Überspannungsschutz für Telefonleitung im Eigenbau?

Jul 29, 2009 40 Replies

Horst-D.Winzler schrieb:

Halsweh, Kopfweh, ein klein wenig Schwindel war auch dabei...

mfg Rolf Bombach

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Da sind auch "0 pF" schon zu viel, bei diesen Frequenzen und üblichen Streukapazitäten.

BTW, ein Kollege hat eben im Müll(!) die Kondensatorenbatterie unseres ersten Wasserstoffautos gefunden. Alle Kapazitäten zusammen ergeben etwa 0.2 MF. Vor nicht allzulanger Zeit wäre klar gewesen, dass bei dieser Angabe ein Tippfehler vorliegt.

mfg Rolf Bombach

...

Neid, wo ist der Müllplatz? Lohnt sich ja vorbeizuschauen.

h*mo collectus

Olaf

Stefan Engler schrieb:

...und du kannst dem Händler rechtssicher nachweisen, dass der Mangel am Produkt beim Kauf schon im Keim angelegt war?

Ich würde eher sagen der Schutz gilt die ersten sechs Monate ab Kauf :-(

Butzo

Olaf Schultz schrieb:

Achtung, das k=F6nnte als "Einladung" quasi mi=DFverstanden werden ;-)

--=20 mfg hdw

In dem Teil des threads ging es um den PPA; und der ist harmlos, wegen der 470k.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Ok, ich meinte Deinen Vorposter oder wie immer man das nennt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Offensichtlich ist der nicht immer harmlos. Es gibt F=E4lle, bei denen nach Entfernen des PPA DSL einwandfrei funktionierte. Es mu=DF sich um gewisse Randbedingungen handeln.

--=20 mfg hdw

Rolf Bombach schrieb:

Alternativ technische Phantasie. Ist angenehmer als weh-wehchen ;-)

--=20 mfg hdw

Ich kann den Einfluß von 470kOhm auf eine niederimpedante HF-Verbindung im MHz-Bereich nicht wirklich erkennen :-)

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Manuel Reimer :

Ganz unten für "Datenleitungen" ist ja das Prinzip schon mal richtig dargestellt. Zwischen Suppressordiode und Gasableiter fehlt aber noch etwas, entweder 2 Drosseln oder zwei Widerstände. Im letztens von mir umgebauten Auerswald-Überspannungsschutz (Analog-Telefon) musste ich die 22mH Drosseln rausnehmen, denn damit ging das DSL dann nicht mehr. Die Kapazität der Supressordioden wirkt sich natürlich auch auf das DSL- Signal aus: SNR wird 2-3dB geringer, mehr nicht. (Schliesslich hat die lange Telefonleitung ja auch jede Menge Kapazität). Falls man da also Reserve hat, kann so ein Adapter bei der Signalqualität nicht viel Schaden anrichten. Zur Dimensionierung der Supressordiode: Angenommen, die Funkenstrecke zündet bei 230V, und Du hast 2Stück 10 Ohm-Widerstände in Reihe (je auf beiden Leitungen). Dann fliesst ein Spitzenstrom von 11,5A durch die Supressordiode. Das halten laut Datenblatt die P6KE kurzzeitig aus. (Später, wenn die Funkenstrecke gezündet hat, ist die Spannung darüber nur noch wenige Volt). Ihmo wichtig ist aber auch die gute Erdung dieses Adapters! Ohne kann man den sich sparen, denn dann schützt man nur noch vor Differenzpotentialen, die ihmo eher selten sind. (Es werden i.A. beide Adern der Telefonleitung mit Potential beaufschlagt, der Strom fliesst dann gern über die Elektronik durch das Netzteil zum Erdpotential der Stromversorgung). Die Erdung über den Schutzleiter würde ich nur als ziemliche Notlösung betrachten (Leitungen viel zu dünn). Lieber mit einer möglichst kurzen Strippe direkt mit auf den Potentialerder des 230V Hausnetzes gehen.

M.

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Dachte ich auch, und ich hab bis heute keine Erklärung weshalb es dennoch mit PPA immer wieder Probleme gibt, die nach entfernen desselben verschwunden sind.

Gruß Dieter

Hallo HaJo.

gen.

Erdsymmetrisch? Denn dann k=E4me das ja wieder hin.

Ein geschlachtetes "Fun-Telephon" aus den 80ern hatte zwei ordin=E4re Glimmlampen f=FCr 90-1xxV mit einem Vorwiderstand von 1k gegen Erde verbaut.

Die Feldtelephonanlagen der Bundeswehr allerdings hatten 250V Gasableiterpatronen in den Anschl=FCssen. Jeweils eine f=FCr a und b Ader......

Von ISDN ist allerdings beides weit entfernt.

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

formatting link

Dieter Wiedmann schrieb:

n
m
n

Du kannst dich nicht mehr erinnern, ob die Diode in Flu=DFrichtung betrieben wurde? In Sperrrichtung sollte sich die Diode "ruhig" verhalten= ?

Wollte das Verhalten mal simulieren. Leider ist fu meines Specis 10_MHz. Zu einer Erweiterung nach unten hats zeitlich noch nicht gereicht ;-(

--=20 mfg hdw

Wiebus schrieb:

Waren 230V Gasfunkenstrecken von Wickmann ;-)

--=20 mfg hdw

Horst-D.Winzler schrieb:

Polarität war schon richtig.

Ich hab einen Audio-NA, geht bis gut 1MHz, aber die Mühe den PPA da dran zu hängen hab ich mir nicht gemacht, der kam direkt in die Tonne.

Gruß Dieter

Wiebus schrieb:

Nö, sonst hätte ich das geschrieben. Längsspannungen können langzeit mit

60V, kurzzeit mit 430V und Spikes mit 650V daherkommen (DIN VDE 0228)

Ciao/HaJo

Aua. 650V...

Ich würde sagen, wir einigen uns auf "Ein 2x230V-Gasableiter zwischen a und b". Den mit ordentlich Querschnitt (> 2,5mm²) mittig auf Erde.

Dagegen noch jemand Einwände?

CU

Manuel

www.jetzt-abwaehlen.de Wählen gehen 2009! Ein Aufruf etwas zu ändern. Der Mensch erfand Maschinen, um sich damit die Arbeit zu erleichtern. Nur leider hat er vergessen, rechtzeitig damit aufzuhören... Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Ich fürchte, er tut da schon sehr gut vorsortieren. Ist auf Institutsareal, da ist ein IAEA approved Zaun drum rum, BTW.

Ich hatte zuerst vorgeschlagen, er könne die Kondensatoren doch für ein KERS in seinem Elektro-Kabinenroller verwenden. Irgendwie ist er (vorerst) nicht darauf eingegangen. Hätte man doch gut ein paar donuts burnen können. Also, wenn ihr in CH mal nen Schneewittchensarg beim Dreifachsalto seht...

mfg Rolf Bombach

Nun befindet sich aber im Splitter auch ein PPA, soweit ich weiß. Also sollte das mit dem Entfernen nicht so einfach möglich sein.

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