üssen.

Jan 14, 2024 Last reply: 2 years ago 32 Replies

Ich dachte erst, Du rechnest da irgendwelche Verluste rein. Aber vermutlich war es nur ein Vertipper, und Du meintest einen 2 GW Kraftwerksblock. Das passt dann auch zu den 700 Windrädern zu je

3 MW.

Martin

Neue Windräder sind ein gutes Stück größer als die vor 20 Jahren gebauten und brauchen damit deutlich belastbarere Fundamente. Man kann ein Windrad mit einem 160 Meter hohen Mast und einem Rotordurchmesser von 150 Metern nicht auf ein Fundament setzen, welches für eine Anlage mit einem 90 Meter hohen Mast und einem Rotordurchmesser von 80 Metern ausgelegt war (und überdies bereits 20 Jahre alt ist). Leider brauchen die Betreiber die Fundamente der aufgegebenen Anlagen nicht zu entfernen (das soll ja zu teuer sein...)

Das ist allerdings seltsam. Derlei Vergleiche sind ja recht häufig zu finden, was ja auch recht sinnvoll ist.

Du vermeidest ja (wohlweislich?) die Angabe von Quellen, aber meines Wissens leistet bisher kein Windrad 3,5 Gigawatt. Die hier in der Gegend in den nächsten zwei Jahren zu bauenden Windräder sind auf 7,5 MW pro Stück ausgelegt

MfG Rupert

Unsinn! Es gibt jede Menge Windräder mit Leistungen sogar deutlich kleiner als 1 MW.

Deine mathematischen Fähigkeiten sind beschränkt, wie jeder weiß. Aber schlimmer noch, diese Art von Rechnung ist einfach nur weltfremd. Es geht bei realistischer Betrachtung nunmal nicht darum, die Zahl von Windrädern zu bestimmen, welche bei Volllastbetrieb einen KKW-Block mit

1,5GW im Volllastbetrieb ersetzen könnten. Das sollte eigentlich ja sogar jemand ohne wissenschaftliche Ausbildung noch schaffen können. Aber das zentrale Problem, der grundlegende Unterschied zwischen Windrad und KKW (oder notfalls auch gerne einem schmutzigen Kohlekraftwerk wie die Berliner es bevorzugen) besteht nunmal in der /etwas/ unterschiedlichen und kaum vorhersehbaren Verfügbarkeit.

Es ist daher schlichter Unsinn, einen Kohlekraftwerksblock von 500MW mit

94 oder auch 700 Windrädern zu je 3MW ersetzen zu wollen. Wenn der Wind nicht weht, so braucht es ein Backup für jedes einzelne der 700 oder auch nur 94 Windräder

MfG Rupert

Martin Klaiber schrieb:

Die 1 MW sind die Nennleistung, so was wie W_p bei den Solaranlagen. Auslastung bei Windkraft ist typisch 15-25%, je nach Standort. Und in Patagonien ist dieser Faktor angeblich wesentlich grösser. Das hat dann direkte Folgen auf die Gestehungskosten Strom.

Rupert Haselbeck schrieb:

Einfach den Text nochmals lesen. Dann wird die zugegebenermassen dämliche Formulierung verständlich, etwas beim Vergleich mit dem zweiten Satz.

Für Windräder ist die Daumenregel 25 %, also um die 2200 Vollaststunden im Jahr. Nennleistung ist nur eben genau das, ein Kennwert. Und dabei rechne ich schon wie die Grünen nur mit dem Jahressaldo, also so, daß man mit der Photovoltaik auf dem Dach prima im Winter die Wärmepumpe betreiben kann. (Einige Miteigentümer hier im Haus glauben das wirklich.) Reale, garantierte Verfügbarkeit zu einem beliebigen Zeitpunkt ist etwas völlig anderes und das, womit in der Energietechnik bisher immer gerechnet wurde,

Da war ich also großzügig an der Obergrenze und habe außerdem ohne Rücksicht auf Verfügbarkeit den mittleren Jahressaldo angesetzt.

Du bist wirklich ein Spinner, so daß es schmerzt! Es gibt ein paar Hersteller von Mini- und Klein-Windkraftanlagen, mit einer Höhe von z.B. 2 Metern, und mit bis zu 1000 W, bis zu 25 KW, bis zu 100 KW, beispielsweise

50 KW weltweit installierter Leistung.

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Von dieser Kategorie ist in diesem Thread jedoch gar nicht die Rede! Sondern eher von weltweit 50000000 KW installierter Leistung und über 200 m Höhe. Du hast halt Schwierigkeiten mit dem Lesen.

Erstens habe ich bereits zweimal von fehlenden Angaben des Posters zum _Nutzungsgrad_ geschrieben, und zweitens will ich keinen Kohlekraftwerksblock durch Windräder ersetzen. Jedoch korrekt lesen ist offenbar keine Stärke von Dir.

Je nach Standort und Anlagenauslegung haben Windräder ungefähr

1400 bis 5000 Vollaststunden, also 16% bis 57% Nutzungsgrad. Patagonien: etwa 70% Nutzungsgrad (onshore). 2200 Vollaststunden in DE onshore ist ein passender Wert. 3400 Vollaststunden offshore.

Das ist Unfug.

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"Mit den beiden zugrunde gelegten Referenzanlagen (siehe Kapitel 4.1) können im bundesweiten Mittel 2.440 Volllaststunden pro Jahr erreicht werden. Heute liegt der Bundesdurchschnitt aller Anlagen bei 1.700 Volllaststunden."

Hinzu kommt, dass die erstragsstarken Standorte sind bereits bebaut. Was dazu kommt liegt durchweg unter 20% Nutzungsgrad.

Was ist Unfug in allem Vorstehenden?

Darin geht es um das Potential der onshore-Windenergie in DE. 'Potential' und 'onshore' verzerren hier.

Nimm mal die Mitte zwischen 2440 und 1700 Stunden, heraus kommt 2070 Stunden. Das ist der am häufigsten genannte Wert für DE onshore. Der steht auch in meiner mehrfach geposteten Reihe: Patagonien : 6000 h onshore Nordsee : 3000 h offshore Deutschland: 2000 h onshore Ich habe mir diese Zahlen nicht ausgedacht, sondern diese werden vielfach genannt.

Onshore. Die Standorte werden aber alle 20 Jahre neu bebaut, mit dann modernsten und effektivsten Anlagen.

Meine Zahlen oben nehmen zunächst Bezug auf die Welt ohne Filterung. Danach auf "DE onshore" und "offshore".

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24 h x 365 = 8760 Vollaststunden entspricht 100% Nutzungsgrad.

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: nutzungsgrad...

[...]

Es beginnt mit Steckdose 230V/16A 3700 W. Drehstrom 16A sind 11 kW.

50 kW kann durchaus als Schnelladung bezeichnet werden, finde ich. 300..400 kW ist dann halt Hochleistungsladung.

Handelsblatt 19.01.2024 ===================================================================================================== die E-Auto-Prämie ist gestrichen. Bis zu 7700 Euro Rabatt gibt es derzeit für einen Elektro-VW. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher wechselt mangels Reichweite von einem Mercedes-Stromer zurück auf ein Hybridmodell. Und beim elektrischen iX von BMW ist die Produktion im November 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte eingebrochen.

Auf den kurzen Rausch, in dem Ampelregierung und Autokonzerne gemeinsam das Lied von der gelungenen Antriebswende anstimmten, folgt nun die große E-Nüchterung, über die wir in unserer Titelstory zum Wochenende berichten.

Bei allen Bekenntnissen zum Elektroantrieb: Noch immer sind es die Verbrenner, mit denen BMW, Mercedes und Volkswagen das große Geld verdienen. Gälte es nicht die Emissionsvorgaben der EU zu erfüllen, die Elektroautos made in Germany hätten in der Konzernlogik keine Chance. Und im Hinterkopf von manchen Carguys und -girls mag noch immer der Gedanke spuken: Wenn wir nur langsam genug machen mit der Antreibswende, dann wird vielleicht auch das Verbrennerverbot in der EU ab 2035 nochmal wackeln.

Bei anderen Herstellern läuft es besser. Die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) zum Beispiel hat sich mit dem MG4 nahezu aus dem Stand zum europäischen Marktführer bei den kompakten Elektroautos aufgeschwungen und den ID.3 von VW überholt.

Die deutschen Hersteller setzen nun auf eine Strategie, die man in Abwandlung eines alten Audi-Slogans als „Vorsprung durch Elektrotechnik“ bezeichnen könnte. Sie planen Innovationen bei Batterie- und Motorentechnik und neue Modelle, die teilweise schon in diesem Jahr auf den Markt kommen. Sie sollen die kompromissbehaftete erste Generation der hiesigen Elektroautos vergessen machen – und damit der wichtigsten deutschen Industriebranche eine Zukunft sichern.

Oder wie Fabian Brandt, Autoexperte der Unternehmensberatung Oliver Wyman, es ausdrückt: Alle müssen realisieren: Es geht jetzt ums Ganze. ===================================================================================================== Hinzu kommen: o Bosch wird 1200 Software-Mitarbeiter entlassen. . Die Entwicklung für die Autonomen nimmt sich zu viel Zeit. o ZF wird 12000 Mitarbeiter entlassen. o Bosch und Mercedes beendeten ihre Zusammenarbeit zum Thema. o ...

Meldungen dazu las ich bereits im vorhergehenden Jahr.

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