Tristate-fähige Audio-Endstufe

Dec 25, 2007 496 Replies

Zitat von dort: Unter einem Pogrom versteht man eine gewaltsame, auch organisierte Massenausschreitung gegen Mitglieder einer ... oder andersartigen Minderheit oder Gruppe einer ....Bevölkerung, verbunden mit Plünderungen und Misshandlungen sowie Mord oder Genozid. Zitatende

Ich rate Dir, mal in den Jahren vor 1933 nachzuschauen, wie man sowas anheizt. Wehret den (linken und rechten) Anfängen.

Grüße, H.

e
o

Ich w=FCrde doch ganz gern die soziale Marktwirtschaft beibehalten wollen= =2E Wenn du etwas anderes m=F6chtest, das ist immernoch legal. Ich hoffe, da= s es so bleibt.

re

In unserer Marktwirtschaft ist f=FCr die, die bei dir wohl unter Bildungsferne firmieren, das Streikrecht ein legales Mittel um ihren Anteil am erwirtschafteten Mehrwert zu erhalten. Ich hoffe, es bleibt auch so.

ren.

Ferrari Fahrer zerst=F6ren Volkswirtschaft. Sollte dieses Argument nicht MaWin vorbehalten sein ;-)

Die DB ist eine Aktiengesellschaft. Deren Vorstand sich vorher kr=E4ftig selbstbedient hatte. Ist es daher nicht naheliegend das auch andere in diesem Verein vom Kuchen etwas abhaben wollen? Was st=F6rt dich daran?

--=20 mfg hdw

Bei dir ist 2008 gleich 1933?

Es hat in deiner Sicht also in der Zwischenzeit keine Entwicklung stattgefunden?

--=20 mfg hdw

Gib mal ein Beispiel, wo durch unterschiedliche Verteilung sich Menge der Güter ändert.

Beim Rätseln, was Du mit Gegenteil gemeint haben könntest, fiel mir auf, dass ich eigentlich "Eigentumsverteilung" meinte. Aber auf diesen Unterschied möchtest Du nicht heraus, oder?

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Nein. Typischerweise war zuerst das Tatsache in die richtige Familie geboren zu sein.

Aber lies nochmal, was ich oben geschrieben habe: Wenn das Vermögen eine gewisse Schwelle überschreitet, schließen sich Konsum auf hohem Niveau und Investition nicht aus. Unser Finanzsystem ist so gestrickt, dass es ab einem bestimmten Niveau eine risikolose Rendite oberhalb der Inflationsrate gibt.

Großbildfernseher sind Pille-Palle. Um Vermögen zu verprassen, die gesellschaftlich problematisch sind, muss man schon höher einsteigen.

Du verkennst die Größenordnungen. Einen durchschnittlichen Verdienst kannst Du Dein Leben lang zu hundert Prozent sparen und kommst doch nicht über ein-zwei Millionen hinaus. Der Wert, den richtige Vermögen darstellen, ist immer das Ergebnis der Arbeit Anderer.

Das langfristige gesellschaftliche Problem sind nicht die wohlhabenden, denen vielleicht ein mittelständischer Betrieb, oder ein paar Mietshäuser gehören. Es ist die Dynamik mit der das Vermögen der richtig Reichen. Das sind die Waltons, Quandts, Oetkers, Wiedekings, Beisheims, Albrechts & Co. Das Schlüsselwort im vorletzten Satz ist übrigens "langfristig".

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Dieter Wiedmann schrieb:

Hallo,

ich weiß, aber ich meinte verlässliche Temperaturmessungen in bewohnten gemässigten Zonen.

Bye

Joerg schrieb:

Hallo,

nun ja, hattest Du eigentlich irgendeinen Beleg für die angebliche Eisfreiheit der Alpen bei Hannibals Überquerung?

Gestern sah ich einen Fensehbericht über eine Rekonstruktion der Alpenüberquerung Hannibals, sogar mit Elefanten und anderen Tieren sowie Kleidung der damaligen Zeit. Von schnee- und eisfreien Gipfeln und Pässen ging man da nicht aus.

Bye

Das langfristige gesellschaftliche Problem ist imho ein anderes.

Zur Verdeutlichung will ich ein Erlebnis aus 1978, bei einem Besuch im damals noch sozialistischen Polen, darstellen. Ich war also in einem großen Kaufhaus in der Lebensmittelabteilung, die, wie bei uns auch, im Keller angesiedelt war. Alles schön weiß gefliest, viele Kühlboxen, aber alle leer, und kaum Publikum. Plötzlich kam aus einer Wandtür ein Weißkittel, der einen großen Karton auf der Schulter trug. Er beugte sich über eine der leeren Kühlboxen und ließ aus seinem Karton die Salamis herabregnen. Innerhalb von Millisekunden war die Box umringt von einer Horde Frauen, die sich stießen, drängten und schlugen, zum Teil auch mit den und um die bereits erbeuteten Hartwürste. Sekunden später war das Spektakel vorbei und die Halle sowie die Kühlbox waren wieder so friedlich leer wie zuvor. Ich hatte zwar früher schon Filme gesehen, in denen Fleisch in einen Piranha-Teich geworfen wurde, aber dies so selbst zu erleben nahm mir doch den Atem.

Dies, sowie der spätere Zusammenbruch der sozialistischen Systeme, macht deutlich, daß in jeder Gesellschaft ein gefräßiger Moloch bedient werden muß, der nicht Saatgut ausbringt, sondern nur ernten will, und dessen einziger Daseinszweck die eigene Existenz ist.

Die sozialistischen Systeme sind ja auch nicht deshalb zusammen gebrochen, weil es keine Freiheit oder keine Mitbestimmung gegeben hätte - an diesen mangelte es dort ja schon immer, von Anfang an. Sie sind vielmehr zusammengebrochen, weil sozialistische Steuerungen per se nicht genügend Brot und Spiele zur Besänftigung des Molochs zu erzeugen imstande sind.

Das gesellschaftliche Problem bei uns ist derzeit vornehmlich, daß Linke wie Lafontaine, Nahles, ja, auch Beck, und Konsorten, dem Moloch die Sporen in die Flanken schlangen und ihn anfeuern: Mehr, mehr, verlange mehr! Und dies, obwohl es dem Moloch wohl in keinem anderen Lande so gut geht wie bei uns, und die Sozialtransfers sowie die zum Aufbau Ost abgezweigten Mittel die Grenze des Erträglichen erreichen.

Die Linken tun dies mitnichten aus Interesse am Wohl der Gemeinschaft, sondern nur, um selbst in den Genuß des Obenseins zu kommen. So wie Cäsar früher rief: Gekommen, gesehen, gesiegt!, so rufen diese, wie zuletzt Schröder: Gekommen, genossen, gegangen!

Wenn es nicht gelingt, jede neu entstehende Zelle dieses Molochs in einen sich zumindest selbst versorgenden Leistungsträger zu wandeln, wird unser Gemeinwesen untergehen. Die Linke aber, und das seit Anbeginn, erzeugt durch Hätscheln und Bestärken aus jeder neuen Molochzelle zwei, drei, vier weitere.

Bei den Wahlen sein Kreuz auf der linken Seite zu machen, ist daher, imho, einer der konsequentesten Wege zum Selbstmord.

Das nicht zu erkennen, das ist heute unser gesellschaftliches Problem.

Grüße, H.

Joerg schrieb:

"bisher". Prototyp halt. Sowas kombiniert man in Produktion sinnvollerweise mit Fernwärme, KWK, sonstwas.

Abgesehen davon ist es offensichtlich besser, wenn man zuviel Energie hat, nur die Hälfte davon speichern zu können, als gar nichts.

Weniger als der Mondflug 1960.

Oben steht eine Alternative. - "Kohlekraftwerke, Kohlekraftwerke" ist übrigens kein Mantra :)

In Deutschland? Wie lange ist das her? Daß man in den USA Einergiespartechniken nicht sonderlich beherrscht, dürfte klar sein.

Hanno

Joerg schrieb:

Ohne Menschen, die den Wald schrebergärtnern, fackelt alles ab? Sag bloß. Da fragt man sich doch echt, wie das ganz früher ohne Menschen gegangen sein mag.

Hanno

In Amerika zumindest nicht. Die meisten wohlhabenden Leute hier sind mit so gut wie nichts angekommen. Natuerlich kann sich dass ueber die Generationen aendern, doch hier kommt fuer viele faulpelzige Erben rasch die Ernuechterung, denn viele Erblasser geben Ihr Vermoegen am Lebensende in eine Stiftung.

Gesellschaftlich problematisch ist die Summer aller dieser Fernseher. Plus Boote, Wohnmobile, Drittautos, Viertautos, Motorraeder, viel zu grosse Haeuser und so weiter.

Also das wuerde mir locker reichen.

Ich goenne denen das. Walton hat sich das auch von der Pieke auf erarbeitet. Etwas Lesestoff:

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Der hat sich sogar von seinem Armeesold $5000 zusammenspart und das ist verflixt schwierig. Zur damaligen Zeit eine richtige Stange Geld. Bin mir ziemlich sicher, dass seine Kameraden alles wie ueblich verpichelt haben. Ergo goenne ich ihm seinen Erfolg. It's the American Way :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Gibt es, muesste man aber in alten Schriften wieder raussuchen. Zum Beispiel wurden Baumreste unter dem Tschierva Gletscher im Engadin gefunden, die eindeutig eine erheblich kuerzere Gletscherstrecke zu Zeiten der Roemer zeigten. Denn unter einer Eisdecke wachsen bekanntlich keine Baeume.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Und die werden wie befeuert?

Sehe ich anders.

Ok, Erdgas, Erdgas ... :-)

Ja, gut 10 Jahre her. Koennte sich gebessert haben. Am Ende brauchst Du aber Frischluft, kann man drehen wie man will.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Da gab es weniger Menschen. Und die wurden nicht mit unsinnnigen Auflagen "zum Wohle der Umwelt" behelligt. Indianer wussten ziemlich genau, wie man die Gegend einer Besiedelung einigermassen sicher haelt. Definitiv nicht durch das Liegenlassen von Tannennadeln, wie es bei Lake Tahoe Vorschrift war (und wo jetzt deswegen Prozesse anhaengig sind).

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
[unwesentlich]

Ich habe schon lange nicht mehr einen solchen Mist gelesen. Filter angepa=DFt.

XL

--=20 In der klassischen Kryptographie verschl=FCsselt Alice Nachrichten an Bob= um sie vor Carol zu sch=FCtzen. Bei DRM sind Bob und Carol die gleiche Perso= n.

Axel Berger schrieb:

Ich fühle mich geschmeichelt.

Dein Vater war nicht in der Landwirtschaft tätig?

100% sind sein Verdienst. Lebt er von Sozialhilfe?

Genau diese legale Gestaltung des Einkommens hatte der Bürgermeister von Bad Homburg im Blick, als er die Steuerreform von rot/grün kritisierte.

mfg hdw

Du hast das missverstanden. Es geht darum, dass man ihm per von oben geduldeter Inflation plus Steuer sein bereits versteuertes Erspartes langsam schrumpft. Oder "abschmilzt", wie es Politiker gern verharmlosend ausdruecken.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Was lässt Dich glauben, in Niedrig-Energiehäusern gäbe es keine Frischluft?

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-- Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover

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Der Aufenthalt in einigen als solchen beworbenen Haeusern :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Das war dann aber nicht gut gebaut. Gibt welche mit Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher, da soll man nie ein Fenster aufmachen brauchen. Ich war allerdings nocn in keinem.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

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