Spartrafo aus 2x Primärwicklung

Sep 08, 2006 7 Replies

Hallo,



ich will mir einen Spartarfo 230/100V bauen, in dem ich die Primärwicklung eines Ringkerntrafos nutze (110V+130V), sekundär unbelastet. Kann ich so einen Trafo im Zweifelsfall bis zur angegebenen Nennleistung betreiben (kein zu verkaufendes Produkt)?



Danke Michael


Michael Schlegel schrieb:

klung=20

so=20

Hallo,

das Problem liegt bei der 110 V Wicklung, durch die fliesst der volle=20 Strom der 230 V Seite und der von der 110 V Seite zus=E4tzlich, das w=E4r= e=20 zusammen rund der 1,5 fache Strom der bei der normalen Benutzung der=20 Wicklung an 110 V fliessen w=FCrde, alles jeweils bei Nennlast. Die Wicklungen k=F6nnten sich so im ung=FCnstigen Fall =FCberhitzen.

Ist es nun eine 100 oder 110 V Wicklung, Du schreibst etwas widerspr=FCch= lich?

Bye

Michael Schlegel schrieb:

Sogar bis zur gut doppelten, in der Primärwicklung fließt ja nur der halbe Strom des Verbrauchers, und die Verluste in der Sekundärwicklung fallen weg.

Gruß Dieter

klung

so

N=F6.

Mal die obigen Spannungswerte auf typische europ=E4ische Standardwerte korrigiert:

Der ung=FCnstigste Fall w=E4re ein Trafo mit durchg=E4ngiger 230V Prim=E4rwicklung, Anzapfung bei 115 V f=FCr 115 V Betrieb. Die drahtst=E4rke der 115v Wicklung (die f=FCr reinen 115V Betrieb berechnete) ist dann vom Hersteller mit dickerem Draht ausgelegt.

Bei Anschlu=DF an 230V der gesamten Prim=E4rwicklung liegen ca. 115V am

115V Abgriff an.

Bei Stromentnahme in H=F6he n Ampere aus dem 115V Abgriff flie=DFen n/2 Ampere =FCber die untere Teilwicklung, n/2 =FCber die obere Teilwicklung (klassischer Spartrafo, Teilung 50/50%).

Das bedeutet: 100% Nennleistung entnehmbar. Begrezn =FCber die Strombelastung der Wicklungen.

Bei entsprechend dickerem Draht w=E4re sogar bis 200% der f=FCr den Trafokern angedachtne Nennleistung entnehmbar. Danach bringt noch dickerer Draht nix mehr. Der Kern limitiert die Leistung.

So, nun der Fall wie oben (100/130V): geht genauso bei durchgehender Prim=E4rwicklung.

also 100% Nennleistung entnehhmbar.

hth, Andreas

Ziel sind 100V aus 230V (für Hydraulikpresse mit japanischer 100V Steuerung) . Der geplante Trafo hat primär eine 110V und eine 130V Wicklung. Eingang: 230V an 110V+130V Wicklung Ausgang: 105V an 110V Wicklung (230/(110+130)*110)

Die Steuerung ist mit 1A abgesichert. Der Trafo hat 100VA.

MfG Michael

rung)

War mir bei bei 100 V irgend wie klar, das es Japan ist. Vermutlich, weil ich in letzter Zeit genau ein sehr =E4hnliches Elektrothema hatte.

Prinzipiell ok. Jedoch w=FCrde ich wenn ich soetwas h=E4tte mir einen "fetten" 500VA Regeltrafo nehmen, 100 V einstellen und mal diverse Situationen der Steuerung "durchfahren". Dabei Strom und Spannung messen.

Wenn Du n=E4mlich da Stromspitzen findest, kann es sein das Dein 100VA Trafo kurzfristig in S=E4ttigung ger=E4t und die Steuerung zu Fehlverhalten bringt.

es kann also sein das Du - eben weil da Stromspitzen, SMPS im Eingang, etc. Du einen 150 oder 200VA Trafo w=E4hlen mu=DFt, um eine gen=FCgend spannungssteifes Netz zu bieten.

So zumindest meine Erfahrung.

hth, Andreas

Michael Schlegel schrieb:

Also, den wirst du so wohl bis über 200VA belasten können. Wenn du genaueres wissen willst poste mal den Gleichstromwiderstand der verschiedenen Wicklungen, auch der sekundären.

Gruß Dieter

Danke. Den Trafo will ich erst bestellen (4 EUR, Pollin). Ich hatte erst die selben Befürchtungen wie Uwe. Da man im Netz Wiedersprüchliches zu diesem Thema lesen kann, habe ich hier vorsichtshalber nachgefragt.

MfG Michael

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