Verpolungsschutz?

Apr 02, 2020 Last reply: 6 years ago 239 Replies

Ja, ich weiß. Auch die Reduzierung von Brandgefahren ist ja irgendwie "Personenschutz". Ich wollte ja auch in erster Linie auf die Verwechselungsgefahr mit 0,03 hinweisen. So wie es sorglose Elektrikermeister gibt die klassisch genullte Steckdosen mit L am Bügel "abnehmen" habe ich solche Schalter auch schon in kritischen Installationen gesehen ohne dass sich die Anwender der Unterschiede bewusst waren (völlig sorgloses Verhalten in Nassen Arbeitsumgebungen weil "wiar haben ja FI"...)

O.J.

Modernere Rolladenantriebe bringt man über gewisse "Morsebefehle" (bei unserem: hoch runter hoch hoch runter¹) in einen Einstellmodus und fährt dann zum Anlernen die Endpunkte an.

Grüße Marc

¹ jeweils kürzer als 100 ms, mit > 500 ms Pause dazwischen, in einem KNX-Haus macht das "richtig" Spaß.

Am 03.04.2020 um 08:41 schrieb Ole Jansen:

Bekannterweise werden für Eingänge 2 Leiter notwendig, also stellt sich die Frage nach der anderen (Referenz) Leitung. Man kann also allenfalls ausprobieren, mit welcher der beiden noch verfügbaren Anschlüsse das Setzen ausgelöst werden kann, und ob es ggf. überhaupt möglich ist, einen Anschluß mit dem anderen Anschluß zur Sperrung der Setzfunktion zu benutzen. Wenn hinter dem Eingang ein Optokoppler sitzt, dann sperrt der ja sicher, wenn kein Strom fließt (Eingang offen), und könnte bei jeder Verbindung des Eingangs mit einem anderen Anschluß ungewollt schalten.

Wie wäre es eigentlich, den Hersteller oder Installateur nach einer Gebrauchsanweisung für die Rolladensteuerung zu fragen? Aber dann hätte ja niemand eine Gelegenheit gehabt, seine geballte Expertise hierzugroups abzuladen :-]

DoDi

Das sind häufig "fortschrittliche" Altlasten aus den 70er, wo zumindest das Badezimmer derart abgesichert wurde - denn man hatte ja Angst vor dem Fön in der Badewanne.

Ich frag' mich immer, wer sich in der Badewanne die Haare fönt.

Schönen Gruß Martin

Am 03.04.2020 um 11:09 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Angenommen der Motor hätte drei Kabel: N, Phase aufwärts, Phase abwärts. Dann wäre N nach Deiner Definition die "Referenz"?

ja

Er könnte dies Selbst durch elektromagnetische Beeinflussung. Moderne Rohrmotoren dürften solche Fehler softwaremäßig abfangen.

Frag doch Googel:

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Übliche Standardschnittstelle fast aller Rohrmotoren und Steuerkästchen ist die oben Beschriebene mit den drei Kabeln wobei vereinbarungsgemäß "Phase aufwärts" und "Phase abwärts" nie gleichzeitig bestromt werden sollen. Ob der Rohrmotor "intelligent" oder mit mechanischen Endlagenschaltern ausgestattet ist sollte dabei egal sein.

Lass mich raten: Dir ist zufällig auch was dazwischen gekommen und Du kannst jetzt mal Zeit Dich um kaputte Jalousien zu kümmern?

O.J.

Rein interessehalber, d.h. Du kannst gnge nicht unterscheiden? Also nicht einen andersfarbigen(?) Streifen sehen?

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Was ist ein KNX-Haus?

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

In der einen Hand den Fön, in der anderen das aufladende Handy. Zum tippern wird der Einfachheit halber laufende Fön auf den Rand gelegt...

Oder Rosenkrieg: sie (handynierend) in der Badewanne, ihm fällt der Fön in selbige... oh das war meine Trulla selber...

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 03.04.2020 um 11:57 schrieb Wolfgang Allinger:

Ein Haus das selbst wohnen kann, das braucht keine Bewohner mehr.

Wird auch "Smart Home" genannt.

Ich habe in der Badewanne gern Radio oder Podcasts gehört -- batteriebetrieben aus den offensichtlichen Gründen.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Ist zwar schon mal beantwortet (wohl überschnitten), aber zur Sicherheit:

Doch kann ich problemlos, allein an der Helligkeit. Es müßte selbst auf einem Schwarzweißphoto erkennbar sein. In engen Einbaulagen sieht man oft den Draht nur von einer Seite und den zweiten Streifen gar nicht. Grün gegen braun stellt dann für mich ein Problem dar. Gelb gegen braun wäre wieder einfach, aber es ist Zufall, was von der Erde gerade zu sehen ist.

Am 03.04.20 um 12:04 schrieb Wolfgang Allinger:

Früher lautet das: Eine Axt im Haushalt erspart den Scheidungsanwalt. ;-)

horst-d.winzler schrieb:

nicht immer:

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Was solls, hack ich halt Holz. ;)

Guido

Ich auch, aber für Batterien hab ich mein Geld nicht zum Fenster rausgeworfen. Das Radio stand in der Ecke des Badezimmers, diagonal zur Badewanne. Falls ich dabei mal Kassette gehört hab, war da eben nach 45 Minuten Schluß, so lange bade ich aber auch selten.

Guido

Das Badezimmer damals war noch von meinem Vater gebaut und ohne FI. Aber auch im aktuellen, Badewanne in Kindergröße (da habe ich gepennt, ich dachte naiv Norm sei Norm), ist trotz 10 mA FI keine Steckdose, Schalter außen und die Leuchten sind spritzwassergeschützt. Ich weiß noch auf welche Ideen ich als Kind in einem Badezimmer mit Bodenabfluß hätte kommen können. Elektrogerät im Bad geht nur mit langem Kabel durch die offene Tür.

Ja, aber nur wenige von uns haben noch Neubauwohnungen erlebt, wo das noch zulässig war.

-is

Die in der Praxis konkret eingebauten FI für eine Wohnung hatten um 1965 200..500 mA.

Der FI in meiner aktuellen Wohnung (gebaut 1980) hat Inenn=40A, ΔI=0,5A.

Ich habe aber etwa 1987 KOPP Sicherheits-Steckdosenleisten mit eingebautem FI 10 mA gekauft.

Man hatte uns Lernenden damals gesagt, die hohen Delta-Ströme bei FI gäbe es wegen der zu erwartenden Leckströme und kapazitiven Ströme im daran angeschlossenen Netz.

Mein aktueller Wohnungs-FI (1980) hat Delta=500mA. Aber 1-phasige FI haben seit den 1980ern bis herab zu 10mA.

Die 30mA FI wurden nicht als Ausstellungsstücke gebaut.

Da gibts/gabs wohl TT-Netz.

So spät?

Sie werden aber bis heute wohl nicht als Wohnungs-FI eingebaut.

Eine Datum-Jagd wollte ich hier nicht veranstalten, sondern auf verschiedene Anwendungsgebiete für FI hinweisen.

Ein Wohnungs-FI mit 10mA würde wohl dauernd auslösen...

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