Klaus Butzmann schrieb:
Seh es doch mal so: Oma hat momentan noch Geld den Enkeln was zum baldigen Weihnachten zu schenken. Ist ja auch nicht schlecht.
- Henry
Klaus Butzmann schrieb:
Seh es doch mal so: Oma hat momentan noch Geld den Enkeln was zum baldigen Weihnachten zu schenken. Ist ja auch nicht schlecht.
- Henry
Du bist eben sozial nicht angepaßt. Ganz schlecht ist auch nicht zur Weihnachtsfeier zu erscheinen. Gibts die überhaupt noch?
Ich dachte das hieße VC?
So in etwa geht es in diese Richtung auch mit der Feststellung: Betrag(Gehalterhöhung) Betrag(Gehaltserniedrigung)
Lösung:
Vor allem bleibt ein Patent angemeldet auf den menschlichen Erfinder außerhalb der Konkursmasse!
- Henry
Ja, der Spiegel mit seinen Recherchen. Die Realitaet ist diese: Ich arbeite hier und heute an einem Projekt, bei dem die Firma vollstaendig VC finanziert ist. Finzanzprobleme: Null. Das laeuft oft gar nicht ueber Lehman Brothers und die anderen. Es sind ganz kleine Fonds eher privater Natur, gefuellt mit Anlagegeldern von Aerzten und dergleichen. Also Leute, die ganz genau wissen was wir entwickeln und warum. Die schauen auch ab und zu mal vorbei, weshalb es unsereins in der Lage sein muss, komplizierte technische Dinge so zu erklaeren, dass Aerzte und eventuell mitreisende Due Diligence Leute (meist Anwaelte oder Banker) das verstehen. Der beste war einer, der ganz auf Understatement machte. Als ich ihn fragte, wann er zurueck am Flugplatz sein muesste, meinte er das sei "flexibel". Der hatte dort seinen Hawker Privatjet mitsamt Crew geparkt ...
Gestern morgen kam eine Anfrage, einen dickeren HF Generator zu entwickeln, ebenfalls Voll-VC Firma. Die muessen die Mittel mitten waehrend des Knalls bekommen haben. Wuerde ich gern machen, ich weiss akut nur noch nicht wann.
Im TK Bereich ist die durchschnittliche Lebensdauer von Unternehmen oft gering. Zumindest im Bereich, mit dem ich derzeit zu tun habe (Fiber Optics). "Wie, die Firma war doch letztes Jahr noch da?" Aufkaeufe am laufenden Meter, Abkuendigungen hoch drei.
[...]
Oh yes!
VC finanzieren keine Traumtaenzereien. Die schicken vorher Due Diligence Leute hin, die das erstmal durchleuchten. BTDT.
Die Leute bei uns konnten sich nicht beklagen, Leistung wurde honoriert.
Nutzt nicht viel. Jedenfalls hier in USA nicht. Die Rechte gehoeren dem Assignee und wenn der pleitissimo ist, dann den Glaeubigern.
Darueber hat sich schon unser Dozent in der Finanzenvorlesung[0] drueber ausgelassen zu den ganzen Deppen, die begeistert ihr Geld rueberreichen wenn man ihnen nur 10+% Rendite verspricht. Seine Kommentar dazu: "Wenn Ihnen jemand sowas verspricht, ist das entweder rechtlich nicht sauber oder hoechst riskant - lassens die Finger davon!" ;-)
Auch dazu: "Wenn es so einfach geht, sein Geld auf die Bank zu schaffen und dick Zinsen zu kassieren - wieso macht das dann nicht jeder? Wieso investiert ueberhaupt noch einer in Unternehmen? Merkens was?"
Man liest sich, Alex. [0] Vor gut 10 Jahren. Und nein, es schadet einem Informatiker nicht, auch mal zu schauen, was die BWLer so treiben. Man muss es ihnen ja nicht nachmachen ;-)
Man braucht vor allem sicheres Offsite-Backup. Bevorzugt _nicht_ an der tiefsten Stelle im Flusstal.
Vernuenftigerweise (unter der Annahme, dass die Daten wertvoll sind und nicht trivial und schnell wiederbeschafft werden koennen) baut man eine vernuenftige Backup-Hierarchie auf: - Backup auf stabile offline-Medien (da sind Baender immer noch eine gute Wahl) - Backups sicher offsite lagern und ggf. verschluesselt schreiben - sicherstellen, dass man auch schnell wieder an die Backups kommt - mehrere Generationen an Backups vorhalten
Und ja, Baender sind immer noch ein gutes Backup-Medium.
Och, keine Argumente mehr?
Man liest sich, Alex.
Hehe, "wir sind doch so wichtig wichtig" Damager ;-/
Bei wirklich fundamentalen Dingen oder gerade bei Kommunikationssystemen kann das daneben gehen.
Der Kunde möchte schon ungefähr wissen, was für ein Protokoll der Sender nutzt - womöglich will er es empfangen ;-) - und fundamentale Dinge kann man u.U. per Reverse Engineering rausbekommen.
Die HF Komponenten strahlen alle ein bisserl ab, wenn man da genauer hinsieht, z.B. den komischerweise modulierten LO bei unseren Empfängern findet, dann kann doch irgendwann drauf kommen. Dann lieber ein Patent.
Und womöglich meldet ein anderer zwischendrin was an, dann wäre der Ärger groß.
Anders sieht es aus, wenn es um irgendwelche Details auf der IC-Maske geht, z.B. Transfer-Gates, die beim Schalten kaum Ladung einkippen (Charge Injection), oder irgendwelche Opamp-Spezialschaltungen, VCOs oder spezielle digitale Signalverarbeitungsansätze für trickreiche Sigma-Delta-Modulatoren, da muss man nicht alles dazu sagen.
Gruß Oliver
Versionierung ist das, was das Filesystem nach aussen als Feature anbietet. Ob es dazu komplette Kopien der Dateien vorhaelt oder nur Delta ist Implementierungsdetail.
Natuerlich. Oder bei Fummeleien an der Stromversorgung ganze Platten- schraenke gekillt. Dafuer hat man ein Sicherungskonzept, das zum einen regelmaessig kontrolliert wird und zum anderen auch eine gewisse Resistenz gegen Betriebsfehler hat.
Man liest sich, Alex.
"Klaus Butzmann" schrieb im Newsbeitrag news:gc37mv$8q9$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Na ja, es gab einfach zu viel Geld, die Notenpresse der FED stand ja gar nicht mehr still. Also wollte niemand mehr dein Geld haben. Keine Zinsen an dich zahlen. Und wenn ein Guthaben mangels Anlagemoeglichkeit letztendlich durch die Inflation aufgefressen wird, dann waehlen halt manche Leute den risikoreicheren Weg - es tun ja alle.
Das Problem war (und ist, die FED hoert nicht auf zu drucken) die Unmenge an Geld, das gar nicht gebraucht wurde, weil niemand es produktiv arbeiten laesst, also in eine echte Produktion einer echten Firma steckt, wo wirklich Werte geschaffen werden und woduch wirklich der Wohlstand zugenommen haette.
Das Geld landete nur im Gluecksspiel der Boerse (oder bei den Schlaueren gleich am Pokertisch, da liegen die Karten wenigstens auf dem Tisch). Dass dort jeder Gewinn auch mit exakt demselben Verlust eines Anderen erzielt wird, weil keinerlei Werte geschaffen wurden sondern nur umverteilt wird, war Privatanalegen (und offenbar auch strunzdummen Banken) nicht klar.
Wir muessen unbedingt wieder dorthin, dass Geld nur dort mehr wird, wo es wirklich Mehrwert schafft, also was produziert wird. Aber ich befuerchte, die Gesellschaft ist noch nicht reif fuer die Erkenntnis.
Wie soll ich als Nicht-Fachmann dann "Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) 26,4 %"[0] verstehen?
Daß die deutsche Bank höchst riskant spekuliert oder rechtlich unsaubere Geschäfte macht?
Im ersten Fall gehören deren Chefs bei einer Pleite hinter Gitter, im zweiten Fall sofort. ...
Falk [0]
"Alexander Schreiber" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@telperion.angband.thangorodrim.de...
Normalerweise weil die 1000 EUR von Oma zu wenig fuer ein Unternehmen sind, 1000 Omas zusammen aber 1 Mio per Sparkasse zusammentrommeln, die dann in einem Unternehmen Rendite bringen koennen.
Wenn natuerlich ein Ackermann 25% Rendite sehen will, bricht das System zusammen, und wird zum Gluecksspiel (Lotto). Verhaften waere angemessen zum Schutz der Gemeinschaft.
Hi Oliver,
Ich weiss ja nicht, welche Anlagegrößen Du noch unter "Kleinanleger" verstehst, aber die handelsüblichen Aktienfonds für den kleinen Mann haben mit Heuschreckenfonds gar nichts zu tun. Die dürfen gar nicht so viele anteile einer Firma kaufen, wie nötig wäre, um diese "Spielchen" zu machen. Heuschreckenfonds verwalten nur das Kapital ganz großer Fische... Ich mag mich täuschen, hast Du einen konkreten Namen parat? Ich wüsste nicht einen. Aber auf der anderen Seite ist man es langsam gewöhnt, dass ab und an Feindbilder in Umlauf gesetzt werden müssen. Neuerdings sind das ja die Leerverkäufer.
... aber auf gar keinen Fall zu chinesischen Konditionen arbeiten und Leben wollen. Das passt in der Tat auf Dauer nicht zusammen.
Marte
Hi Manfred,
Genau, also Firmen kaufen. Von deren Gewinn kommt reale Rendite. Der Kaufladen für solche Teile nennt man übrigens Börse. Das ganze dort ist fast wie bei EBAY. Preise ergeben sich genau dann, wenn einer der was kaufen will, sich mit einem anderen, der seins verkaufen will, auf einen fairen Preis geeinigt haben. Ich kann darin bis jetzt nichts Böses erkennen. Die Probleme liegen an einer ganz anderen Stelle begraben.
Marte
"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news:48e55db7$0$13666$ snipped-for-privacy@news.freenet.de...
Die Aktien, bewertet aber eher nach Dividende, als nach dem letzten Ruelps aus USA. Es ist hirnrissig, eine Firma, die 1 Mio Aktien zu 100 EUR ausgebenen hat, nach dem Kurs der letzten gehandelten Aktie von z.B. 300 EUR zu bewerten. Die Firma hat maximal einen Boersenwert von 100000200 EUR, nicht 300000000. Es ist auch hirnrissig, dass sich angeblich der Firmenwert an einem Tag um 5% oder gar 25% aendert. Vielleicht um 0.05%, andere Zahlen zeigen nur, dass die Kaeufer/Verkaeufer keinerlei Realitatsbezug haben, weil sie keine blasse Ahnung haben, was in so einer Firma wirklich passiert.
Am Thu, 02 Oct 2008 22:06:28 +0200 schrieb Henry Kiefer:
Dieses Jahr war noch keine. Abschwung eben.
Lutz
-- Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP:
Oliver Bartels schrieb:
Klar doch, wenn Konferenz dann auch Beschlu=DF. Alles andere ist Zeitvergeudung.
Man mu=DF anerkennen, das Menschen unterschiedlich sind, aber im betrieblichen Ablauf nicht weniger wichtig.
Beispiel: Mitarbeiter die ihre Arbeit zuverl=E4ssig machen und keine Ambitionen auf Aufstieg haben. Wenns ums Entlohnen geht, werden die oft und gern "vergessen". Aber ohne deren Wissen und Erfahrung l=E4uft oft nicht viel. Denn von denen erh=E4lt man oft die richtigen und wichtigen Hinweise. Nur wo bleibt oft die Anerkennung ihrer Arbeit? ;-)
Wenn dann zB ein Abteilungsleiter sich eine USA-Reise genehmigen l=E4=DFt= , der kein Englisch kann. Kein Witz ;-)
Einfache Sache. Gesellschaft mu=DF (an)erkennen, das es Menschen gibt, denen ist die Leitung von Mitarbeiter quasi angeboren. Andere sind einfach gute Entwickler. Aber keiner ist deshalb weniger Wert f=FCrs Gelingen und Betriebsklima. Eigentlich Binse. Trotzdem wird sich damit schwer getan...
Nur mal so zur Erinnerung. Beamten sind dem Gesetz verpflichtet sowie zur Treue ihrem Dienstherren gegen=FCber. Von Leistung ist nirgents die R= ede. Und wennn sie denn mal zur Leistung angehalten werden, ists dem B=FCrger auch nicht recht. Siehe Strafzettel aber auch =DCberpr=FCfungen auf Autobahnen ;-)
--=20 mfg hdw
MaWin schrieb:
ag
nBTW Derzeit liegt das Bruttosozialprodukt bei gesch=E4tzten 54_Billionen_= $. Die Geldmenge bei 150_Billionen_$ Der Wert der diversen Derivate bei so 500_Billionen_$
Die B=E4nker und damit die angels=E4chische Politik meinten bis vor Kurze= m, der Markt regelt das. An Kollateralsch=E4den hatte man keine Gedanken verschwendet.
Bei den Zahlen kann sich ja jeder mal selbst "ausrechnen" wie lange so ein "Wirtschaften" gut geht. Und das noch lange nicht alles auf dem Tisch liegt ;-)
--=20 mfg hdw
Gesch=E4tztes Brutto-Welt-Sozialprodukt etwa: 54_Billionen_$
Geldmenge die gerade verursacht wurde von Alan Greenspan & G.-W.Bush, betr=E4gt: 150_Billionen_$
Wert der diversen Derivate: 500_Billionen_$
Anzunehmen ist, das noch l=E4ngst nicht alles auf dem Tisch liegt. Unternehmen die kein eigenes Kapital besitzen, auf die k=F6nnte noch der Konkurs warten. Sie wissens nur noch nicht ;-)
Und das alles ist f=FCr dich unwichtig? Gott erhalte dir deine, zumindest=
hier zur Schau getragene, Naivit=E4t ;-)
--=20 mfg hdw
Es häng davon ab, was man unter "Heuschrecke" versteht:
"Zocker" Hedge-Fonds:
Schau mal, wie vernetzt die Branche ist:
Nun wirst Du sagen: Ist ja auch nur wieder ein Großanleger Hedge Fonds. Nur werden Hedge Fonds nicht nur an Grossanleger verkauft. Geh' z.B. auf die Seite der Deka, wähle Aktienfonds an, da steht bei jeder Menge der Angebote "hedged" dabei. Und selbst andere können Anteile der fünf großen Ex- Investmentbanken - sprich Zockerbuden - enthalten, direkt oder per Dachfonds.
Private Equity:
Das ist wieder eine ganz andere Baustelle, die Fonds nehmen in der Tat erstmal nur größere Beträge. Vielfach ist der Term "Heuschrecke" hier auch zu Unrecht angebracht.
Aber:
Geht auch für Kleinanleger völlig problemlos per Dachfonds:
Leerverkäufer sind kein "Feind", aber das, was sie betreiben, ist im Grunde ein Bankgeschäft und gehört wie ein solches reguliert.
Wo bitte ist der Unterschied, ob man Geld als Anlage aufnimmt und das dann anderweitig einsetzt, z.B. für Kredite, oder ob man Aktien als Anlage aufnimmt und die anderweitig einsetzt, z.B. für Leerverkäufe. Von _ungedeckten_ Leerverkäufen will ich gar nicht reden, die sind im Ernstfall, wenn es scheppert, irgendwo zwischen Betrug und Geldfälschung anzusetzen. Betrug, weil man etwas verspricht, das man definitiv nicht hat und im Zweifel, wenn die Wette massiv nicht aufgeht, auch nicht beschaffen kann. Geldfälschung, weil man Pseudo-Wertpapiere in den Markt wirft, die nicht existieren und deren Herausgabe dem Emittenten, also der betroffenen Firma, vorbehalten ist.
Leerverkäufe sind nix anderes wie Geldschöpfung per Kredit aus Einlagen, und die ist aus gutem Grund von der Zentralbank regulierten Banken vorbehalten. Der Knackpunkt ist, dass diese Herrschaften mit anderer Leute Geld arbeiten, und zwar auch mit dem von Leuten, die gar nichts davon wissen.
Genau deshalb hat es auch im Bankaktienmarkt so gescheppert, weil ein Verkaufsvolumen vorgegaukelt wurde, dass gar nicht da war, in der Hoffnung, dass Dritte sich dann in Panik ebenfalls von den Aktien trennen und man sie billig zurückkaufen kann.
Und ebenfalls ein Problem ist es, wenn die Zocker dann Geschäfte tätigen, die sie im Zweifelsfall nicht erfüllen können (*), auf die sich aber ein Dritter verläßt, weil er glaubt, es mit einer seriösen Bank zu tun zu haben. Siehe Lehman. Betroffen sind in dem Fall wir alle, siehe das misslungene Swap Geschäft der KfW, das waren Steuergelder, von Dir fünf Euro und von mir auch.
(*) Nicht nur Leerverkäufte, sondern auch von einem "Versicherer" garantierte ABS, wobei der Versicherer am Ende nicht zahlen kann, weil er auch nur Kasino gespielt hat. In dem Fall durfte der US Steuerzahler herhalten.
Eben.
Gruß Oliver
"Oliver Bartels" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Na ja, Leerverkaeufe sind zunaechst ein mal der einzige Weg, auch auf fallende Kurse wetten zu koennen, also auch in Baisse-Zeiten verdienen zu koennen. Leerverkaeufe sind als Instrument unbedingt notwendig, denn wenn man nur an steigenden Kursen verdienen koennte, gaebe es an Boersen nur steigende Kurse. Klar ist, dass man den Leerverkauf dann zum Faelligkeitstag auch bedienen muss, und wenn man, wie bei VW, dann 300 statt 175 pro Aktie zahlen muss, sich also verspekuliert hat. Erst wenn an dann die Hand hebt und sagt 'Sorry, ich bin pleite', dann wird es zum Betrug. Die Beschaenkung von Leerverkaeufen ist nichts anderes, als per Regulierung ein Absacken von Boersenkursen zu verhindern. Sorry, es ist nicht die Zustaendigkeit von irgendwem, absackende Kurse zu verhindern. Das sollen die Aktienspekulanten unter sich ausmachen.
So billig ist die Produktion in China gar nicht. Viele, ob Autohersteller oder Wasserhaehne, haben schon begriffen, dass es dort eher teuer ist, als in gut organisierten Betrieben hier, denn der Lohnkostenanteil macht selten mehr als 10% aus, und z.B. Steuern sind in China hoeher als hier. Leider ist hierzulande die Fertigungs-Infrastruktur schon komplett zusammengebrochen, du *musst* einzelne Teile in China bestellen, dann kannst du auch gleich in China fertigen. Deutschland ist nur noch voll von Damagern und Anforderungsschreibenschwuchteln, die leider keinen cent Wertschoepfung generieren, sondern die der Rest der Gesellschft durchfuettern muss.
Geh mal zum Handwerker (dem, mit dem goldenen Boden). Entweder er verkauft dir teuer ein woanders gefertigtes Standardprodukt, oder er jammert gleich "schwierig, teuer, da muessen wir selber Hand anlegen, das koennen wir doch gar nicht mehr, das kostet extra, meine arme Gehirnwindung". Wir haben es verlernt, komplett verlernt, etwas selber zu produzieren (Ausnahmen bestaetigen die Regel).
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