Tristate-fähige Audio-Endstufe

Dec 25, 2007 496 Replies

Die Anfänge des Kapitalismus waren die Anfänge des Kapitalismus. Die sind gottseidank vorbei. Ich behaupte, daß heute jeder, der sich ein wenig bemüht, mit eigener Leistung ein auskömmliches Leben führen kann.

Du meinst wirklich, wenn die Manager weniger verdienten, hätten wir alle mehr in der Geldbörse? Schalte mal Deinen Fernseher aus, ich will jetzt meinen einschalten.

Ach MaWin.

Grüße, H.

Ja ja, Erfahrungen von anderen nimmst Du nicht ernst. Welches Interesse sollte ich denn haben, hier eine große Lügenstory abzuziehen? Ich würde viel lieber wieder den Lötkolben einschalten. Das mach ich auch bald :-).

Erst im letzten Jahr gab es mehrere Berichte im Fernsehen, in denen "Arbeitssuchende" begleitet wurden. Da konnte man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Das deckte sich exakt mit den Berichten, die ich schon vor Jahrenden vom Geschäftleiter einer norddeutschen Beteiligung, und seither immer wieder, hörte: 30 Mann geschickt, davon 10 zur Vorstellung gekommen, 8 hatten keine Lust, 2 eingestellt, nach drei Wochen keiner mehr da. Und der Job unterschied sich in nix von den Jobs der übrigen dortigen Mitarbeiter. Wirklich kein Knochenjob.

Vielleicht werden wir uns darin einig, daß ein Zusammenleben schwierig wird, wenn die eine Seite nur Ansprüche hat und die andere Seite alles zahlen muß.

So wie beim neuen Scheidungsrecht 1977 das Schuldprinzip abgeschafft wurde, und danach über Jahrzente die nach zwei Jahren Ehe mit dem Chefarzt geschiedene Krankenschwester bis zu ihrem Tode den Lebensstandard von Frau Chefarzt weiter genießen durfte, auch, wenn allen klar war, daß sie die Ehe nur aus Berechnung eingegangen war,

so sollte man heute nicht auch noch völlig das Leistungsprinzip abschaffen. Ansätze dazu existieren mit den Phantasieen zum "Bürgergeld".

Nein. Es gab darüber einen Bericht. Die Vermittlung erfolgt völlig legal, die Tätigkeit wird versteuert und Sozialabgaben werden abgeführt. Übereinstimmender Tenor der Beteiligten: Deutschen Frauen ist das zu schwer.

Seit wann ist ein Lokführer ein Bahnvorstand?

Du gibst aber keinen Grund an, warum nicht. Jeder Händler aufem Flohmarkt fragt sich, *warum* er nix verkauft und versucht, was zu ändern, aber manche geben eben immer nur den Verhältnissen oder dem System die Schuld. Ich drücke Euch jedenfalls die Daumen, daß es doch noch klappt.

Wer aus nicht begütertem Elternhaus kommt und ein Studium absolviert hat, der weiß, daß man mit fast nix auskommen muß/kann. Wesentlich ist dann, daß man in die eigene Zukunft investiert anstatt die knappen Mittel vorzeitig zu konsumieren.

Dann fordere bitte auch Mindestpreise (die auch von den Mindestlöhnern zu zahlen sind). Oder bezeichnest Du auch die mittlerweile verbreitete Schnäppchensuche als grenzkriminelle Aktivität?

Dem Linken ist rechts von ihm alles rechts.

Grüße, H.

Deren Leistung dürfte zunächst einmal darin bestanden haben, nicht alles zu verprassen, sondern es klug zu investieren. Jede Investition ist ja ein Verzicht auf Konsum.

Dann besteht deren Leistung darin, von den Erträgen Steuern zu bezahlen, ihre Bücher sorgfältig zu führen und weitere Alternativen für kluge Investments zu erarbeiten.

Nicht zuletzt werden viele, auch soziale Aktivitäten von Kapitaleignern gefördert. People wie Du und ich haben dazu wohl nich genuch Knete.

Wenn Du gesellschaftliches Zusammenleben nicht nach Regeln, sondern nach dem ausrichtest, was gerade "empfunden" wird, wie willst Du dann das nächste Pogrom verhindern?

Wenn sich niemand fragt, was er selbst tun könnte, um nicht arm zu sein, sondern seine Armut auf das Ergebnis einer Ungerechtigkeit schiebt, was wird ihn dann daran hindern, in seinem Status zu bleiben und bis zu seinem Ende nur Gerechtigkeit und Almosen zu fordern?

Grüße, H.

Behaupten kann man viel und im Zweifelsfall passt man eben die Definition von "auskömmliches Leben" an die gewünschte Aussage an.

Die Besitzverteilung von Gütern ist ein Nullsummenspiel. Daher ist diese Aussage (leider) wahr. In USA hat man übrigens bereits einmal bewusst und erfolgreich die Randbedingungen so verändert, dass es zu einer Umverteilung von oben nach unten kam. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Aber man erkennt, dass die jeweils aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht naturgesetzlich und unabänderlich vorgegeben sind. Stichwort zum Thema ist "New Deal".

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Kapitalismus war eine Wirtschaftsordnung/Gesellschaftsordnung die im Mittelalter Sklaverei und Feudalismus abl=F6ste. Einhergehend mit Protestantismus und besonders Calvinismus.

Siehe:

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Also durchaus ein Gesellschaftlicher Vortschritt.

Siehe was unter einem Pogrom zu verstehne ist:

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Eine kritische Betrachtung sieht doch anders aus ;-)

Du nimmst mit deiner Fragestellung die Antwort bereits vorweg. Selbstverst=E4ndlich w=FCrde keiner mehr bekommen.

Interessanter ist doch wohl, wer ihnen und warum diese exorbitanten Konditionen einr=E4umt? Das d=FCrften Vertreter jener Verm=F6gen sein, die es bereits vor WKII ga= b. Am WKII gut verdienten und derzeit ganz andere Interessen haben als Normalverdiener(zB Quandt). Die Leute, die daf=FCr sorgen, das jene alten Milliardenverm=F6gen weiter=

bestehen bleiben und m=F6glichts noch vermehren, denen mu=DF man das Gef=FC= hl geben, da=DF das auch ihre ureigensten Interessen sind. Wie sollte es anders gehen ;-))

Die Begr=FCndung, man br=E4uchte die Besten der Besten sonst w=FCrden sie= zB nach USA gehen, k=F6nnte begegnet werden, dann sollen sie doch bitte. Und=

zwar umgehend. Ich denke, die in USA warten schon sehlichst auf deutsche Manager ;-))

--=20 mfg hdw

Aha. Dann muesste man im Auto eben die ganze Zeit "Analog Man" (Rockgruppe Rush) hoeren und dann wuerde sie das wieder umkehren ;-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Hm. Es ist halt einfacher einen sowieso vorhandenen PC als Entwicklungsplattform mit praktisch kostenloser und problemlos downloadbarer Spielwiese zu benutzen, als sich vom Multimeter über Scope und Lötstation hin zu VNA etc. langsam eine Arbeitsumgebung aufzubauen.

Wow, 4 Zeilen. Twain wäre stolz auf mich.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

In article , Heinz Schmitz writes: |> |> Das einzige Buch mit vergleichbarem Klebe-Effekt war M. Crichtons |> "Disclosure". Das habe ich abends um acht angefangen und war |> morgens um vier durch. Besser als der Film, obwohl der auch nicht |> so schlecht ist.

Crichton ist immer gut, insbesondere im Original -- da ist man dann auch vor lausigen Übersetzungen sicher. Für "Prey/Beute" haben sie ja seinerzeit die Werbetrommel geschwungen, ach was für ein Aufwand getrieben w[ü|u]rde.

Und wie war die Übersetzung? Schauderhaft. Der Gipfel war das "Unit"- Betriebssystem, denn Unix war wohl ganz offenkundig ein Tippfehler [1].

Crichton-Verfilmungen sehe ich immer sehr gemischt. "Die Gedanken des Bösen" (aka "Sphere") war ja nun nicht so der Brüller -- und "Timeline" war unter aller Kanone. Zu "Jurassic Park" habe ich das Buch nie gelesen, ist vermutlich aber auch bei weitem fesselnder geschrieben, als das Popcorn-Kino je sein kann.

Rainer

[1] Ich hatte das "Glück" bei der Übersetzung eines Fachbuches mitzuwirken, was bedeutet, daß man der sogenannten Fachübersetzerin hinterherwischen darf, wenn die mal wieder zu großen Mist gebaut hat. Was sie oft genug tut, sowohl inhaltlich wie sprachlich.

Der Gipfel war dann die Übersetzung von "whoever finds a mistake here gets a $1 bounty".

Das wurde doch gnadenlos übersetzt zu "...bekommt einen 1$-Schokoriegel".

In article , Heinz Schmitz writes: |> |> Erst im letzten Jahr gab es mehrere Berichte im Fernsehen

Tjaja, was wären wir ohne die staatlich gelenkte Propagandamaschine.

Und nein, auch und gerade die ÖR wären hier keinen Deut glaubwürdiger.

Rainer

Rainer Buchty schrieb: ...

"Bounty" ist aber auch eine harte Nuß: SWMBO rätselte über den Bon vom ein paar Tage zurückliegenden Einkauf. "Ich habe doch kein Bounty gekauft, mag ich doch nicht...." "Doch, hast Du. Liegen in der Küche, wenn Du reinbeißt, weißt Du Bescheid."......

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hat leider keine HTML-Seite...)

Falk

In article , Falk Willberg writes: |> |> "Bounty" ist aber auch eine harte Nuß:

Nein, eigentlich nicht.

Dann müßte umgekehrt der Übersetzer auch bei "Tempo" stutzen und das dann mit Paper Towel anstatt Speed übersetzen... Ich stell mir das gerade vor: "The car was stopped with a measured paper towel of 100mph."

Bounty Hunter sind dann vermutlich Zucker-Junkies.

Wie das allerdings kommt, daß dieses Papiertuch so heißt wie der Schokoriegel, frage ich mich schon länger... Wenn ich mir die Wikipedia- Seite ansehe, gewinne ich direkt den Eindruck, daß es das Papiertuch sogar schon länger gibt (hieß das bei uns ggf. mal anders? Raider hieß ja dann auch irgendwann mal Twix, Korall mutierte zu Coral, Fenjala zu Fenjal usw.)

Rainer

*Kai-Martin Knaak* wrote on Sat, 08-01-12 17:11:

Nein, ganz im Gegenteil. Alle auf Deiner Annahme beruhenden Systeme und Schlußfolgerungenm sind vor allem deswegen falsch.

Falsch. Es haette heissen muessen " ... bekommt einen 1$-Kokosriegel" :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Die Leistung besteht also darin, etwas nicht zu tun. Mit anderen Worten, sie werden fürs Nichtstun belohnt. Interessantereise vermutet der Stammtisch dieses Verhaltensmuster typischerwise am anderen Ende der sozialen Skala.

Ab einer gewissen Schwelle finanziert die Investition den Konsum.

Ich bin zutiefst beeindruckt von dieser arbeitsintensiven Leistung. Allerdings hatte ich bisher den Eindruck, dass man sich Steuerberater, Vermögensberater und Investmentbanker danach drängeln, einem diese Last abzunehmen --- Gegen ein angemessenes Entgelt, versteht sich..

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Noe, die wurden dafuer belohnt, dass Sie nicht gleich alles von der Hand in den Mund verplempert haben. Zu recht.

Zuerst mal war es immer ein Verzicht. Wenn Du 1000 Euro netto verdient hast und Dir davon einen Grossbildfernseher leistest, sind die 1000 Euro danach weg. Wenn Du die 1000 Euro stattdessen sparst, sind sie naechstes Jahr noch da und Du hast eben keinen Grossbildfernseher. Das ist per definitionem Verzicht.

Das tun sie, weil das wirklich verflixt viel Arbeit sein kann bei reichen Leuten. Wenn man allerdings Knete bis unter die Axeln hat, kann man sich sicher leisten, auch diesen Job abzugeben. Aber wie Heinz schrieb, bis auf einige sehr wenige Blaublueter haben sich die Leute das erstmal muehsam abgespart. Die wohlhabenden Leute, die ich kenne, die haben Schwielen an den Haenden.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
*Horst-D.Winzler* wrote on Sun, 08-01-13 06:32:

Das mag ja sein - aber unsere Peanuts sind genau das, was Du und Deinesgleichen ausplündern. Mein Vater hatte teilweise mehr als 100 % Steuern:

Anleihe mit nominal 8 % Zinsen. Davon gut 4 % Inflation, also reiner Werterhalt, und knapp 4 % Gewinn. Sein Einkommensteuersatz betrug 50 % auf die Nominalzinsen, bezogen auf das reale Einkommen aus der Anlage also mehr als 100 %.

Ich halte 100 % Steuern für zu viel - an beiden Enden der Skale. Jeder dem durch soziale Leistungen iregendwas "aufgestockt" wird, zahlt genausoviel.

Wenn es sich um 'not-politically-correct'-Berichte handelt, darf man wohl gelegentlich annehmen, daß da mal einer echten Meinung ein wenig Raum gelassen wurde :-). Insofern mißtraue ich eher dem andauernden Sozial-Geschmuse.

Grüße, H.

Da hast Du sogar sehr recht. Das Herausfinden guter Investitionsmöglichkeiten besteht nämlich wesentlich auch darin, Unsinn zu unterlassen,

Nur, daß die Kapitaleigner von ihren eigenen Erträgen belohnt werden, während das andere Ende auch von den Erträgen der Kapitaleigner belohnt werden möchte.

Dann bemühe Dich doch bitte zu dieser Schwelle.

Damit diese nicht auch noch Stütze brauchen. In diesem Sinne fragte ich ja auch: Haste schon mal von einem Hartz4-Empfänger einen Auftrag erhalten?

Grüße, H.

Dann sach uns doch mal, *was* *Du* *wohin* kontrollieren möchtest.

Ich behaupte dagegen, daß vielmehr die von Links wegen angeblich fehlender Gerechtigkeit aufgehetzten Bildungsfernen eine viel größere Gefahr darstellen. Und die kleine Gruppe der von Ferrari-Fahrer Schell gesteuerten Lokführer ist viel näher dran, die ganze Volkswirtschaft zu zerstören.

Grüße, H.

Was habe ich mir oft gewünscht, Microsoft wäre konsequent bei Englisch geblieben. Der Gipfel war imho der Versuch, VBA komplett in Fremdsprachen zu klonen. Da haben sie ja wohl voll in die Sch... gegriffen.

Grüße, H.

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