Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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Hallo allerseits

Nachdem ich mich in letzter Zeit etwas mit Hifi beschäftigt. Dort wird ein
möglichst linearer Verstärker an möglichst lineare Boxen angeschlossen und
man hofft das was ordentliches herauskommt. Im Kern eine klassische
Steuerung der Boxen.

Als Ingenieur frage ich mich nun, warum man nicht den Regelkreis (Feedback
im Verstärker) bis hinter die Boxen zieht? Ein (Richt)Mikrofon vor der Box
würde die Schallwellen (oder ein Wegsensor die Bewegung der Membran) messen
und damit wieder an den Verstärkereingang zurückkoppeln. Damit könnte man
dann das Ein- und Ausschwingen verkürzen (Wenn das Signal weg ist könnte man
die Box "aktiv bremsen"), außerdem wären Nichtlinearitäten bekämpfbar.

Idealerweise könnte man mit dem Ansatz auch die Nichtlinaritäten in den
Schallreflexionen des Raumes bekämpfen?

Wäre sowas möglich? Welche probleme seht Ihr? Geld scheint ja bei "Hardcore"
Hifiisten kein Thema zu sein, außerdem kostetn ja "lineare" Dinge auch viel
Geld. Und nicht zu letzt warum macht es keiner?

Ansgar







Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
Ansgar schrieb:

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So etwas gibt es. Frag mich nur jetzt nicht, von welcher Firma. Is schon
lang her, daß ich darüber was gelesen hab.

lg

Erich

--
"Und hier meine lieben Usenetter seht Ihr die legendäre
telekabel.tratsch. Ein gar eigenartig Völkchen, die sich Sigs als
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Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
Phillips hat in den 70ern (des letzten Jahrhunderts) =

mal Boxen mit aktiver Membranregelung gebaut, FC%ber eine Art Mikro /
Beschleunigungsaufnehmer) damals hochgelobt, aber wieder verschwunden.

Prinzipieles Problem, so eine Regelung, auf Grund der Totzeiten
(Laufzeiten ) =

und Echos stabil zu kriegen. =


GrFC%DFe

Markus Greim





Erich Hofbauer wrote:
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nnte man
mpfbar.

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
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Hm? Kann ich so nicht gelten lassen, mein alter CD303
funktioniert einwandfrei und der Klang ist immer noch
hervorragend.

 Gerrit

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
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Dafuer aber 2 Wandler (TDA1540), 4x Oversampling und diverse analoge
Filter um die 16Bit noch zu erreichen anstatt einem gemultiplexten
16Bit Wandler der nicht unbedingt wirklich 16Bit hinbekommen hat.
(So zu finden in den ersten Playern aus Japan)


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Beim CD303 und dem CD371 hier funktionieren noch alle Segmente.
Ich habe noch nicht nachloeten muessen. Wobei

 Gerrit

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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... was aber auch egal war, da es auf vielen CDs auch mit der Auflösung
gemangelt hat. Die ersten PCM-System, die auf 44.1 kHz liefen, hatten nur
14 Bit Auflösung, was an sicht nicht schlimm gewesen wäre, wenn man damals
schon Dithering bei der Nachbearbeitung eingesetzt hätte.

Norbert


Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage



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Im PA Bereich gibts das seit Jahren, nennt sich Prozessor PA. Im Hifi
Bereich dürfte es billiger sein, die Lautsprecherfertigung zu
kontrollieren. Wirklich gut funktionieren könnte das nur bei einem
System, das keine Echtzeit-Rückführung hat, sondern aufgrund der
Messdaten ein Verzerrungsmodel vorausschauend anwendet. Ansonsten
funktioniert das wegen der Verzögerungszeiten nur bei niedrigen
Frequenzen. Das Entzerrungsmodel vorausschauend gut zu modellieren
dürfte aber ganz schön anspruchsvoll sein. Aber sicherlich nicht
unmöglich. Irgendwann wird das sicherlich möglich sein.

- Carsten

--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
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Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

[snip]
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War alles schon da gewesen: Ich habe das vor über 20 Jahren mal auf
der Hannovermesse gesehen/gehört, vorgeführt von einem Herrn Pfleid.
Vgl.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item33%34981588

Außer Lautsprechern gab es auch "Verzerrer" für Kopfhörer. Damals
wurde das ganze mit Analogrechnern gemacht, die noch etwas unzu-
reichende Genauigkeit, Triftprobleme etc. hatten. Leider gibt es
wenig Informationen im Internet darüber.

Norbert


Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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Alles schon dagewesen, bekanntester Vertreter ist wahrscheinlich
Backes&Müller.

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Nein, das geht nicht, weil man über eine Membranamplitudenregelung
natürlich nicht das Schallfeld beeinflussen kann. Mal abgesehen
davon, kann man das Schallfeld gar nicht (einfach) erfassen.

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Man versucht die Nichtlinearitäten den Bauteils gegen die des
Sensors zu tauschen. Das lohnt sich nur, wenn die Nichtlinearitäten
des Sensors sehr viel kleiner als die des geregelten Bauteils sind.
In diesem Fall wird der Aufwand für den Sensor dann ähnlich hoch,
wie der für den eigentlichen Lautsprecher und in den meisten Fällen
bekommt man ein besseres Ergebnis, wenn man von vornherein einen
besseren Lautsprecher nimmt/baut. Ein weiteres Problem ist die
Reduzierung der Bandbreite, weil es ja nur in einem Bereich
funktioniert, indem der Lautsprecher noch wesentlich schneller als
sein Nutzsignal ist. Von daher ist es eigentlich nur im Bassbereich
überhaupt sinnvoll möglich. B&M benutzt dann 4- oder 5-Wege-
Lautsprecher und fängt sich jede Menge andere Probleme ein.

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Offensichtlich überwiegen die Vorteile nicht, sonst würde man es im
ProAudio-Bereich machen.

Gruss
Benjamin

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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ProAudio besteht nicht nur aus PA.

Gruss
Benjamin

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
Hallo!


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Macht man, mit Servomotoren:
www.servodrive.com
www.servodrive.com/BassTech.Motor-Color.jpg


Christoph

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage



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Das ist eine spezielle Subwoofertechnik, das hat nichts mit Prozessor
PAs zu tun.

- Carsten

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Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
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Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
[...]
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Das ist nicht so recht einzusehen. Ein Wegsensor (optisch oder als
induktiver Sensor) ist grundsätzlich recht preiswert - wenn er beim
Lautsprecherdesign mit berücksichtigt wird.

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ACK.

Sinnvoll ist eine solche Regelung sowieso nur in Verbindung mit
"Aktivboxen", d.h. Verstärker im Lautsprecher, möglichst nach Kanal
getrennt. Sonst hat man noch mehr Kabel herumliegen, fängt sich Störungen
ein ....

[...]
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Gruss Klaus




Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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Der induktive Sensor muss aber in den teuersten Bereich, den es beim
Lautsprecher gibt, nämlich den Magnetspalt und das Feld in dem
Bereich ist nicht wirklich konstant. Ausserdem kann der induktive
Sensor als Bewegungssensor keinen Offset messen.

Und der optische Sensor - wo soll der hin?

Gruss
Benjamin

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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Achso, ich dachte jetzt, Du meinst die klassische Methode mit der
"Sensorspule" im eigentlich Antrieb...

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Unschön ist, dass man dabei die Polkernentlüftung verliert. Dann
muss man die Membran perforieren. Die angekoppelte Masse kann man
wohl zumindest im Bassbereich verschmerzen.

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Wenn man den richtigen Sensor kriegt, wieso denn nicht?

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Von vorn ist nicht gut, eine gewisse Ansehnlichkeit muss schon
erhalten bleiben.
Man könnte aber im Grunde durch die Polkernbohrung hindurch messen.
Ich bleibe aber dabei, dass der Entwicklungsaufwand beträchtlich
ist.

Gruss
Benjamin

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
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Ne, Biegewandler.


Ja, das schon. Nur wird bei herkömmlichen Lautsprechern ja auf Teufel
komm raus die Membran versteift um genau das zu verhindern. Da ist das
ein ungewollter Effekt der den Klang auch nicht gerade verbessert.
Was den reinen Biegewandler angeht, empfehle ich ein Studium der
Wasserfalldiagramme und der Impulsantwort. Da liegen Welten zwischen
normalen Lautsprechern und dem Biegewandler. Beim Biegewandler werden
weder voreilende noch nacheilende Kräfte gespeichert, d.h. weder pot.
Energie (Feder) noch kinetische Energie (Masse).


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Zweifelsohne hat jedes derzeit bekannte Schallerzeugungssystem einen
Ein- und Ausschwingvorgang. Ein Masseloses System kenne ich zumindest
nicht.
Deswegen schrieb ich ja auch: "die das ÜBLICHE Ein-/Ausschwingen nicht
kennen".
Ich wollte nur aufzeigen, dass das was das Nachregeln bringen soll,
besser mit idealeren Wandlern geht.

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du definierst anscheinend Räumlichkeit anders als ich. Ich meine nicht
die Rundumschallabstrahlung, sondern die präzise Ortung von
Instrumenten. Ich habe gut 10 Jahre lang alles was Namen hat und teuer
war durchgehört und einiges davon gekauft. Richtige Räumlichkeit habe
ich aber erst mit den Manger-Wandlern erlebt. Die Erklärungen die
Manger selbst dazu abgibt habe ich erst nach dem Hörerlebnis bekommen
und passen durchaus zum gehörten. Manger erklärt das ja so, das er
behauptet herkömmliche Lautprecher haben Einschwinggeräusche die die
Ortung erschweren. Tatsache ist das der Mensch sehr kurze Geräusche
(!) sehr gut orten kann. Manger behauptet nun das die Information über
den Standort (laut Manger das Einschwinggeräusch des
Musikinstrumentes) durch diese Einschwinggeräusche verwässert wird.
Folglich geht es dabei nicht darum das irgendwelche Sinustöne durch
das Einschwingen verloren gehen, sondern Geräusche, die sehr gut
geortet werden können.

Der Raum selbst mach viel im Frequenzgang und Raumhall aus, aber wenig
an zuvor beschriebener Information. Ich habe die Wandler schon zu
Studentenzeiten in einem kleinen Zimmer und heute im 60m2-Wohnzimmer
betrieben. Die Räume klingen sehr unterschiedlich, die Instrumente
stehen aber bei Stücken die über die nötige Aufnahmequalität verfügen
immer noch in etwa da wo sie auch schon beim Hören in der Studi-Bude
standen.

Um eines gleich klar zu stellen: du wirst bei meiner Anlage keine
großen High-End-Namen finden, kein übliches VooDoo, sondern nur
Baumarktkabel und funktionalles Equipment. Einziger Luxus ist eine
aktive Weiche + zwei Entstufen dahinter.
Wenn dich das nicht überzeugt lade ich dich gerne zu einem
ausführlichen Hörtest ein, denn alle Teorie ist grau! Übrigens: Man
kann sich bei Manger auch ein Boxenpaar zum kostenlosen Hörtest nach
Hause kommen lassen.

Gruß,

Heiko

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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<Garfield>
Das war ein Witz, du Dödel!
</>
Ich sehe nicht ganz die theoretische Überlegenheit von
Biegeschwingern gegenüber Kolbenschwingern. (Elektrostaten sind
beidem theoretisch aber sehr wohl überlegen.)

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Aber mitnichten! Gute Lautsprecher werden im Gegenteil so designt,
dass die Pappe sauber in den Biegewellen"modus" aufbricht. Auf
Deibel komm raus steif machen, kann man nicht und geht auch gar
nicht, weil praktisch alle Werkstoffe in den hier verbauten Dicken
ab einer bestimmten Frequenz butterweich werden.

Quoted text here. Click to load it
Klang&Ton 1/2003 Seite 19
Anhand der Diagramme müsste man den Lautsprecher, von dem die
Diagramme stammen, für einen schlechten weil völlig unterdämpften
Mitteltöner halten. Wenn man bedenkt, dass das verwendete Messystem
Zerfallsspektren allerübelst glättet so, dass man die normalen
kleinen Ausreisser gar nicht sieht, wird das Ergebnis noch
schlechter. Natürlich ist Aussagekraft von Zerfallsspektrum und
Sprungantwort bei Lautsprechern nahezu sinnleer, aber ich hatte ja
nicht damit angefangen.
Obwohl wirs davon nicht hatten: Der Manger klirrt wirklich säuisch,
das kann fast jeder (Quasi-)Kolbenschwinger besser.

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Beim Biegewellenwandler gibt es massebehaftete Flächenstücke, die
sich in Bewegung befinden, also speichern die logischerweise eine
kinetische Energie.
Jedes Flächenstück ist beweglich mit seinen Nachbarn verbunden, der
Urzustand ist eine plane Fläche. Will sich ein Flächenstück nun aus
der Fläche herausbewegen, muss sich das Material dehnen. Diese
Dehnung erzeugt eine wirksame Federkraft, daher gibt es auch eine
potentielle Energiespeicherung.

Beim Elektrostaten gibt es dagegen nahezu keine Federwirkung und die
bewegte Masse besteht praktisch nur aus der Luftlast der Membran.

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Ionenhochtöner.

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Das hab ich schon verstanden. Aber der Manger ist hier einem
Kolbenschwinger weder theoretisch noch praktisch überlegen. Der
Unterschied zwischen den Prinzipien ist einfach nicht so wesentlich,
wie es den Anschein hat.

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Ich definiere Räumlichkeit, so wie es üblich ist und habe auch
gleich ein passenderes Wort mitgeliefert: Raumabbildung.

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Raumabbildung lässt sich auf konkrete Eigenschaften zurückführen:
-Ort und Anordnung der Schallquellen
-Eigenschaften des Raums (Modenverteilung, Diffusion, Initialzeit)
-Dispersion des Schall (horizontales und vertikales
Abstrahlverhalten, Nebenkeulen, Formantbereich über eine
lokalisierbare Schallquelle usw.)

Wenn das optimal ist, kann man sich in Grenzbereiche wie "zeitliche
Auflösung" bewegen.

Ansonstens wäre ich vorsichtig, Deinen Höreindruck auf "zeitliche
Auflösung" zurückzuführen, dazu gibt es einfach zu viele
Freiheitsgrade.

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...sind fast durch die Bank reichlich abwegig.

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Schade, dass der Herr Manger das einfach so behauptet und dann
anstatt von Argumenten, den Leuten seine Lautsprecher vorführt und
sagt, dass die keine Einschwinggeräusche verursachen und deshalb
viel geiler sind. Er beisst sich an einer Stelle fest und lässt alle
anderen Details unter den Tisch fallen.
Scharlatane handhaben das so und dafür sollte sich der Herr Manger
eigentlich zu schade sein.

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Ortung ist ein ganz anderes Thema. Für eine gute Ortung muss das
menschliche Gehirn interaurale Laufzeit- und Spektralunterschiede
sehr gut analysieren können, wobei letztere durch die Schallbeugung
und -brechung um den Kopf herum entstehen und erstere durch den Weg
um den Kopf. Die Zeitauflösung bei interauralen
Laufzeitunterschieden geht in den Mikrosekundenbereich, während die
übliche Zeitauflösung des menschlichen Gehörs eher im
Millisekundenbereich liegt.

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Wie soll das Einschwinggeräuschh den Standort maskieren? Dass
Abstand, Grösse oder sogar Art von Instrumenten nicht korrekt
wiedergegeben werden, ist möglich bis üblich, allerdings sind das
Frequenzgang- und Abstrahlfehler.

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Wovon willst Du mich überzeugen? Von Mangerwandlern? Kriegst Du
Provision oder was für ein Interesse solltest Du daran haben?
Jedenfalls wirst Du damit keinen Erfolg haben - ich hab schon welche
gehört und nicht für mich geeignet befunden. Aber meine
Traumlautsprecher sind eh nicht käuflich zu erwerben.

Auf der anderen Seite will ich Dich auch nicht von Mangerwandlern
abbringen oder sie Dir schlecht machen. Wenn Du damit glücklich
bist, freut mich das für Dich, dann brauchst Du aber keine
abgehobene Begründungen, weshalb Deine Lautsprecher so toll sind. Es
gibt keine "königlichen" Eigenschaften bei Lautsprechern, die einen
solchen über alle anderen erheben, das kann Dir jeder ehrliche
Entwickler sagen. Auch der Mangerwandler ist letztlich nur ein
Lautsprecher...

Gruss
Benjamin

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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Na, das könnte doch die gute Ortbarkeit schon einmal erklären!

SCNR

Lars

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage
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Kann ich nicht beurteilen, da ich weder Lautsprecher entwickle, noch
welche selber mittels High-Speed-Kamera beobachtet habe. Die
Erläuterungen Mangers sind/waren mir aber sehr einleuchtend und sehr
passend zu dem was ich selbst als Höreindruck tagtäglich erlebe.

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Habe ich nicht gelesen, da das ich mich damit seit ich die Mangers
habe nicht mehr mit beschäftige. Bin nach langer Suche jetzt einfach
nur noch zufrieden.

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Naja, die Sprungantwort und die dabei zu sehenden (zumindest in den
Diagrammen Mangers) mehrfachen Ein-/Ausschwingvorgänge sind zu hören
(laut Manger), das ist da einzige was mich daran interessiert.

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Beleidige mir hier bitte nicht die Tierwelt. Für mich ist das der
natürlichste Lautsprecher und allround-geeignetste, weil einfach fast
frei von Effekten und daher kein Gefühl das man sich irgendwann
"eingehört" hat.
Die Isophon Indigo die ich vor ca. 13 Jahren mal hatte und die ganzen
anderen in ähnlicher Preislage die ich in allen möglichen
High-End-Studios über Jahre hinweg gehört habe, haben mich auf jeden
Fall nicht so nachhaltig überzeugt wie die Manger.

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Die Energiespeicherung habe ich nicht bestritten. Ich habe nur
behauptet das sie geringer ist.

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Schön, aber ein Elektrostat ist mir viel zu empfindlich in der
Aufstellung und nicht für mein gesamtes Musikmaterial geeignet (war
zumindest damals in den Studios so).

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Das ist aber nur ein Teil eines Systems (gut, der Manger auch, aber
die untere Grenzfrequenz des Mangers ist da zumindest günstiger).


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Dann ist deine Definition ja quasi mit meiner gleich.


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Klingt ja alles toll, aber praktisch hat mich, was die Räumlichkeit
angeht, bis jetzt sonst nur noch der Elektrostat überzeugt, der dann
aber extrem kritsch in der Aufstellung war. Die Manger sind es nicht.

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Ok, aber das scheint mir bei deiner obigen Auflistung noch die einzige
Konstante zu sein. Das meiste andere ist außerhalb der Box und dazu
ist mir die Abbildung der Mangers jetzt einfach zu
Aufstellungs-unempfindlich...

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Für mich sind die durchaus einleuchtend. Das derartige Angaben
idealisiert sind - keine Frage. Aber so völlig falsch kanns auch nicht
sein, weil das was da geschrieben wird zu meinem Höreindruck paßt.

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tut er das? Könnte ich so nicht behaupten. Das Info-Paket das Manger
verschickt umfaßt reichlich fremde Testberichte (auch Klang&Ton) und
auch die sind eigentlich immer sehr positiv. Die Informationen sind
IMHO weitaus umfassender als nur am Ein-/Ausschwingverhalten zu
verharren.

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Ein TOLLER Vergleich! Da fallen mir eher die hunderten von
High-End-Studio-Besitzer ein die mir die tollsten Voodoo-Sachen
vorgeführt haben, bei denen ich meist keine Verbesserung hören konnte.
Bei den Lautsprechern jedoch stetts.

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Frequenzgang? Uuuh, genau das sind doch die Fehler die man schon nach
ein paar Tagen nicht mehr hört, weil das Gehirn sich dran gewöhnt
(Geht mir zumindest so) - wenn man von ganz groben Fehlern mal
absieht. Wie das Einschwinggeräusch den Standort maskieren soll? Ganz
einfach: Instrument schwingt ein, Lautsprecher dabei auch, nur länger
-> Überlagerung -> Verschleierung des instrumentalen
Einschwinggeräuschs

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Was ich daran für ein Interesse habe? Ganz einfach: alle Theorie
diesbezüglich ist ja schön und wenn man 100 verschiedene Leute hört,
jeder angeblich kompetender als der andere, dann hat jeder eine
andere.
Der Manger hat mich dagegen rein mit dem Gehör überzeugt.
Da Manger nur Direktvertrieb macht, werde ich auch kaum Provision
bekommen. Da würde ich schon eher für meine eigenen Produkte werben...

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Schade für dich. Meine habe ich gefunden und beim Verkauf der
vorherigen (Isophon Indigo) dann sogar noch Geld übrig behalten.

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Ich brauche die sicher nicht, ich bin ja schon davon überzeugt.
Ich weis nur nicht warum ich mich deswegen runterputzen lassen soll.
Als DAS Non-Plusultra habe ich sie ja auch nicht hingestellt. Für mich
stellen sie lediglich die beste Kombination von Preis- und Klang dar.

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Uh, mann, warum immer gleich so doll? Ist doch alles nicht so wild.
Kann doch jeder kaufen/bauen/verkaufen was er will.

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Jeder Lautpsrecher ist nur ein Lautpsrecher....

Gruß,

Heiko

P.S.: zurück zum Ursprungsthema und dem worum es mir in meinem
Ursprungsthema ging: lieber ein besseres System nutzen, als zu
versuchen ein schlechtes zu komepensieren

Re: Diskussion, geregelter Sound an einer Hifianlage

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Die einzelnen Ein- und Auschwingvorgänge stammen von den einzelnen
Lautsprechern des Systems. Dass die nacheinander "antworten" kann
man schon am akustischen Phasengang sehen. Hörbar ist das nicht, da
das menschliche Gehör keine Phasenverzerrungen hören kann. Man kann
den Phasengang komplett linearisieren und wird keinen Unterschied
hören, weder zum Guten noch zum Schlechten.

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War nicht meine Absicht. Ich mag Schweine - mein Onkel ist Rancher.

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Ist ja gut, wenn man mir Sachen zehn mal mitteilt, kann ich mir die
auch langsam merken.

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Die wird vermutlich den PSM120 als Mitteltöner gehabt haben und den
SKK10 als Hochtöner. Der SKK10 ist ein scheussliches Teil, mehr kann
man dazu nicht sagen. Der PSM120 ist dagegen endkrass, wenn ich mal
so sagen darf. Darf man nicht so hoch einsetzen, wie Isophon es
gemacht hat, sonst schreit er ein bisschen, richtig eingesetzt ist
er aber IMO besser als 99% aller Mitteltöner, die es je gegeben
haben wird. Für jemanden, der Manger mag, ist der aber natürlich
nix.

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Die sehr lange Ausschwingzeit bei der Sprungantwort spricht eine
andere Sprache. Allerdings ist auch das für die Wiedergabequalität
so gut wie ohne Belang.

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Da siehste mal. Vom Arbeitsprinzip her völlig überlegen, in der
Praxis aber nicht (unbedingt).

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Raumabbildung nenne ich das, was Du Räumlichkeit nennst.
Räumlichkeit ist der Wiedergabefehler.
 
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Ja, aber diese Ansicht begründet sich auf Deiner subjektiven
Wahrnehmung.

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Die Schallabstrahlung ist bei unterschiedlichen Lautsprechern
keineswegs konstant sondern *sehr* unterschiedlich.

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Au Backe! Wie kommst Du denn auf eine derartige Schlussfolgerung?
 
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Ja, bei Manger werden fast alle klassischen Kriterien fleissig
ignoriert.

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An manche Fehler gewöhnt man sich - in gewisser Weise. Bei
räumlichen Informationen gilt das nicht. Bei Stereowiedergabe hängen
Tiefen- und Grössenabbildung ausschliesslich von Schallabstrahlung
und Frequenzgang ab.

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Wer sagt denn, dass der Lautsprecher länger braucht?
 
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Selbst wenn das Einschwinggeräusch des Instruments überdeckt wird
(was ich nicht glaube), setzt man damit nicht den Ortungsmechanismus
ausser Kraft. Den horizontalen Winkel des Schallursprungs hört man
aufgrund der Geometrie, völlig unabhängig vom Geräusch. Entfernung
und horizontaler Winkel werden vom Gehirn aus dem Spektrum des
bekannten Geräusches abgeleitet. Dazu muss das Geräusch aber erst
erkannt werden, also lange nach irgendwelchen Einschwinggeräuschen.

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Du weisst aber weder, ob er technisch besser ist, noch ob die
Erläuterungen von Manger irgendwelchen Sinn enthalten.

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Nein, ist es nicht.

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Was ist doll? Du hast mit überlegenen Lautsprecherprinzipien
angefangen und ich habe nur darzulegen versucht, dass diese
Überlegenheit hier nicht existiert.

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Das steht (zumindest für mich) ausser Frage.

Gruss
Benjamin

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