Hallo, ich hänge mich mal einfach hier an den Thread an, weil auch ich den Selbstbau von Ü-Schutzgeräten vorhabe. Bei mir geht es momentan um den Schutz von a/b Leitungen und Uk0s. So unterschiedlich das klingt, so ähnlich sind sie sich. Der Uk0 kommt ja in der Regel mit knapp 100V daher, der a/b ist in meinem Fall hinter einer Anlage und würde auch mit etwas über 100V Ansprechschwelle vollkommen zurecht kommen (Telefonanlagen geben in der Regel weitaus niedrigere Klingelwechselspannungen ab als im öffentlichen Netz). Ich würde dann eine Lochrasterplatine aufbauen mit Klemmleisten an beiden Seiten, dazwischen die Bauteile.
Um mal zum Punkt zu kommen: Welche Bauteile sollte denn man nun nehmen? Gasableiter, Varistoren, Supressordioden, Impedanzen dazwischen?
Ich habe mal ein Dehn Gerät gesehen, da waren je zwei Gasableiter von a und b zur Masse geschaltet, dann noch je zwei (Supressor?)-Dioden und (hier irre ich mich nicht!) zwei PTC, die einen Schleifenwiederstand von 10 Ohm machten. Das wäre ja recht einfach nachzubauen, das Modul von Dehn für acht Ports lag im 400? Bereich, das finde ich doch recht heftig. Aber die Anordung finde ich nicht ganz optimal, ich hätte jeweils drei Bauteile genommen, je eins a-Erde, b-Erde und a-b.
Weiß jemand, welche Spannungen von a oder b gegen Erde im normalen Betrieb auftreten können? Bei den analogen Ausgängen der Telefonanlage ist es einfach, die haben keinen Massebezug, aber beim Uk0 bin ich mir absolut unsicher.