Völlig OT

Dec 12, 2019 Last reply: 6 years ago 996 Replies

Du behauptetest über mehrere Postings, ich hätte den Vertrauensschutz als Rechtsgrundsatz erfunden und postuliert.

Bei Google erfährt man, daß es den Vertrauensschutz schon lange überall in unserem Rechtsstaat gibt.

Er ist da - wirklich da! Er existiert!

Natürlich, wenn's schon ihm nicht weh tut, er sich vielleicht noch originell dabei vorkommt.

Auf dem Papier und im Internet vielleicht. Sagte ich schon, du sollst uns (mich eingeschlossen) endlich in Ruhe lassen mit deinen geistlosen Meta-Diskussionen?

Für Dich muß es gaaaanz einfach sein -- uuuund feddich. Bis Du wieder mal den Wendehals spielst.

Am 22.12.19 um 19:43 schrieb Der Habakuk.:

Am 25.12.19 um 20:05 schrieb Hartmut Kraus: > Am 25.12.19 um 19:50 schrieb Helmut Schellong: > Geht's Dir noch gut? >

@Habakuk - gib das doch bitte mal an Detlef Meißner weiter: Deshalb muss ich ihn wohl noch auf länger vertrösten, dass er seinen Fuffi wiederkriegt, wenn nicht bald einer mal Einsicht zeigt:

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Ansonsten beten wir mal zu den alten Göttern, dass meine Pfoten (konkret: Die Ansteuerung von der Zentrale + das Feedback dahin, das geht nun mal ledier alles duch die HWS) Ende Dez. überhaupt noch zu irgendwas zu gebrauchen sind, wenn die nächste Rente eingeht.

Deine Witze werden schlechter. Verschone bitte die Öffentlichkeit damit!

Am 25.12.2019 um 22:03 schrieb Hartmut Kraus:

Der ist sein Geld natürlich los.

Betrugsversuch!

Was solls, das ZNS ist doch eh komplett defekt.

Am 25.12.19 um 22:03 schrieb Hartmut Kraus:

@Dorothee: Das ist kein feines Deutsch, das meint Ingid auch. ;)

@Alle: Aber immerhin funzt jetzt alles (wieder), woran ich hier so nebenbei gefummelt habe (als da wären: Ladegerät, Oskar, Lötstation, Arbeitsplatzbeleuchtung), also schaunmermal.

Hartmut Kraus schrieb:

Das ist ein Standard aus der Telefontechnik, die auf 600 Ohm pupinisierte Kabelimpedanz AKA Wellenwiderstand.

Naja, beim Telefon gings eher um die Leitungsanpassung

Niemand hat bis jetzt den Eingangswiderstand der Endstufe genannt, daher rätst du hier nur rum. Und punkto sinnloses Runterteilen der Spannung, da redet ja der richtige. In deiner Satelliten-Endstufe teilst du auch auf 6% runter.

Für NF ist das eine Variante. Selbst nach DIN gibt/gab es eine strombasierende Variante mit hohem Ausgangswiderstand. In der richtigen Messtechnik gib es diese Varianten:

- Ausgang Null Ohm, Kabel z Ohm, Eingang z Ohm. In der NIM Pulstechnik ist das häufig anzutreffen. Ja, geht, ohne dass der Ausgang schwingt. Am Empfänger 100% Signal.

- Ausgang z Ohm, Kabel z Ohm, Empfänger hochohmig. Gibt auch bei hohen Frequenzen 100% Pegel am Empfänger.

- Ausgang z Ohm, Kabel z Ohm, Empfänger z Ohm. Verheizt die halbe Spannung resp 3/4 der Leistung, ist aber häufig anzutreffen.

16 Ohm bei 1 uF / 10 kHz ist irgendwas, aber keine Kabelimpedanz. Über die Stabilität bestimmt die Open-Loop Ausgangsimpedanz. Die geben zwar ganz cool 23 Ohm bei 10 kHz an, vergessen aber sicherheitshalber ein Diagramm. Das bedeutet, dass bei 50 kHz auch 1 kOhm sein können. Das ist durchaus normal bei den typischen Opamps: Ausgangsimpedanz Open-Loop bei DC so gut wie Unendlich, speziell bei Rail-to-Rail-Output-Typen wegen der Emitterschaltung am Ausgang, dann bei einigen Hz bis hundert Hz ein Abfall der Ausgangsimpedanz auf 10 Ohm oder so, verursacht durch den Miller-Effekt des Kompensationskondensators (siehe auch pole splitting), um dann bei einigen bis vielen kHz wieder bis auf 1 kOhm anzusteigen wegen der lahmen Transistoren in der Endstufe. Wem das nicht passt, pappt einen Buffer dahinter, wie den LMH6321, einen direkten _Spannungsfolger_, dem kapazitive Belastung egal ist. Alles klar?

Ein Problem ist sicher, dass du das mit a) der Leitungsimpedanz und b) der Stabilität des Opamp-Ausgangs nicht raffst.

Fritz schrieb:

Du meinst sicher eine Luftspule um einen niederohmigen induktivitätsfreien Widerstand herum und ein Boucherot-Glied welches eigentlich von Zobel stammt. Jedenfalls haben die Leute einiges damit rumgerechnet.

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Am 25.12.19 um 23:55 schrieb Rolf Bombach:

Das ist alles ausdiskutiert. Bis auf zwei Punkte:

Am 25.12.19 um 23:55 schrieb Rolf Bombach: > Und punkto sinnloses > Runterteilen der Spannung, da redet ja der richtige. In > deiner Satelliten-Endstufe teilst du auch auf 6% runter.

Aber nicht sinnlos. ;) Die Stufe muss aus 0,45V am Eingang 2,7V am Ausgang machen, d.h. eine Gesamtverstärkung von 6 haben. Der IC hat closed loop gain = 100:

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Das ist durch interne Gegenkopplungen fest eingestellt (und relativ hoch, deshalb wird nachdrücklich empfohlen, den empfindlichen Eingängen besondere Aufmerksamkeit zu widmen - das kann ich im Interesse der Stabilität nur weiter empfehlen). ;)

Ich habe mir also alle weiteren Experimente verkniffen, lieber das Layout der "Original" - Platine aus dem Bausatz (@Helmut: Nein, nicht auswendig gelernt, nur sinngemäß übernommen), und das Eingangssignal

500k/30k 'runtergeteilt. Nachvollziehbar? ;)

Am 25.12.19 um 23:55 schrieb Rolf Bombach:

Nicht? Dann rechnet das Programm falsch:

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Ich aber auch: Xc = 1/(2*Pi*f*C) = 1/(2*Pi*10³s⁻¹*10⁻⁶As/V) ;)

Am 26.12.19 um 09:01 schrieb Hartmut Kraus:

Stimmt, so ist's richtig:

Xc = 1/(2*Pi*f*C) = 1/(2*Pi*10⁴s⁻¹*10⁻⁶As/V) = 15,92V/A ;)

Am 25.12.19 um 23:55 schrieb Rolf Bombach:

Danke für den Hinweis.

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Nun musst du mir nur noch erklären, inwiefern das für Helmuts Preamp-Ausgänge, Endstufen-Eingänge und die Kabel dazwischen relevant sein soll. ;)

Richtig, beim Telefon.

Lass mich mal raten: Anwendung aber auch nur in der Fernmelde- / Fernschreibtechnik? Aber egal - hier auch ziemlich sinnfrei.

Ich nehme an, das gilt aber auch "nur" für "Kabelimpedanz AKA Wellenwiderstand", oder?

Aber sicher (hatten wir schon). Und zwar eine /kapazitive/ Last, die /jeden/ OV ohne zusätzliche Maßnahmen mit Sicherheit instabil macht.

Noch viel klarer als vorher. ;)

Nee, das Problem ist, dass du mir Verständnisprobleme einreden willst, wo keine sind.

[...]

Diesen Widerstand kenne ich selbst noch nicht endgültig. Es werden wohl 2 x 1 kOhm werden.

2x300 Ohm muß nicht sein. Da werden die Treiber im Vorverstärker unnötig strapaziert.

Und dann dürfte der Tiefpass, den die Ausgangsimpedanz des Treibers mit der / (kapazitiven) Kabelimpedanz* (nicht mit dem Wellenwiderstand) ;) bildet, nicht mehr zu überhören sein. ;)

*Nochmal: 1µF Kabalkapazität angernommen, wären das z.B. bei 10kHz gerade mal noch 16Ohm:

Xc = 1/(2*Pi*f*C) = 1/(2*Pi*10⁴s⁻¹*10⁻⁶As/V) = 15,92V/A

Ok, ok, das ist der reine kapazitive Blindwiderstand, also die Reaktanz. Aber bei deinen Kabeln vernachlässige ich mal großzügig sowohl die induktive als auch die rein ohmsche Komponente und setze Impedanz = Reaktanz, einverstanden? ;)

Am 26.12.19 um 00:06 schrieb Rolf Bombach:

Stimmt, ZOBEL ist mir erst später wieder eingefallen.

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daraus 'Meist 5 bis 10 Ohm in Serie mit 100nF'

Bei einem Kopfhörerverstärker müsste die Dimension wohl anders aussehen:

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Meine Kopfhörer bewegen sich zw. 25 und 120 Ohm, ich habe 15 Ohm in Serie als Kurzschlussschutz vorgesehen. Die 15 Ohm stören klanglich nicht. Und ich bin bisher ohne Zobel Beschaltung ausgekommen. Damals, als das DIY Projekt aktiv war, wurde darüber aber diskutiert.

Am 26.12.19 um 16:26 schrieb Fritz:

Bloß gut, dass meine Endstufe "von sich aus" kurzschlussfest ist. ;)

Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher. Wo du ja schon zwischen Opas "klangliche" Unterschiede "'raushörst", die höchstens messtechnisch nachweisbar sein könnten.

Am 26.12.2019 um 13:26 schrieb Hartmut Kraus:

Kabel hat üblicherweise ca. 100pF/m.

1µF wären dann ~10km. Vorverstärker im Wohnzimmer, Endstufe im Nachbarort?

Gruß Andreas

Am 26.12.19 um 19:45 schrieb Andreas Fecht:

Danke für den Hinweis. Wie kam ich auf 1µ? *** vor die Stirne klatsch

*** Naja, selber schuld, warum lass' ich ich mich verwirren - nein: Warum ärgere ich mich so über die teilweise reichlich schiefe Diskussion hier, dass mir klares Denken schwerfällt. ;)

Es ist kompletter Unsinn, was Du schreibst.

Woher nimmst Du 1uF? Es liegen etwa 2nF vor. Und der Treiber hat etwa 0,3 Ohm.

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