Tristate-fähige Audio-Endstufe

Dec 25, 2007 496 Replies

Als die energetische Zukunft noch atomar gesehen wurde, plante man deshalb mit Schnellen Brütern und Plutonium-Kreislauf.

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Joerg schrieb:

Oder Druckluftspeicher Elsfleth-Huntorf (google!), Windenergiepark Wattenmeer, Solarkraftwerk Nordafrika.

Welche anderen? Das Stromnetz gehört uns allen. Ups, verkauft worden? Na ja, das sind dann korrigierbare politische Fehler, aber kein technisches Problem.

Dafür kann ich nichts. Außerdem ist es ein Prototyp, es wäre schon seltsam, wenn der aus dem Stand perfekt wäre. - Sag mal, sind dir eigentlich sämtliche Visionen abhandengekommen? Anno 1960 war man vom Mondflug technisch deutlich weiter weg als vom Nullenergiehaus heute. Es soll da eine Nation gegeben haben, die das trotzdem in ein paar Jahren hinbekommen hat.

Hanno

MaWin schrieb:

Leute, solange sich selbst Protagonisten der AKWs bei der Entsorgung des strahlenden M=FClls(genauer Gift) vornehm zur=FCckhalten, sollte die Sach= e gestorben sein.

So einfach ist das mit den AKWs ;-)

--=20 mfg hdw

Und *du* behauptest du w=FCrdest differenzieren?

Wievielen "St=FCtze-Beziehern" hast du schon einen unbefristeten Job mit einer Bezahlung nennenswert =FCber Sozialhilfeniveau angeboten, der dann abgelehnt wurde? Was, keinem? Dann ist das mal wieder eine Pauschalaussage von dir.

Du wirst lachen, aber es besteht tats=E4chlich Anspruch. Auf Arbeitslosengeld sowieso (der Staat erhebt ja auch Anspruch auf die Arbeitslosensteuer - f=E4lschlich -Versicherung genannt). Und Sozialhilfe=

- nun das ist der soziale Teil an der sozialen Marktwirtschaft. Nur da=DF=

dieser Teil seit Jahren systematisch zur=FCckgefahren wird.

Du vergleichst nicht zuf=E4llig die schwarz bezahlte Polin (EUR 1000,- ba= r auf die Hand) mit der deutschen Angestellten (EUR 1000,- brutto)? Ansonsten: wievielen Arbeitslosen hast du das angeboten und wieviele haben das abgelehnt?

er

Jaja. Der Bahnstreik. Aber wei=DFt du was; wenn sich der Bahnvorstand in

2007 im Schnitt 65% Gehaltserh=F6hung g=F6nnt und das damit begr=FCndet d= a=DF es der Bahn jetzt so viel besser gehe, dann k=F6nnen sie den Lokf=FChrer die=

vergleichsweise gem=E4=DFigte Lohnforderung nach 3 Jahren Nullrunde nicht=

mit dem Argument verweigern, da=DF es der Bahn wirtschaftlich schlecht geht. Das ist irgendwie unglaubw=FCrdig. Das ist genau so ein Beispiel, w= o man es dem einfachen Mann nicht begreiflich machen kann, da=DF Managergeh=E4lter fair und angemessen sind.

Und wieder hat sich die Bundesregierung als Mehrheitseigent=FCmer der Bah= n AG *nicht* eingemischt als um die Bez=FCge der Vorst=E4nde ging. Der GDL wollen sie aber reinreden.

Tut sie. Oder vielmehr: tat sie. Als sie vor vier(?) Jahren das letzte Mal angepa=DFt wurde. Die seitdem gestiegene Inflation, insbesondere bei Lebensmitteln, die ALG-II-Empf=E4nger deutlich h=E4rter trifft, wurde seitdem nicht ber=FCcksichtigt.

,

LOL. Meine Mutter hat schon mehrere Umschulungen hinter sich. Jedes Mal unter den 5% Besten gewesen. Einen Job hat sie deswegen nicht bekommen. Ein (auch noch zeitlich befristetes) Angebot h=E4tte sie wirtschaftlich schlechter gestellt als ALG-II. Nicht nur w=E4re sie mangels Auto jeden Tag ca. 2h mit dem =D6PVN unterwegs gewesen, nein die nicht erstatteten Fahrtkosten h=E4tten sie am Ende schlechter dastehen lassen.

Und was dein "St=FCtze ist zuviel" Argument angeht: versuch doch mal, damit auszukommen. K=F6nnte sein, da=DF du das danach anders siehst.

Wo hast du das abgeschrieben? Es ist falsch. Mindestl=F6hne w=FCrden einige grenzkriminelle Gesch=E4ftsmodelle unm=F6g= lich machen. Ein Grund mehr, diese zu fordern.

LOL. Du hast nix verstanden, gell? L=F6hne unter Sozialhilfeniveau *sind*=

Subventionierung, weil die Leute halt zus=E4tzlich zum Lohn noch St=FCtze=

brauchen, um =FCberleben zu k=F6nnen.

on

Hat dir ein Manager schon mal das Auto repariert? Einen Waschmaschine geliefert oder dir die Haare geschnitten?

Schau mal, was rechts von dir noch ist. Au=DFer dem braunen Sumpf ist da nichts mehr.

XL

Ok, dann muss es wirklich gut sein. Muss ich mal beim Borders Bookstore und so stoebern.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Nein, nur ein gescheites Bahnsystem taete das. Heizen/Kuehlen brauchen die Leute in dieser dichtbesiedelten Gegend aufgrund der Kuestennaehe deutlich weniger als hier bei Sacramento. Viele haben gar keine Klimaanlage und nur eine kleine Notheizung. Kannst mir schon glauben, ich bin da regelmaessig ;-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Ja, und genau das ist es, woran gearbeitet werden sollte. Wird aber nicht :-(

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Dann duerften da keine Baugenehmigungen erteilt werden. Werden aber, denn man will ja trotzdem an die Pfruende ran (= Grundsteuer).

Trocken? Hier? Wir sind gestern bei ungefaehr 110% Niederschlagsdurchschnitt fuer die Saison angekommen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

OPAL?

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Aehm, Zitat: "Die bisher laufenden Anlagen benötigen Erdgas für die ?Rückverstromung?, um die sich bei der Expansion abkühlende Luft wieder zu erwärmen.6 Dadurch liegt der Gesamtwirkungsgrad unter 55 Prozent."

Ja, und das hat ja auch unermessliche Speicherreservern. Ist doch alles Utopie. Wenn man die Schlechtwetterzeit wie ueblich aufs Netz abwaelzt, waeren wir genau wieder da wo wir jetzt sind: Bei Kohlekraftwerken.

Visionen habe ich genug, sonst haette ich kein Einkommen. Aber es gibt Sachen, da sieht man die Grenzen ziemlich schnell. Hint: Der Mensch muss z.B. hin und wieder atmen duerfen und will frische Luft haben. Ich habe oefter erlebt, wie in "Mustergebaeuden" ich und auch andere ziemlich schnell muede wurden. "Mach doch mal ein Fenster auf" ... "Kann man bei diesem Gebaeude nicht". Kein Scherz, wir hatten schon mal weisse Tafeln auf Stelzen besorgt und sind rausgegangen. Das kann's doch irgendwie nicht sein.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Ein Job, der bei Vollzeit nicht genug bringt um davon leben zu koennen ist de facto eine Subvention des Arbeitgebers durch dich. Du leistest mehr als du zurueckbekommst. Ohne zusatzliches Einkommen (2. Job o.ae.) kannst du das nicht lange ueberleben.

Gerrit

Rainer Buchty schrieb:

egal."

Es steht zur Vermutung, wenn das manche t=E4ten, bis morgen mit ihrem Geistesblitz zu warten, w=E4re uns viel Bl=F6dsinn erspart geblieben ;-)

--=20 mfg hdw

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:vyNhj.7022$ snipped-for-privacy@newssvr19.news.prodigy.net...

Im Kapialismus kein Wunder. Kostet nur, bringt nix. Man geht als Company davon aus, dass es eines Tages sowieso gemacht werden muss, und dann zahlt der Steuerzahler.

Warum verstehen so viele Leute nichts vom Kapitalismus, obwohl sie mit ihm aufgewachsen sind?

Manfred Winterhoff

Den verstehen wir schon ganz gut. Nochmal Oekonomie zum mitschreiben:

Wenn die Stimmung so ziemlich voll gegen Atom ist, dann wird sich natuerlich kaum jemand finden, der an Entsorgungsloesungen arbeitet. Es wird sich auch niemand finden, der das studieren will. Dann gibt es irgendwann niemanden mehr, der davon Ahnung hat bzw. die sind dann in Seniorenheimen. Stichtwort Return on Investment.

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Ich habe es erlebt. Meist gute Angebote von anderer Stelle (wurden abgelehnt), zweimal selbst eingestellt. Der eine war ordentlich bezahlter Techniker und hatte eines Tages schlicht keinen Bock mehr, zur Arbeit zu kommen. Der zweite hielt nicht mal eine Woche, weil die Arbeit, ahem, nicht in Richtung seiner geistigen Interessensphaere ging. Denn er fuehlte sich zum Schriftstellertum berufen. Es bedarf wohl nicht der Erwaehnung, dass er in seinem Neigungsfeld niemals einen roten Heller netto verdiente. Das traurige bei meinen beiden Kandidaten: Die waren richtig gut und haetten echt was werden koennen.

[...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Der letzte Absolvent des Studiengangs Reaktortechnik der TU München wurde schon vor Jahren verabschiedet so ein Bericht im Fernsehen.

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Huch - gerade gelesen, das Rad wird neu erfunden:

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Butzo

Das sollte in einem gesunden Unternehmen im Mittel immer so sein. Sonst macht es keinen Gewinn und auf die Dauer Konkurs. Von der Diffeerenz werden die Kapitalgeber bezahlt, die auf diese Weise ohne direkte Leistung ein Einkommen erzielen. Solange dabei die Verhältnisse gewahrt bleiben und keiner über den Tisch gezogen wird ist es ok. Zu große Abweichungen von dem, was als gerecht empfunden wird, korrigiert in einer idealen Wiwi-Welt der Markt in Form von Konkurrenz. In der Realität funktioniert das eher schlecht als Recht und so komnmen Gewerkschaften und gesetzliche Regelungen zu ihrer Daseinsberechtigung.

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

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Mit 2.5 Millionen kannst Du aber keine grossen Spruenge machen. Das Problem: Wer interessiert sich fuer eine Technologie, wo er hinterher nur noch als Abwickler arbeiten kann? Es sei denn, derjenige waere auch zur Auswanderung bereit, wenn es langweilig wird oder die Arbeitsplaetze wegtrocknen. So aehnlich war das damals bei analoger Schaltungstechnik. Die Profs sagten, das wuerde aussterben und die Leute sind wie die Horden Richtung Software, Chip Design und Programmable Logic gegangen. Nur dass die Profs nicht viel Ahnung hatten, was in dem Bereich wirklich abgeht (deshalb bin ich geblieben).

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Das einzige Buch mit vergleichbarem Klebe-Effekt war M. Crichtons "Disclosure". Das habe ich abends um acht angefangen und war morgens um vier durch. Besser als der Film, obwohl der auch nicht so schlecht ist.

Grüße, H.

Joerg schrieb:

Mag sein, daß deine Profs das sagten, aber es ist einfach seit langem nicht mehr 'in' analog zu denken.

Es steht ja auch überall "digital" drauf. Und bekanntlich glaubt der Mensch irgendwann alles, wenns nur oft genug wiederholt wurde.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

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