steinalte FETs mit modernen ersetzen

Mar 23, 2007 193 Replies

Joerg schrieb:

Bei wieviel Leergewicht nochmal?

Gruß Dieter

Noe, das macht man ja nur damit man die Kraft auf den Boden bekommt. Hast du 4 einzeln angetriebene Raeder hast du damit doch kein Problem mehr.

Gerrit

*Dieter Wiedmann* wrote on Sun, 07-06-17 03:29:

Soll ich jetzt sagen "ja und?" oder "ja eben!"

Bin ich jetzt sportlicher als meine Tochter, nur weil sie mit Rucksack auf mein Lebendgewicht gebraucht an der Treppe noch mehr keuchte als ich?

|> Wenn Du eine Alternative hast, nur zu. Kannst Du stinkereich bei werden, |> wenn es klappt. Hybrid haben wir ja schon, ist hier gerade der Renner.

Sowas geht nur mit "richtiger" Forschung. Nicht diese Alibi-Studien der Hersteller, die immer nur an einem Teil schrauben, weil der Rest zu teuer ist. Wenn zumindest der Anteil des Geldes in die Forschung gesteckt werden würde, der jetzt für den ganzen Innenraum/Ergonomie/Navi/Multimedia-Krempel gesteckt wird, wäre man sicher schon weiter. Bei einem neuen Audi in der Bekanntschaft ging während der Fahrt mal spontan der Kofferraum auf. Der Reifendrucksensor hatt auch mal Aussetzer. War dann auch "spontan" eine Bremsung... Schade ums Geld.

|> Aber 4-5l/100km brauchen auch die noch und das hatte bereits meine Ente |> aus den 60ern geschafft.

Heute schaffen die die 100km aber auch schneller ;-)

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

MaWin schrieb:

Auf Schnee durchaus. Ansonsten gilt: Gleitreibung < Haftreibung. Auf Schnee hat man deshalb andere Verhältnisse, weil man damit einen Berg/Keil vor sich her schiebt, der zusätzlich bremst, indem Verformungsarbeit geleistet wird.

Dann wohl auch wenig praktische Erfahrung damit.

Das kannst du mit deiner praktischen Erfahrung tatsächlich sagen?

Mir ging's genau umgekehrt. Ich wollte ganz normal bremsen als das ABS ansprach. War halt überraschend glitschig. Hätte das Ding nicht angesprochen, hätte es wahrscheinlich einen Auffahrunfall gegeben. Vielleicht wäre ich auch in den Gegenverkehr oder auf den Radweg gerutscht.

runterfuhr,

Wenn du Treppen runter fährst - dafür ist das System in der Tat nicht konzipiert. Wo ist denn das üblich? Wenn es bei uns über Kanten runter oder rauf geht, pflegt man das sehr langsam zu tun, weil man um seine Reifen und Felgen fürchtet.

Deine Kiste gehört in die Werkstatt.

Den Defekt hat dein System offenbar selbst erkannt. Ist deshalb jetzt ABS generell Murks?

Statistisch aber eher lebensrettend. Wie oft fährst du im Schnee?

Wieso lässt du ABS nicht komplett aus, wenn es doch nach deiner Auffassung tödlich ist?

Servus Christoph Müller

formatting link

Axel Berger schrieb:

Solche "Beweise" (gibt es in der ganzen Physik nicht) erledigt man mit statistischen Methoden.

Dir ist offensichtlich die Funktionsweise von ABS nicht recht bekannt. Dieses reagiert nämlich erst dann, wenn die Raddrehzahl wirklich abrupt reduziert. Dann blockiert das Rad bereits oder ist zumindest ganz kurz davor. Wenn es dich also überrascht, wie früh das System einsetzt, dann kann man umgekehrt daraus schließen, dass die Straßenverhältnisse falsch einschätzt.

Servus Christoph Müller

formatting link

Hallo Gerrit,

Machen wir hier auch, damit das Fahrzeug auf glitschigem Matsch am Berg einigermassen in der Spur bleibt. Ziemlich wichtig, wenn es auf einer Seite hundert Meter die Schlucht runterginge...

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Das weiss ich nicht mehr. Sie hatte jedenfalls einen Rahmen, ein Leichtgewicht wie ein Fiat 500 war sie nicht. Fakt ist, Citroen hatte es geschafft, vor 30-40 Jahren ein Auto zu bauen, mit dem der nagelneue Prius so gerade eben mithalten kann. Ok, dessen Hoechstgeschwindigkeit schaffte sie nicht, dafuer kann man mit dem Prius aber auch keinen Kuehlschrank aufrecht transportieren. Und den Federungskomfort der Ente hat er auch nicht. Auch nicht deren niedrigen Preis.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

der

Koennen dafuer aber nicht beim Vollstau in einer Minute die Sitze ausbauen und zur Skatrunde auf die Autobahn stellen. 85km/h schaffte meine 16PS Ente damals.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Joerg schrieb:

Halt es für den falschen Ansatz, nur den Antriebsmotor auszutauschen. Damit löst man die grundlegenden Probleme nämlich nicht. Insbesondere was die Mitführung des nötigen Energievorrats und des schlechten Gesamtwirkungsgrades angeht.

Eine Synergie zwischen Straße und Schiene könnte da wahre Wunder wirken.

Selbstfahrende Parkplätze auf der Schiene mit Individualverkehrs-Betriebssystem - und schon ist das Langstreckenproblem gelöst. Vgl.

formatting link

Ist das Langstreckenproblem gelöst, wird der reine Elektroantrieb endlich massentauglich.

Damit lässt sich der gesamte landgebundene Verkehr elektrisch betreiben. Vorteil: Der Strom lässt sich mit sämtlichen Energieformen produzieren. Sonne, Winde, Wasser, Biomasse, ... Außerdem wird er dann stationär erzeugt. Ein Automatisches STROmHandelsSystem (ASTROHS) sorgt dafür, dass der Strom thermodynamisch überwiegend in Kleinstanlagen produziert wird. Damit ist die Abwärme bereits dort, wo sie sinnvoll verwendet werden kann und bevorzugt auch wird. Wird sie nämlich nicht genutzt, ist die Wirtschaftlichkeit der Anlage schlechter.

Die heute üblichen 80% Verlust der Autos müssen diesen nun plötzlich nicht mehr zugeordnet werden. Die heute üblichen 50% Gestehungsverluste für den Treibstoff kann man sich sparen, weil die stationären Anlagen den Treibstoffen angepasst werden und nicht - wie in Fahrzeugen üblich - umgekehrt. Auf der Schiene kommt man dank waggonähnlichem Fahren im Windschatten voraussichtlich mit der Hälfte der Vortriebsenergie aus. Weil mit Strom angetrieben wird, erfolgt der Antrieb mit ASTROHS vorwiegend mit den jeweils saubersten (nicht lagerbaren) regenerativen Energien.

Vgl.

formatting link

Servus Christoph Müller

formatting link

Auch das kann man mit 4 E-Motoren durchaus hinbekommen...

Gerrit

"Christoph Müller" schrieb im Newsbeitrag news:46755adb$0$23146$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net...

Schnee soll auf deutschen Strassen durchaus vorkommen.

Ohne Schnee gelten Strassen meist auch als griffig, mein ABS bekomme ich auf nicht-Schnee-Strassen nicht zum Ansprechen, vorher liegen mir schimpfend die Beifahrer in den Ohren. Also ist GERADE Schnee und Eis der Einsatzgrund von ABS.

Drum bin ich 2 mal gefaehrlich ueberrascht worden, richtig. Wuerde ABS das Autoverhalten nicht negativ beeinflussen, waeren es aber keine negativen Ueberraschungen gewesen. Inzwischen habe ich praktische Erfahrung mit ABS und es demnach ausgeschaltet.

Falls du Pfeife weiter gelesen haettest, haettest du das Beispiel gelesen. Es ergab sich naemlich der direkte Vergleich.

Deutsch ist fuer dich Fremdsprache ? Dann lass' dir gesagt sein, das zwischen Stufe und Treppe ein Unterschied besteht, eine Treppe hat mindestens 3 Stufen. Aber du hast sicherlich vorsaetzlich missverstanden.

Also fuer Doofe: Ein Strassenteil hatte bereits die Asphaltdecke, der folgende nur den Unterbau mit Grobasphalt, da bildet sich eine ca 5cm hohe Stufe, die man ohne ABS durchaus mit normalem Tempo und normalen Bremsweg nehmen kann.

Du vielleicht. Ist nicht jeder so ein Weichei.

War sie. Alles i.O. Schrieb ich ein paar Zeilen tiefer. Willst du vermutlich nicht gelesen haben, weil dich das jetzt in deiner Argumentation stoert. Die ist naemlich bereits fertig: Du willst zeigen, das ich doof bin, viel 'doofer' als du. Ist dir nicht gelungen. Fehlgeschlagene Unterstellungen fallen auf dich zurueck.

P.I.S.A. geschaedigt ? Dann lass dir erklaert sein, 'defekt' war das System nicht. Der ABS-Kontroller hat Radsensores, und wenn eben beim Bremsen die Impulszahl/Zeiteineheit steigt, 'glaubt' die Software, dass mit dem Sensor was nicht stimmt. Es stimmte aber, das Auto wurde bergab tatsaechlich schneller, weil das ABS eben den Bremsdruck wegnahm, der Eintrag im Fehlerspeicher war also sinnvoll begruendbar.

Leute wie du brauchen es offenbar, sonst fahren sie auf oder rutschen in Gegenverkehr und Radweg, sagtest du vorher. Ich selbst habe es bisher nicht gebraucht, sondern mich hat es in gefaehrliche Situationen gebracht. Die Situationen, bei denen du vom ABS Hilfe brauchst, hab ich offenbar auch so im Griff.

Wie oft spricht dein ABS auf Strassen an, wenn NICHT Eis und Schnee liegt ? Statistisch hoffentlich eher selten. Auch statistisch ist es also eher gefaehrlich als lebensrettend.

Damit ich hin und wieder die Aktuatoren arbeiten lassen kann, damit sie nicht festgammeln. Ich such mir dazu Stellen aus, an denen ich das ABS ansprechen lassen kann, aber langsam genug bin, um keine Geafehrdung durch den Ausfall der Bremskraft zu haben, z.B. auf Rasen, Sand, Schnee auf Seitenstrassen.

Besser als der Mensch wird so ein System erst, wenn man sich aufmerksam mit den real berichteten Missstaenden auseinandersetzt, und nicht wie du seine Energie ins wegdiskutieren steckt.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

MaWin schrieb:

Dann aber meist in bereits festgefahrener Form. Da gibt es dann keine Keilbildung mehr und Normal-ABS ist wieder angesagt.

Keineswegs. Festgefahrener Schnee liegt oft tage- und wochenlang auf den Straßen.

langsam

OK. Das ist sehr aufschlussreich.

Richtig. Aber auf Kanaldeckeln oder Ausgleichsstellen auf Brücken hat es schon gelegentlich angesprochen.

Aus welchem Grund konnte es sich dann trotzdem so weit durchsetzen?

??? Kann dir doch wurscht sein, wenn du das Zeug doch sowieso nicht brauchst.

Servus Christoph Müller

formatting link

Hallo Gerrit,

Beim Bremsen aber leider nicht. Da nutzt auch ein ABS nicht viel.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Christoph,

Mit allem Respekt, das halte ich fuer Fantasie. Allein die Grundrechte fuer den benoetigten Baugrund machen einen Strich durch die Rechnung. Von den Investitionen mal ganz zu schweigen. Deswegen haben wir hier nicht mal ICE.

[...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:Inrdi.1930$ snipped-for-privacy@newssvr17.news.prodigy.net...

Haeh ?

Du hast als Elektroniker ein Problem damit, 2 (oder 4) E-Motoren (Drehstrom = brushless DC) exakt synchron drehen zu lassen, in der von dir gewuenschten Drehzahl unter Beachtung einer von dir gewuenschten gesamt Beschleunigung oder Verzoegerung ?

Such dir nen neues Hobby, denn die Regelung ist einfach, und ersetzt eben Getriebe, Differenzial, ASR und ABS (und ESP mit entsprechendem Sensor).

Manfred Winterhoff

Hi Jörg,

War ALAMO iirc. Der Vermieter hatte noch irgendwas von convention und von horrible gefaselt ;-)

Jepp, Is ja auch was gutes. Solide Mechanik eben ;-)

Wenn der Fahrer weiss was er tut isses ja gut. Aber die meisten wissen es eben nicht. Und bremsen vor lauter Panik über blockierende Räder viel zu schwach.

Dann versuch mal mit eine_r_ BMW eine 20m lange Schotter-Böschung runter zu fahren. Das geht NUR mit abgeschaltenem ABS. Sonst machts unten gut *rummms*.

Heinz

Joerg schrieb:

Hast du was gegen Fantasie?

Wenn das so ist, dann kann man in Kalifornien wahrscheinlich auch keine Fernstraßen bauen. Demnach kann man zwischen Städten dann nur fliegen, weil auf dem Land die Grundrechte dazu fehlen.

Und was ist mit den Gwinnen? Man investiert doch, um Gewinne zu machen.

Aber trotzdem Eisenbahn. Das Ding, das ich vorschlage, fährt nur 130 km/h. Also viel langsamer als der ICE.

Servus Christoph Müller

formatting link

*MaWin* wrote on Sun, 07-06-17 20:26:

Nicht notwendig, es könnte jetzt schon besser sein. Die oft gemachte Aussage von "voll lenkbar" ist natürlich Käse, wenn ich zwei Kräfte gleichzeitg übertragen will, muß ich beiden Abstriche machen. Man könnte ein ABS mit ca. 30 % Schlupf auf maximale Verzögerung optimieren, im Sport wird das gemacht und damit sind sie wirklich besser als jeder Fahrer. Aber in den Autos für Muttis wird in Richtung auf maximale Spurstabilität und Lenkbarkeit optimiert und das kostet Bremsweg. Aus demselben Grund ist es in Autos ohne ABS manchmal nötig zusätzlich zur Vollbremsung die Handbremse zu ziehen. Zugunsten der Spurtreue sind die hinteren Bremsen konsequent unterdimensioniert und unter kritischen Fahrbahnbedingungen ist zudem die Gewichtsverlagerung auf die Vorderräder viel kleiner als im Auslegungspunkt.

*Christoph Müller* wrote on Sun, 07-06-17 18:08:

Na dann hat ABS ganz offenbar auch noch psychoaktive Wirkungen. Bekannte Strecken, die ich mit dem eigenen Auto täglich fahre, sollte ich doch eigentlich kennen, oder? Es könnte allerdings eine Rolle spielen, daß ich bei mir großen Wert auf gute Reifen lege.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required