Da müssen ja zuerst genügend Kunden zusammenkommen, damit da überhaupt der Chip produziert wird.
Wenn du nicht gerade einen LM6361 oder so was haben willst. Oder einen SC-Filter-Chip. Oder diesen LED-Blinker........
mfg Rolf Bombach
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J
Joerg
Old rule of electronics: Thou shalt not use boutique parts.
Gruesse, Joerg
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Joerg
Musst Du nach USA ziehen. Hier sind es meist >20 sehr verschiedene Sorten. Nicht nur Hansa und Grata.
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H
Horst-D.Winzler
Das ist die Frage aller Fragen für Kartoffelliebhaber ;-)
Dann habe ihr in Amiland eine größere Auswahl als wir hier. Selbst bei Vollsortimentern wie Real, wird dir Frage nach der Sorte so beantwortet: "Welche Sorte haben sie denn?" Antwort:"Wir führen nur hart- und weichkochende Kartoffeln"
So schmecken dann auch die Erdknollen ;-(
Glücklicherweise gibt es noch einen Markt, auf dem Bauern ihre Knollen selbst vermarkten. Die Auswahl ist allerdings sehr beschränkt. Aber immerhin geben sie an, welche Sorte sie verkaufen.
mfg hdw
G
Guido Grohmann
Horst-D.Winzler schrieb:
n
Das sollten sie wohl, damit sichergestellt, da=DF sie keine verbotene=20 Sorte mehr anbauen (f=FCr die der Z=FCchter die Zulassung zur=FCckgezogen= hat). :/
Guido
J
Joerg
Verbotene Sorten? Au weia, wo soll das noch hinfuehren?
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Georg Acher
In article , Joerg writes: |> > Das sollten sie wohl, damit sichergestellt, daß sie keine verbotene |> > Sorte mehr anbauen (für die der Züchter die Zulassung zurückgezogen |> > hat). :/ |> > |> |> Verbotene Sorten? Au weia, wo soll das noch hinfuehren?
Da geht es um kommerziell verkaufte Ware... In deinem Privatgarten kannst du anbauen, was du willst.
In den USA ist das schlimmer, da gibt es keinen Sortenschutz sondern nur das Patentrecht. Leider versuchen US-Firmen, das Pflanzenpatent-Übel jetzt auch in der EU einzführen.
Georg Acher, acher@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
J
Joerg
Kann ich nicht so ganz begreifen. Hier gibt es kommerziell verkauft Dutzende von Sorten, fast ueberall. Patente sind bei >20 Jahre alten Errungenschaften kaum bis gar nicht moeglich. Auch nicht bei Sachen, die schon vor dem Antrag bekannt waren. Was bei Kartoffeln wohl der Fall ist, da sie bereits vor Columbus in Amerika angebaut wurden.
Gruesse, Joerg
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O
Olaf Schultz
Hier ist's aktuell (kochte schon vor zwei Jahren hoch, gerade wieder aktuell) die ,,Linda'', deren Zulassung ausgelaufen ist. AFAIK ist derzeit der einzige Weg sie am Leben zu erhalten, daß Bauern sie selber weiterziehen. Kaufen/Verkaufen dürfen sie die Setzlinge nicht, die Kartoffeln schon. Diese strickte Regel besonders im Kartoffelbereich scheint wohl aus älteren Zeiten zu stammen, als die Kartoffel _das_ Grundnahrungsmittel war und alle von deren Gedeihen abhängig waren und daher eine strickte Überwachung der Sorten angeordnet wurde... besteht dann bis heute, wie die Sektsteuer, die zur Finanzierung des 1. WK eingeführt worde...
Olaf
PS: Die Linda ist angeblich, laut einem lokalen Käseblatt, von einigen Öko-Bauer-Verbänden etc. zur Kartoffel des Jahres 2007 gekührt worden.
J
Joerg
Hallo Olaf,
Das ist ja schon echt krank. Also habt Ihr jetzt auch ein Kartoffelregulierungsamt? Mit Leuten, die nachher eine satte Pension bekommen?
Gruesse, Joerg
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G
Georg Acher
|> Kann ich nicht so ganz begreifen. Hier gibt es kommerziell verkauft |> Dutzende von Sorten, fast ueberall. Patente sind bei >20 Jahre alten
Auf Bauernmärkten gibts hier auch alles (Kartoffeln von gelb über rot bis blau-schwarz...). Ist halt nicht Supermarkt-Massenware...
|> Errungenschaften kaum bis gar nicht moeglich. Auch nicht bei Sachen, die |> schon vor dem Antrag bekannt waren. Was bei Kartoffeln wohl der Fall |> ist, da sie bereits vor Columbus in Amerika angebaut wurden.
Dann frag mal Monsanto, was die schon alles an Pflanzen patentiert haben. Sortenschutz hat gegenüber dem Patentrecht den Vorteil, dass die Samen (innerhalb gewisser Grenzen) wieder angebaut werden können und man die Pflanze zum Selberzüchten weiter verwenden kann. Monsanto drängt gerade deswegen so auf Patente auf Pflanzen, weil das Wiederaussähen dann nämlich strafbar wird (unerlaubte Reproduktion). Und dann ist es auch egal, ob sich das patentierte Erbgut durch Wind reingekreuzt hat. Es gab doch da den Fall mit dem kanadischen Farmer, der gegen Monsanto verloren hat...
Leg bitte mal deine EU-Phobie ab. In den USA gibt's das alles auch schon, nur heisst es anders. Wenn man als EU-Bürger so durch USA kommt, fallen einem auch die absonderlichsten Verbote und Regelungen auf, das ist IMO nicht weniger reglementiert... Die Regeln sind oft aber nur so hingebogen, das irgendjemand maximalen Profit machen kann... In der EU nervt es einfach nur ;-)
Georg Acher, acher@in.tum.de
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G
Guido Grohmann
Joerg schrieb:
Naja, so ungef=E4hr. Ich wei=DF nur nicht, wie der derzeitige Stand ist.
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Guido
M
MaWin
"Georg Acher" schrieb im Newsbeitrag news:f2qedq$6j0$ snipped-for-privacy@news.lrz-muenchen.de...
Den Mensch, wenn sie duerften.
Nein, Sortenschutz ist haerter als Patentschutz:
- Sortenschutz laeuft nicht nur 18 Jahre
- Sortenschutz wirkt auch nach Ende der Herstellung
- Sortenschutz ist billiger als Patentschutz
Nein, Patente wirken nicht auf nicht-kommerzielle Anwendung. Zur Zuechtung und privat darfst du so viel patentiertes Gemuese anbauen, wie du willst. Schau ins Patentrecht und uebertrage auf Ackerbau. Das ist identisch mit dem Sortenschutz. Nur dauert das Patent nicht so lange.
Das kann auch ganz schnell zum Nachteil werden: Monsanto muss ihm die verdorbene Ernte ersetzen, denn es ist nachweisbar, das deren Abfall da drin ist.
Aber wie Richter so sind: Ist es zu deinem Nachteil, verlierst du. Ist es zu deinem Vorteil, ist es ploetzlich voellig anderer Fall.
Du weisst bloss nicht, wer den Profit macht. Uach in der EU gibt es die Profitueren.
Du darfst beruhigt davon ausgehen, das JEDES Gesetz, dessen Sinn dir nicht spontan einleuchtet, nur durch Bestechung zu Stande kam.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
J
Joerg
Hallo Georg,
Europhobie habe ich keine, kann nur manche Gesetzgebungen dort in der letzten Zeit nicht verstehen. Klar, in USA gibt's das auch, aber die allzu abstrusen Gesetze stehen hier nur auf dem Papier, es schert sich kaum einer drum. Leben und leben lassen ;-)
Gruesse, Joerg
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B
Bjoern Wieck
Joerg schrieb:
Ist ja in der EU auch so: wo kein Kläger, ist kein Richter...
Grüße Bjoern
D
Dieter Wiedmann
Joerg schrieb:
Nicht?
Wo hast du doch gleich 1985 gelebt?
Deshalb gibts in den USA so viele Rechtanwälte.
Gruß Dieter
J
Joerg
Hallo Dieter,
Nein :-)
In Germany. Auch 1995 noch. Aber da gab es so einen Driss wie RoHS noch nicht. Und es war auch noch nicht der Euro eingefuehrt worden. Mir sind dann schon die Socken weggeflogen, als man im Gegensatz zu Nachbarlaendern den Deutschen nicht genehmigte, darueber abzustimmen. Danach knallte noch so einiges. "Abschmelzung" von Rentenversicherungsanspruechen und so...
Gab auch recht gelungen Sachen bei Euch. Aus der Ferne sieht es so aus, als haette die DTV Einfuehrung ganz gut funktioniert. Kann man hier bislang nicht sagen.
Das ist allerdings ein handfestes Problem hier. Mal sehen, wie die naechsten Wahlen ausgehen. Danach wird das entweder noch schlimmer oder nicht.
Gruesse, Joerg
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D
Dieter Wiedmann
Joerg schrieb:
Und du hast dich damals nicht über das Saatgutverkehrsgesetz aufgeregt? Diese konzernfreundliche Gesetzesänderung stammt nämlich von 1985, und hat nix mit EU zu tun.
Gruß Dieter
J
Joerg
Hallo Dieter,
Noe, damals gab es in Teutonia eine recht reichhaltige Auswahl an Kartoffeln. Allerdings erwarte ich von der EU als vom Steuerzahler finanzierter Institution, dass allzu abstruse Gesetze in einzelnen Laendern gekippt werden. Egal wie lange sie schon bestanden. So wie bei uns Federal Law normalerweise State Law uebertrumpft. Klappt nicht immer, aber meistens. Wo das in USA zum Beispiel nicht der Fall ist, ist der gesetzlich festgelegte Minimallohn. Geht auch nicht, da die Lebenshaltungskosten in jedem Staat anders sind.
Gruesse, Joerg
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C
Christian Zietz
Joerg schrieb:
Gibt es ja heute durchaus auch noch. Nur halt nicht im Aldi um die Ecke. Das hat allerdings wohl nichts mit der EU zu tun, sondern damit, dass die meisten Verbraucher mit einer Sorte zufrieden sind, sofern die nur billig ist.