Verpolungsschutz?

Apr 02, 2020 Last reply: 6 years ago 239 Replies

Am 07.04.2020 um 19:40 schrieb Rupert Haselbeck:

Da könnte was dran sein, seit mein Wunderwerk aus Trumpistan in der Garage steht wirds lichter obenrum...

Und ich erkenne endlich wieder was am Tacho, seit er nicht mehr beschlägt wie Sau...

snipped-for-privacy@gmx.de (Rupert Haselbeck) am 07.04.20 um 19:40:

Das letzte Auto, das bei mir verrostet ist, war ein Golf 1.

Keins danach hatte nennenswerte Rostprobleme. Keins davon hat jemals eine Garage von innen gesehen, solange ich es in Besitz hatte. Alle sind irgendwann mehr oder weniger wegen wirtschaftlichen Totalschadens von mir gegangen.

Ich fahre halt seit Jahrzehnten immer nur Gebrauchte, bis daß der TÜV uns scheidet, weil sich eben (zweimal) ein Blechschaden nicht mehr zu reparieren lohnte oder (einmal) die Motorelektronik den Geist aufgab (>> 1000 EUR Reparatur bei einem Auto mit vll. noch 1500 EUR Restwert...) oder ich (einmal) einen voll funktionstüchtigen Polo mit einem Jahr Rest-TÜV abgab, weil ich damals günstig mein erstes Auto mit Kat kriegen konnte. Aufzählung keineswegs vollständig ;-)

Alle möglichen Trennungsursachen, aber Rost war nach dem Golf nie wieder dabei.

Rainer

Rainer Knaepper schrieb:

Das passt ja auch in etwa zum Stand der (Rostschutz)Technik

Mein aktuelles Fahrzeug habe ich nun ja auch schon gut vier Jahre in Besitz. Und der war fast ein Jahr alt, als ich ihn kaufte. Demnächst muss was moderneres her. Die zwei oder drei Vorgänger hatte ich zum Teil sogar noch ein oder zwei Jahre länger. Ich halte aber nicht wirklich was von allzu alten Autos. Ich mag moderne Technik, seit ich mir das leisten kann. Aber nun ja, ich bin sicher nicht der einzige hier, der immer wieder über Axels etwas arg seltsame "Argumente" staunt.

MfG Rupert

Rupert Haselbeck schrieb:

Naja Golf 2 und 3 rosteten auch ganz gut - demzufolge waren die auf etwa demselben Stand.

Guido

Am 07.04.20 um 20:42 schrieb Marte Schwarz:

Hallo,

und ich habe keine Zweifel, dass ein nur 1,2-Liter-Benziner/100 PS

300Tkm hält.

Peter

Nein, längst nicht so. Die hatten serienmässig Hohlraumversiegelung, beim Golf 2 oft gut sichtbar. Das machte einen großen Unterschied zum Golf 1. Der hatte keine.

Gerrit

Ein Freund fährt einen Audi TT, die Version mit 225PS aus 1,8l. Er steht jetzt kurz vor 280000 km, bisher keine Probleme an Motor, Turbo oder Getriebe.

1,2l und 100PS ist da noch zahm.

Gerrit

Gerrit Heitsch schrieb:

Zum anfangs fehlenden Schutz durch Hohlraumversiegelung etc kam aber auch stark erscherend hinzu, dass VW den Golf I zeitweise mit minderwertigem DDR- Blech bauen musste, da das Land Niedersachsen, bekanntlich Großaktionär von Volkswagen, damals zur Stützung der DDR-Wirtschaft sog. Kompensationsgeschäfte in die Wege leitete, um der DDR bei der Verminderung des Außenhandelsdefizits zu helfen. Statt des Blechs mit der spezifizierten Qualität wurde damals arg minderweriger Recyclingstahl geliefert. Dabei ist mir gerade aufgefallen, dass dieser Umstand mittlerweile aus der Wikipedia getilgt wurde. Wieder mal ein Beleg für die Unbrauchbarkeit dieser beliebig fälsch- und verfälschbaren "Enzyklopädie". Natürlich auch einer der gravierenden Nachteile auch anderer Online-Publikationen. Zum Glück sind gedruckte Werke nicht derart leicht durch einzelne Interessierte zu verändern

MfG Rupert

Ja, diese Autos rosteten dann besonders stark. Aber schon ein normaler Golf I hatte so seine neuralgischen Stellen und wer einen älteren hatte, der kannte besser jemanden mit einem Schweissgerät der einem das eine oder andere Blech einbauen konnte.

Das Problem hatte ich nur beim Golf I, schon beim Golf II nicht mehr. Ganz rostfrei waren die auch nicht, das Problem hat erst die Verzinkung komplett gelöst.

Gerrit

Am 09.04.20 um 10:40 schrieb Rupert Haselbeck:

Dann hast du doch sicher auch einenm Link auf den entsprechenden Edit zur Hand. Ist ja alles transparent.

Stimmt, da bleiben Fehler für immer drin. Weil früher alles besser war will man das auch so.

Hanno

Am 09.04.20 um 10:40 schrieb Rupert Haselbeck:

In meinem näherem Umkreis war damals ein Golf, der nach einem Jahr wg. Rost anstandslos von VW ersetzt wurde. Mercedes soll wohl auch Probleme mit diesen Blechen gehabt haben. Es war mW damals ein Kompensationsgeschäft.

Auch war VW bei der Farbe "weiß" damals sehr rostanfällig.

Mir ist schon länger aufgefallen, daß wiki auf einigen Feldern längst nicht zu trauen ist. Sie haben da etwas mit der Bibel gemeinsam. Vieles wird sinnentstellend geändert ohne einen Hinweis darauf.

Am 09.04.2020 um 11:39 schrieb horst-d.winzler:

Das ist die Masche der braunen Ratten.

Am 09.04.20 um 11:44 schrieb Sebastian Wolf:

Menschen als Ratten bezeichnen. Dann ist der Weg zu deren "Vernichtung" (der Menschen) nicht mehr weit. Es ist haargenau der verbale Weg den damals die Nationalsozialisten beschritten um letztlich Andersdenkende, insbesondere Menschen jüdischen Glaubens, industriell zu ermorden.

Jetzt kann geraten werden, ist Sebastian derart von Hass zerfressen das ihm die Nähe zu faschistischer Ausdrucksweise nicht mehr auffällt, oder ist er einfach nur zu blöd das zu erkennen?

Am 09.04.2020 um 11:54 schrieb horst-d.winzler:

So wie Gerhard Hauptmann.

Nie wieder rechte Ratten an die Macht!

Ich erkenne deine Maschen sehr gut.

snipped-for-privacy@gmx.de (Rupert Haselbeck) am 09.04.20 um 10:40:

"Zudem wurde der Rostschutz erheblich verbessert, da frühe Golf- Modelle infolge des damals verwendeten minderwertigen Recycling- Stahlblechs schnell korrodierten."

Artikelstand Golf 1 von heute.

Der betreffende Abschnitt wurde auch nicht "getilgt", sondern in den VW-Hauptartikel verschoben, weil das Problem halt nicht nur den ersten Golf betraf. Audi 50, Audi 80 und Passat waren ebensolche Rostbeulen, je nach Baujahr.

Du findest ihn unter

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Rainer

snipped-for-privacy@gmx.de (Guido Grohmann) am 09.04.20 um 08:54:

Äh.... Nein.

Nicht einmal näherugsweise.

Rainer

Rainer Knaepper schrieb:

Ja. Dort findet man einen Teil der Information. Beim Artikel über den Golf 1 wurde der Text derart manipuliert, dass sich dem Leser aufdrängt, die Verwendung minderwertigen Stahls sei vom Hersteller verschuldet. Die Herkunft wird (bewusst?) verschwiegen. Wer wird bei der von dir angegebenen Stelle "Volkswagen AG" suchen, wenn er den spezielleren Artikel zum "Golf" bereits gefunden hat?! Höchst tendenziös, das Ganze.

MfG Rupert

Am 09.04.2020 um 14:50 schrieb Rupert Haselbeck:

Und wieder eine ganz große Verschwörung aufgedeckt.....

Oder doch bloß Paranoia?

Am 09.04.20 um 14:50 schrieb Rupert Haselbeck:

Danke. So viel zu den Verschwörungstheorien.

Ja wer sonst ist denn für das verbaute Material verantwortlich? Hatte VW keine vernünftige Eingangs-QA, oder hat Harry Potter ihnen das minderwertige Material in die Autos gehext?

Anderes Beispiel: Von den Steuerkettenproblemen bei Audi und VW hat inzwischen wohl jeder mal gehört, der auch nur minimales Interesse an Autos hat. Sicher auch ein Zuliefererproblem, den hab ich aber nie genannt gehört. Noch so eine Verschwörung!

Hanno

snipped-for-privacy@gmx.de (Rupert Haselbeck) am 09.04.20:

Ich habe den Schuldigen mal für dich dingfest gemacht:

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Ein sehr bekannter tendenziöser Aktivist und Verschwörungstheoretiker in der Wikipedia, bis heute überall noch linksgrünversifft aktiv!

Du solltest dringend etwas unternehmen.

Rainer

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