Staberder

Jun 21, 2009 11 Replies

Hallo,



auf dem Garagendach, will ich etwas elektronik aufbauen. Dazu möchte ich sicherheitshalber mir eine Erde (erdung) schaffen. Dachte an ein Wasserrohr, als Staerder in die Erde. Da ich im Brandenburger Flachland Eiszeitgeschiebe wohne, habe ich z. 1,5 Meter ein Loch ausgehoben mit Steinen drin. dann, kam ich auf eine Lehmschicht. Eigentlich, wollte ich das Rohr einspuellen. Doch in dem Lehm, würde es zwar auch gehen, aber sehr viel Wasser verbrauchen. Nun habe ich estmal ein 70ger Plasterohr Eingeschlagen und mit drehen, dann wieder herausgezogen und nun sitzt es fest und ich habe mit einem Rüstrohr (etwas Wasser ab und an dazu geben) weiter gemacht. Bin jetzt wogl so 2,5 Meter drin. koennten drei Meter in dem Lemboden reichen, als Erder?



MfG Hans-Juergen


[Staberder]

Mir ist nicht ganz klar was du erreichen willst. Z.B.: was sind deine Anforderungen an den Erdungswiderstand, warum benutzt du nicht den PE des Hauses als Erdung?

Ohne die Bodenbeschaffung deiner Gegend zu kennen, gilt als Faustregel, dass Lehmboden ein recht guter Leiter ist und typisch rechnet man mit

100-200 Ohm dividiert durch die Laenge des Staberders als resultierenden Erdungswiderstand. Das ist aber lediglich eine grobe Schaetzung fuer den erreichbaren Erdungswiderstand, eine Messung nach Installation des Erders ist unumgaenglich, wenn du es genau wissen moechtest kommst du um eine Messung nicht herum. Und ach ja, das gilt fuer 50Hz, falls du versuchst eine besonders gute HF taugliche Erdung mit einem Staberder hinzukriegen oder eine besonders saubere Erdung fuer dein Audio-, Messequipment etc. hinzukriegen, vergiss es ...

Gruss Klaus

Was kann man dafuer nehmen ohne zu grossen Aufwand zu treiben? Grosszuegige Radials einfach auf den Boden gelegt (30m StaKu)?

Stefan Engler schrieb [...]

Wie schon gefragt, wofür?

Also, meine Vorlieben wären eine ganze Trommel Schaltdraht (2km) für Funk. Das kostet nicht die Welt sondern nur Fläche, also

20 Euro oder so :-).

Peter

"Peter Thoms" :

Mhh, also die Blitzableiterverleger kloppen da einfach eine lange verzinkte Eisenstange in den Boden ohne viel zu graben. Für HF-Erdung bringt das imho aber nicht soviel, da ist flaches Auslegen besser.

M.

Matthias Weingart schrieb:

Wie lang sind die denn üblicherweise und was für ein Material ist das?

- Carsten

C.P. Kurz schrieb

Das "Kloppen" richtet sich nach dem FI, soweit ich weiß: max. Erdnagel-Widerstand = max. Spannung am Schutzleiter/ FI-Auslösestrom

Gegen "Blitz" hilfts nicht.

Peter

Fuer Blitz braeuchte man ja einen HF-Erder. Waere aber viel zu aufwendig. So ein Nagel ist schnell mal reingeklopt (ca 1,2 m bei den mobilen Anlagen).

"C.P. Kurz" :

Stahl verzinkt. So Meterstücke die je nach Bedarf verlängert werden (ineinandergesteckt). Praktisch vebuddeln die Blitzleute ja dann auch noch zusätzlich einen Ringerder - nen Graben rings ums Haus und da kommt dann nen verzinkter Flachstahl von der Rolle rein. Wenn dass Fundament sowas schon drin hat, wird der Ringerder auch gern weggelassen und nur die Stangen reingemacht, mindestens an 2 Ecken, bei grösseren Objekten wohl alle 10m(?).

M.

hans-juergen Boettcher schrieb:

ich

Es gibt Staberder (OBO) die lassen sich verl=E4ngern. Um die in den Boden=

zu treiben, gibt es f=FCr die einen Aufsatz aus Stahl.

Kreuzerder sind einfacher und sie besitzen eine Klemmlasche.

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--=20 mfg hdw

Stefan Engler schrieb

Also noch einmal,

sonn Nagel ist sinnlos, es sei denn er bekommt einen eigenständigen EVU-Anschluß mit FI auf die Garage.

Peter

Stefan Engler schrieb

Also,

ganz grob: Oberflächenerder: min 20m Bandeisen in der Summe in Sternschaltung min Winkel von 60° Tiefenerder: min 9m in der Summe bspw. 3 x 3m, jeweils 3m-Abstand

Das war nur der Erder, hinzu kommt der passende Fangteil und der richtige Ableitungsteil.

Peter

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