Verpolungsschutz?

Apr 02, 2020 Last reply: 6 years ago 239 Replies

Danke Dir und allen anderen. Ich wußte das nicht

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Das wäre mit dem Vermieter zu klären. Bei Wohnungen interessiert es sowieso nur im Erdgeschoss, alles weiter oben braucht sowas eher nicht.

Für Hausbesitzer ist so ein Schalter hingegen eine gute Idee.

Ich schon, meine Eltern haben eine solche. Erleichtert die Verwendung von externer Weihnachtsbeleuchtung da jetzt von innen schaltbar. Oder wenn du in Urlaub gehst und nicht willst, daß der Nachbar seinen Tesla auf deine Rechnung lädt. ;)

Gerrit

Bei Handwerkern ist es sowieso kein Problem, die fragen und du schaltest die Steckdose(n) ein, fertig.

Gerrit

Helmut Schellong schrieb am 04.04.2020 um 14:24 Uhr:

Gab's hier aus den bekannten Gründen schon von Anfang an.

Ich hatte als Junge in einem Wohnblock mit 2x6 Parteien gewohnt. Der wurde 1965 fertiggestellt, durch eine Kreiswohnstätten-Gesellschaft. Und wir zogen 1965 ein. Da war unten im Hausflur der Sicherungskasten für 6 Parteien. Vielleicht 1,3m breit und 0,9m hoch, mit Holztüren. Darin waren für jede Partei ein FI (wohl 0,2A) und 3 Diazed-Schmelzsicherungen je 10A dahinter.

In weiteren Häusern von 1975, 1980, 1980 waren überall FI vom Hausbau her vorhanden. Als Student wohnte ich in einem Haus von vielleicht 1952. Da kann ich mich nicht an einen FI erinnern.

Am 04.04.2020 um 14:37 schrieb Gerrit Heitsch:

Ich bin um die Dose auf dem Balkon recht froh... Ist oft in Gebrauch.

Ich meine diese Dose in abschaltbar.

Gerrit

Es ging dem Vorposter um den Schalter.

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Nichts verbietet da einen Eurostecker. Es gibt wahrscheinlich keine Norm, die beschreibt, was speziell in Außensteckdosen eingesteckt werden darf.

Wer hinsichtlich Wasserdichtheit einen ungeeigneten Stecker verwendet, muß damit rechnen, daß die Verbindung nicht wasserdicht ist.

Es gibt Steckdosen + Stecker (Bajonett) IP66! So etwas habe ich in meiner Lehre und danach installiert (Industrie). Ich glaube aber nicht, daß ich sowas jemals in einer Wohnung sehen werde.

Allgemein haben sogenannte wasserdichte Steckdosen IP44. Wenn man da einen Gummistecker einsteckt, hat man eine Verbindung, die IP44 erfüllen könnte. Ein Gummistecker hat ja einen Kragen und einen Knickschutz mit Würgenippel.

Es gibt auch IP66 mit einem Deckel, der normale Winkelstecker mit dessen Kabel wasserdicht überdeckt.

Ahso, ja, abschaltbar ist die nicht...

Nicht nur das: Zweipolig!

-- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz

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Helmut Schellong schrieb:

Aber als Eigentümer darf ich das.

Die Außensteckdosen sind hier schon von Anfang an schaltbar. In früheren Zeiten wollte man vermeiden, den Einbrechern Strom für ihre Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, heute, da Einbrecher evtl. mit Akkuwerkzeug kommen, ist es noch immer praktisch, wenn man sie abschalten kann.

Ach was, die sind natürlich extra abgesichert. Alles andere wäre grober Pfusch. Man bietet eventuellen Bösewichten oder auch nur Spielkindern doch keine leicht zugängliche Außenschnittstelle zum Abschalten des Hausnetzes, sei es ganz oder auch nur teilweise, an

MfG Rupert

Deshalb braucht man den zweipoligen Schalter. Sonst reicht ein passend beschalteter Stecker um den FI auszulösen.

Gerrit

Gerrit Heitsch schrieb:

Ja, natürlich! Das hatten wir doch schon geklärt?! Ich hab extra eine Quelle für derlei Teile genannt

MfG Rupert

Da muss ja der Elektriker nachdenken, um keine Schieflast zu erzeugen.

In unserem Haus haben sie nachträglich noch vor dem Einzug die Reihen voll gemacht, ein RCD bestromt jetzt je acht LSS.

Das hat den Künstler nicht daran gehindert, die Treppenhaus- und Flurbeleuchtung komplett auf X1 zu hängen. Natürlich: Das kabelt man ja auch zuallererst an. Wah.

Grüße Marc

Das ist ja teurer als Gold. Konventionell ausgebaut bekommt man RCD plus 8 LSS plus die Verbindungsschiene für ~ 60 Euro.

Grüße Marc

Bis auf die Heizung gibt es in unserem Haus keinen Verbraucher der nicht über einen RCD angeschlossen ist.

Hausautomatisierung, Server, Kühl und Gefrierschrank hängen jeweils an einem eigenen FI-LS.

Grüße Marc

Und dennoch gehst Du davon aus, alles gesehen zu haben.

--

-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! ----- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Das Haus meiner Eltern in Blankenese wurde 1987 bezogen und hatte keinen FI. Die 3phasig angeschlossenen Verbraucher waren sogar noch mit Neozed abgesichert.

Grüße Marc

Die bei uns außen dauerhaft angeschlossenen Verbraucher haben allesamt Steckernetzteile. Das ist ganz herrlich, weil man solche Steckdosen im garten kaum verbergen kann; die käuflich erwerbbaren Tarnungen ("Steckdosenstein") kriegt man allesamt nicht zu, wenn ein Außen-Steckernetzteil drin steckt.

Manche Produktdesigner sollte man wirklich dazu vergattern, ihre eigenen Produkte zu benutzen.

Grüße Marc

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