Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ? - Page 5

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Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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Hier im Nachbarort war früher eine Posthalterei. Als die es mit den
Gebühren für die Nutzung des Weges Richtung Osten (heute B6)
übertrieben, wurde ein Umgehung über etwa 10 - 12 Kilometer angelegt,
was recht aufwendig war und einige Jahre dauerte.

So ging es damals zu, vor 300 - 400 Jahren.

Die Wege gibt es heute noch. Mal sehen, was aus den Mautbrücken wird,
nachdem dann auf ein funktionierendes System umgestellt wird.

Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
nach über 400 Installationen in einem Jahr jetzt 3 Jahre Herstellergarantie
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Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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Mein lieblingsthema, "Zweckgebunden". An welchem Baum klebt "finanziert
durch Ökosteuer" ???. Das (auch gewollte) überschüsse woanders eingesetzt
werden ist ja ok, aber wenn am ende nicht mal sichergestllt ist das genug
geld für den erhobenen zweck übrig bleibt ist das die krönung.

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Und der Bauer ist schon König ...


Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
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Waldaufforstung fuehrt nur zu Beginn zu einem CO2-Entzug der Umgebung
(Jungwald), der im Vergleich zum CO2-Ausstoss der Industrie nicht
nennenswert ist. Ein "ausgewachsener" Wald nimmt genausoviel CO2 auf
wie er freisetzt (Biomasse verrottet staendig -> CO2 wird wieder frei,
Biomasse wird ueber den Umweg von Moebeln am Ende verbrannt -> CO2 wird
wieder frei). Er traegt nur dann zur fixierung des Kohlenstoffs bei,
wenn seine Biomasse unter Luftabschluss geraet und so nach und nach
von Erdschichten begraben wird. Ist aber bei uns, wo jeder Wald
"wirtschaftlich betrieben" wird (ausser ein paar Bannwaeldern), nicht
mehr der Fall. Also wuerde der Wahnsinn bedeuten, Baeume faellen und
in ausgedienten Kohlebergwerken endlagern (damit das CO2 nie mehr
freigesetzt wird), dafuer aber an anderer Stelle fleissig weiter
Oel foerdern ;), oder endlich von der elendigen Petroindustrie wegkommen...


Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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Das senkt die Lagerhaltungskosten und vor allem die Kapitalbindungskosten...
 
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Die sind bei Subunternehmern "untergestellt" und damit die auch davon leben
können, fahren die mit den Teilen im Mehrschichtbetrieb, schließlich lohnt
das nur wenn die Maschinerie rund um die Uhr läuft, was meinst Du was so
ein Werk an Opportunitätskosten verursacht, wenn es nachts nix
produziert...

Das nennt man "just in time", die LKWs sind immer im Orbit und pendeln
ständig zwischen Zuliefer und Abnehmer. Die zugelieferte Ware wird nicht
wie früher produziert, in Lager gelegt und wenn genügend zusammen kommt per
Bahn angeliefert, sondern gleich vom Band in den relativ kleinen LKW
geladen rübergekarrt und eingebaut. So kommt es, dass die Ware quasi auf
der Straße gelagert wird. Und man benötigt tatsächlich mehr LKWs als früher
und wenn bei Dir zuhause zig-mal am Tag der gleiche LKW vorbeifährt, dann
hast Du auch das Gefühl, als wären es nochmal mehr geworden...
Ich habe schon lange bei keinem Lieferanten mehr auf der Bestellung das
Kästchen zum Ankreuzen gesehen "Gleisanschluß vorhanden". Das ist wohl
total aus der Mode und wird nur noch bei Schiffbauern und Groß-Trafo-Bauern
genutzt...

Das haben sich die Krawattenständer schon gut ausgedacht, externe Kosten (=
allgemeine Folgekosten) tragen wir alle gemeinsam, dafür optimieren sie den
Betrieb (=kein Lager) und verdienen so die Differenz in die eigene Tasche.
Dafür senken sie die Produktpreise ein bischen und geben uns das Gefühl
günstig eingekauft zu haben. Die verdeckten Kosten tragen wir dann an
anderer Stelle, zB. dass uns durch verstopfte Autobahnen
Opportunitätskosten entstehen...


ing.olf

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
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Kein Widerspruch. Aber zumindest der Teil der Steuern, der zum Erhalt
der Straßen gebraucht wird, sollte schon *gerecht* aufgeteilt werden.
Ein X-Tonnen-Laster macht *deutlich* mehr Schaden als er schwerer ist,
Sprit verbraucht oder Steuern kostet.


XL
--
Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition,
die anderen sind einfach von sich aus unlogisch. -- Anselm Lingnau

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
[..]
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Wieso kommst Du zu der Annahme, daß das durch die Maut hereingeholte Geld
in die Beseitigung der durch schwehre Transporte hervorgerufenen Schäden
gesteckt werden soll?

das währe doch das erste Mal in der BRD, das der Verursacher für den Schaden
aufkommen muß.

Wozu zum Teufel bezahle ich KFZ und Mineralölsteuer? Ach ja, für die Renten,
was für Renten?

SCNR,

Holm
--
L&P::Kommunikation GbR          Holm Tiffe  * Administration, Development
FreibergNet.de Internet Systems                      phone +49 3731 41930
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Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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Damit politiker das tun können, was sie immer gern tun. Geldausgeben!
Oder wüßtest du, was politiker noch können, außer, selbsverständlich für
ihre (alters)versorgung zu sorgen.

--
schüss, horst-dieter


Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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Dank ebesolchem Schnickschacks wie Stereoalagen deren gewicht die
Sparsameren Motoren "ausgleicht" :-D

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Immerhin ein wahres Wort. Macht nur keiner, kein (Geld)gewinn.

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Nunja, Politik und Wirtschaft ist sowiso selbstzweck. Wer kennt die Doku
hinter den Politkulissen, die einen Norwegeischen minster Undercover
gegleitete ?? Sehr interessant sage ich euch ... (Lief vor monaten, WDR)

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Die Italiener wissens wenigstens: Der Staat bescheist, wir bescheißen
zurück. Und der der oberbescheißer ist dort Präsident. Wenn man sich
ansieht, was Berluskoni da macht! Gesätze beugen damit er aus seinem
Betrugsverfahren rauskommt, Gesätze ändern, damit er sich in seinem
eigenen garten verscharren lassen kann, usw nur als akute Beispiele.
ManMan ...

Mfg Sascha

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
snipped-for-privacy@gmx.de (Johannes Bauer)  schrieb am 27.09.03:


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Was fuer eine bloedsinnige Aussage:
- Kein deutscher Hersteller baut z.Zt. Russfilter ein.
- Tdi russen wie sau und sind wohl kaum >20J alt.
- Mein Vectra-A verbraucht im Schnitt unter 9l/100km, hat aktuelle 393tkm
  auf der Uhr und ist mit Sicherheit oekologisch sinnvoller, als wenn ich
  mir alle drei Jahre ein neues Auto gekauft haette. Ein aktuelles
  Fahrzeug mit vergleichbarer Leistung verbraucht jedenfalls mehr und ist
  reparaturanfaelliger, da dann 16V.

Du denkst nicht an die Umwelt, sondern Du bist ein Kleingeist mit  
Wissensluecken. Es kommt nicht auf den Verbrauch oder den Russausstoss an,  
sondern auf die Gesamt-Oekobilanz. Und die duerfte fuer ein Fahrzeug,  
welches 400tkm ohne grossartige Reparaturen verbracht hat (keine einzige  
aus-der-Reihe Reparatur, alles "nur" normaler Verschleiss, und dabei ist  
immer noch die 1. Kupplung drin) sicherlich besser ausfallen als fuer die  
ganzen ich-kaufe-mir-alle-drei-Jahre-ein-neues-Auto-Spinner.

Was bitte hat sich denn Deiner Meinung nach seit Einfuehrung des 3-Wege-
Kats noch bahnbrechendes an Entwicklung getan, dass es sich dafuer lohnt,  
das Auto zu wechseln!?

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Ich glaube, Du bist einer von denen, die schon alt und weise auf die Welt  
gekommen sind. "Jugendliche" (nett, dass Du >18jaehrige so bezeichnest)  
haben die von Dir beschriebenen Dinge immer schon gemacht und werden sie  
auch weiterhin machen. Die gleichen "Jugendlichen" haben auch vorher als  
"Teenies" Unmengen an Kohle fuer sinnlose SMS ausgegeben...


ciao, Dirk

--
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Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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Gut erkannt. Vielleicht hast du sogar Handlungsbedarf erkannt.

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Das hast du wieder sehr gut erkannt. Vielleicht ist dir gekommen, dass
ich allgemein Autos ohne Rußfilter gemeint habe?

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Ach, habe ich dir geraten, alle drei Jahre ein neues Auto zu kaufen?
Das ist mir nämlich dummerweise entgangen. Und wieviele Leute kennst
du bei denen ein Auto 400tkm durchhält? Dich nicht mit eingerechnet,
versteht sich.

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Die "Gesamt-Ökobilanz" ist nicht quantifizierbar. Deswegen läßt sich
das auch sehr schwer abschätzen zu welchem Zeitpunkt es sinnvoll ist,
ein neues Auto zu kaufen. Wiegesagt, ich habe nie behauptet, es sei
sinnvoll, das alle drei Jahre zu tun. Merkwürdig nur, dass du mir das
gleich zweimal erstellst (evtl. psychologische Beratung hinzuziehen?)
und dann auch noch so ausfällig wirst (dito).

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Na wenn das schon immer so war, dann ists ja gut! Findest du nicht,
dass sich da mal was verändern sollte? Dass auch junge Erwachsene (man
beachte die Wortwahl!) schon frühzeitig darüber aufgeklärt werden
sollten, was für einen riesen Umweltschaeden ihre Donnerkisten
anrichten? Oder eher "Ah der ist jung, die waren schon immer so, lass
ihn nur machen." Also um es nochmal zu betonen: diese "haben die [...]
Dinge immer schon gemacht" ist absolut bescheuert.

MfG
Johannes

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Hallo,


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Nein, hast Du nicht, aber es las sich sehr so. Es ist kein grosser  
Unterschied zwischen >20J und "alle drei Jahre" *in diesem einem Fall*.  
Ein Opa, der sein Fahrzeug schon dreissig Jahre hat und damit im Jahr  
vielleicht 2000 km faehrt, wird das naemlich als genausowenig sinnvoll  
ansehen.
BTW: ich habe weder etwas erstellt, noch unterstellt, noch bin ich  
ausfaellig geworden. Das ist hier usenet und nicht kuschelnet.

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Bist Du wirklich so merkbefreit oder tust Du nur so? Es geht ueberhaupt  
nicht um das bloede "immer schon so gemacht". Dass das als Einzelargument  
a la "ham wer immer schon so gemacht, warum sollen wir das aendern"  
bloedsinnig ist, ist ja wohl jedem klar. Ja, auch mir. Problem ist an  
dieser Stelle aber, dass das jedesmal andere Jugendliche sind. Und dass  
das jedesmal auf's neue erklaert wird, und sie es jedesmal trotzdem  
machen. Was willst Du dagegen machen?


ciao, Dirk

--
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Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

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In deinem vorherigen Posting hast du mir sehr wohl implizit
unterstellt, ich würde mir alle drei Jahre ein neues Auto kaufen. Wenn
du das nocheinmal ganz unvoreingenommen liest (oder vielleicht deiner
Schwester zum lesen gibst) wirst du das sicherlich feststellen. Und
ich verstehe es schon als Beleidigung wenn jemand derart persönlich
wird. Vorallem wenn die Argumente so unlogisch-dürftig ausgeführt sind
(jaja zugegeben, hast dir scho was dabei gedacht, s.u.). Du hast ganz
Recht, dass das hier das Usenet ist - da sollte man eigentlich
sachlich diskutieren können, oder?

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Natürlich hat es andere Gründe warum diese jungen Erwachsenen (du
nennst solche Leute "Jugendliche"?) da auf- und abfahren. Und -
richtig - ich würde die politische Brechstange auch zunächst ansetzen
an den Eltern bzw. unserem miserablen Bildungssystem. Ich finde es
einfach trotzdem immer wieder ärgerlich, wenn man zugucken muss wie
irgendwelche Deppen absolut sinnfrei die Umwelt verpesten (mit ihren
Abgasen und der "Musik"). Dass es nichts bringen würde, bei solchen
Hohlköpfen die Mineralölsteuer anzuheben, da hast du sicherlich (und
auch die anderen Poster) recht.

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
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Naja... psychologisch ist das IMO schon sinnvoll. Wenn ich einen
Raucher sehe, faellt mir ein, wie er durch seine hohen Tabaksteuern
zur Finanzierung des Staatshaushaltes beitraegt und mich als
Nichtraucher vor noch hoeheren Abgaben entlastet. Da leihe ich dem
gerne mein Feuerzeug. Wenn dann bei "sinnfreien" Rumfahrern mit
getunter Kiste und Zusatzlichtmaschine (fuer die Anlage) bei Spritpreisen
von 5-10 Euro/Liter der gleiche Effekt eintritt, warum nicht...


Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
|> Naja... psychologisch ist das IMO schon sinnvoll. Wenn ich einen
|> Raucher sehe, faellt mir ein, wie er durch seine hohen Tabaksteuern
|> zur Finanzierung des Staatshaushaltes beitraegt und mich als
|> Nichtraucher vor noch hoeheren Abgaben entlastet. Da leihe ich dem
|> gerne mein Feuerzeug. Wenn dann bei "sinnfreien" Rumfahrern mit
|> getunter Kiste und Zusatzlichtmaschine (fuer die Anlage) bei Spritpreisen
|> von 5-10 Euro/Liter der gleiche Effekt eintritt, warum nicht...

Der Vergleich mit dem Raucher ist so weit daneben, weiter geht es kaum mehr.

Keiner von uns muß in die Arbeit rauchen -- ein Großteil allerdings wohl
mit dem Auto zur selbigen fahren, denn nicht jeder wohnt in einer Großstadt,
und von den Großstädten weist nicht jede einen sinnvoll ausgebauten
ÖPNV auf. In München z.B. macht der ÖPNV zeitlich betrachtet recht wenig
Sinn, wenn man nicht gerade auf der Stammstrecke verkehrt.

Davon abgesehen: Auch der ÖPNV muß (sollte) sich in seiner Preisgestaltung
nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten richten. Eine hohe Mineralöl-
und/oder Ökosteuer führt somit auch zu teuren ÖPNV-Tickets, welche bereits
heute meist hinreichend unattraktiv hochpreisig sind.

Weiterhin verstehe ich weder Deine noch Johannes' Denkweise. Nur weil es *ein
paar* Spinner gibt, die mit ihren Autos ständig die Straße entlangflanieren
und sogar noch von der Haustür zum Gartentor fahren, muß man doch nicht *alle*
Autofahrer, speziell jene, die auf das Auto angewiesen sind, schröpfen?

Die erste Gruppe wird sich nämlich auch durch einen Benzinpreis von 5-10 Euro
pro Liter nicht ändern. Genausowenig, wie eine höhere Tabaksteuer nennenswert
Einfluß auf das Rauchverhalten von Jugendlichen haben wird -- ein hoher Preis
erhöht den "Coolness"-Faktor nur noch...

Rainer


Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
On Mon, 29 Sep 2003 16:21:12 +0000 (UTC),

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Rein wirtschaftlich betrachtet - und das darf unser "Staat" ja
eigentlich nicht, weils unser Beschützer ist - wäre es ja, wenn deine
Argumentationskette richtig wäre, sogar dreifach sinnvoll, den
Tabakpreis zu erhöhen:
  1. Mehr Jugendliche Raucher (frühe Abhängigkeit => schwieriger
     Entzug, zahen von Anfang an)
  2. Entlastung der Pflegeversicherung durch sozialvertrgl.
     Frühableben
  3. Höhere Steuereinnahmen

Leider verträgt sich das eben nicht so gut mit den Plänen der EU
(europaweites Werbeverbot für Tabakartikel). Aber eigentlich sind doch
alle Politiker heuchler, oder?

MfG
Johannes

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
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Finde ich nicht. Jeder kann umziehen, muss er aber nicht.
Ein hoher Spritpreis macht das Autofahren unattraktiver - es werden
weniger fahren. Von welcher Bevoelkerungsschicht wie viele weniger
fahren werden und welche Fahrten sie einsparen spielt dabei keine Rolle -
das Ziel, die Reduktion des CO2 Ausstosses wird dabei erreicht.
Was mit den Steuereinnahmen geschieht ist dabei weitgehend unbedeutend.
Klar, jedes Individuum hat seine Beweggruende warum ausgerechnet er
nicht auf die Fahrten verzichten kann, und es soll ja auch keinem
verboten werden; im Fall der Arbeit gibt es meist mindestens
2 Alternativen, umziehen oder Nahverkehr.
Wenn man den Misserfolg der "Niedrigverbrauch-Autos" sieht, bzw.
deren Nischendasein, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass
der Spritverbrauch in den meisten Faellen kein Kaufargument ist...

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Ab wievielen Fahrgaesten ein Bus der auf N Fahrgaeste ausgelegt ist,
sparsamer faehrt als ein Auto weiss ich nicht - der ÖPNV benutzt
auch Schienenfahrzeuge, die sind aus mehreren Gruenden weniger
problematisch.
Und ich stimme der Argumentation nicht ganz zu, dass der ÖPNV
nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden muss -
nicht immer ist ÖPNV sinnvoll, aber auf einer Strecke wo eine
Auslastung erreicht werden kann, ist es oekologisch sicher
sinnvoller, den ÖPNV zu subventionieren, um moeglichst viele
auf Schiene/Bus zu bringen.
Marktwirtschaftlich gesehen hast Du natuerlich recht.

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Nun ja, mit einem Preis von 5-10 Euro pro Liter Benzin, sehe ich eher
die Schaeden, die die daraus entstehenden 2,5 kg CO2 verursachen,
abgedeckt, als bei dem derzeitigen Preis.


Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
|> Finde ich nicht. Jeder kann umziehen, muss er aber nicht.

Jetzt wird's dann unrealistisch.

Nur mal drei Punkte, die gegen diese -- immer wieder gern angeführte --
Parole sprechen:

(1) Der Wohnraum

...existiert schlicht nicht. Du kannst natürlich die Städte mit lauter
Wohnblöcken zupflastern. Da zu wohnen macht richtig viel Spaß. Überleg Dir mal,
wieso Leute, sobald sie es sich leisten könne, aus der Stadt in die Peripherie
flüchten.

(2) Die Mieten

Wohnraum ist knapp (auch ohnen den von Dir geforderten Zuzug) in größeren
Städten, dementsprechend hoch sind die Mieten. In dieser Newsgroup mag das
Pro-Kopf-Einkommen möglicherweise höher liegen als beim Durchschnitt und
dementsprechend flexibler kann man bei Wohnungssuche agieren; bei etwas
geringer dotierten Jobs hingegen frißt die Miete -- selbst für eine
2-Zimmer-Wohnung -- gleich mal die Hälfte weg.


(3) Die Arbeitsplätze

Nur weil Du Leute in eine Stadt sperrst, wachsen da nicht automatisch
Arbeitsplätze. Tatsächlich ziehen etliche größere Arbeitgeber aus
Kostengründen (Steuer, Miete/Pacht) in Umlandgemeinden.

|> Ein hoher Spritpreis macht das Autofahren unattraktiver - es werden
|> weniger fahren. Von welcher Bevoelkerungsschicht wie viele weniger
|> fahren werden und welche Fahrten sie einsparen spielt dabei keine Rolle -
|> das Ziel, die Reduktion des CO2 Ausstosses wird dabei erreicht.

...koste es, was es wolle.

Wie willst Du die Leute denn dann zu ihren Arbeitsplätzen bewegen?

Oder forderst Du allen Ernstes, daß die Leute doch bitte in Fußmarschnähe zu
ihren Jobs ziehen sollen, selbst wenn das bedeuten würde, daß die
Lebenshaltungskosten dann ihr Einkommen mehr als auffressen würden?

|> im Fall der Arbeit gibt es meist mindestens
|> 2 Alternativen, umziehen oder Nahverkehr.

Ok, Du bist so naiv.

Warst Du schon mal etwas weiter weg von Ulm? Vielleicht sogar mal richtig weit
draußen? Da wohnen auch Leute. Die müssen auch irgendwie zur Arbeit kommen.
ÖPNV gibt's da aber praktisch keinen.

Fahr doch mal in den bayerischen Wald. Muß gar nicht weit sein. 20km hinter
Deggendorf reicht vollkommen -- und dann versuch mal, mit dem ÖPNV irgendwohin
zu kommen. Oder mach eine Stippvisite im Niemandsland zwischen Ulm und Augsburg
-- vorzugsweise mit dem ÖP(N)V.

Selbst schuld, wer da wohnt? Zieh doch in ne größere Stadt?

Prima. Dann frag doch mal beim nächsten Klinikbesuch den/die Krankenpfleger(in)
oder Physiotherapeuten/in, wie weit sie mit ihrem BAT-6a/5b in einer Stadt wie
München so kommen.

Schon klar. Die sollen sich vermutlich nen anderen Job (die es ja
bekanntlich zu Hauf gibt) suchen oder in die City-Slums zwecks
günstigerer Miete umziehen. Ganz nebenbei ist es ja auch vollkommen zumutbar,
jeden Tag bis zu 3 Stunden im ÖPNV zu verbringen, weil die Anbindung von wo man
wohnt zu wo man arbeitet so "gelungen" ist, daß sie sich mit dem Auto in
lockeren 45 Minuten erschlagen läßt.

Ja, ist schon klar.

Umziehen.

|> Wenn man den Misserfolg der "Niedrigverbrauch-Autos" sieht, bzw.
|> deren Nischendasein, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass
|> der Spritverbrauch in den meisten Faellen kein Kaufargument ist...

Welches "Niedrigverbrauch-Auto" ist denn eine wirkliche Alternative zu einem
Auto? Als Pendelmobil in die Arbeit ist ein Smart sicherlich geeignet und
verbraucht in der Tat weniger als ein "vollwertiges" Auto, in das ich auch mehr
reinpacken kann als zwei Handgepäcktaschen.

Soll ich also zwei Autos kaufen? Eins für die Arbeit und eins für
Besorgungsfahrten? Das macht sich sicher blendend in der Umweltbilanz.

|> Und ich stimme der Argumentation nicht ganz zu, dass der ÖPNV
|> nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden muss -
|> nicht immer ist ÖPNV sinnvoll, aber auf einer Strecke wo eine
|> Auslastung erreicht werden kann, ist es oekologisch sicher
|> sinnvoller, den ÖPNV zu subventionieren, um moeglichst viele
|> auf Schiene/Bus zu bringen.

Diese Strecken sind aber selbst in Ballungsräumen vergleichsweise dünn
gesäht. Sobald Du in die Peripherie raus mußt (oder von selbiger rein),
wird die Sache entweder extrem unrentabel oder schlicht unzumutbar für den
Benutzer -- wenn nämlich der Bus nur 4x pro Tag fährt.

Du würdest vermutlich die Peripherie zur Sperrzone erklären lassen und alle,
die dort wohnen, in die Städte zwangsumsiedeln. Dann magst Du Dir auch gleich
mal ansehen, wieviele der z.B. ~12 Mio Bayern in einer größeren Stadt wohnen,
welche sich den Luxus eines verlustbehafteten (Du würdest "subventioniert"
sagen) ÖPNVs leisten kann. Liest sich nämlich ungefähr so [1]:

    München (M, 1.170.100 Einwohner),
    Nürnberg (N, 487.500 Einwohner),
    Augsburg (A, 253.200 Einwohner),
    Würzburg (WÜ, 125.500 Einwohner),
    Regensburg (R, 124.400 Einwohner)

[1] http://iquebec.ifrance.com/rolf1/countries/deu/by.de.html

Ja, richtig, das sind gerade mal ~18% der Einwohner, die sich in solchen
Ballungsräumen wiederfinden.

|> Nun ja, mit einem Preis von 5-10 Euro pro Liter Benzin, sehe ich eher
|> die Schaeden, die die daraus entstehenden 2,5 kg CO2 verursachen,
|> abgedeckt, als bei dem derzeitigen Preis.

Und das Geld fließt doch wie gleich in die Schadens*beseitigung*?

Rainer

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Hallo,

Rainer Buchty schrieb:


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was spricht dagegen, dass diese Leute in Form eines angemessenen
Benzinpreises fuer diesen Vorteil bezahlen? Weshalb muss man die
Pendelei auch noch per Pendlerpauschale foerdern? Derjenige, der es als
Vorteil ansieht, in der Naehe seines Arbeitsplatzes zu wohnen, um nicht
jeden Tag x Stunden im Auto rumzusitzen, bezahlt schliesslich auch, wie
Du selbst schreibst, in Form einer hoeheren Miete.

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Es war nie die Rede von "die Leute in eine Stadt sperren". Anzustreben
ist eine moeglichst kurze Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.

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Na wunderbar. Also muessen wir die Arbeitnehmer doch nicht in die Stadt
sperren? Oder entdecken dann die Arbeitnehmer die Vorteile des Wohnens
in einer Stadt und pendeln dann raus ins Umland?

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Die Frage ist, welche Folgekosten anfallen, wenn wir mit unserem
Energie"verbrauch" so weiter machen. Die traegt dann schoen die
Allgemeinheit (also auch der, der evtl. hoehere Kosten in Kauf genommen
hat, um die Distanz Wohnung zu Arbeitsplatz klein zu halten). Findest Du
das gerecht?
Ausserdem besteht ja immerhin die Moeglichkeit, dass sich so mancher
Fahrer bei hoeheren Spritpreisen doch mal Gedanken ueber seinen Fahrstil
macht (der Fahrstil ist naemlich ein haeufig unterschaetzter Faktor,
wenn es um den Spritverbrauch geht). Ich kriege jedesmal die Krise, wenn
jemand bei 70 km/h immer noch im 3. Gang faehrt.

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Je nach Distanz...

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...ist auch das Benutzen der eigenen Fuesse eine Moeglichkeit (es gibt
da auch noch Hilfsmittel mit 2 Raedern, genannt Fahrrad).

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Ich weiss nicht, ob es weniger naiv ist, staendig alle Probleme mit dem
Auto loesen zu wollen.

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Ach so, Du bist einer von der
"Ich-kaufe-jeden-Tag-eine-Waschmaschine"-Fraktion. Ich wuerde mal sagen,
dass man auch in einem Smart den Durchschnittseinkauf locker unterbringt
(ich hab' keinen, deswegen kann ich das mit den 6 Sprudelkisten nicht
austesten). Waschmaschinen laesst man dann eben anliefern. Fuer Umzuege
gibt's Firmen, die haben so viele grosse Autos/LKWs, dass sie sie glatt
vermieten muessen.

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Das muesste man mal durchrechnen. Wenn man sich die Realitaet
betrachtet, ist das ja in vielen Familien ohnehin schon so, der Trend
geht ja schon fast zum Drittauto. Was spricht nun dagegen, dass
wenigstens eines der Autos etwas sparsamer mit dem Sprit umgeht?

Gruss,

Andreas

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
|> was spricht dagegen, dass diese Leute in Form eines angemessenen
|> Benzinpreises fuer diesen Vorteil bezahlen? Weshalb muss man die
|> Pendelei auch noch per Pendlerpauschale foerdern? Derjenige, der es als
|> Vorteil ansieht, in der Naehe seines Arbeitsplatzes zu wohnen, um nicht
|> jeden Tag x Stunden im Auto rumzusitzen, bezahlt schliesslich auch, wie
|> Du selbst schreibst, in Form einer hoeheren Miete.

...sofern er überhaupt eine Wohnung bekommt bzw. sie bezahlen kann.

(Als nächstes schaffen wir dann ein Wohnungsbauzwangsgesetz, das
"Besserverdienende" dazu verpflichtet, einen Teil ihres Einkommens in
Immobilienfonds zum Bau von Privatwohnungen abzuführen, um es weniger gut
situierten Personen zu ermöglichen, in Marschreichweite am Arbeitsplatz zu
wohnen.)

Bei der Pendlerpauschale rennst Du hingegen bei mir offene Türen ein.
Diese sollte dann aber bitte auch für ÖP(N)V-Tickets gestrichen werden.

|> > (3) Die Arbeitsplätze
|> >
|> > Nur weil Du Leute in eine Stadt sperrst, wachsen da nicht automatisch
|>
|> Es war nie die Rede von "die Leute in eine Stadt sperren". Anzustreben
|> ist eine moeglichst kurze Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.

Es war davon die Rede, letztendlich den Individualverkehr so sehr zu verteuern,
daß er unattraktiv für den "normalen" Anwender wird, welcher dann doch bitte auf
den (subventionierten) ÖP(N)V ausweichen soll.

Einen sinnvollen solchen gibt es aber nur in Ballungsräumen, dessen Zentrum
üblicherweise von einer oder mehreren (Groß)Städten gebildet wird. Und wenn man
sich die Staus zur Rush-Hour so anschaut, sind diese doch morgens in die Stadt
und abends wieder raus gerichtet, was wohl bedeutet, daß die Mehrheit der
Arbeitsplätze immmer noch in der Stadt zu haben ist.

Somit impliziert die Forderung "zieh halt dahin um, wo der Job ist" einen Umzug
in die Stadt.

|> Na wunderbar. Also muessen wir die Arbeitnehmer doch nicht in die Stadt
|> sperren? Oder entdecken dann die Arbeitnehmer die Vorteile des Wohnens
|> in einer Stadt und pendeln dann raus ins Umland?

Mittlerweile ist es wohl so, daß Leute egal wo hin pendeln, wenn sie nur einen
Job haben... Dafür brauchen sie dann aber ein Auto, das z.B. Du und Steffen
gerne noch mehr verteuern wollen, als es in Deutschland ohnehin schon ist.

Nehmen wir mal zwei praxisnahe Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung: Wohnung
in zentraler Lage in München, vergleichsweise gute ÖPNV-Anbindung. Job 1 ist in
M-Großhadern. Fahrzeit mit dem Auto: 15 Minuten. Fahrzeit mit dem ÖPNV (Tram und
U-Bahn): 1h. Job 2 ist in Garching bei München. Fahrzeit mit dem Auto: 20
Minuten, bei extremem Stau 45 Minuten. Fahrzeit mit dem ÖPNV (Tram und U-Bahn)
mindestens 1h, ich habe auch schon 1.5h gebraucht.

Wir könnten uns nun also aussuchen, wer von uns beiden auf Kosten des anderen
die verkürzte Fahrzeit genießen kann -- aber einer beißt immer in den sauren
Apfel und ist entweder ewig mit dem ÖPNV unterwegs oder zahlt mindestens 100
Euro pro Monat an Sprit.

Natürlich könnten wir uns auch einfach aufsplitten, jeder nimmt sich eine
eigene, kleine Wohnung nahe am Arbeitsplatz, und wir treffen uns wochenends
irgendwo in der Mitte, um die Fahrzeit auszugleichen.

|> Die Frage ist, welche Folgekosten anfallen, wenn wir mit unserem
|> Energie"verbrauch" so weiter machen. Die traegt dann schoen die
|> Allgemeinheit (also auch der, der evtl. hoehere Kosten in Kauf genommen
|> hat, um die Distanz Wohnung zu Arbeitsplatz klein zu halten). Findest Du
|> das gerecht?

Wer die Distanz gering hält, tut das in den allermeisten Fällen wohl nicht
aus ökologischen Gründen, sondern schlicht aus zeitlichen und finanziellen
Überlegungen (eine Monatskarte des subventionierten ÖPNV ist allemal geringer
als die monatlichen Fixkosten, die ein durchschnittliches Kfz produziert).

Von daher sehe ich hier keinen Gerechtigkeitsaspekt gegeben.

Und daß der ÖPNV *in Summe* energetisch wirtschaftlicher ist, hätte ich gerne
mal anhand einer objektiven Studie belegt. Die Rechenbeispiele stützen sich ja
oftmals nur zu gerne auf voll ausgelastete Züge/Busse/Wagen -- drum auch mein
ICE-Beispiel, an dem sich einige ja aufgrund des ÖP*N*V Ausgangsszenario
störten, wenngleich es genauso für den Nahverkehr gültig ist.

|> Ausserdem besteht ja immerhin die Moeglichkeit, dass sich so mancher
|> Fahrer bei hoeheren Spritpreisen doch mal Gedanken ueber seinen Fahrstil
|> macht (der Fahrstil ist naemlich ein haeufig unterschaetzter Faktor,
|> wenn es um den Spritverbrauch geht). Ich kriege jedesmal die Krise, wenn
|> jemand bei 70 km/h immer noch im 3. Gang faehrt.

Ja, aber genau *diese* Leute erreichst Du auch mit noch mehr Steuern nicht. Wer
es *jetzt* noch nicht kapiert hat, wird es auch bei 3, 5 oder 10 Euros nicht
kapieren.

Nachdem ich seit einigen Monaten in einem Land wohne, in dem Benzin billiger als
Trinkwasser zu haben ist, sehe ich durchaus die erzieherische Wirkung einer
Mineralölsteuer. Es fehlte mir allerdings auch schon vorher das Verständnis
dafür, daß man unbedingt einen SUV fahren muß, weil das einfach viel
toller ist (und angeblich auch so viel sicherer -- für den Insassen des SUV mag
das ja in der Tat gelten), und der Zweitwagen dann bitte noch ein Klein-LKW
(so richtig mit Ladefläche, ist gut für's Image).

Nachdem der Sprit derzeit "horrende" $1.60 pro Gallone kostet bzw. je nach Tanke
sogar an den $2 geschrammt wird, stellt sich auch hier eine gewisse
Lernbereitschaft ein und die Leute erwerben bei einem Neukauf (sofern sie es
sich leisten können) z.B. einen Diesel (dieser Treibstoff war bis vor kurzer
Zeit noch teurer als die 3 Benzinsorten), weil man damit ohne Probleme 48mpg
(miles per gallon) hinbekommt, wo der SUV Probleme hat, weiter als 20 Meilen
pro Gallone zu kommen.

Ein ähnlicher Prozeß setzte in Deutschland ein, als die DM1.50-Grenze
überschritten wurde. Auf einmal war nicht nur wichtig, wieviele (d.h. wie wenige)
ccm der Motor hat, sondern auch wie gut oder schlecht der Verbrauch ist.

Irgendwo ist dann aber auch die Schmerzgrenze erreicht. Wie schon anderweitig
geschrieben wurde: Mit derlei Steuererhöhungen strafst Du letztendlich all die
ab, die das Geld ohnehin zusammenhalten müssen und sich nicht alle 3 Jahre die
neueste Motortechnik passend zur aktuellen Steuergesetzgebung leisten können.

|> Je nach Distanz...
|> ...ist auch das Benutzen der eigenen Fuesse eine Moeglichkeit (es gibt
|> da auch noch Hilfsmittel mit 2 Raedern, genannt Fahrrad).

Wieviele Betriebe haben eine Dusche, so daß man nach dem morgendlichen
10km-Ritt in sommerlicher Hitze nicht naßgeschwitzt den restlichen Tag die
anderen Mitarbeiter vollmüffelt? Und abends willst Du dann auch nicht unbedingt
vollgesaftelt zuhause hocken und gehst nochmal duschen.

Das warme Wasser hierfür wächst ja auch nicht auf Bäumen... (Als nächstes drehen
wir dann nochmal an der Ökosteuer, besteuern Heizöl bzw. Erdgas stärker und
verteuern die Abwassergebühr dramatisch, damit sich Leute nur noch die absolut
notwendige Minimalzeit unter die Dusche stellen.)

|> Ich weiss nicht, ob es weniger naiv ist, staendig alle Probleme mit dem
|> Auto loesen zu wollen.

Da unterstellst Du mir Dinge, die ich nie gesagt habe... Ich plädiere lediglich
dafür, den Leuten zumindest noch *Möglichkeiten* zu erhalten, die einige hier
ihnen rundheraus verbieten oder zumindet extrem verteuern wollen ohne sinnvolle
Alternativen bereitzustellen.

Die von dieser Fraktion bislang angeboteten Vorschläge ("zieht halt an Euren
Arbeitsplatz oder sucht Euch ne Arbeit nahe Eurem Wohnort") sind schlicht nicht
umsetzbar.

|> Ach so, Du bist einer von der "Ich-kaufe-jeden-Tag-eine-Waschmaschine"-
|> Fraktion.

Siehste, wieder so ein Ding. Ich sage "richtiges Auto" und Du unterstellst mir
SUV... Wie viele Waschmaschinen bringst Du denn so in einen Golf?

|> Waschmaschinen laesst man dann eben anliefern. Fuer Umzuege
|> gibt's Firmen, die haben so viele grosse Autos/LKWs, dass sie sie glatt
|> vermieten muessen.

Ja, und die in der propagierten Wunschwelt der "schadensgerechten Besteuerung"
entweder pleite gehen oder so horrende Gebühren verlangen müssen, daß Du die
Wäsche wieder in der Badewanne wäscht bzw. die Umzugsgebühren ein tiefes Loch
in die ohnehin leere Haushaltskasse reißen und ein Jobwechsel nicht mehr ohne
Umzugskostenübernahme durch den neuen Arbeitgeber möglich ist, der Dich dafür
dann auch gleich 4 Jahre vertraglich bindet...

|> Das muesste man mal durchrechnen. Wenn man sich die Realitaet
|> betrachtet, ist das ja in vielen Familien ohnehin schon so, der Trend
|> geht ja schon fast zum Drittauto. Was spricht nun dagegen, dass
|> wenigstens eines der Autos etwas sparsamer mit dem Sprit umgeht?

Nichts.

Allerdings glaube ich (wer fundierte Zahlen hat, darf sie gerne einstreuen und
meinen Glauben konvertieren), daß die Energie, die in die Herstellung eines Kfz
(incl. der Rohmaterialien) fließt, die Differenz von 2-3l/100km doch für eine
erkleckliche Zahl von Kilometern ausgleicht.

Rainer

Re: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?

Quoted text here. Click to load it

Na Andreas. Einen Grundsatz des Steuerrechts nicht verstanden ?
Man wird (gluecklicherweise) nur fuer den GEWINN besteuert.
Wenn du etwas ausgeben musst, damit du deinen Lohn erhaeltst, dann
wird das vor der Steuererrechnung abgezogen, denn es ist ja kein Gewinn.
Deine Fahrtkosten fallen ja nur und ausschliesslich an, damit du deine
Arbeitsstelle erreichen kannst. Also werden die nicht versteuert.
BEZAHLEN musst du sie trotzdem. Aber vom 'vollen' Einkommen und nicht
von 'Einkommen nach Abzug der Steuer'.

Es handelt sich bei der Penderlerpauschale um KEINE Subvention.
Wenn allerdings die neue Fassung gueltig wird, koennte es erstmals
nicht mehr moeglich sein, tatsaechlich hoehere Kosten als die Pauschale
auch steuerlich abzusetzen. Das waere verfassungswidrig.
Aber fast jedes Gesetzesvorschlag ist inzwischen erstmal verfassungswidrig,
man gewoehnt sich daran. Bloss die Verfassungsschutzer haben noch
immer nicht erkennt, wo der Feind steht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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