Wasserkraftwerke - konstante 50Hz

Jul 26, 2007 98 Replies

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Dazu erklärten sie uns damals, daß bei Nacht, also verbrauchsarmen Zeiten, die Generatoren als Motoren eingesetzt würden und Wasser nach oben gepumpt würde.

Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ, PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken: http://www.satgerd.de/

Für Energieübertragung durch Meereskabel eignet sich HGÜ erheblich besser, als die sonst üblichen 50 Hz. Der Grund sind die unvermeidbaren Verluste durch Abstrahlung in das Dielektrikum "Meerwasser". Deshalb ist auch das Ostseekabel, dass Skandinaviens Überschüsse an Wasserkraft nach Mitteleuropa leitet eine Gleichstrom-Übertragung. (Siehe de Link von Uwe)

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
*Matthias Weingart* wrote on Thu, 07-07-26 16:23:

Stimmt. Wenn 1300 MW ungeplant ausfallen kann das durchaus zum Netzzusammenbruch und Massenerfrierungen führen.

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de... ..

ankommen.

Hi, wos gerade um französische Nepptech geht, weiß einer, was aus dem Faltträger geworden ist? Diesem zum Hubschrauberträger umkonstruierten Kreuzfahrer, dessen Radar zuviel Strom brauchte? Bauen die das jetzt fertig?

mfg, gUnther
*Artur* wrote on Thu, 07-07-26 21:49:

Bei unserer Schule steht eine Heizungssanierung an und um die Grünen zu befrieden oder um die Ratsherren so zu beschäftigen, daß sie von dem, was er sonst tut, nichts mehr mitbekommen, hat unser Bürgermeister alle möglichen Anbieter zu Vorträgen eingeladen. So einer war auch dabei - Palmöl aus frisch kahlgeschlagenen Tropenwäldern inklusive.

Axel Berger schrieb:

Was hat jtzt Aplmöl mit Tropenwäldern zu tun?

-- Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN | Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL | F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN | | / \ |

Ölpapierisolation...wer hätte das gedacht?! Die alten Methoden waren eben doch nicht die Schlechtesten.

Andreas Bockelmann schrieb:

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Das war einfach...

Tschüs,

Sebastian

Wie unser alter Prof damals immer sagte: "Das 75 Jahre alte Kunststoff-Kabel müssen Sie mir erst mal zeigen, Ölkabel sind teilweise wesentlich älter".

Unde rder Spruch ist ca. 15 Jahre her.

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Ja, eh klar :-) Wußte aber nicht, daß sowas auch noch gefertigt wird.

Timo Schlick schrieb:

Hallo,

der Knackpunkt ist ja das das Kabel nicht überall direkt im Meerwasser liegt. Innerhalb der Trave ist es in Rohren verlegt und in der Ostsee ist es in Küstennähe wo es durch Ankerwürfe gefährdet wäre in den Boden eingepflügt.

Bye

Kai-Martin Knaak schrieb:

Hallo,

die Verluste durch Abstrahlung in das Dielektrikum "Meerwasser" könnte man ja durch Verlegung von Koaxialkabeln mit geerdetem Schirm vermeiden, aber in beiden Fällen bleibt das Problem der sehr hohen Kabelkapazität und der dadurch verursachten Blindleistungsverluste im Kabel. Die maximale Länge von Erd- oder Seekabeln für Drehstrom wird durch die Blindströme beschränkt wenn der fliessende Blindstrom gleich dem maximal zulässigen Strom im Kabel wird, für einen Wirkstrom ist dann keine Transportkapazität mehr übrig.

Bye

Im Inselbetrieb stellt man über den Erregerstrom die Spannung ein, netzparallel die Blindleistung.

HTH

Manfred W.

Das hast Du falsch in Erinnerung. Frequenz: Antriebsleistung Spannung / Blindleistung: Erregerstrom

mfg

Manfred W.

Am 26.07.2007, 17:37 Uhr, schrieb MaWin :

Es ging mir nicht um AKWs im besonderen, sondern darum, dass man auch Kraftwerke braucht, deren Primärenergie stets verfügbar und dosierbar ist. Bei Wind und Sonne hat man den Primärenergieeinsatz einfach mal nicht in der Hand. Nicht mehr und nicht weniger.

Soweit klar. Neben der technischen Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlage(n) als solches geht es aber insbesondere um die handhabbare Verfügbarkeit der Primärenergieträger.

Ansgar

Mails an die Adresse im Header erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf! Mails to the address given in the header may or may not reach me - useful address will be given when reqired!

Am 29.07.2007, 00:45 Uhr, schrieb Andreas Bockelmann :

Wird da das Öl nicht langsam mal ranzig?

SCNR

Ansgar

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"Ansgar Strickerschmidt" :

Doch geht. In Spanien gibt es ein thermisches Solarkraftwerk, dass extra einen Tank hat, in dem Wärme zwischengespeichert wird, um auch nachts kontinuierlich Energie liefern zu können. (Hat auch den Vorteil, das die E-Anlagen nur für die halbe Leistung ausgelegt sein müssen). (Kann auch sein, das es gerade gebaut wird, so genau erinnere ich mich da grad nicht). Wolkig ist es dort eher selten...

M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

Wed, 01 Aug 2007 11:26:53 +0200, Ansgar Strickerschmidt:

Deshalb ist es nicht dumm, haufenweise, dezentrale BHKWs zu installieren. Die laufen in erster Linie dann, wenn Wärme gebraucht wird - und das ist besonders dann der Fall, wenn wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht - ergänzt sich also perfekt mit solarer Stromerzeugung. Wenn man ausserdem vorsieht, daß ein großer Teil dieser BHKWs ferngesteuert eingeschaltet und geregelt werden können, kann man damit auch sonst Lücken im Energieangebot füllen.

Leider werden immer noch jede Menge Wohn- und Gewerbegebiete oder große Gebäude errichtet, ohne die Option auf Wärme-/Stromversorgung per BHKW überhaupt zu prüfen.

Man müßte nur wollen...

Andreas

Die Anpassung erfolgt über den Anstellwinkel der Rotorblätter und hat Regelbandbreiten im einstelligen Sekundenbereich. Es wurde sogar experimentiert, wie beim Hubschrauber während der Umdrehung ständig den Anstellwinkel anzupassen und so den Windgradienten zwischen unten und oben zu kompensieren. Soweit ich weiß wird das aber (noch?) nicht in real zur Energiegewinnung eingesetzten Anlagen eingesetzt. Du schriebst nicht von Windböen, also kurzfristig stärkerem Wind, sondern davon, dass die Rotoren bei Null Wind als Riesen-Ventilator arbeiten würden. Nun sind solche Windverhältnisse bei denen der Wind schlagartig nachlässt zwar nicht undenkbar, aber doch sehr, sehr selten. Falls Du häufiger mal im Urlaub mit dem Segelboot unterwegs bist: Hast Du jemals erlebt, dass dass der Wind so schnell nachgelassen hat, dass die Segel von der flaschen Seite angeströmmt wurden und als Bremse wirkten?

Je nach Hersteller (z.B. Enercon) haben die WEAs gar kein Getriebe. Sie laufen auch nicht netz-synchron. Ob die Getriebe-Anlagen die eine Ganschaltung haben, habe ich noch nie gehört. Es erschein mir eher unwahrscheinlich. Eine WEA ist schließlich kein Auto. Die Einspeisung läuft über entsprechend den momentanen Betriebsparametern angepasste Wechselrichtung. Mit anderen Worten, wie schnell die WEA auf geänderte Betriebsparameter reagieren kann, egal ob nun das Netz muckt, oder der Wind bockt, ist alleine eine Sache der Leistungselelektrik. Für den Fall, dass die Leistung aus welchen Gründen auch immer spontan nicht vom Netz aufgenommen kann, gibt es eine lokale Last. Dort kann im Bedarfsfall kurzfristig die volle Anschlussleistung in einer lokalen elektrischen Last versenkt werden. Das heitzt dann die Umgebungsluft. Diese lokale Last kann übrigens auch ferngesteuert aktiviert werden. Das erghöht die Elastizität mit der das Netz auf Störungen reagieren kann. Auf diese Weise tragen die Windernergieanlagen entgegen anders lautenden Gerüßchten zur Netzstabilität bei.

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

"Kai-Martin Knaak" schrieb im Newsbeitrag news:f8splb$uq5$ snipped-for-privacy@asmodis.mb-net.net...

Sicher. Bei 1% neu moderneren.

Es gibt eine mittlere Windgeschwindigkeit, und jede Boe bewirkt, dass es auch Momente niedriger Geschwindigkeit gibt, als der Rotor gerade hat. Und da die meisten Rotoren netzsynchron laufen und nicht so schnell per Getriebe umgeschaltet doer ausgekuppelt werden, laufen damit Rotoren auch durch Strom angetrieben als Ventialtor.

Ist halt so.

Sicher gibt es auch welche mit Umrichter.

Selbst Kinder haben davon schon gehört

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Hier steht ein ganze Wald von solchen Windkraftanlagen

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

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