Verstärker für Funktionsgenerator

Jun 16, 2020 81 Replies
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Suche nach einer Lösung mit einem Funktionsgenerator eine gestörte Versorgungsspannung für ein Steuergerät zu simulieren. D.h. beliebige Signalform mit einstellbarem DC-Offset. Funktionsgenerator ist vorhanden, aber für den Zweck ist der Ausgang viel zu hochohmig (Ziel ist < 1Ohm).



Daher suche ich so was in der Art:

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Darf auch was zum Basteln sein - BreakOut-Board mit OpAmp und Leistungsstufe. Da ich es kurzfristig benötige kommt eine Lieferung aus China nicht in Betracht. Denke mehr an ein modifzierbares EVAL-Board.



Gebraucht-Fertiggerät bis ca.1000 € käme auch in Betracht wenn jemand so was loswerden möchte...



Gerald


So etwas gehört zu den einfachsten Aufgaben in der Welt der Schaltungen.

Mein Funktionsgenerator AFG310 ist vielfältig einstellbar. Der Ausgang hat 50 Ohm. Ein Verstärker dafür ist simpel. Man nehme eine Ausgangsstufe eines Audio-Endverstärkers.

Hallo Gerald,

früher hätte ich gesagt: Crown DC300A

Das war eine DC-gekoppelte Audio-Endstufe. Ich weiß nicht, ob man heute noch DC-gekoppelte Audio-Endstufen baut - ich glaube, eher nicht. Es gibt sicher noch gebrauchte DC300 auf EBay, aber die haben inzwischen diverse Jahrzehnte auf dem Buckel. Da mag es für Deine Anwendung Passenderes geben.

Ich habe allerdings mal so eine Kombi aus Funktionsgenerator und Audio-Endstufe benutzt, um die Stromversorgung für einen US-CD-Player (120V) zu generieren. Hat gut funktioniert ;-)

Aber wenn Du auch DC brauchst, wird es natürlich etwas schwieriger.

Viele Grüße

Dieter

Am 16.06.2020 um 21:16 schrieb Gerald Oppen:

1 Ohm ist vielleicht ein Problem. Aber übliche Audio-Endstufen dürften mit 4 Ohm kein Problem haben.

z.B. TDA7269A o.ä.

Vielleicht könnte man auch einfach 4 Stück davon parallel schalten.

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oder sowas:

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Ob man den gewünschten DC-Anteil eventuell einfach hinter dem Ausgangselko aufschalten kann, weiss ich aber nicht.

Gruß

Stefan

Hast Du eine Empfehlung für einen der sich gut mit DC-Offset betreiben (modifizieren) lässt und einen Ri < 1Ohm hat?

Gerald

Am 16.06.20 um 21:46 schrieb Dieter Michel:

Ja, scheitert leider am DC.Überlegung war noch dafür Audio-Ausgang mit DC-Netzteil in Reihe zu schalten. Da funktioniert alledings spätenstens dann nicht mehr wenn man Rampen GND-Vcc max fahren möchte.

Gerald

Am 16.06.2020 um 22:02 schrieb stefan:

Das ist Kinderkram, bei NF.

Die haben weit weniger.

Deine Vorgaben sind allerdings nicht ausreichend. Du mußt den Ausgangsspannungs- und Ausgangsstrombereich angeben. Der dynamische Ausgangswiderstand von Audio-Endstufen geht herab bis etwa 0,001 Ohm. Ich schätze aber, das meinst Du gar nicht.

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Siehe mein Posting von 22:17.

Ich rede nicht von einem Audio-Endverstärker, sondern von einer Ausgangsstufe eines Audio-Endverstärkers, die man selbst entwickeln sollte.

Die simpelste Schaltung ist ein OPV, dessen Ausgang auf die Basen von passend verschalteten PNP+NPN-Transistoren geht, ohne Ruhestrom. Das ist die simpelste, wird aber oft verwendet.

Am 16.06.20 um 22:24 schrieb Helmut Schellong:

Das ist oft gut genug. Die immense Verstärkung des OPV führt dazu, daß die Spannung an den Basen springt. So ähnlich wie bei Präzisionsgleichrichtern mit OPV.

Hi Gerald,

Leg Dich mal fest, welche Spannung bei welchem Strom mit welcher Frequenzbandbreite geliefert werden muss, dann kann man konkret was sagen.

Marte

Am 16.06.20 um 21:16 schrieb Gerald Oppen:

Hallo,

es fehlen wesentliche Angaben wie Ausgangsspannung und Strom sowie der Frequenzbereich.

Dann kann man entscheiden welcher Leistungsopamp in Frage kommt.

Als Standardschaltung für Verstärker von Funktionsgeneratoren verwende ich komplementäre Emitterfolger, diskret aufgebaut, ähnlich wie die Innenschaltung vom LH0002.

Bernd Mayer

Hallo Gerald,

heute noch DC-gekoppelte Audio-Endstufen baut - ich>> glaube, eher nicht.

mit > DC-Netzteil in Reihe zu schalten. hm, bei hypex

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finde ich, ohne groß nach Details zu suchen, z.B. das Class-D-Verstärker- modul NC500

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das in der Doku mit einem Frequenzgang von 0Hz - 50kHz spezifiziert ist. Ich weiß nicht, ob sie die 0Hz extra reindesignt haben, oder es eher ein Abfallprodukt der Schaltungstechnik ist.

Die Eingänge sind DC-gekoppelt, aber weiter hinten im Datenblatt ist ein Signalausgang "nFATAL" beschrieben, der ein Problem mit hoher Gleichspannung am Ausgang meldet. Dazu schreiben sie: "When a >15V DC potential is detected, the amplifier will first mute because the reason might well be DC at the input. If this fails to restore the output to zero, nFATAL will be pulled low to indicate catastrophic failure."

Das liest sich für mich so, dass die Endstufe DC zwar grundsätzlich handhaben könnte, aber im Interesse der angeschlossenen Lautsprecher dennoch den Ausgang stummschaltet. Vielleicht kann man das Verhalten ja irgendwo wegkonfigurieren (oder dem DC-Sensoreingang ein Beinchen abknipsen), möglicherweise auch in dem im Datenblatt später noch beschriebenen Software-Mode.

Aber es könnte evtl. lohnen, mal anzufragen, ob dieses oder eines der anderen Endstufenmodule wohl für Deine Anwendung passen könnte, möglicherweise mit einer kleinen Modifikation bezgl. der DC-Protection.

Viele Grüße

Dieter

Labornetzgerät Kanal1 macht Versorgungsspannung Labornetzgerät Kanal2 macht die DC-Spannung. Vorwiderstand und Transistor ( NFet, Darlington ) macht Endstufe die durch das DUT ja Lastwiderstand hat. Funktionsgenerator speist über Elko sein AC-Signal in Basis/Gate des Transistors.

MfG JRD

Schoen und gut, aber warum sagst du weder etwas zur Bandbreite, zum Ausgangsspannungsbereich, zum maximalen Strom oder der Leistung?

Es gibt fertig kaufbare 4Q-Netzteile mit Modulationseingang. Aber da kommst du mit 1kEuro eher nicht hin. Ich glaube die lagen so bei 2-3k.

Dann mach doch. Ich hab sowas schon gebaut. Ist im Prinzip ein Leistungs-OP mit externen Leistungstransistoren. Ich hab aber nur 20mA gebraucht, dafuer aber bis 40V Ausgangsspannung. Es gab da auch Applikation.

National: AN-272 Linear: AN-18 Ti: AN-272 (wie oben) EDN: Mai/1986

Alternative waere natuerlich mal sich alte Hifischaltungen anzuschauen wenn du mit der geringen Bandbreite leben kannst. Die dann in LT-Spice kloppen und schaue was man bezueglich DC tun kann.

Olaf

Ist es jetzt auch gworden, siehe unten.

Danke für die Infos, auch an die anderen Info-Geber.

Es wurde jetzt ein Toellner7610 -20. Ja, meine Anforderungen waren nicht so klar in "Steuergerät" versteckt. Es har noch die Entscheidungsbasis gefehlt ob es ein projektbezogener einmaliger Aufbau werden soll oder ein universelleres Gerät mit weiter umfassenden Kenndaten.

In nähere Betrachtung kamen auch Rigol PA1010 und Siglent SPA1000, beide unter 400€.

Gruß Gerald

Rein Interesse halber, neu/gebraucht und Preis?

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 17.06.20 um 23:55 schrieb Wolfgang Allinger:

Gebraucht, 1,7k€

Gruß Gerald

THX

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

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