Steckernetzteil 5V mit USB-Buchse

Jun 21, 2009 23 Replies

Ich suche ein kleines Steckernetzteil 5V mit USB-Buchse. Preis im Schlaumarkt ca. 12 Euro finde ich etwas hoch im Vergleich zu normalen Steckernetzteilen. Preis unter 3 Euro bei Reichelt (Suchbegriff "usb pa 250v") finde ich etwas niedrig. Die kleine Bauform ist sehr verdächtig. (Trafolos?) Nicht das die billigen Dinger die 5V- nur mit einem in Reihe geschalteten Kondensator und einer Diode machen. ...wegen dem Kampfpreis und der Größe bin ich etwas misstrauisch. Je nach Phasenlage beim Einstecken wäre es mehr oder weniger schädlich für Technik und Gesundheit.



Kennt jemand den Innenaufbau dieser "Dinger"?



Subjektiv hätte ich ca. 6 Euro für angemessen halten.



Ich frage, weil ich das schon vor Jahren bei einem russischen Akkulader für 9V bzw. 8,4V-NiCD-Akkus mit Druckknopfanschlüssen, wie bei den kleinen



9V-Blockbatterien üblich, gesehen hatte. Die 230V wurden an einem Strang mit C und Diode, und am anderen Strang mit einem kleinen Vorwiderstand zu den frei liegenden Druckknopfanschlüssen durchgereicht.

W.



"Wolfgang P u f f e" schrieb:

Nach den Dingern guck ich auch schon länger. Die Preisspannen sind da wirklich beträchtlich. Kommt wohl immer drauf an, wieviel Strom die liefern. Die gibts ja von 250mA bis 2,5A. Meistens ist da aber vom Gewicht her wohl eher ein Schaltnetzteil drin. So auf jeden Fall meine Beobachtung. Ich suche nämlich auch immer noch ein günstiges für meinen USB-Hub mit 2,5A damit man auch mal was Stromhungrigeres anschliessen kann. Doch gibts die 5V Teile generell nicht so überall und schon garnicht billig mit so vielen Ampere. Da muss man dann wohl doch schon um die 15 euro hinlegen.

CU, Oliver

"Wolfgang P u f f e" schrieb:

Was mir da grad einfällt... Du könntest mal nach

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gucken gehen. Ich meine, die hätten da auch ein paar Geräte.

CU, Oliver

"Wolfgang P u f f e" schrieb im Newsbeitrag news:h1lu5p$q2p$03$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

USB ist neuer Standard als 5V Stromanschluss.

Einige nehmen noch den "neu ist teuer" Abzockpreis, andere haben sich schon auf den neuen Standard eingestellt.

Natuerlich sind die (50Hz) Trafolos, sonst bekommst du heute keinen Energiestar-Aufkleber mehr,

und leider sind die auch mit dem beruehmten 3DD/SBN/GYS 13001 aufgebaut, einem Transistor der unsere 400V nur an guten Tagen aushaelt und bei leichtester Ueberspannung platzt, natüerlich fehlt den Steckernetzteilen auch jegliche VDR Schutzschaltung gegen Ueberspannung.

Damit wirst du in Zukunft leben müssen, nach einem Gewitter werden halt alle Steckernetzteile ausgetauscht, mit USB sind sie alle standardisiert und mit 3 EUR billig genug.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ist das auch der vorgehesehene Lade-Standard für Handys? In Ausführung USB-A nach Micro-USB?

Schönen Gruß Martin

Wolfgang P u f f e schrieb

Im "Neddo" gips sowas für 6 Euronen.

12/24V und 110-240V auf USB. Und von USB auf Nokia, Siemens, Samsung, ...

Peter

Oliver Wache schrieb:

Bei Reichelt gibt es jetzt neue Universalschaltnetzteile mit u.a. 5V Einstellung und über 2A. Kosten dann halt 10-11 Euro, aber soviel sollte es einem schon Wert sein. Dass ein Netzteil mit einem einzigen USB-Anschluss mal mehr als 1A liefern wird halte ich für unwahrscheinlich, von daher würde ich da nicht weiter suchen.

Ich habe mir aus einer USB-Verlängerung einen Adapter für so ein Universalschaltnetzteil gemacht (neben div. anderen), das ich als einziges Netzteil mit auf Reisen nehme. Damit decke ich von Akkuladung über Handy, GPS, BT-FSE, PDA, Digiknipse, etc. alles ab. Ein bißchen Konzentration beim Wechseln der Adapter und Spannungen muss natürlich schon sein, sonst wäre es ja langweilig.

- Carsten

Peter Thoms schrieb:

Yep. Bestellung/Versandkosten nur für sowas lohnt jedenfalls nicht, gibts heutzutage doch in jedem Supermarkt.

Bestenfalls fände ich Geräte mit 2 USB Buchsen noch ne Überlegung wert - jedenfalls, wenn man sowas mobil einsetzen will.

- Carsten

Oliver Wache schrieb:

Pollin, #350570, EUR 3,95, und ein Widerständchen zu 1ct.

Gruß Dieter

"Oliver Wache" schrieb...

USB dürfte eigentlich nie mehr als 500mA pro Anschluss benötigen. Von daher mach ein Netzteil mit einer USB-Buchse und über 2A keinen Sinn.

Naja, ein NT für einen USB-Hub ist ja was anderes. Gerade in der Klasse 5V/2A für einen Hub habe ich von Jahren auch gesucht. Letztendes hatte ich damals einen 1.1er USB-Hub MIT Netzteil gekauft was preiswerter war, als ein einzelnes Netzteil mit den Daten.

W.

"MaWin" schrieb...

...

Tja, das vermute ich auch, bin mir aber nicht so sicher, ob da nicht doch Qualitätsunterschiede im Spiel sind.

Die Bezeichnung sagt mir leider nichts.

...

Das Ding soll hin und wieder ein Autonavi laden. Das muss ich ja nicht bei Gewitter tun.

Bei dem Netzteil von Reichelt wundert mich mich die Angabe eines "Mindeststromes" von 150mA! Was soll das?

Bei den kleinen Gehäuseabmessungen gehe ich mal gutgläubig von einem Schaltnetzteil aus. Die schaltungstechnische Steinzeit sollte aber überwunden sein, wo man diese nicht ohne Last betreiben durfte. Bleibt die Vermutung, das beschriebene Billigschaltung drinn ist mit C, Diode und R in Reihe, und wenn noch Geld übrig war, eine Z-Diode quer.

Was ist wenn die Ladeelektronik des Navi den Akku trennt wenn er satt ist? Geht dann irgendwann die 5V-Spannung hoch weil Z-Diode im lastlosen Fall an der Leistungskotzgrenze weggebrannt ist oder diese ganz und gar fehlt?

W.

"Wolfgang P u f f e" schrieb im Newsbeitrag news:h1oe5g$2p1$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

So sind die üblichen nicht aufgebaut, ich könnte dir die beiden schicken, die das letzte Gewitter hier aus den Steckdosen gesprengt hat...

Manfred Winterhoff

"MaWin" schrieb...

Nein Danke, lass mal. Aber deine Aussage die Schaltung betreffen beruhigt mich das etwas.

W.

Wolfgang P u f f e schrieb:

Aber höchstwahrscheinlich mit nem dicken, fetten Eisenkerntrafo?

- Carsten

Wolfgang P u f f e schrieb:

Kauf halt nicht das billigste Ding und gut ist!

- Carsten

"C.P. Kurz" schrieb...

Ja, billige Netzteile sind mir mit Trafo sogar lieber. Schaltnetzteile wie z.B. für externe USB-Platten reichen schonmal ca. 80V durch. Wenn auch nur hochohmig gemessen, aber dennoch schon im Bereich, wo man deutlich die 50Hz mit dem Finger fühlen kann. Keine Ausnahmen, das hab ich mehrfach beobachtet.

W.

"Wolfgang P u f f e" schrieb im Newsbeitrag news:h1rl80$p46$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com... ..

Hi, alle nur zweipoligen NTs haben das Problem. Meist geben die die halbe Netzspannung durch, dabei können bis zu 7mA fließen, bevor der TÜV das Ding aus dem Verkehr zieht. Das Orignal-NT meines alten NBs ist nur zweipolig und läßt ganz schön kribbeln, wenn man an die Schnittstellen kommt. Daher gabs dann nach Beschwerden ein dreipoliges Ersatzgerät, das diese Leckage auf die Erde ableitete...dumm nur, daß unsere Altverkabelung auf eigene Erde verzichtet.

mfg, gUnther

kommt. Daher gabs

ge auf die

de

Und dann ist nicht klassisch genullt in der Steckdose?

Gef=C3=A4hrlich sind beide Varianten. Schutzleiter offen gef=C3=A4hrdet b= ei Ger=C3=A4tedefekt, aber l=C3=A4sst das Geh=C3=A4use potentialfrei, wenn d= er Nullleiter in der Wand (insb. in der Verteilerdose) aufgeht, und von angeschlossenen Ger=C3=A4ten auf Phase hochgezogen wird. Schutzleiter klassisch genullt i= st genau umgekehrt: Bei Ger=C3=A4tedefekt (Kurzschluss Phase->Geh=C3=A4use) = l=C3=B6st der Leitungsschutzschalter aus, aber daf=C3=BCr liegt das Geh=C3=A4use u.U. a= uf gef=C3=A4hrlichem Potential wenn der Nullleiter ausfallen sollte.

Meine pers=C3=B6nliche Meinung ist, dass ein Ger=C3=A4tedefekt wahrschein= licher ist als ein defekt des Nullleiters in der Hausinstallation, und defekten Nullleiter merkt man ja sp=C3=A4testens dann, wenn das Ger=C3=A4= t nicht funktioniert. (wobei man sich aber schon beim Einschaltversuch einen Schlag holen kann!) Wenn w=C3=A4hrend der Arbeit mit einem Elektroger=C3=A4= t durch z.B. Bewegung des Ger=C3=A4ts im Ger=C3=A4t pl=C3=B6tzlich das Geh=C3= =A4use auf Phase gezogen wird, ist die Verletzungsgefahr relativ gro=C3=9F.

Gru=C3=9F, Michael Karcher

"Michael Karcher" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.uni-berlin.de... ..

Hi, doch, klassisch eben, grau/dreckig rechts, schwarz links UND Erde...

Ja, und wenn große Ströme fließen, hängen sämtliche Geräte mit "geerdeten" Metallgehäusen an einer meßbaren Fremdspannung, etwa gegen die "wahre Erde" oder die Wasserleitung. Mit ein bißchen Pech leckt Klein-Egon am Toaster, wenn gerade Oma Schlüter ihren Rentnerlift anbimmelt...bzzt.

Genau. Aber erklär das mal den Verantwortlichen. Die reden von Bestandsschutz und Preisen...und ich hab keinen FI... Weshalb ich meine IT komplett per USVs vom Schmutznetz abgekoppelt habe. Was sich in Lebensdauer ausdrückt....unsterblich bislang. Ungeschützte Lampen und so im Nebenraum dagegen starben gelegentlich...

mfg, gUnther

"gUnther nanonüm" schrieb...

Die Netzteile die ich meine, sind aber 3polig. Sie haben einen Mickymaus- Anschluss und dort kommt das Kabel mit Schukostecker am anderen Ende rein.

W.

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