst-D.Winzler
Ich erinnere mich nur an "Funke". Muß dann wohl am Nord-Süd-Gefälle liegen?
mfg hdw
M
Myn Seudop
Zum Glück sehen das nur verbissene deutsche Sprachfanatiker so. So haben Engländer kein Problem damit, deutsch klingende Vokabeln in ihrer Sprache zu erfinden. Ist das nicht uber-cool? Die doofen Deutschen hingegen würden am liebsten dafür sorgen, dass ihre Datennetzheimatseiten von Netzwarten gewartet werden.
Myn
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Keine Ahnung; aber das muß später gewesen sein, 1986 gab es sowas noch nicht.
-ras
Ralph A. Schmid
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J
Joerg
Naechsten Freitag grillen wir wieder Brats. So heissen die hier, weil wir kein Wort fuer Bratwurst haben. Ist das jetzt Edeutsch?
Ja, ja, ich weiss dass der lupenreine Ausdruck dafuer Rostwurst waere aber das hat in meiner alten Heimat Westfalen und auch im Rheinland niemand gesagt.
Gruesse, Joerg
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K
kmk
=BCber mit=20
Deutsch hat schon immer massenhaft Worte aus anderen Sprachen auf unterschiedlichste Weise =C3=BCbernommen, resorbiert, integriert,=20=
assimiliert und sonstwie verhackst=C3=BCckt. Schau mal auf die Herkunft= =20 der Wortst=C3=A4mme in den Verben des vorherigen Satz. Teils kamen die=20=
st=C3=A4rksten Einfl=C3=BCsse aus dem Latein, teils aus Griechisch, tei= ls=20 franz=C3=B6sisch und im Moment eben Englisch. Es w=C3=A4re geradezu ahi= storisch,=20 wenn Deutsch mit diesem Einbau aufh=C3=B6ren w=C3=BCrde. Eine lebendige= Sprache=20 ver=C3=A4ndert sich.=20
Ich dachte sowas machen nur chinesische Fahrzeughersteller und so ... :-)
SCNR, Joerg
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H
Horst-D.Winzler
Das ist zwar richtig, trifft aber nicht den Kern. Wie kann denn sonst erklärt werden, wenn in deutschen Texten präzise deutsche Bezeichnungen durch offensichtlich bisweilen nicht richtig verstandenen englische Bezeichnungen ersetzt werden? Erklärt werden kann dieses, an die englische Sprache "anbiedernde" Verhalten, nur durch die zwei verlorenen Kriege. Wobei die letzte Niederlage noch total war. Hinzu kommt das Traum der KZ Greul und nicht nur die. Sich unter diesen Bedingungen zum Deutschen zu bekennen, erfordert durchaus Rückgrat. Und genau hier hapert es, am nötigen Rückgrat sich zu der ganzen Skala der deutschen Kultur zu bekennen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Besiegte die Sieger in (fast) allem imitieren. Man möchte ja irgendwie auch zu den Sieger gehören. Menschlich durchaus verständlich. Nur Verdrängtes knallt einem immer wieder zwischen die Beine. Oft wenn manns am Wenigsten erwartet. Deutsche sollte mit ihren Englischkenntnissen gegenüber Engländern etwas zurückhaltender sein. Nicht selten, verstehen die nämlich sehr gut Deutsch ;-) Und die empfinden die deusche Affinität alles und jedes bei jeder denkbaren und undenkbaren Gelegenheit in Englisch ausdrücken zu wollen, nicht selten, als zumindest sprachlich peinlich.
mfg hdw
J
Joerg
Griechisch ist derzeit vermutlich nicht so populaer ;-)
Dann haben wohl fast alle nach USA ausgewanderten Deutschen Rueckgrat. Woher kommen dann immer diese %^&*#!! Bandscheibenprobleme?
Eine Kostprobe:
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Etliche Amerikaner, selbst ohne jeglichen Tropfen alemannischen Blutes in der Ahnenreihe, holen jeden Oktober die Lederhosen aus dem Schrank. In der Hoffnung dass man noch reinpasst, natuerlich :-)
Das geht weit ueber USA raus. Wer oefter mexikanische Musik hoert weiss dass die Bayern noch in ganz andere Laender vorgedrungen sein muessen.
Bei den juengeren Generationen aber kaum noch.
Ok, dann einigen wir uns neutral auf Spanisch? Fuente de corriente klingt eh schoener als current source oder Stromquelle :-)
Gruesse, Joerg
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